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Rezension

UNTIL I MET YOU von Tina Köpke

Anzeige. Direkt am Valentinstag habe ich dieses Buch beendet und noch am Tag danach die Rezension geschrieben, damit du sie heute lesen kannst. Bei „Until I met you“ handelt es sich um den zweiten Band einer Reihe, man muss den ersten aber nicht gelesen haben. Ich zumindest habe nicht das Gefühl, dass mir irgendwelche Infos vom ersten Band gefehlt haben. Jetzt wünsche ich dir aber viel Spaß beim Lesen meiner Rezension.

KLAPPENTEXT

Zwei Jahre ist es her, dass Mia Hyde mit ihrer Schwester von New York nach Maywood gezogen ist. Um ihr früheres Leben machen beide ein großes Geheimnis, das mit der Zeit in Vergessenheit geraten ist. Heute verdient Mia ihren Unterhalt als Kellnerin, trifft sich jeden Montagabend mit ihren Freundinnen und hat hin und wieder ein schlechtes Händchen bei der Männerwahl.
Ihr neues Leben gerät aus den Fugen, als der attraktive aber stets grimmig wirkende Wyatt Finch in die Kleinstadt kommt und anfängt, Interviews mit den Bewohnern zu führen. Schnell brodelt die Gerüchteküche über den Fremden mit den blauen Augen. Mia ist seine Vergangenheit egal. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen und als sich herausstellt, dass es Wyatt ähnlich geht, müssen beide entscheiden, was ihnen wichtiger ist:
Ihre wohl gehüteten Geheimnisse oder die Chance auf die ganz große Liebe.
Quelle: Amazon

MEINE MEINUNG

Als ich dieses Buch begonnen habe, hatte ich gar keine besonderen Ansprüche. Ich bin seit zwei Wochen im Liebesroman-Fieber und habe schon einen Fehlgriff hinter mir, weshalb ich mich gefreut habe, als Tina Köpke mir das Lesen von „Until I met you“ angeboten hat. Und ich muss sagen, dass dieser Liebesroman von der Art her genau das war, wonach ich gesucht habe. Schon der Schreibstil hat mich von Anfang an abgeholt. Tina Köpke schreibt so schön locker und irgendwie fügen sich die Wörter trotzdem so toll zusammen. Ich kann gar nicht beschreiben, wie sich die ersten paar Seiten angefühlt haben. Vor allem war der er/sie/es-Erzähler wirklich mal wieder erfrischend, nach all den Liebesroman mit Ich-Erzähler.

WIE ES EINMAL WAR

Ich hab mich beim Lesen ein bisschen zurückversetzt gefühlt. In die Zeit, in der Liebesromane noch so beschrieben wurden, in der es noch mehr um die Protagonisten einzeln als zusammen ging. Und vor allem in die Zeit, als der Sex nur angedeutet wurde und nicht bis ins kleinste Detail beschrieben (Danke!). Das sind die Liebesromane mit denen ich angefangen habe und die ich so sehr liebe. Das Lesen von „Until I met you“ hatte für mich also sogar etwas nostalgisches und ich fand es wirklich toll mal wieder so einen „klassischen“ Liebesroman zu lesen.

MAYWOOD

Warum ich „Until I met you“ eigentlich lesen wollte, war, weil beim Vorgänger so viele Stimmen laut geworden sind, dass man in dem Buch so ein richtig schönes Kleinstadt-Feeling hat. Da bin ich natürlich neugierig geworden, allerdings finde ich, dass das in der Fortsetzung ein bisschen zu kurz kommt. Dieses Kleinstadt-Feeling hatte ich gar nicht so sehr. Natürlich möchte ich irgendwann noch den ersten Band lesen, um das nachzuholen 🙂

DIE CHARAKTERE

Ich finde es ganz schön, dass die Protagonisten vom ersten Band noch so oft vorkommen. Vor allem für Leser, die die beiden schon ins Herz geschlossen hatten, ist es bestimmt schön, sie weiterhin erleben zu dürfen.

Aber eigentlich geht es in diesem Buch um Mia und Wyatt. Während ich schnell Anschluss zu Mia gefunden hatte, habe ich mir mit Wyatt wirklich schwer getan. Sein Charakter ist etwas schwierig, um es vorsichtig auszudrücken. Er mag die Gegenwart von anderen Menschen nicht, hat eine ziemliche Anti-Einstellung und ist dabei auch noch ganz schön überheblich. Obwohl ich ihn so gar nicht leiden konnte (auch gegen Ende nicht), fand ich es interessant, wie Mia und er sich annähern, obwohl sie so extrem unterschiedlich sind. Es wird klar, dass Wyatt sich nur hinter dieser zynischen Fassade versteckt und auch Mia hat so ihre Geheimnisse, die beide gegenseitig nach und nach aufdecken.

