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Rezension

DIE SPIEGELREISENDE – DIE VERLOBTEN DES WINTERS von Christelle Dabos

Wie schreibt man eine Rezension über ein 600 seitenlanges Buch, in dem gar nicht wirklich viel passiert, und das einen doch irgendwie mitreißt? Tatsächlich ist mir schon lange keine Rezension mehr so schwer gefallen.

 

MEINE MEINUNG

Weil es mir etwas leichter fällt, meine Gedanken zu diesem Buch in positiv und negativ zu sortieren, werde ich auch meine Rezension so halten. Du wirst aber schnell feststellen, dass die positiven Punkte in ihrer Gewichtung überwiegen 🙂

 

POSITIVES

EINE EINZIGARTIGE WELT

„Die Spiegelreisende“ besticht vor allem durch die besondere Welt, in der die Geschichte spielt. Sie besteht aus mehreren Archen, die im Himmel schweben und von mehreren Völkern bewohnt sind. Sie beherrschen unterschiedliche Fähigkeiten und leben auch in ganz unterschiedlichen Gesellschaftsstrukturen.

Auf der Arche Anima, auf der unsere Protagonistin lebt, sehen sich alle als eine riesige Familie an, die von Artemis abstammt. Die dort existierenden Fähigkeiten sind zum Beispiel aus Gegenständen lesen, Papier erneuern bzw. reparieren oder durch Spiegel reisen (daher auch der Titel der Reihe). Auf Anima wächst man sehr behütet auf, man kann niemandem mit den dort existierenden Fähigkeiten schaden. Alles führt ein Eigenleben, Ophelias Schal, die Häuser, Gegenstände, mit allem können Animisten kommunizieren.

Deshalb ist es für Ophelia ein großer Schock als sie zum Pol reisen muss, um dort einen fremden Mann zu heiraten. Auf dem Pol herrscht ewiger Winter, die Gerüchte besagen, dass dort nur Wilde leben. Es stellt sich dann etwas anders heraus, denn in der Himmelsburg auf dem Pol herrschen schon ein paar Sitten, es geht zu wie bei Hofe. Eben auch mit all den Intrigen und Drohungen. Die Fähigkeiten und Menschen dort sind so ganz anders als die auf Anima. Hier sieht man sich nicht als große Familie, sondern als kleinere rivalisierende Clans. Und die Fähigkeiten reichen hier über eine Art Telekinese bis hin zu Illusionen schaffen.

 

Wie das alles verwoben ist, finde ich einfach großartig. Diese riesige Welt, von der man nur Bruchstücken begegnet, wirkt so gut durchdacht. Alles hängt irgendwie zusammen, auch wenn es einem erst später klar wird. Es gibt wahnsinnig viele Fantasy-Bücher mit eigener Welt, aber kaum eine ist so gut bis ins kleinste Detail durchdacht wie die in „Die Spiegelreisende“.

 

DIESE ZAUBERHAFT SCHRULLIGEN CHARAKTERE

Schon als Ophelia beschrieben wurde, war mir klar: Diese Charaktere sind etwas ganz besonderes. Auch wenn ich anmerken muss, dass ihre Handlungsweisen nicht immer außergewöhnlich sind, sondern denen Helden anderer Fantasy-Romane gleichen, ist ihre Art an sich doch einmalig.

Ophelia ist sehr zurückhaltend, aber nicht weil sie schüchtern ist, sondern einfach weil sie ruhig ist. Sie ist leise, bedacht, ist lieber Beobachterin als die Beobachtete zu sein. Sie kleidet sich eher altertümlich, trägt eine Brille, deren Gläser von selbst die Farbe ändern, einen langen Schal, der ein Eigenleben führt und wirkt eher wie eine Gelehrte als eine Abenteurerin.

