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Rezension

Kurzgeschichten: FREUNDINNEN aus dem Diogenes Verlag

Anzeige. Im Dezember erschien die neue Ausgabe (mit Lesebändchen!) von “Freundinnen” im Diogenes Verlag. Und obwohl ich mittlerweile ein großer Fan von Kurzgeschichten bin, hat mich das Thema Freundschaft nicht direkt angesprochen. Aber Autorennamen wie Elena Ferrante und Banana Yoshimoto haben mich dann doch neugierig darauf gemacht.

MEINE MEINUNG

Wie vermutlich zu erwarten war, hat mir nicht jede Kurzgeschichte gefallen. Einige fand ich richtig, richtig gut, andere okay und manche haben gar nichts in mir ausgelöst.

Da es sich hier um Texte ganz unterschiedlicher Autorinnen handelt, die ausnahmslos Ausschnitte aus Büchern darstellen, möchte ich auf so viele wie möglich einzeln eingehen.

FANTASTISCHES VORWORT, ABER DANN …

Das Vorwort dieses Buches hat mich sofort begeistert. Ronja von Rönne erzählt auf so eine lockere Art mit erfrischender Wortwahl, was mir total gut gefallen hat. Durch ihren Text “Meine beste Freundin” (aus Heute ist leider schlecht) bin ich total neugierig auf mehr geworden. Ihre Bücher sind sofort auf meiner Wunschliste gelandet.

Nach dem Vorwort war ich beflügelt. Ich dachte: Diese Kurzgeschichten werden richtig gut! Die erste hat mich ziemlich schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Denn “Deine Ara” von Connie Palmen (aus Die Freunschaft) gehört zu den Geschichten, die nicht wirklich etwas in mir ausgelöst haben. Es geht um eine Freundschaft zwischen zwei jungen Mädchen, die sehr unterschiedlich sind. Die eine privilegiert, die andere wächst eher bäuerlich auf. Zwei Gegensätze, die sich anziehen und spannend sein könnten, es für mich aber nicht waren.

DIE GUTEN

Gut gefallen hat mir “Plan B” von Daniela Krien (aus Muldental), in dem es um zwei Freundinnen geht, die sich nach Jahren wiedersehen und aus Geldnot einem Geschäft nachgehen, das sie eigentlich nicht wirklich wollen, wo sie auch nicht so recht wissen, worauf sie sich einlassen. Aber auch “Mir nichts, dir nichts” von Julia Franck (aus Bauchlandung) hat mir total gut gefallen, auch wenn ich die darin beschriebene Freundschaft ganz schrecklich finde.

Ebenso überzeugen konnte mich “Etwas, das nichts braucht” von Miranda July (aus Zehn Wahrheiten), was wieder mal ganz deutlich macht, dass ich in Kurzgeschichten lieber das Extreme lese als das Alltägliche.

HEISS ERSEHNT

Die Autorinnen, auf die ich mich besonders gefreut habe, waren wie gesagt Elena Ferrante und Banana Yoshimoto. “Lila, der Tunnel, das Meer” (aus Meine geniale Freundin) hat mir wieder bewiesen, wie schön bildhaft Ferrante schreibt. Von ihr muss ich dringend wieder etwas lesen, aber nicht dieses Buch.

Von Yoshimoto habe ich noch nie etwas gelesen, aber ich war sehr neugierig auf sie. Leider hat mich die Kurzgeschichte “Geisterpost” (aus Tsugumi) nicht wirklich umgehauen.

Auch Dories Dörrie und Simone Lappert kannte ich schon. Erstere vom Buch “Leben, schreiben, atmen”, das ich erst letztens rezensiert habe. In “Meine Freundin” (aus Bin ich schön?) erkennt man ihren Stil sofort wieder. Lapperts Stil ist in “Das für sich behaltene” (aus Wurfschatten) auch zu erkennen und wieder sehr schön, wobei mir “Der Sprung” stilistisch besser gefallen hat.

IM SCHNELLDURCHLAUF

“Petronille” von Amélie Nothomb (aus Die Kunst, Champagner zu trinken) scheint ein sehr autobiographischer Text zu sein, denn darin sucht die Autorin eine Saufkumpanin. In “Stille Nacht” (aus Die stille Mitte der Welt) zeigt Patricia Highsmith meiner Meinung nach eine schreckliche Freundschaft. Genauso wie Eva Manesse in “Rote Zuckerwatte” (aus Quasikristalle), wobei Manesse noch mit einer absolut unsympathischen Protagonistin auftrumpft. Für diese Kurzgeschichte möchte ich auch eine Triggerwarnung aufgrund von Gewalt gegen Kinder aussprechen.

