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Schreiben

NaNoWriMo 2020 – Woche 1

Ich nehme dieses Jahr wieder am NaNoWriMo teil. Und weil das mal wieder eher eine spontane Entscheidung war, gab es keinen Vorbereitungsbeitrag dazu. Dafür jetzt wöchentliche Updates, um mich selbst anzuspornen und dich auf dieses Abenteuer mitzunehmen. Aber erst mal ein paar allgemeine Dinge.

WAS IST DER NANOWRIMO?

Beim National Novel Writing Month tun sich Autorinnen und Autoren auf der ganzen Welt zusammen, um gemeinsam im November ein Buch zu schreiben. Stellvertretend für dieses Buch stehen 50.000 Wörter. Das sind 1.667 Wörter täglich. Also echt ganz schön viel, dennoch gibt es jedes Jahr Millionen Teilnehmer und Teilnehmerinnen und sehr viele von ihnen “gewinnen” den NaNo sogar, weil sie das Wortziel schaffen.

Auf nanowrimo.org findet sich eine riesige Community, die viel Austausch und Unterstützung bietet.

MEIN NANOWRIMO-PROJEKT

Ich habe mich dieses Jahr anders als sonst dafür entschieden, kein ganz neues Projekt zu beginnen, sondern schreibe an einem weiter, dass ich schon im September begonnen habe. Es handelt sich dabei um mein allererstes Buch, das ich beendet habe. Es ging nie so wirklich auf, deshalb habe ich mich dazu entschieden, es komplett neu zu schreiben. Viel hat es mit der alten Version nicht mehr gemein, aber jetzt geht die Idee endlich auf und ich bin gerade sehr verliebt in das Projekt.

Es ist ein Jugendbuch und handelt von Magiern und anderen Wesen. Und um den Konflikt zwischen ihnen, und mitten drin steht meine Protagonistin Diana, die von Anfang an nicht so wirklich weiß, wo sie steht und wo sie hinwill. Hach, und es gibt ein bisschen Action und Liebe. Ich bin wirklich gespannt, wie es am Ende sein wird.

Auf diesem Bild siehst du das Notizbuch zu der ursprünglichen Idee, die den Arbeitstitel “Hannah Cutler” trug.
Nur noch wenig davon schafft es in die Neuversion.

WOCHE 1

Der NaNoWriMo startete für mich sehr gut. Schon an den ersten Tagen übertraf ich das Tagessoll von 1.667 Wörtern um ein paar 100. Ich war also gut in der Zeit und freute mich wahnsinnig darüber. Natürlich war es jeden Tag ein Kampf, das Ziel zu schaffen. Ich will das gar nicht schönreden oder so tun als ob. Es war anstrengend und ein Kampf. Im September habe ich es mir angewöhnt, fast jeden Tag zu schreiben. Durch eine Schreibaktion von einem Verlag auf Instagram bin ich aus dieser Routine gerutscht und da muss ich jetzt erst mal wieder reinkommen. Da sind knapp 2.000 Wörter täglich schon eine große Herausforderung.

Aber ich war motiviert, ich hatte Bock! Auf die Geschichte und aufs Schreiben. Die ersten paar hundert Wörter waren zwar immer ein Kampf, aber war ich über die hinaus, lief es jeden Tag wie von selbst. Vier Tage habe ich dieses Tempo durchgehalten. Dann bröckelte meine Motivation und damit auch das tägliche Wortziel.

Als ich mir vorgenommen habe, Update-Posts zu schreiben, war ich so voller Motivation. Ende der Woche habe ich mich dann gefragt, ob ich das echt noch machen soll, weil es einfach gar nicht mehr lief. Ich hatte keine Lust zu schreiben, wollte lieber Serien schauen. Die Motivation ist einfach verschwunden und dann hat sich auch noch eine Erkältung angekündigt und ich habe täglich nur noch einen Alibisatz geschrieben, um meinen Streak nicht zu gefährden.

Ich bin ein bisschen enttäuscht. Ich bin zwar nie davon ausgegangen, dass ich die 50.000 Wörter schaffen würde, denn dafür ist bei mir im November immer zu viel los. Trotzdem bin ich enttäuscht, dass ich schon in der ersten Woche so nachgelassen habe.