Thorn, der Mann, den sie heiraten soll, ist ihr in mancher Hinsicht sehr ähnlich. Er ist auch ruhig und zurückgezogen, in sich gekehrt. Aber er ist auch mürrisch, trägt vermutlich so einige Dämonen mit sich herum und er ist insgesamt eher undurchschaubar. Ich habe keine Ahnung, wohin die Reise mit den beiden noch führen wird, aber gerade das macht es so spannend. Wenn ich mir Ophelia und Thorn nebeneinander vorstelle, ergibt sich ein kurioses, einzigartiges Bild: Die schrullige Ophelia mit ihrem Schal und der Brille neben dem meterhohen, dürren Thorn. Es ist großartig und ich hoffe sehr, dass diese Reihe irgendwann einmal verfilmt wird.

 

Natürlich gibt es auch noch jede Menge Nebencharaktere, die ich alle großartig dargestellt finde. Bis auf die unerwartete Launenhaftigkeit von Thorns Tante finde ich jeden Charakter so realistisch, dass er tatsächlich so aus dem Buch steigen und existieren könnte. Aber weil die Rezension sonst wahrscheinlich unangenehm lang werden würde, gehe ich auf die anderen Charaktere erst einmal nicht ein. Ich nenne hier nur meine Lieblinge: Natürlich Thorn und Ophelia, aber auch Archibald finde ich großartig und Ophelias Tante finde ich irgendwie auch entzückend.

 

SCHUSSELSUSE

Dieses Wort leitet diesen Part der Rezension wunderbar ein. Denn nicht nur die Charaktere sind schrullig, die Sprache ist es auch. Die Autorin hat sich ihrem kuriosen Setting wunderbar angepasst und besticht auch in Sachen Sprache und Stil. Ich habe selten ein Buch gelesen, in dem Wörter wie „Schusselsuse“ genannt wurden, was mich überhaupt nicht ins Stolpern gebracht hat. Dieser Stil passt so wunderbar zu dieser Welt, zu der ganzen Geschichte und verleiht dem Buch noch einmal diesen gewissen Touch.

NEGATIVES

Die negativen Punkte will ich hier natürlich nicht unerwähnt lassen, denn ja, es gab ein paar Kleinigkeiten, die mich an dem Buch gestört haben – aber es sind eben genau das: Kleinigkeiten. Und die werden von so vielen tollen Dingen überdeckt.

In „Die Verlobten des Winters“ gibt es so einige Längen. Die kommen zum einen von den fehlenden bzw. anfangs nur wenig vorkommenden Dialogen. Ich persönlich finde lange Textstellen, in denen kaum bis gar keine Dialoge vorkommen eher ermüdend, sodass ich bei „Die Verlobten des Winters“ eine Weile gebraucht habe, bis ich reingefunden habe. Auch andere Teilnehmer der Leserunde haben es als ein bisschen störend empfunden, dass die Dialoge so lange ausbleiben.

Aber die Längen kommen auch von der Handlung selbst, die manchmal eben einfach etwas ruhiger und langsamer ist. Aber diese Längen werden meist direkt von einer überraschenden Wendung oder einer erschreckenden Entwicklung abgelöst, sodass sie schnell vergessen sind.

 

FAZIT

Ich habe ein bisschen gebraucht, um in „Die Verlobten des Winters“ reinzufinden und obwohl es mich nicht vollends umgehauen hat, habe ich sehr mit der Protagonistin Ophelia mitgefiebert. Irgendwann konnte ich das Buch kaum noch weglegen und das trotz weniger Längen. Dieser Reihenauftakt besticht vor allem durch die einzigartig konstruierte Welt und die Charaktere, die zwar nicht unbedingt 100% Neues bieten, aber vor allem mit ihrer Schrulligkeit überzeugen. Und einen kleinen Cliffhanger gibt es auch. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band.