FAZIT

In “Freundinnen” sind so viele Kurzgeschichten enthalten, die sich zwar alle um das Thema Freundschaft zwischen Frauen drehen, dann aber doch so unterschiedlich sind. Einige haben mir richtig gut gefallen und die Bücher, aus denen sie stammen, sind direkt auf meiner Wunschliste gelandet. Andere waren leider nicht so meins. Trotzdem möchte ich diesen Kurzgeschichtenband empfehlen, weil es die perfekte Gelegenheit ist, neue Autorinnen für sich zu entdecken.

Nach den Buchinfos habe ich dir noch einmal alle Bücher mit Klappentext aufgelistet, aus denen eine Kurzgeschichte aus “Freundinnen” stammt und meine Wunschlistentitel extra markiert.


FREUNDINNEN

Diogenes | 2018 | 336 Seiten
erhältlich als Taschenbuch| Taschenbuch deluxe

BIN ICH SCHÖN? von Doris Dörrie
Leopold und seine junge Frau wollen es anders machen als ihre spießigen Nachbarn. Sie bitten die vietnamesische Asylantenfamilie Hung zu sich ins Haus, laden sie zum Tee und zum Essen ein, schenken ihnen warme Winterkleidung und ein Paar ›Neue Schuhe für Frau Hung‹. Doch es kommt anders, als sie denken. Siebzehn tragisch-komische Geschichten, die nachdenklich stimmen, weil sie so hemmungslos ehrlich sind.
Quelle: Diogenes

MEINE GENIALE FREUNDIN von Elena Ferrante
In einem volkstümlichen Viertel Neapels wachsen sie auf, derbes Fluchen auf den Straßen, Familien, die sich seit Generationen befehden, das Silvesterfeuerwerk artet in eine Schießerei aus. Hier gehen sie gemeinsam in die Schule, die unangepasste, draufgängerische Lila und die schüchterne, beflissene Elena, beide darum wetteifernd, besser zu sein als die andere. Bis Lilas Vater sein brillantes Kind zwingt, in der Schusterei mitzuarbeiten, und Elena mit dem bohrenden Verdacht zurückbleibt, das Leben zu leben, das eigentlich ihrer besten, ihrer so unberechenbaren Freundin zugestanden hätte.
Quelle: Suhrkamp

BAUCHLANDUNG von Julia Franck WUNSCHLISTE
Geschichten über die Liebe oder über das, was man vielleicht Liebe nennen könnte.
In diesen Geschichten voller Sinnlichkeit und Erotik erzählt Julia Franck von verborgenen Gelüsten und offener Begierde, von Sehnsüchten, die Tristesse hinterlassen, und dem Reiz des Verbotenen.
Quelle: Fischer

DIE STILLE MITTE DER WELT von Patricia Highsmith
Die hier unter dem Titel ›Die stille Mitte der Welt‹ vorgelegten Texte aus dem Nachlass sind keine Suspense- und keine Tiergeschichten, sondern psychologische Erzählungen. 14 Stories über moderne Großstadtmenschen in Not, über wissende kleine Mädchen, traumversponnene Liebende und ältere, vom Leben gerupfte Frauen und Männer. Die Geschichten gehorchen keinem Muster und keiner einheitlichen Methode, sie verraten noch nicht einmal in allen Fällen dieselbe Hand – als hätte die junge Patricia Highsmith mit jeder Geschichte einen eigenen Modus erfinden und das Verhältnis zur Welt neu festlegen müssen. Dabei sind die Verzauberung durch erhoffte Seelenverwandtschaften, die betäubten Schritte einer in die Trauer entlassenen Figur und das Zermürbende des Lebenskampfes mit viel Takt, enormer Anteilnahme und großem Sinn für die sprechenden Details eingefangen.
Quelle: Diogenes

