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Organisation

Der Terminplaner von Lebenskompass im Test

Anzeige. Kalender … die sind so eine Sache für sich. Eigentlich braucht man jedes Jahr nur einen, aber dann gibt es da auch die Personen (wie mich zum Beispiel), die alle paar Monate einen hübschen Kalender entdecken und den sofort ausprobieren wollen. Und das obwohl sie vielleicht sogar schon ein Bullet Journal führen.

Jedenfalls kenne ich dieses Problem auch von vielen anderen, deshalb habe ich mich sehr darüber gefreut, für all die Kalenderjunkies unter uns den Terminplaner von Lebenskompass zu testen.

Das besondere an Lebenskompass

Das besondere an den Terminplanern von Lebenskompass ist, dass sie speziell auf Achtsamkeit ausgerichtet sind. Das merkt man an den vielen Seiten zu den Themen Vorsätze, Zielsetzung und Rückblicke sowie Dankbarkeit. Ich bin mal so frei, die Homepage von Lebenskompass zu zitieren:

Achtsamkeit ist total im Trend. Kein Wunder, denn was sich alles verändert, wenn man Achtsamkeit im Alltag integriert ist magisch: Du kannst auf diese Weise deinen Fokus auf das lenken, was dir wichtig ist. Denn, wie der amerikanisch Speaker Tony Robbins so schön sagt: „Energy flows where attention goes“. Im Folgenden erfährst du, warum dein Jahr mit dem Lebenskompass Terminplaner 2020 für mehr Achtsamkeit im Alltag nur grandios werden kann. Außerdem verraten wir dir, was Achtsamkeit überhaupt genau ist und wie du sie mit ein paar einfachen Tricks in deinen Alltag integrieren kannst.

Lebenskompass.eu

Das Äußere

Rein optisch überzeugt mich dieser Terminplaner sehr. Ich mag die Kombination aus beige und gold total und finde, dass er nicht so aufdringlich hübsch ist, sondern sehr dezent. Als ich den Planer endlich in Händen hielt, ist mir aber etwas eingefallen: Ein Kalender in heller Farbe? Nicht die beste Idee von mir.

Ich befürchte, dass das Beige recht schnell Gebrauchsspuren von der täglichen Nutzung davontragen wird, was bei einem Kalender nicht so optimal wäre. Aber den Lebenskompass-Terminplaner gibt es in unterschiedlichem Gewand, auch in dunkleren Farben (hier).

Der Aufbau

Der Inhalt vom Lebenskompass-Terminplaner ist vielfältiger als ich es erwartet hatte und hat mich damit tatsäclich sehr überrascht. Mit einigen Seiten kann ich weniger anfangen, aber die meisten sind hilfreiche Werkzeuge, um sich besser zu organisieren.

Geburtstagskalender

Der Kalender beginnt mit einer Doppelseite für Geburtstage, was für jemanden wie mich, die sich Geburtstage einfach nicht merken kann, ein echter Pluspunkt ist. (Wenn ich nur nicht immer vergessen würde, die Geburtstage einzutragen).

Hier schließt sich auch direkt die Jahresübersicht an. Schon auf diesen ersten Seiten fällt auf, wie schlicht der Kalender in seiner Gestaltung ist. Das finde ich super, weil man sich so sehr gut selbst austoben kann und in seiner Organisation nicht von unliebsamer Gestaltung gestört wird.

Vorsätze

Bevor es mit der Organisation losgehen kann, gibt es im Lebenskompass-Terminplaner eine Doppelseite, auf der man das neue Jahr begrüßt. Und zwar, in dem man sich Vorsätze nimmt oder schlechte Angewohnheiten loswerden will. Auf dem Bild könnt ihr diese Seiten und die Fragen darauf sehen.

Es gibt auch eine eigene Seite für Ziele, die in kurzfristig, mittelfristig und langfristig gegliedert werden können. Ich bin tatsächlich eher schlecht im Ziele setzen, bzw. vor allem auch darin, meine Ziele zeitlich einzuordnen. Aber ich glaube, für Menschen, die das wesentlich besser hinbekommen als ich, ist diese Seite durchaus nützlich.

Monatsübersicht

Anschließend folgt die erste Monatsübersicht oder auch der Monthly Log, wie die Bullet Journalers sagen würden. Und ganz ehrlich? Diese Monatsübersicht finde ich gigantisch! Zum einen, weil sie total übersichtlich ist. Zum anderen wegen den ganzen Modulen außen rum.

Es gibt nämlich Platz für die drei Dinge, für die man den Monat dankbar ist. Ob sich das über den Monat gesehen wirklich realisieren lässt, oder ob die Dankbarkeit doch eher im Weekly Log Platz finden sollte, darüber lässt sich vermutlich streiten. Trotzdem finde ich es schön, den Monat so noch einmal Revue passieren zu lassen.

