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Bewusst leben Ratgeber

Wie MIRACLE MORNING von Hal Elrod mein Leben verändert hat

Nachdem ich jetzt schon an so vielen Stellen von diesem Buch geschwärmt habe, ist es an der Zeit, es euch endlich einmal richtig vorzustellen.

 

Kurzbeschreibung

In MIRACLE MORNING geht es darum, dass jeder Morgen den Tag zu etwas besonderem machen kann. Wenn man richtig in den Tag startet, kann dieser kaum noch schlecht ausgehen, denn man ist motivierter und positiver eingestellt.

Außerdem ist Elrod davon überzeugt, dass man seine Ziele von einem perfekten Leben, dem perfekten Job und perfekten Partner nicht erreichen kann, wenn man seine Persönlichkeit nicht dementsprechend weiterentwickelt.

Es gibt also kein 10 Punkte-Leben ohne eine 10 Punkte-Persönlichkeit. Deshalb lernt man in MIRACLE MORNING durch die Lifesavers wie man seine Persönlichkeit entwickeln kann, um auch den Rest seines Lebens besser zu gestalten. Und das alles nur durch eine Stunde am Morgen.

 

Meine Meinung

Ich weiß, es ist schwer vorstellbar, dass ein Buch ein Leben verändern kann. Als ich begonnen habe, MIRACLE MORNING zu lesen und es auf Twitter und Co. zu teilen, wurde mir auch mehrmals gesagt, wie lebensverändernd es wäre. Damals hab ich es selbst noch nicht geglaubt.

Tatsache ist aber: es stimmt!

 

Allein schon das Buch ist so motivierend, dass ich regelmäßig beim Lesen einen Energieschub verspürt habe. Ständig wollte ich es anpacken und mein Leben verändern. Diese Wirkung haben Hal Elrods Worte auf mich gehabt und scheinbar auch auf viele andere. Durch MIRACLE MORNING wird einem erst bewusst, dass man nicht darauf warten kann, dass sich ein Leben verbessert, sondern dass man es anpacken muss.

Ich gehörte bisher immer zu den Menschen, die einfach abgewartet haben, dass die Gelegenheiten ihnen in den Schoß fallen. Leider passiert das aber nicht oft, weshalb man sie von selbst ergreifen muss. In dieser Hinsicht war dieses Buch wirklich Augen öffnend.

 

Was ändert sich durch MIRACLE MORNING?

Dieses ganze Geschwafel von “Leben verändernd” ist natürlich nicht sonderlich überzeugend, wenn man nicht ein paar Beispiele parat hat. Deshalb will ich euch beschreiben, was sich bei mir verändert hat.

Durch den Miracle Morning starte ich schon ganz anders in den Tag. Dadurch, dass er strukturiert mit einem Ritual beginnt, vergeht auch der restliche Tag irgendwie strukturiert. Man beschäftigt sich schon morgens mit sich selbst, was mich viel ausgeglichener macht. Außerdem gibt der Sportteil des Miracle Morning einem einen zusätzlichen Energieschub, den man besonders morgens gut brauchen kann.

Um auch auf die erwähnten Gelegenheiten noch einmal einzugehen: Ja, auch mir haben sie sich in letzter Zeit auffällig mehr angeboten. Ich bekomme gerade so viele tolle Chancen, dass selbst mein Freund sagte: “Läuft bei dir.”

Und er hat Recht, es läuft wirklich. Ich bin positiver, motivierter. Früher hatte ich oft das Gefühl, dass ich mich selbst und meine gelegentliche Negativität nicht ertragen kann. Solche Momente wird es wahrscheinlich immer mal wieder geben, aber momentan bin ich mehr als zufrieden. Ich bin einfach glücklich und stehe gleichzeitig unter Strom, weil ich ständig darauf warte, was als nächstes aufregendes passiert.

Ob ein Buch ein Leben wirklich verändern kann? Ich hatte es auch nicht geglaubt, kann jetzt aber gar nicht mehr anders. Vielleicht ändert dieses Buch auch nur die eigene Einstellung und das verändert das Leben. Das Endergebnis ist das gleiche, und das gefällt mir.

Was macht den Miracle Morning aus?

Der Miracle Morning setzt sich aus den 6 Live-SAVERS zusammen, die idealerweise insgesamt eine Stunde dauern. Aber die Zeiten sind vollkommen variabel, weshalb man alles auch einfach in 6 Minuten machen könnte. Es geht einfach nur darum, ein Ritual zu haben und sich mit sich selbst zu beschäftigen.