ZEHN WAHRHEITEN von Miranda July WUNSCHLISTE
Zugegeben: Die Menschen in Miranda Julys Geschichten sind sonderbar. Sie haben merkwürdige Obsessionen, verlieben sich möglichst hoffnungslos, wohnen gerne in Luftschlössern, sind einsam und stoßen das Glück von sich, wenn es einmal anklopft. Und doch bringen diese flüchtigen und zugleich sehr diesseitigen Geschichten etwas in uns zum Klingen, das wir zuvor vielleicht geahnt, aber noch nie so deutlich vernommen haben. Kein Wunder also, dass diese Sammlung von sechzehn Storys bei ihrem Erscheinen 2007 in den USA und ein Jahr später in Deutschland als literarische Sensation gefeiert wurde und ihre Autorin auf einen Schlag berühmt machte. Sie wurde dafür mit dem Frank-O’Connor-Preis ausgezeichnet. Seither hat sie ihr Publikum immer wieder überrascht, als Aktionskünstlerin, als Filmemacherin (»Ich und du und alle, die wir kennen«, »The Future«) und zuletzt als Autorin des großartigen Romans »Der erste fiese Typ«. Miranda July ist ein künstlerisches Multitalent, das mit abgründiger Fantasie die verschiedensten medialen Klaviaturen bespielt und dabei immer überzeugt.
Quelle: KiWi

MULDENTAL von Daniela Krien
Jeder Umbruch fordert Opfer. Auch eine friedliche Revolution. Daniela Krien erzählt von Menschen, deren Leben an einem Kontrapunkt der Geschichte ins Wanken gerieten. Sie erzählt von Orientierungslosigkeit und tiefer Verzweiflung. Doch diese Romanminiaturen gehen über das Schicksal des Einzelnen hinaus; sie zeichnen ein Bild des Menschen von heute. Ein Buch über das Trotzdem-den-Kopf-über-Wasser-Halten, über das Trotzdem-Weitermachen, über das Es-trotzdem-Schaffen.
Quelle: Diogenes

WURFSCHATTEN von Simone Lappert
Ada ist eine begabte junge Schauspielerin, doch ihr Leben wird von Ängsten beherrscht. So sehr, dass sie nur noch mit aufwendigen Ritualen zur Ruhe kommt und sich kaum mehr aus ihrer Wohnung traut. Weil sie die Miete seit Monaten schuldig bleibt, setzt der Vermieter ihr seinen Enkel Juri als Mitbewohner vor die Nase. Für Ada ist der junge Mann eine Zumutung, eine Invasion – oder vielleicht doch das Beste, was ihr passieren kann?
Quelle: Diogenes

QUASIKRISTALLE von Eva Manesse
Was wissen wir wirklich über uns selbst? Und was vom anderen? In dreizehn Kapiteln zerlegt Eva Menasse die Biografie einer Frau in ihre unterschiedlichen Aspekte, zeigt sie als Mutter und Tochter, als Freundin, Mieterin und Patientin, als flüchtige Bekannte und treulose Ehefrau. Aus diesem Mosaik tritt auf magische Weise ein kühner Roman hervor, der wie nebenbei die Fragen nach Wahrnehmung und Wahrheit stellt.
Quelle: KiWi

DIE KUNST, CHAMPAGNER ZU TRINKEN von Amélie Nothomb
Zwei Schriftstellerinnen, eine Leidenschaft: Amélie und Pétronille suchen den Rausch – in der Literatur und im Champagner. In Paris besuchen sie eine Degustation im Ritz, sie feiern in London und in den Alpen. Doch es gibt Dämonen, die sich auch im besten Schaumwein nicht ertränken lassen. Ein spritziger Roman über die Trunkenheit – und eine Ode an die Freundschaft.
Quelle: Diogenes

DIE FREUNDSCHAFT von Connie Palmen
Über eine ungewöhnliche Beziehung und die Selbsterforschung einer jungen Frau, die lernt, ihrem eigenen Kopf zu folgen und sich von falschen Vorstellungen zu befreien. Es erklärt, warum Schuldgefühle dick machen und warum einen die Liebe in den Alkohol treiben kann. Warum man sich von der Liebe nicht zuviel versprechen darf. Und daß die Erregung im Kopf nicht weniger spannend ist als die im Körper.
Quelle: Diogenes