AUFGEBEN IST KEINE OPTION

Aber ich will noch nicht aufgeben. Ich habe ein kleines Tief, weshalb sich meine täglich zu erreichende Wortzahl enorm erhöht hat. Es wird jetzt also noch schwieriger als sowieso schon. Aber ich will das rocken. Ich will am Ende nicht dastehen und sagen: Ich hätte mehr schaffen können!

Ich muss nicht gewinnen, aber ich will wenigstens so viel schaffen, dass ich stolz auf mich sein kann.

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6 COMMENTS
  • Aileen
    3 Wochen %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Hey du 🙂

    Ich freue mich gerade sehr über deinen Updatepost! Ich hoffe, du findest damit etwas deiner Motivation wieder.
    Der Motivationsabfall ist aber denke ich ganz normal. So geht es mir auch immer mal wieder und an manchen Abenden ist es wirklich eine Überwindung sich noch ans Schreiben zu setzen, obwohl man eigentlich lieber etwas anderes machen würde.

    Aktuell hänge ich mit meiner Wortzahl auch hinterher (am Anfang der Woche ist immer so viel los, dass ich da abends sehr müde bin und mich kaum noch konzentrieren kann), aber ich denke, dass das im Laufe der Woche und besonders am Wochenende wieder besser wird. Ich finde es auch gar nicht schlimm, wenn es vielleicht nicht die 50.000 Wörter werden, sondern man sich einfach nur bewusst mehr Zeit zum Schreiben nimmt. Und manchmal finde ich es auch einfacher, sich kleine Häppchen vorzunehmen und sich nicht so sehr vor Augen zu führen, wie viel man schon zurückhängt.

    Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass du noch ein bisschen Motivation finden kannst! Der Monat ist noch lange nicht vorbei 💪🏼
    Alles Liebe
    Aileen

    • Kate
      2 Wochen %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      leider ist die Motivation ausgeblieben. Irgendwas blockiert mich gerade. Ich weiß nur nicht, was.
      Aber ich gebe weiter mein bestes. Ich glaube tatsächlich, dass mir der NaNo einfach nicht gut tut. Meistens bin ich anfangs hoch motiviert und dann bin ich einmal raus und komme nicht mehr rein. Da klappt das Schreiben mit eigenen Zielen wesentlich besser. Naja, im Sommer ist ja wieder das Camp. Das läuft viel besser 🙂
      Liebste Grüße

  • Vanessa
    2 Wochen %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Hi Kate,
    danke für diese Insights zu deinem Prozess, ich finde das ja immer total spannend und bin froh über den Austausch! Bleib dran, auch wenn es anstrengend ist…ich kenne das auch. Und obwohl ich manchmal grundsätzlich weiterkommen will, fehlt manchmal doch die Motivation – es ist manchmal paradox, weil das ja auch bei Dingen passiert, die man gerne macht.
    Lieb Grüße und bleib dran!

    • Kate
      2 Wochen %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      es ist vor allem nervig. Ich schreiben ja so gerne, gleichzeitig ist es aber halt auch Arbeit und anstrengend. Ich wünschte, das würde ein bisschen leichter gehen 😀
      Liebste Grüße

  • Dana
    2 Wochen %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Hallo liebe Kate,

    ah, ich fühle das, wobei ich das Gefühl habe, von Anfang an nicht wirklich motiviert gewesen zu sein. Ich dachte mir, mit Corona und allem hab ich eh kaum was zu tun, da kann ich auch am Nano teilnehmen, aber ja … Sagen wir mal so: Ich hab aktuell 12k und ich sehe mich nicht ganz mein Ziel erreichen, auch wenn ich eigentlich eher 40k angepeilt habe. xD
    Aber ich drück dir die Daumen, dass du Motivation findest, und wenn nicht, ist es auch nicht so schlimm! Nur weil Nano ist, müssen wir uns ja nicht zum Schreiben zwingen. ^^

    Liebe Grüße!
    Dana

    • Kate
      1 Woche %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      ich fühle das so! Mittlerweile hab ich für mich das Ziel 20k festgelegt, aber auch das werde ich wohl nicht mehr schaffen, weil bei mir die restliche Woche ziemlich voll sein wird. Echt schade, aber jetzt auch nicht so dramatisch. Wie du sagst, das Zwingen bringt auch nichts.
      Ich hatte mir für das letzte Quartal 30k vorgenommen, als ich noch nicht beim NaNo mitmachen wollte. Die könnte ich noch schaffen, und dann bin ich eigentlich ganz zufrieden 🙂
      Liebste Grüße ♥

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