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Rezension

BLEIB NICHT ZUM FRÜHSTÜCK
von Susan Elizabeth Phillips

Ich weiß nicht, wie oft ich hier schon erwähnt habe, dass BLEIB NICHT ZUM FRÜHSTÜCK mein Lieblingsbuch ist – ahrscheinlich so oft, dass ihr es schon gar nicht mehr hören könnt. Und trotzdem habt ihr euch vielleicht gewundert, warum noch keine Rezension dazu zu finden war.

Vor kurzem, als eine Leseflaute drohte, habe ich mich dazu entschlossen, mein Lieblingsbuch mal wieder zu lesen. Weil ich darauf eigentlich immer Lust habe und es mich jedes Mal aufheitert. Jetzt ist es also wieder frisch in meinen Erinnerungen und ich kann euch eine vernünftige Rezension präsentieren.

Die Physikerin Dr. Jane Darlington, Mitte dreißig, hatte nie viel Glück mit den Männern. Doch auf ein Baby will sie keinesfalls verzichten! Und da sie selbst wegen ihres enormen IQ immer gehänselt wurde, sucht sie für ihr Kind einen Vater von eher schlichtem Gemüt. Als sie mit der Sportskanone Cal Bonner bekanntgemacht wird, scheint der passende Kandidat gefunden. Zu spät jedoch bemerkt die junge Mutter in spé, dass ihr gutaussehender „Samenspender“ auch über einen klugen Kopf verfügt …

 

Verrückte Idee völlig selbstverständlich umgesetzt

Die Idee dieses Buches klingt beim ersten Mal etwas verrückt. Eine Wissenschaftlerin möchte ein Baby bekommen, um der Einsamkeit zu entfliehen. Weil sie in ihrer Kindheit aufgrund ihrer Intelligenz gemobbt würde, möchte sie vermeiden, dass ihr Kind genauso intelligent wird wie sie. Der einzige Ausweg, den sie sieht, ist es, einen dummen Mann zu finden, der sogar zu blöd zum Verhüten ist und nichts mit dem Baby zu tun haben möchte.

Ein „dummer“ Footballer kommt ihr da gerade recht, weshalb sich Jane als Cals Geburtstagsgeschenk ausgibt und von da an nimmt alles seinen Gang.

 

Einzigartige Charaktere, die man lieben muss

Jane und Cal könnten nicht unterschiedlicher sein. Jane, die hochintelligente Wissenschaftlerin, die es mit gesellschaftlichen und sozialen Gepflogenheiten nicht besonders hat, sich hochgestochen ausdrückt und manchmal
wie von einem anderen Stern wirkt.

Und Cal Bonner, der Inbegriff eines Manens (bei ihm kann man nur ins Schwärmen verfallen!), professioneller Footballer und so unerwartet vielschichtig, dass man es gar nicht in Worten ausdrücken kann. Zusammen sind die beiden eine unschlagbare Kombination. Man kann ihnen nicht nicht verfallen!

Aber auch die Nebencharaktere sind so vielseitig und einzigartig, dass sie dem ganzen noch das Sahnehäubchen aufsetzen und die Geschichte nicht nur abrunden, sondern sogar noch lebendiger machen.

 

Humorvoll und unterhaltend

Erzählt wird das alles in dem für Phillips typisch lockerleichten Schreibstil, der sich so angenehm lesen lässt, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Ihr einzigartiger Humor fügt sich so problemlos in die Geschichte ein, dass man sich schon ab der ersten Seite kein Schmunzeln mehr verkneifen kann.

 

Nur die Nebenhandlung ist für mich ein wenig träge. Zwar ist es schön anzusehen, wie sich Cals Eltern wiederfinden, aber als Fan von Jane & Cal ist die Nebenhandlung doch eher etwas langweilig und wird beim rereaden eher überblättert.

 

Fazit

»Bleib nicht zum Frühstück« ist aus gutem Grund mein Lieblingsbuch und wird es wohl auch immer bleiben. Es ist von der ersten Seite an so humorvoll, dass man sich beim Lesen das Lachen kaum verkneifen kann, die Charaktere sind einzigartig und interessant und die Handlung reißt einen mit.

 

 


 

BLEIB NICHT ZUM FRÜHSTÜCK von Susan Elizabeth Phillips

blanvalet | 1998 | 448 Seiten

Reihe: Chicago Stars (Band 3) | Originaltitel: Nobody’s Baby but Mine

erhältlich als Taschenbuch | eBook

 


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