TYPISCH LIEBESROMAN

Eben habe ich noch erwähnt, dass „Until I met you“ den klassischen Liebesromanen ähnelt, die ich früher gelesen habe. Und das mache ich nicht nur am Schreibstil fest, sondern auch an der Erzählweise und dem Handlungsstrang, der verfolgt wurde. Ich konnte nämlich so einiges vorhersehen, weshalb ich am Ende kaum überrascht werden konnte. Aber da ist ja auch die Frage, ob das bei einem Liebesroman nötig ist. Muss man da überrascht werden?

Ich denke, am Ende kommt es nur auf das Gefühl beim Lesen an und das war in „Until I met you“ wirklich sehr, sehr schön. Mia und Wyatt sind nicht unbedingt mein Lieblingspaar, aber ich habe ihre Geschichte sehr genossen und werde bestimmt noch öfter nach Maywood reisen.

FAZIT

In „Until I met you“ gab es zwar weniger Kleinstadt-Feeling als ich es erwartet habe, dafür aber umso mehr Nostalgie. Denn Tina Köpke hat mit ihrer Erzählweise einen Liebesroman geschrieben, der mich sehr an meine ersten Begegnungen mit dem Genre erinnert, die ich hauptsächlich mit Susan Elizabeth Phillips erlebt habe. Es macht mich unglaublich glücklich, dass es noch solche Liebesromane gibt, die zum Träumen verleiten und leicht und zeitlos sind und nicht so laut wie die neueren. Was Liebesromane angeht, werde ich mich zukünftig also an die Maywood-Reihe von Tina Köpke halten.