Nachdem ich die Rezension noch einmal gelesen habe, fällt mir noch so wahnsinnig viel ein, was ich gerne sagen würde, denn “Die Verlobten des Winters” hat mich total überzeugt. Mit der Handlung, die zwar erst langsam in Fahrt kommt, dann aber mitreißt, mit den vielen Charakteren, die alle mit so viel Liebe ausgearbeitet sind und die ich nicht alle nennen kann, und vor allem mit dem ganzen Konzept dieser Welt und den dort herrschenden Sitten. “Die Verlobten des Winters” wirkt ein bisschen wie die Einleitung zu einer grandiosen Reihe, die sogar von Band zu Band noch besser werden könnte. Das heißt: Ich möchte dir die Reihe sehr ans Herz legen, denn ich glaube, da kommt in den Fortsetzungen noch ganz großes auf uns zu.

 

 

 

DIE SPIEGELREISENDE – DIE VERLOBTEN DES WINTERS von Christelle Dabos

Insel | 2019 | 535 Seiten

erhältlich als Hardcover | eBook

 

 

 

Meinungen anderer Leser

Miss Naseweis | Zeilenwanderer | Tiefseezeilen | Lovely Mix | Friedelchens Bücherstube

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6 COMMENTS
  • Janika
    12 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Liebe Kate,
    also ich finde deine Rezension ganz hervorragend und absolut anschaulich 🙂 Besonders wie du die Figuren beschrieben hast, hat mir gut gefallen. Es ist wirklich schwierig, eine anständige Rezension zu der Geschichte zu schreiben. Mir fiel es auch alles andere als leicht.
    Alles Liebe
    Janika

    • Kate
      12 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      das freut mich! Das war wahrscheinlich die schwierigste Rezension, die ich jemals geschrieben habe. Also ich tue mir gerade sowieso schwer mit Rezensionen (die Phase vergeht hoffentlich bald wieder), aber “Die Spiegelreisende” hat mich mit so gemischten Gefühlen zurückgelassen und bei manchen Sachen bin ich einfach sprachlos. Wie soll man diese großartige Welt in Worte fassen?
      Aber schön, dass sie dir gefällt 🙂
      Liebste Grüße

  • Chrissi
    12 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Hallo Kate,

    mir ist es bis jetzt auch sehr schwer gefallen meine Gedanken zu dem Buch zu sortieren. Ich finde du hast es aber sehr gut formuliert.
    ich hat das Buch umgehauen. Hatte mir extra Zeit für das Buch genommen und an einem freien Tag bald komplett gelesen. Gerade beim Lesen am Stück hat mir der ruhige Erzählstil sehr gut gefallen und es war ein richtig schönes Abtauchen in diese Welt! Vielleicht habe ich es deswegen anders empfunden?
    Ich freue mich auf jeden Fall auf die Fortsetzungen.

    Liebe Grüße
    Chrissi

    • Kate
      12 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      das kann gut sein. Dadurch, dass ich es in einer Leserunde gelesen habe, war es ja doch sehr gestückelt. Da nimmt man es vielleicht anders war. Ich fand das Buch auch ganz, ganz toll. Es hatte nur so ein paar Längen, aber ich verspreche mir sehr viel vom zweiten Band. Das kann nur gut werden!
      Liebste Grüße

  • Dana
    11 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Hallo Kate,

    ich habe dieses Buch vorhin erst auf einem anderen Blog entdeckt, bin aber sofort neugierig geworden. Deine Rezension bestärkt mich nur noch darin, dass dies ein außergewöhnliches Buch ist, das ich lesen sollte. Von daher finde ich, dass es dir definitiv gelungen ist, einen Eindruck von diesem Buch zu geben. 😉

    Liebe Grüße
    Dana

    • Kate
      11 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      vielen Dank für deine Worte! Es freut mich, dass meine Rezension überzeugen konnte. Das Buch ist wirklich toll!

