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Rückblick

Momente im Dezember 2020

Werbung. Der letzte Monat des Jahres kommt noch mal mit einem Paukenschlag. Oder besser gesagt mit einem Lockdown. Ich hoffe, dir und deinen Lieben geht es gut. Obwohl ich schon vorher zuhause war und kaum Kontakte hatte, fühlte sich der 16. merkwürdig an. Aber ich habe genug von Corona und du wahrscheinlich auch, deshalb lass uns über die schönen Dinge reden.

MOMENTE

Zum Beispiel darüber, dass im Dezember die Vorweihnachtszeit noch einmal so richtig eingeläutet wurde. In meinem Fall mit Adventskranz und Weihnachtsbaum. Dem ersten Baum in der gemeinsamen Wohnung, weshalb wir wohl ein bisschen übertrieben haben. Aber man muss auch dazu sagen, dass die im Freien immer viel kleiner aussehen als dann in den eigenen vier Wänden.

Das Weihnachtsfieber hat mich dann noch mehr gepackt, als mein Freund und ich zusammen Plätzchen gebacken haben. Leider sind nicht alle was geworben, aber die Vanillekipferl sind himmlisch! Ein paar Weihnachtsfilme habe ich auch geschaut und sogar in einem Spiel hat Weihnachten Einzug erhalten, aber dazu unten mehr.

Grandios ging der Monat dann mit meinem neuen Auto weiter. Das Leasing von meinem Opel Adam wäre im März ausgelaufen, und weil mir der Kofferraum sowieso etwas zu klein war (beim Großeinkauf musste man immer die Rücksitze umklappen), habe ich mich für ein etwas größeres Auto entschieden. Den neuen Opel Corsa. Ich liebe ihn wahnsinnig, weil er so schick aussieht und so eine tolle Ausstattung hat. Die Freude wurde dann kurzzeitig beschattet, als schon nach der ersten Fahrt eine Fehlermeldung angezeigt wurde und der Wagen nach nur drei Tagen in die Werkstatt musste. Guess what: Der Wagen hatte nichts. Der ist tipptopp, das ist nur mal wieder das ganz normale Problem, das Technik mit mir hat. Im ernst, Technik macht bei mir manchmal so mysteriöse Sachen, die sich niemand erklären kann. Aber naja, ich habe ihn jetzt wieder und bin überglücklich.

Zum ersten Mal in meinem Leben war ich mit den Weihnachtsgeschenken früh dran. Als hätte mein Unterbewusstsein gerochen, dass spät dran sein dieses Jahr doppelt mies sein wird. Deshalb hatte ich tatsächlich schon eine Woche vor Weihnachten alles zuhause. Ich musste dann nur noch einpacken und die selbstgemachten Geschenke machen. Das war total entspannt, hoffentlich schaffe ich das nächstes Jahr auch wieder so.

Weihnachten war dieses Jahr mehr als komisch. Mein Freund und ich haben uns eine Woche vorher bis aufs Einkaufen quasi in Selbstquarantäne gesteckt, um eine möglichst geringe Gefahr für seine Großeltern darzustellen. Insofern konnten wir Weihnachten ganz normal feiern. Allerdings herrscht in Bayern ja die Ausgangssperre, und es war dann doch etwas unentspannt, ständig auf die Uhr zu schauen, damit wir auch pünktlich um 21 Uhr zuhause sind.

Genauso war es dann an Silvester, das wir deshalb lieber gleich zuhause verbracht haben. Es gab also Raclette zu zweit und anschließend eine kleine Gaming-Runde und die Serie “The Boys”. Ein sehr entspannter Abend und eigentlich ziemlich perfekt. Natürlich war es trotzdem ein komisches Gefühl, dieses seltsame Jahr auf diese Weise zu verabschieden.

GELESEN

Anfang des Monats habe ich mir eine Leseliste geschrieben. Fünf Bücher wollte ich im Dezember noch lesen (hier kannst du sehen, welche). Drei davon habe ich tatsächlich geschafft und eines habe ich letztendlich abgebrochen. Eines ist also übrig geblieben und damit bin ich sehr zufrieden.