UNTIL I MET YOU von Tina Köpke

2019 | 375 Seiten
erhältlich als Taschenbuch (demnächst) | eBook

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  • Anzeige. Diese drei Bücher habe ich im März gelesen. Während mir „Die Maske“ sehr gut gefallen hat, hat mich „Scham“ extrem aufgewühlt. Und „Schuldig“ war leider die Enttäuschung des Monats. Genaueres gibt es in meinem Monatsrückblick auf dem Blog 😊
  • Anzeige. Vor ca. zwei Wochen habe ich dieses Buch beendet und ich bin irgendwie immer noch überfordert. Trotzdem habe ich jetzt endlich die Rezension geschrieben und auf meinem Blog hochgeladen (Link im Profil!).
Aber wie geht man mit so einem Buch um? Mit einem Buch, das von einer Vergewaltigung und den Folgen für die Frau handelt. Ein Buch, das kaum Unterhaltung bietet, weil es so weh tut. Das Lesen von "Scham" war ganz oft sehr beklemmend. Obwohl es so kühl geschrieben ist, fühlt man irgendwie trotzdem so viel von dem, was die Protagonistin fühlt.
Empfehlen lässt sich dieses Buch nicht einfach so, weil das Thema heftig ist, weil es heftig beschrieben wird, weil das Buch ganz, ganz sicher nicht für jeden etwas ist. Trotzdem bin ich froh es gelesen zu haben. Einfach wegen dem Gedankenstrudel, den es ausgelöst hat. Mehr zu meinen Gedanken dazu dann auf meinem Blog.
  • Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag!
Gestern hatte ich überraschend frei und wollte eigentlich total produktiv sein und einen Beauty/Wellness-Tag einlegen. Stattdessen hab ich den ganzen Tag Animal Crossing gespielt. Hupsi 😬
Am Wochenende Versuch ich es dann nochmal, damit hoffentlich wieder Routine ins Bloggen kommt 😊
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Was steht bei euch heute so an?
Ich muss vermutlich länger arbeiten und werde nebenbei lernen. Sehr spannend 🙄
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📷: „Die Maske“ und „Der Revolver“ von Fuminori Nakamura (beide super, zweites bereits auf dem Blog rezensiert) und „Der Abgrund in dir“ von Dennis Lehane (noch ungelesen)
  • Anzeige. Ich hab gestern dieses Buch beendet und ... puh, das war echt hart. Ich kann nicht sagen, ob das Buch gut war, weil die Thematik so heftig und schlimm ist, dass man das kaum gut nennen kann.
Ich spreche hier ganz deutlich eine Triggerwarnung für Vergewaltigung und Kindesvernachlässigung aus. Denn es geht um eine Frau, die von ihrem Chef überwältigt wird und die, als sie schwanger wird, davon überzeugt ist, dass das Kind von ihrem Vergewaltiger ist und nicht von ihrem Mann. 
Von da an befindet sie sich in einem Kreislauf, in dem mal alles gut läuft, sie ihre Routine findet, und in dem dann wieder alles schrecklich läuft, weil sie ihr Kind nicht lieben kann und allen etwas vorspielt.
Dieses Buch war so, so schlimm, weil Marie mit all dem alleine war, obwohl sie eigentlich nicht alleine ist. Aber sie hatte nicht den Mut, sich jemandem anzuvertrauen.
Beschrieben wird das alles in einem sehr kühlen Ton. Dieser Abstand zur Protagonistin ist beim Lesen aber vielleicht ganz gut, weil man es sonst kaum ertragen könnte.
Für eine Rezension muss ich mir noch meine Gedanken machen, aber so viel sei schon gesagt: ich kann es empfehlen, aber man sollte sich darüber im Klaren sein, dass diese Geschichte definitiv kein Zuckerschlecken ist.
  • Ich hab’s schon mal erwähnt: Mein Blog ist im März fünf Jahre alt geworden und jetzt gibt es auch einen Beitrag dazu 😊 Den Link findet ihr wie immer in meinem Profil!
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Ansonsten wünsche ich euch einen schönen Wochenstart. Und an alle, die wie ich rausmüssen: Haltet durch ♥️
(Ich fahre gerade in die Arbeit und auch an der dritten Haltestelle ist niemand zugestiegen ... gruselig 😖)
  • Gestern war #Schreibnacht und ich habe sie im Videocall mit den Chatadias verbracht. Wer hätte gedacht, dass wir wirklich so viel schreiben und uns nicht nur gegenseitig ablenken würden? Es hat so gut getan, diese Atmosphäre zu spüren, wenn jeder in sein Manuskript vertieft ist. Vor allem hat es so gut getan, nach drei Wochen Pause endlich wieder zu schreiben 😍
Auf dem Bild steht ihr einen Ausschnitt aus dem Pinterestboard zu meinem aktuellen Projekt. (Link ist im Profil)
Und hier noch ein dickes fettes Danke an die #Chatadias dafür, dass wir uns so lange kennen, dass uns das Schreiben so verbindet und dass ihr der Grund seid, weshalb ich immer noch an diesem Traum festhalte ♥️♥️
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Wer von euch schreibt auch?
  • Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende! ♥️
Ich verbringe meines mit Bloggen, lesen, schreiben und hoffentlich Animal Crossing. Oh ja, und mit viel Kaffee 😍 habt ihr Lust, dass ich euch mal ein Wochenende mitnehme? Ich habe eh das Gefühl, in den Storys in letzter Zeit zu inaktiv zu sein. Lasst es mich gerne wissen 😊
Übrigens poste ich gerade mein Lieblingsbild von euch, wenn ihr mit einem ♥️ auf meine Story reagiert!
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Wie sieht euer Wochenende aus?
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P.S. In Bayern herrschen jetzt Ausgangsbeschränkungen. Ist für viele ein großes Ding, aber ich denke nur so: juhuuu, endlich die Erlaubnis die ganze Zeit auf dem Sofa rumzugammeln. Ohne schlechtes Gewissen, dass man ja auch mal rausgehen sollte 🙈😂
  • Ich schicke euch ganz liebe Grüße!
In Bayern wird jetzt der Katastrophenfall ausgerufen. Das heißt, alle Läden schließen, außer natürlich Supermärkte und Apotheken.
Ich bin gerade auf dem Weg zur Arbeit und kann das alles gar nicht realisieren. Alles wirkt so normal, die Sonne scheint. Aber man merkt schon, dass weniger Leute unterwegs sind. Kommt mir vor, als würde ich einen Thriller lesen, in dem es um ein Supervirus geht ... hab ich übrigens erst vor ein paar Wochen. Aber ob auf „Cold Storage“ jetzt noch jemand Lust hat?
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Jedenfalls: passt auf euch auf! Geht kein unnötiges Risiko ein und denkt an eure Mitmenschen ♥️ und lest ganz viel. Wenn ihr mich fragt, gab es nie einen besseren Grund, in andere Welten zu fliehen 📖