      Liebste Grüße

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  • Lest ihr gerne Fantasy?
Also dafür, dass ich es so liebe und ganz oft selbst schreibe, lese ich mittlerweile tatsächlich eher weniger in dem Genre. Ich muss für Fantasy irgendwie in Stimmung sein. In den meisten Fällen lässt man sich ja auf eine größere Welt und Geschichte ein.
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Was sind eure Lieblingsfantasybücher?
  • Anzeige. Mein liebster Leseort ist auf Balkonien 😍 mit einem guten Buch und einem Drink in der Sonne zu sitzen, ist für mich das allerschönste. Auch wenn mir oft viel zu heiß ist, weil ich Sonnenanbeterin mich weigere die Markise auszufahren 😂
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Lest ihr gerne draußen?
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Auf dem Bild seht ihr „Wir sind der Sturm“ von Sophie Bichon. Nachdem der erste Band mit so einem fiesen Cliffhanger geendet hat, muss ich bald den zweiten lesen.
  • Habt ihr schon mal was von Celeste Ng gelesen?
Kann ich euch nur empfehlen, denn ihre Schreibe ist der absolute Wahnsinn! Sie schafft ihren Charakteren so enorm viel Tiefe, wie ich es bisher nich nie erlebt habe. Und all ihre Abgründe, die sich nach und nach auftun, ihre Verbindungen, die sich entschlüsseln lassen. Was Ng mit ihren Charakteren schafft, ist unglaublich! Da ist sie für mich ein großes Vorbild. 
Auf dem Bild seht ihr „Was ich euch nicht erzählte“, das ich im April gelesen habe. „Kleine Feuer überall“ fand ich aber sogar noch besser. Dazu gibt es jetzt eine Amazon-Serie, die ich mir unbedingt demnächst anschauen muss 😍
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Welche Charaktere in welchem Buch haben euch zuletzt so richtig begeistert?
  • Uff, was für eine Nacht!
Ich habe total viel unterschiedlichen Mist geträumt (ich musste unter anderem zum Zahnarzt) und dann auch noch so verschlafen, dass ich zwar noch pünktlich zur Arbeit komme, aber mir keinen Kaffee mehr machen konnte. Dabei hätte ich ihn so dringend gebraucht 😅
Mein Montag macht seinem Namen bisher also alle Ehre. Aber ich muss heute nur den halben Tag arbeiten und will danach lesen und schreiben 😊 und Bilder für Insta machen. Und eventuell joggen, falls es trocken bleibt.
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Was habt ihr heute vor?
  • Anzeige. Was soll ich zu diesem Finalband nur sagen? Ich bin wirklich sehr Zwiegespalten, denn die Reihe habe ich sehr geliebt. Der erste Band war noch so lala, aber dann wurde es mit jedem Band besser und spannender. Es wurde sogar so spannend, dass ich ein wirklich episches Finale erwartet habe. Aber so episch war es dann leider gar nicht. In der Rezension auf meinem Blog bin ich ein bisschen ausführlicher geworden, da könnt ihr gerne vorbeischauen 😊
  • Vor ein paar Tagen habe ich in meiner Story noch gesagt, dass mich das Buch gar nicht so sehr packt und jetzt bin ich voll drin. Ich bin momentan auf Seite 191 von 576, es könnte also eigentlich schneller vorangehen, aber da ich gerade eine miese Leseflaute mit mir rumschleppe ist das doch eigentlich ganz gut 😊
Aber jetzt mal zum Buch: Wieso ist es so packend? Ich kann es gar nicht sagen. Ich mag diesen lockeren episodenhaften Schreibstil. Er ist keine Meisterleistung, da geht mehr, aber er ist genau richtig für diese Story und genau richtig zum "einfach weglesen". Gleichzeitig sind die Charaktere total interessant. Sie bleiben bisher noch eher oberflächlich, aber ich hoffe, das gibt sich noch. Was mir auch total gut gefällt: Das Buch verläuft anders als der Film. Also mit dem Film hat man sich schon nahe an der Handlung gehalten, aber so ein paar Kleinigkeiten sind im Buch eigentlich anders und genau die machen es total interessant. Collin Khoo, zu dessen Hochzeit Rachel und Nicholas nach Singapur reisen, hat mehr Tiefe und seine ganz eigenen Probleme. Die tauchen im Film zum Beispiel gar nicht auf.