 

Stille – 5 Minuten

In diesen fünf Minuten der Stille geht es darum, einfach mal nichts zu machen, nicht einmal zu denken. Es ist quasi meditieren. Momentan tue ich mir damit noch wahnsinnig schwer. Meistens schleichen sich doch Gedanken in meinen Kopf. Die drehen sich dann häufig um die nächsten Schritte des Miracle Morning oder des anstehenden Tages. Da muss man wirklich ein bisschen üben, bis das klappt.

 

Affirmation – 5 Minuten

Affirmationen sind kurze Sprüche, in denen du deine Ziele formulierst und sie dir vorsagst. Mit den Affirmationen führt man sich seine Ziele immer wieder vor Augen. Und es ist bewiesen, dass sie leichter zu erreichen sind, wenn man sie sich immer wieder positiv vorsagt.

 

Visualisierung – 5 Minuten

Ich gebe zu, dass ich mich mit dieser Aufgabe am aller schwersten getan habe. Es geht darum, sich den anstehenden Tag vorzustellen – so wie er idealerweise ablaufen würde. Oder man stellt sich vor, wie man sein großes Ziel erreicht, zum Beispiel einen Marathon zu laufen.

 

Excercise – 20 Minuten

Zugunsten des Schreibens habe ich diese Zeit verkürzt. Ich bin sowieso nicht der größte Sportfan, weshalb mir das gerade recht kommt. Der Sportteil des Miracle Morning und die anschließende Dusche bringen mir immer einen richtigen Energieschub. Ich fühle mich danach frisch und wie ein neuer Mensch. So geht man gern in die Arbeit.

 

Reading – 10 Minuten

Lesen ist für uns Bücherwürmer ja nichts neues. Trotzdem ist es ein wichtiger Bestandteil des Miracle Morning, weil es entspannt. Ich meine, was ist entspannender als den Tag lesend im Bett zu starten?

 

Scribing – 10 Minuten

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Miracle Morning ist das Schreiben. Hal Elrod meint, dass es dabei egal ist, was man schreibt. Die meisten schreiben Tagebuch, andere an ihrem eigenen Buch.

 

 

Ich hoffe, ich konnte euch das Buch und seinen tollen Effekt ein bisschen näher bringen. Nächsten Monat teile ich meine Fortschritte mit euch und Tipps, die euch vielleicht helfen, euren idealen Miracle Morning etwas schneller zusammenzustellen als es bei mir der Fall war.

 


 

MIRACLE MORNING von Hal Elrod

Irsiana | 2016 | 192 Seiten

Originaltitel: »The Miracle Morning«

erhältlich als Paperback eBook

 