Im November ging es mit meiner Leselust ja schon wieder nach oben und im Dezember hat sich das sogar noch ein bisschen gesteigert. Deshalb konnte ich diesen Monat drei Bücher beenden – einen Liebesroman, einen Ratgeber und einen Kurzgeschichtenband. Ein weiteres Buch musste ich leider abbrechen, weil es mich absolut nicht packen konnte. Damit bin ich auf 1.285 Seiten gekommen. Hoffentlich wird das im neuen Jahr noch besser.

KISSING CHLOE BROWN von Talia Hibbert

Mein Lesemonat begann mit “Kissing Chloe Brown” und damit begann er sehr gut. Denn das Buch hat mir wahnsinnig gut gefallen und hat sich zum Jahresende noch zu einem richtigen Highlight gemausert. Es geht um Chloe, die unter Fibromyalgie leidet, das, vereinfacht gesagt, chronische Schmerzen sind. Bedeutet, ihre Tage sind oft von Schmerzen gezeichnet, was sie in der Vergangenheit einige Freunde gekostet hat. Ihr Gegenpart im Buch übernimmt Red, ein “gescheiterter” Künster. Gescheitert in Anführungszeichen, weil nur er sich so sieht. Beide haben also ein Päckchen mit sich herumzutragen und das tolle an diesem Buch ist, dass es trotz dieser ernsten Themen so wunderbar humorvoll geschrieben ist. Und dass den beiden ihre Vergangenheit nicht im Weg steht und sie miteinander reden. Ich sage das so oft, um dieses Buch zu beschrieben. Aber wie selten kommt es vor, dass Charaktere ihre Probleme zwischen einander lösen, in dem sie direkt miteinander reden? Eine ausführliche Rezension gibt es übrigens schon hier.

NUR, WER SICHTBAR IST, FINDET AUCH STATT von Tijen Onaran

Für dieses Buch habe ich eine ganze Weile gebraucht, aber das ist bei Ratgebern ja oft der Fall. Schließlich will man alle Tipps darin auch direkt anwenden. Bei “Nur wer sichtbar ist, findet auch statt” bedeutete dies, den eigenen Markenkern herauszustellen. Also herauszufinden, wofür man steht und was einen ausmacht. Das fand ich wirklich schwer. Insgesamt fand ich das Buch dann etwas weitreichender als ich es gebraucht hätte, aber ein paar Sachen konnte ich doch mitnehmen. Eine ausführliche Rezension findest du hier.

NORMALE MENSCHEN von Sally Rooney

“Normale Menschen” ist das Buch, das ich abgebrochen habe – ungefähr nach einem Drittel. Weil ich dieses Jahr ein eher schwieriges Lesejahr hatte, in dem mich Bücher nur schwer mitreißen konnten, bin ich beim Abbrechen jetzt wirklich nicht mehr zimperlich. Obwohl ich mich auf dieses Buch total gefreut hatte, habe ich mir von Anfang an sehr schwer getan. Ich hatte beim Lesen immer das Gefühl, auf Distanz gehalten zu werden. Dadurch habe ich mich überhaupt nicht in die Charaktere hineinversetzen können, weshalb das Buch furchtbar langweilig auf mich wirkte. Auch hierzu gibt es schon eine etwas ausführlicher Meinung, du findest sie hier.

DER MOPS DER LIEBESBOTE SPIELTE

Dieser Kurzgeschichtenband gehört zu den Büchern, die ich 2020 unbedingt noch beenden wollte. Es war gestern quasi noch eine Punktlandung. Ob man das über die einzelnen Kurzgeschichten auch sagen kann? Nicht über alle. Eine hat mir leider so gar nicht gefallen, bei einer mochte ich den Schreibstil und eine fand ich insgesamt ziemlich gut. Die restlichen waren okay. Also insgesamt ein ganz guter Schnitt. In einer Rezension werde ich natürlich auf die einzelnen Geschichten etwas näher eingehen. Folgt demnächst 🙂

GESCHAUT

Im Dezember habe ich wahnsinnig viel geschaut. Im Urlaub habe ich fast nichts anderes getan, weshalb ich mir jetzt sogar ein bisschen schwer tue, mich daran zu erinnern, was ich alles geschaut habe.