Aber das ist nicht alles, denn es gibt auch eine Spalte für Noziten und eine für die monatlichen Ziele, die man sich stecken möchte. Ganz besonders toll finde ich, dass der Vormonat noch einmal klein abgebildet ist und darunter eine Checkliste mit To Do’s für den Monat zu finden ist. Genauso handhabe ich das in meinem Bullet Journal nämlich auch schon und so eine Liste zum Abhaken ist doch immer irgendwie motivierend.

Unten in der Ecke findet man dann auch wieder das, das die Lebenskompass-Terminplaner so besonders macht, nämlich ein Zitat. In diesem Fall:

Die äußere Freiheit der Vielen leitet sich ab aus der inneren Freiheit der Einzelnen.

Theodor Heuss

Wochenübersicht

Wie du sehen kannst, findet man in diesem Terminplaner eine ganze Woche auf zwei Seiten. Für Leute, die sich täglich sehr viel aufschreiben und ihren Kalender somit sehr intensiv nutzen, ist der Lebenskompass-Planer daher eher nicht geeignet. Für Menschen wie mich, die für alles einen eigenen Planer haben (Book Journal – folgt demnächst, Bullet Journal, Arbeitskalender, etc.), ist dieser Platz vollkommen ausreichend. Was mir besonders gut gefällt, ist, dass auch hier wieder die To Do-Liste zum Abhaken zu finden ist, aber auch Platz für tägliche Notizen da ist. Und das nicht liniert, sondern gepunktet, was ich optisch immer ansprechender finde.

Rückblick

Zum Schluss findet sich in diesem Terminplaner eine Übersichtsseite zum vergangenen und kommenden Jahr. Man kann also perfekt auf das vergangene Jahr zurückblicken und prüfen, ob man seine Vorsätze einhalten konnte. Gleichzeitig hat man einen Ausblick auf das nächste Jahr und kann sich dafür neue Vorsätze nehmen.

Wie eigentlich in jedem Kalender üblich folgt dem eine Übersicht des Folgejahres, ein Feiertagskalender und Seiten für Notizen. Zusätzlich gibt es hier noch Seiten für Adressen von Freunden, Kollegen, Geschäftspartnern und Bekannten.

Mein Fazit

Wie bereits erwähnt, ist der Kalender vermutlich etwas schmutzanfällig, was mich bei täglicher Nutzung dann doch etwas stören würde. Außerdem bleibt er leider nicht auf der Seite offen, die man aufgeschlagen hat. Das finde ich auch sehr schade. Von innen gefällt er mir dafür unglaublich gut. Ich finde die Aufteilung super praktisch und mag auch das Schlichte, wodurch ich den Kalender selbst noch ein bisschen aufpeppen kann.