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  • Anzeige. Diese drei Bücher habe ich im März gelesen. Während mir „Die Maske“ sehr gut gefallen hat, hat mich „Scham“ extrem aufgewühlt. Und „Schuldig“ war leider die Enttäuschung des Monats. Genaueres gibt es in meinem Monatsrückblick auf dem Blog 😊
  • Anzeige. Vor ca. zwei Wochen habe ich dieses Buch beendet und ich bin irgendwie immer noch überfordert. Trotzdem habe ich jetzt endlich die Rezension geschrieben und auf meinem Blog hochgeladen (Link im Profil!).
Aber wie geht man mit so einem Buch um? Mit einem Buch, das von einer Vergewaltigung und den Folgen für die Frau handelt. Ein Buch, das kaum Unterhaltung bietet, weil es so weh tut. Das Lesen von "Scham" war ganz oft sehr beklemmend. Obwohl es so kühl geschrieben ist, fühlt man irgendwie trotzdem so viel von dem, was die Protagonistin fühlt.
Empfehlen lässt sich dieses Buch nicht einfach so, weil das Thema heftig ist, weil es heftig beschrieben wird, weil das Buch ganz, ganz sicher nicht für jeden etwas ist. Trotzdem bin ich froh es gelesen zu haben. Einfach wegen dem Gedankenstrudel, den es ausgelöst hat. Mehr zu meinen Gedanken dazu dann auf meinem Blog.
  • Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag!
Gestern hatte ich überraschend frei und wollte eigentlich total produktiv sein und einen Beauty/Wellness-Tag einlegen. Stattdessen hab ich den ganzen Tag Animal Crossing gespielt. Hupsi 😬
Am Wochenende Versuch ich es dann nochmal, damit hoffentlich wieder Routine ins Bloggen kommt 😊
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Was steht bei euch heute so an?
Ich muss vermutlich länger arbeiten und werde nebenbei lernen. Sehr spannend 🙄
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📷: „Die Maske“ und „Der Revolver“ von Fuminori Nakamura (beide super, zweites bereits auf dem Blog rezensiert) und „Der Abgrund in dir“ von Dennis Lehane (noch ungelesen)
  • Anzeige. Ich hab gestern dieses Buch beendet und ... puh, das war echt hart. Ich kann nicht sagen, ob das Buch gut war, weil die Thematik so heftig und schlimm ist, dass man das kaum gut nennen kann.
Ich spreche hier ganz deutlich eine Triggerwarnung für Vergewaltigung und Kindesvernachlässigung aus. Denn es geht um eine Frau, die von ihrem Chef überwältigt wird und die, als sie schwanger wird, davon überzeugt ist, dass das Kind von ihrem Vergewaltiger ist und nicht von ihrem Mann. 
Von da an befindet sie sich in einem Kreislauf, in dem mal alles gut läuft, sie ihre Routine findet, und in dem dann wieder alles schrecklich läuft, weil sie ihr Kind nicht lieben kann und allen etwas vorspielt.
Dieses Buch war so, so schlimm, weil Marie mit all dem alleine war, obwohl sie eigentlich nicht alleine ist. Aber sie hatte nicht den Mut, sich jemandem anzuvertrauen.
Beschrieben wird das alles in einem sehr kühlen Ton. Dieser Abstand zur Protagonistin ist beim Lesen aber vielleicht ganz gut, weil man es sonst kaum ertragen könnte.
Für eine Rezension muss ich mir noch meine Gedanken machen, aber so viel sei schon gesagt: ich kann es empfehlen, aber man sollte sich darüber im Klaren sein, dass diese Geschichte definitiv kein Zuckerschlecken ist.
  • Ich hab’s schon mal erwähnt: Mein Blog ist im März fünf Jahre alt geworden und jetzt gibt es auch einen Beitrag dazu 😊 Den Link findet ihr wie immer in meinem Profil!
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Ansonsten wünsche ich euch einen schönen Wochenstart. Und an alle, die wie ich rausmüssen: Haltet durch ♥️
(Ich fahre gerade in die Arbeit und auch an der dritten Haltestelle ist niemand zugestiegen ... gruselig 😖)
  • Gestern war #Schreibnacht und ich habe sie im Videocall mit den Chatadias verbracht. Wer hätte gedacht, dass wir wirklich so viel schreiben und uns nicht nur gegenseitig ablenken würden? Es hat so gut getan, diese Atmosphäre zu spüren, wenn jeder in sein Manuskript vertieft ist. Vor allem hat es so gut getan, nach drei Wochen Pause endlich wieder zu schreiben 😍
Auf dem Bild steht ihr einen Ausschnitt aus dem Pinterestboard zu meinem aktuellen Projekt. (Link ist im Profil)
Und hier noch ein dickes fettes Danke an die #Chatadias dafür, dass wir uns so lange kennen, dass uns das Schreiben so verbindet und dass ihr der Grund seid, weshalb ich immer noch an diesem Traum festhalte ♥️♥️
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Wer von euch schreibt auch?
  • Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende! ♥️
Ich verbringe meines mit Bloggen, lesen, schreiben und hoffentlich Animal Crossing. Oh ja, und mit viel Kaffee 😍 habt ihr Lust, dass ich euch mal ein Wochenende mitnehme? Ich habe eh das Gefühl, in den Storys in letzter Zeit zu inaktiv zu sein. Lasst es mich gerne wissen 😊
Übrigens poste ich gerade mein Lieblingsbild von euch, wenn ihr mit einem ♥️ auf meine Story reagiert!
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Wie sieht euer Wochenende aus?
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P.S. In Bayern herrschen jetzt Ausgangsbeschränkungen. Ist für viele ein großes Ding, aber ich denke nur so: juhuuu, endlich die Erlaubnis die ganze Zeit auf dem Sofa rumzugammeln. Ohne schlechtes Gewissen, dass man ja auch mal rausgehen sollte 🙈😂
  • Ich schicke euch ganz liebe Grüße!
In Bayern wird jetzt der Katastrophenfall ausgerufen. Das heißt, alle Läden schließen, außer natürlich Supermärkte und Apotheken.
Ich bin gerade auf dem Weg zur Arbeit und kann das alles gar nicht realisieren. Alles wirkt so normal, die Sonne scheint. Aber man merkt schon, dass weniger Leute unterwegs sind. Kommt mir vor, als würde ich einen Thriller lesen, in dem es um ein Supervirus geht ... hab ich übrigens erst vor ein paar Wochen. Aber ob auf „Cold Storage“ jetzt noch jemand Lust hat?
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Jedenfalls: passt auf euch auf! Geht kein unnötiges Risiko ein und denkt an eure Mitmenschen ♥️ und lest ganz viel. Wenn ihr mich fragt, gab es nie einen besseren Grund, in andere Welten zu fliehen 📖