Angefangen hat der Dezember mit der Serie “Chicago Fire”. Jedes Jahr zum Geburtstag bekomme ich die neue Staffel und ich fand sie diesmal wieder richtig, richtig gut. Viele Emotionen und spannende Einsätze. Und diesmal kein böser Cliffhanger. Das war zur Abwechslung auch mal ganz schön.

Ich habe natürlich auch ein paar Weihnachtsfilme geschaut, aber nicht alle haben mir gefallen. Angefangen habe ich mit den ersten beiden Teilen von “Christmas Prince”, die ich nach wie vor liebe. Auch geschaut habe ich “Weihnachten in der Wildnis” (mein Herz weint, blutet und lacht zugleich bei den Elefanten), “Alles Gute kommt von oben” (war ganz gut, aber nichts besonderes) und “A California Christmas” (leider eher langweilig und wieso redet die Protagonistin so gewollt tief?).

Ein Animationsfilm durfte es dann auch noch sein, nämlich wie bei so vielen anderen auch “Soul”. Seit langem mal wieder ein wahnsinnig schöner Pixar/Disney-Film. Ich mochte die Geschichte, aber noch viel mehr mochte ich die Animationen. Es sah so wunderschön aus! Aber Taschentücher sollte man sich hier bereit legen.

Abgeschlossen habe ich das Jahr dann noch mit ein paar Serien. Allen voran “Bridgerton”, das ich so unfassbar schön fand! Ich hab die Serie in nur zwei Tagen durchgesuchtet und jetzt sogar das Buch angefangen, weil ich es so mochte. Dann ging es für mich weiter mit “Noch nie in meinem Leben …” (Netflix), das erst total unterhaltsam war und dann überraschend emotional wurde. Einzig das Staffelfinale geht gar nicht: Wie kann man denn so einen Cliffhanger machen?! Und zu guter Letzt haben mein Freund und ich die erste Staffel von “The Boys” (Amazon Prime) geschaut und wir sind voll im Hype. Die Serie ist sooo gut!

GESPIELT

Von Assassins Creed: Odyssey habe ich letzten Monat schon erzählt, deshalb springen wir gleich zu Planet Zoo über. Da ist nämlich eine neue Erweiterung rausgekommen und das ist für mich immer Anlass, einen neuen gigantischen Zoo zu bauen. Außerdem hat mein Freund Assassins Creed: Valhalla zu Weihnachten bekommen, und irgendwie habe ich das direkt in Beschlag genommen. Hoppla.

Die Erweiterung von Planet Zoo heißt Aquatic und beinhaltet, wie der Titel schon sagt, Meeres- bzw. Wassertiere. Da wären zum Beispiel Pinguine und Riesenotter. Ein Wassergehege habe ich schon gebaut und tatsächlich war es gar nicht so schwer, wie ich vorher gedacht habe. Mein neuester Zoo heißt sehr originell “Wonderland” und direkt am Eingang erwartet die Gäste der Arktis- oder besser gesagt Weihnachtsbereich. Irgendwann schaffe ich es, einen Zoo zu bauen, in dem alle Tiere des Spiels vorkommen. Iiiiirgendwann wenn ich nicht ständig neue Zoos anfange.

In Assassins Creed: Valhalla habe ich jetzt schon 20 Stunden gespielt und irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Story noch gar nicht richtig losging. Ich glaube, das wird mich noch eine ganze Weile begleiten. Ich mag es aber sehr. Ich mag es, dass die Karte nicht so überladen ist wie beim Vorgänger, und das System mit den Fähigkeiten und Fertigkeiten. Und ich mag es, dass man quasi auch für seine Siedlung zuständig ist und diese aufbauen und verbessern muss.

DER JANUAR

Mit dem Januar beginnt schon das neue Jahr. Kommt mir total unwirklich vor. 2020 verging so rasend schnell und trotzdem habe ich das Gefühl, dass es ewig gedauert hat. Ich nehme mir gerade gar nicht mehr wirklich etwas vor, denn planen ist ja immer noch nicht wirklich drin. Nehmt ihr euch Vorsätze?

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