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Kann ich euch nur empfehlen, denn ihre Schreibe ist der absolute Wahnsinn! Sie schafft ihren Charakteren so enorm viel Tiefe, wie ich es bisher nich nie erlebt habe. Und all ihre Abgründe, die sich nach und nach auftun, ihre Verbindungen, die sich entschlüsseln lassen. Was Ng mit ihren Charakteren schafft, ist unglaublich! Da ist sie für mich ein großes Vorbild. 
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Welche Charaktere in welchem Buch haben euch zuletzt so richtig begeistert?
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Mein Montag macht seinem Namen bisher also alle Ehre. Aber ich muss heute nur den halben Tag arbeiten und will danach lesen und schreiben 😊 und Bilder für Insta machen. Und eventuell joggen, falls es trocken bleibt.
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Was habt ihr heute vor?
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  • Vor ein paar Tagen habe ich in meiner Story noch gesagt, dass mich das Buch gar nicht so sehr packt und jetzt bin ich voll drin. Ich bin momentan auf Seite 191 von 576, es könnte also eigentlich schneller vorangehen, aber da ich gerade eine miese Leseflaute mit mir rumschleppe ist das doch eigentlich ganz gut 😊
Aber jetzt mal zum Buch: Wieso ist es so packend? Ich kann es gar nicht sagen. Ich mag diesen lockeren episodenhaften Schreibstil. Er ist keine Meisterleistung, da geht mehr, aber er ist genau richtig für diese Story und genau richtig zum "einfach weglesen". Gleichzeitig sind die Charaktere total interessant. Sie bleiben bisher noch eher oberflächlich, aber ich hoffe, das gibt sich noch. Was mir auch total gut gefällt: Das Buch verläuft anders als der Film. Also mit dem Film hat man sich schon nahe an der Handlung gehalten, aber so ein paar Kleinigkeiten sind im Buch eigentlich anders und genau die machen es total interessant. Collin Khoo, zu dessen Hochzeit Rachel und Nicholas nach Singapur reisen, hat mehr Tiefe und seine ganz eigenen Probleme. Die tauchen im Film zum Beispiel gar nicht auf.
Einen klitzekleinen Kritikpunkt habe ich. Aber der ist eigentlich gar nicht an der Story selbst, sondern an der Anzahl der Charaktere. Ich komme einfach nicht mit! Wer ist wer?!
Nick meinte einmal: "Für Außenstehende ist sein Stammbaum schwer zu verstehen." Also wenn das mal nicht die Untertreibung des Jahrtausends ist!
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Klappentext: Rachel ist überglücklich: Ihr Freund Nick möchte sie endlich seiner Familie in Singapur vorstellen. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft in Asiens schillerndster Stadt wird Rachel klar, dass Nick aus der obersten Schicht der Superreichen stammt, einem geschlossenen Kreis, der unermessliche Reichtümer besitzt. Plötzlich sieht sie sich konfrontiert mit schrillen Verwandten, glamourösen Nebenbuhlerinnen und Privatjets mit ayurvedischen Yogastudios. Welchen Wert hat Liebe in dieser maßlosen Welt?
  • „Die Nickel Boys“ ist mein bisher einziges beendetes Buch im Mai (eine Woche hab ich ja noch, um die Zahl zu erhöhen 🤓), und leider fand ich es eher so lala.
Es geht um eine Besserungsanstalt und spielt so ca. in den 60ern (ich hoffe, ich vertue mich da gerade nicht komplett) und Rassentrennung ist noch ein ganz großes Thema. 
Der Protagonist ist eigentlich ein braver Schüler, ist sogar so weit, dass er während der Highschool schon Collegeseminare belegen kann. Dann kommt es, wie es so oft passiert: er ist zur falschen Zeit am falschen Ort und wird verurteilt. Im Nickel, der Besserungsanstalt, läuft das Leben ganz anders. Die Weißen und Schwarzen werden getrennt untergebracht, die Weißen kriegen „gute“ Anstaltskleidung, die Schwarzen alte und abgenutzte. Im Nickel muss man nicht unbedingt etwas anstellen, um bestraft zu werden. Das geschieht mit Willkür und wie ihr euch denken könnt, ist viel Gewalt im Spiel.
Die Begebenheiten beruhen teilweise auf wahren Geschichten von ehemaligen Insassen solcher Anstalten, was das ganze Buch noch erschreckender macht. Trotzdem hat es mich leider nicht so sehr gepackt. Es war heftig, ging mir aber nicht so nahe. Die Intensität des Textes hat mir irgendwie gefehlt. Eine ausführliche Rezension auf dem Blog kommt noch 😊
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Welche Bücher habt ihr diesen Monat schon gelesen?
  • Eigentlich lese ich ja keine Manga. Aber von dem hier haben alle so geschwärmt und dann war die liebe @ninismangatraeume so nett, ihn mir zu schenken. Danke nochmal ♥️
Jedenfalls habe ich ihn gelesen (eigentlich sogar schon letztes Jahr) und endlich meine Rezension dazu verfasst. Ihr findet sie zusammen mit zwei anderen Rezensionen in meinem neuesten Blogbeitrag. Der Link ist wie immer im Profil 😊
Es ist nur eine Kurzrezension, aber ich versuche das hier mal noch kürzer zu fassen:
Ich mag den Zeichenstil und die Geschichte unheimlich gerne. Sie ist so entzückend und einzigartig. Aber mit Manga werde ich wohl einfach nicht mehr warm. Mir fehlen da die Gefühle, die dringen irgendwie einfach nicht so richtig zu mir durch, wie es bei einem normalen Buch der Fall wäre.
Deshalb kriegt der Manga ganz klar eine Empfehlung von mir, weil er so besonders ist. Aber als Buch hätte er mir wahrscheinlich besser gefallen 😂
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Lest ihr Manga?
  • Diese beiden Bücher wollte ich eigentlich schon im April lesen. Bei „Was ich euch nicht erzählte“ hab ich das sogar geschafft 😊 Es hat mir ganz gut gefallen, auch wenn es ein bisschen gebraucht hat, um spannend zu werden, und mir „Kleine Feier überall“ besser gefallen hat.
„Die Kunst, ein kreatives Leben zu führen“ habe ich angefangen, aber bisher bin ich noch nicht besonders weit.
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Macht ihr euch Leselisten? Und haltet ihr euch immer daran, oder ändert ihr sie immer wieder?
  • Als ich mein Regal umgeräumt habe, hatten die Bücher von @ninablazon plötzlich ein eigenes Regalbrett 😂
Stehen bestimmte Bücher in euren Regalen auch so im Rampenlicht?
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Am liebsten mag ich von ihr übrigens „Faunblut“, gefolgt von „Rabenherz und Eismund“, „Totenbraut“ und „Der Winter der schwarzen Rosen“.