Einen klitzekleinen Kritikpunkt habe ich. Aber der ist eigentlich gar nicht an der Story selbst, sondern an der Anzahl der Charaktere. Ich komme einfach nicht mit! Wer ist wer?!
Nick meinte einmal: "Für Außenstehende ist sein Stammbaum schwer zu verstehen." Also wenn das mal nicht die Untertreibung des Jahrtausends ist!
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Klappentext: Rachel ist überglücklich: Ihr Freund Nick möchte sie endlich seiner Familie in Singapur vorstellen. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft in Asiens schillerndster Stadt wird Rachel klar, dass Nick aus der obersten Schicht der Superreichen stammt, einem geschlossenen Kreis, der unermessliche Reichtümer besitzt. Plötzlich sieht sie sich konfrontiert mit schrillen Verwandten, glamourösen Nebenbuhlerinnen und Privatjets mit ayurvedischen Yogastudios. Welchen Wert hat Liebe in dieser maßlosen Welt?
  • „Die Nickel Boys“ ist mein bisher einziges beendetes Buch im Mai (eine Woche hab ich ja noch, um die Zahl zu erhöhen 🤓), und leider fand ich es eher so lala.
Es geht um eine Besserungsanstalt und spielt so ca. in den 60ern (ich hoffe, ich vertue mich da gerade nicht komplett) und Rassentrennung ist noch ein ganz großes Thema. 
Der Protagonist ist eigentlich ein braver Schüler, ist sogar so weit, dass er während der Highschool schon Collegeseminare belegen kann. Dann kommt es, wie es so oft passiert: er ist zur falschen Zeit am falschen Ort und wird verurteilt. Im Nickel, der Besserungsanstalt, läuft das Leben ganz anders. Die Weißen und Schwarzen werden getrennt untergebracht, die Weißen kriegen „gute“ Anstaltskleidung, die Schwarzen alte und abgenutzte. Im Nickel muss man nicht unbedingt etwas anstellen, um bestraft zu werden. Das geschieht mit Willkür und wie ihr euch denken könnt, ist viel Gewalt im Spiel.
Die Begebenheiten beruhen teilweise auf wahren Geschichten von ehemaligen Insassen solcher Anstalten, was das ganze Buch noch erschreckender macht. Trotzdem hat es mich leider nicht so sehr gepackt. Es war heftig, ging mir aber nicht so nahe. Die Intensität des Textes hat mir irgendwie gefehlt. Eine ausführliche Rezension auf dem Blog kommt noch 😊
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Welche Bücher habt ihr diesen Monat schon gelesen?
  • Eigentlich lese ich ja keine Manga. Aber von dem hier haben alle so geschwärmt und dann war die liebe @ninismangatraeume so nett, ihn mir zu schenken. Danke nochmal ♥️
Jedenfalls habe ich ihn gelesen (eigentlich sogar schon letztes Jahr) und endlich meine Rezension dazu verfasst. Ihr findet sie zusammen mit zwei anderen Rezensionen in meinem neuesten Blogbeitrag. Der Link ist wie immer im Profil 😊
Es ist nur eine Kurzrezension, aber ich versuche das hier mal noch kürzer zu fassen:
Ich mag den Zeichenstil und die Geschichte unheimlich gerne. Sie ist so entzückend und einzigartig. Aber mit Manga werde ich wohl einfach nicht mehr warm. Mir fehlen da die Gefühle, die dringen irgendwie einfach nicht so richtig zu mir durch, wie es bei einem normalen Buch der Fall wäre.
Deshalb kriegt der Manga ganz klar eine Empfehlung von mir, weil er so besonders ist. Aber als Buch hätte er mir wahrscheinlich besser gefallen 😂
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Lest ihr Manga?