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Schreiben

NaNoWriMo 2020 – Fazit. Oder auch: Weshalb der NaNoWriMo doch nichts für mich ist

Der November ist vorbei und damit auch der NaNoWriMo. Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, wie ich diesen Beitrag anfangen soll. Durch die angekündigten Update-Posts, die dann doch nicht kamen, kannst du dir vermutlich schon denken, dass der NaNo für mich nicht gut lief. Ich habe das Ziel nicht geschafft, nicht mal annähernd. Aber woran lag es?

AM ANFANG IST DA IMMER MOTIVATION

Die ersten vier Tage lief es noch richtig gut. Ich konnte das Tagesziel jedes Mal übertreffen und ich war total euphorisch. Dann war die Luft raus. Nach vier verdammten Tagen. Ich habe an dem Tag nur einen Alibisatz geschrieben. Mein Wortziel habe ich damit natürlich nicht erreicht. Ich dachte, das könnte ich aufholen, aber auch am nächsten Tag habe ich kaum geschrieben. Dann war die erste Woche plötzlich vorbei und mein Rückstand zu hoch, um ihn mit nicht vorhandener Motivation noch aufzuholen. Ich war blockiert. Von der Herausforderung, die ich mir selbst ausgesucht habe, und dem damit einhergehenden Druck.

ANDERE IDEEN

Ich hatte einfach überhaupt keine Lust mehr zu schreiben. Mitte November hatte ich dann eine Idee für ein neues Projekt. Ich habe mich erst geweigert, daran zu arbeiten, weil ich vorher mein aktuelles Projekt beenden wollte. Aber ich hatte so Lust darauf, dieses neue Projekt, die neue Welt und die Charaktere zu entdecken, dass ich angefangen habe zu schreiben. Und ich liebe das Projekt jetzt schon, aber über ein Kapitel bin ich auch nicht hinaus gekommen. Dann war da wieder diese generelle Unlust.

ZURÜCK ZUM ANFANG

Wie gesagt, der NaNo ist vorbei. Und pünktlich zum 1. Dezember kam die Lust, am ursprünglichen Projekt weiterzuarbeiten zurück. Ich habe seit dem noch nicht wieder geschrieben. Der NaNo hat ein Loch in meine Motivationsstrecke gerissen, denn davor lief es eigentlich ganz gut. Ich habe täglich geschrieben und nicht mal unbedingt wenig. Jetzt muss ich mich erst wieder eingrooven.

DER NANO IST WOHL EINFACH NICHTS FÜR MICH

Wieso hat der November so eine Wirkung auf mich? Denn letztes Jahr war es genau das selbe. Diese Herausforderung tut mir wohl einfach nicht gut. Es ist als würden sich diese 50.000 Wörter zwischen mir und meinem Laptop mit dem geöffneten Projekt auftürmen und ich käme nicht daran vorbei

Dieses große Ziel tut mir nicht gut, ich muss mir das einfach eingestehen und sie künftig kleiner stecken. Und deshalb werde ich wohl nicht mehr am NaNoWriMo teilnehmen (hoffentlich weiß ich das nächstes Jahr noch) und nehme lieber wieder am Camp teil, wo ich mir mein Ziel selbst aussuchen kann. Bis dahin arbeite ich weiter an meiner Schreibroutine, an meinen monatlichen 10.000 Wörter und versuche mich von da aus zu steigern.

Wie war euer NaNoWriMo? Was haltet ihr von Wortzielen?

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2 COMMENTS
  • Vanessa
    4 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Hi Kate!
    Ich habe ja auch, wie du weiß, am NaNoWriMo teilgenommen und fand ihn total cool, aber ich habe auch von vorne herein ein kleineres Ziel gesteckt, weil ich wusste, dass ich niiiiiemals 50.000 Wörter schaffen werde. Und mit dieser kleineren Wortzahl (und dennoch in meinem Alltag ambitioniert) war ich wirklich motiviert. Daher mag ich Wortziele generell schon, aber sie dürfen eben nicht komplett unrealistisch und umotivierend hoch sein – vermutlich ist genau das Zwischending dann das, was du auch brauchst, damit die Kreativität nicht erstickt wird.
    Liebe Grüße!

    • Kate
      3 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      ja, ich denke auch, dass ich da so die goldene Mitte brauche. Ich werde deshalb wohl auch nur noch am Camp teilnehmen, weil man da man da ganz offiziell auch mit niedrigeren Zielen teilnehmen kann. Aber das liegt noch in der Zukunft. Erst mal muss die Lust wiederkommen 🙂
      Liebste Grüße ♥

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