HEUTE IST LEIDER SCHLECHT von Ronja von Rönne WUNSCHLISTE
›Heute ist leider schlecht‹ ist eine Auswahl ihrer besten Kolumnen aus der »Welt am Sonntag« und ihrem Blog »Sudelheft« sowie brandneuen Texten. Frech, witzig, provozierend und auf den Punkt gebracht widmet Ronja von Rönne sich darin ungemein scharfsinnig und wortgewaltig den Lebensentwürfen unserer Zeit. Sie schreibt über alles, was das Menschsein zur Unverschämtheit macht: » Positiv denken ist sehr in. Dabei ist das großer Unsinn. Wenn man z. B. sehr einsam ist, hilft es auch nicht, sich einzureden, man sei eigentlich nur die kleinste Polonaise der Welt. Denn die Wahrheit ist doch: Man fühlt sich sehr allein, und wenn Sie sich weiter einreden, lediglich ein ›sehr exklusives Clübchen‹ zu sein, bleibt es auch dabei.«
Quelle: Fischer

TSUGUMI von Banana Yoshimoto
Auf der Halbinsel Izu erneuern zwei Mädchen jeden Sommer ihre Freundschaft: die Ich-Erzählerin Maria und die wilde Tsugumi, deren Temperament nicht so recht zu ihrer fragilen Gesundheit passen will. Es ist der letzte Sommer einer engen Mädchenfreundschaft.Tsugumi lernt einen jungen Mann kennen, der im Ort heftig angefeindet wird. Er scheint der einzige zu sein, der das eigenwillige Mädchen zu erobern vermag.
Quelle: Diogenes

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2 COMMENTS
  • Lara
    2 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Danke für deine ehrliche Meinung! Ich schlängel auch schon eine Weile um dieses Buch herum und war mir dann doch unsicher, ob es mir gefallen würde. Dass einem nicht jede einzelne Geschichte zusagt ist ja verständlich. Du hast mich aber trotzdem ein Stückchen weiter Richtung Kauf gebracht! Bei “Das Gegenteil von Einsamkeit” und “Cat Person” haben wir unsere Meinungen ja schon ziemlich geteilt 🙂

    Liebst, Lara.

    • Kate
      2 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      falls du dir “Freundinnen” holst, bin ich sehr gespannt auf deine Meinung! Wie schon in der Rezension geschrieben, hab ich mir tatsächlich ein paar der Autorinnen auf die Wunschliste gesetzt. Dafür hat sich das Lesen allemal gelohnt 🙂
      Liebste Grüße

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  • Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag!
Gestern hatte ich überraschend frei und wollte eigentlich total produktiv sein und einen Beauty/Wellness-Tag einlegen. Stattdessen hab ich den ganzen Tag Animal Crossing gespielt. Hupsi 😬
Am Wochenende Versuch ich es dann nochmal, damit hoffentlich wieder Routine ins Bloggen kommt 😊
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Was steht bei euch heute so an?
Ich muss vermutlich länger arbeiten und werde nebenbei lernen. Sehr spannend 🙄
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📷: „Die Maske“ und „Der Revolver“ von Fuminori Nakamura (beide super, zweites bereits auf dem Blog rezensiert) und „Der Abgrund in dir“ von Dennis Lehane (noch ungelesen)
  • Anzeige. Ich hab gestern dieses Buch beendet und ... puh, das war echt hart. Ich kann nicht sagen, ob das Buch gut war, weil die Thematik so heftig und schlimm ist, dass man das kaum gut nennen kann.
Ich spreche hier ganz deutlich eine Triggerwarnung für Vergewaltigung und Kindesvernachlässigung aus. Denn es geht um eine Frau, die von ihrem Chef überwältigt wird und die, als sie schwanger wird, davon überzeugt ist, dass das Kind von ihrem Vergewaltiger ist und nicht von ihrem Mann. 
Von da an befindet sie sich in einem Kreislauf, in dem mal alles gut läuft, sie ihre Routine findet, und in dem dann wieder alles schrecklich läuft, weil sie ihr Kind nicht lieben kann und allen etwas vorspielt.
Dieses Buch war so, so schlimm, weil Marie mit all dem alleine war, obwohl sie eigentlich nicht alleine ist. Aber sie hatte nicht den Mut, sich jemandem anzuvertrauen.
Beschrieben wird das alles in einem sehr kühlen Ton. Dieser Abstand zur Protagonistin ist beim Lesen aber vielleicht ganz gut, weil man es sonst kaum ertragen könnte.
Für eine Rezension muss ich mir noch meine Gedanken machen, aber so viel sei schon gesagt: ich kann es empfehlen, aber man sollte sich darüber im Klaren sein, dass diese Geschichte definitiv kein Zuckerschlecken ist.
  • Ich hab’s schon mal erwähnt: Mein Blog ist im März fünf Jahre alt geworden und jetzt gibt es auch einen Beitrag dazu 😊 Den Link findet ihr wie immer in meinem Profil!
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Ansonsten wünsche ich euch einen schönen Wochenstart. Und an alle, die wie ich rausmüssen: Haltet durch ♥️
(Ich fahre gerade in die Arbeit und auch an der dritten Haltestelle ist niemand zugestiegen ... gruselig 😖)
  • Gestern war #Schreibnacht und ich habe sie im Videocall mit den Chatadias verbracht. Wer hätte gedacht, dass wir wirklich so viel schreiben und uns nicht nur gegenseitig ablenken würden? Es hat so gut getan, diese Atmosphäre zu spüren, wenn jeder in sein Manuskript vertieft ist. Vor allem hat es so gut getan, nach drei Wochen Pause endlich wieder zu schreiben 😍
Auf dem Bild steht ihr einen Ausschnitt aus dem Pinterestboard zu meinem aktuellen Projekt. (Link ist im Profil)
Und hier noch ein dickes fettes Danke an die #Chatadias dafür, dass wir uns so lange kennen, dass uns das Schreiben so verbindet und dass ihr der Grund seid, weshalb ich immer noch an diesem Traum festhalte ♥️♥️
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Wer von euch schreibt auch?
  • Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende! ♥️
Ich verbringe meines mit Bloggen, lesen, schreiben und hoffentlich Animal Crossing. Oh ja, und mit viel Kaffee 😍 habt ihr Lust, dass ich euch mal ein Wochenende mitnehme? Ich habe eh das Gefühl, in den Storys in letzter Zeit zu inaktiv zu sein. Lasst es mich gerne wissen 😊
Übrigens poste ich gerade mein Lieblingsbild von euch, wenn ihr mit einem ♥️ auf meine Story reagiert!
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Wie sieht euer Wochenende aus?
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P.S. In Bayern herrschen jetzt Ausgangsbeschränkungen. Ist für viele ein großes Ding, aber ich denke nur so: juhuuu, endlich die Erlaubnis die ganze Zeit auf dem Sofa rumzugammeln. Ohne schlechtes Gewissen, dass man ja auch mal rausgehen sollte 🙈😂
  • Ich schicke euch ganz liebe Grüße!
In Bayern wird jetzt der Katastrophenfall ausgerufen. Das heißt, alle Läden schließen, außer natürlich Supermärkte und Apotheken.
Ich bin gerade auf dem Weg zur Arbeit und kann das alles gar nicht realisieren. Alles wirkt so normal, die Sonne scheint. Aber man merkt schon, dass weniger Leute unterwegs sind. Kommt mir vor, als würde ich einen Thriller lesen, in dem es um ein Supervirus geht ... hab ich übrigens erst vor ein paar Wochen. Aber ob auf „Cold Storage“ jetzt noch jemand Lust hat?
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Jedenfalls: passt auf euch auf! Geht kein unnötiges Risiko ein und denkt an eure Mitmenschen ♥️ und lest ganz viel. Wenn ihr mich fragt, gab es nie einen besseren Grund, in andere Welten zu fliehen 📖
  • Auf dem Blog gibt es neue Leselaunen und damit kurze Meinungen zu allen Büchern, die ich zuletzt gelesen habe oder gerade lese. Mit dabei „Die Maske“ von Nakamura 😊
Das Schreiben hat so Spaß gemacht und ich freu mich jetzt wieder richtig aufs Bloggen 😍 In den Leselaunen verrate ich übrigens auch, welche Beiträge ich demnächst schreiben will 😊
  • Lest ihr gerne Ratgeber? Ich hole sie mir so gerne, brauche manchmal aber einen kleinen Schubser, damit ich sie lese.
Nicole Staudinger kann ich total empfehlen! Ich hab vor Ewigkeiten ihre „Schlagfertigkeitsqueen“ gelesen und fand es so gut und witzig! Deshalb hab ich direkt zugegriffen, als es „Stehaufqueen“ als Mängelexemplar gab.
Würde euch ein Beitrag zu meinen liebsten Ratgebern interessieren? Dafür müsste ich wahrscheinlich erst mal ein paar lesen, aber das wäre ja ein guter Schubser 😂