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Persönliches

Meine Vorsätze für 2020

Ich habe wirklich sehr, sehr lange überlegt, ob ich mir Vorsätze nehmen soll. Denn wenn wir ehrlich sind, die hält doch sowieso niemand ein oder? Dann habe ich aber einen Brief an mein Zukunfts-Ich in fünf Jahren geschrieben mit all dem, was ich erreichen möchte und mir ist klar geworden, dass ich diese Ziele nicht erreiche, wenn ich einfach nur darauf warte, dass sie sich erfüllen.

Deshalb jetzt also doch Vorsätze und welcher Tag wäre besser als der heutige Verwirkliche deine Träume-Tag? Diesmal habe ich versucht, sie konkret zu benennen, damit es Ziele sind, mit denen man auch arbeiten kann.

BUCHIGES

Wie auch die letzten paar Jahre habe ich mir auch dieses Jahr wieder eine Goodreads-Challenge vorgenommen (hier ist mein Profil). Da ich immer weniger lese, nehme ich mir dieses Jahr nur 40 Bücher vor, wenn ich diese Zahl übertreffe, wäre das natürlich schön. Die Hälfte der Bücher habe ich mir quasi schon festgelegt und zwar mit der #20für2020-Aktion, die du hier findest.

40 Bücher klingt nach nicht so viel, aber die Erfahrung aus dem letzten Jahr hat gezeigt, dass ich mir immer schwerer damit tue, den Alltag und meine vielen Hobbys unter einen Hut zu bringen. Vielleicht schaffe ich es in diesem Jahr ja, mir feste Lesezeiten einzuplanen, z.B. abends vor dem Schlafengehen.

BLOGGEN

Ich habe die letzten Wochen damit verbracht, mühsam einen Blog- und Instagramplan auszuarbeiten. Diesen möchte ich 2020 einhalten! Ich fühle mich gerade mega organisiert mit diesem Plan, kann gut vorarbeiten und möchte mir einen Puffer aufbauen. Falls mal keine Bloglust da ist, ich krank werde oder der Alltag zu viel ist, gibt es so trotzdem Beiträge und Bilder.

Ich hoffe, dass ich so keinen Leerlauf mehr habe, neue Leser und Follower anziehe und mit dem Blog und meinem Instagram-Account noch mehr Leute erreichen kann. Ziel hier ist also: Die Organisation, die ich jetzt für mich gefunden habe, einzuhalten und vorzuarbeiten, damit ich einen guten Puffer habe.

SCHREIBEN

Das Schreiben habe ich die letzten Jahre sträflich vernachlässigt. Ich habe mir zwar jedes Jahr “mehr schreiben” vorgenommen, es aber nie wirklich getan. Ich habe immer irgendwie auf den richtigen Zeitpunkt gewartet. Erst seit dem NaNoWriMo 2019 bin ich wieder zum Schreiben gekommen.

Mein Ziel 2020 ist es, mein aktuelles Projekt zu beenden. Es handelt sich um einen Vampir-Roman, bzw. um den ersten Band einer Reihe, und handelt von einem Charakter, der eigentlich aus einem anderen Projekt stammt. Ich liebe Ronnie Sinclair aber so, dass sie kurzerhand ihre eigene Geschichte bekommt und ich mag die Story so, so gerne.

Momentan versuche ich, täglich an dem Projekt zu arbeiten. Es muss nicht unbedingt schreiben sein, auch plotten, überarbeiten oder Infos zusammentragen zähle ich dazu. Ich will einfach diese Routine kriegen, dass ich täglich an mein Projekt denke, täglich etwas dafür tue, um es fertig zu stellen. Und bisher klappt das ausgesprochen gut.

BULLET JOURNALING

Seit 2017 betreibe ich schon das Bullet Journaling. Anfangs noch mit aufwendigen Setups, mittlerweile eher schlicht und anwendungsorientiert. Eines ist aber immer gleich geblieben: Ich nutze mein Bullet Journal phasenweise tagelang sehr intensiv und schaue es dann tagelang nicht mehr an.

Das möchte ich 2020 ändern. Ich will mein Bullet Journal täglich nutzen und wenn es nur zur Reflexion des Tages ist. Ich will nicht mehr nach ein paar Tagen ohne BuJo dieses Gefühl haben, alles zu vergessen und im Chaos zu schwimmen.

Deshalb ab sofort: täglich die Aufgaben zum nächsten Tag übertragen und abends die Reflexion nutzen, um runterzukommen. Außerdem: Das BuJo wieder etwas mehr gestalten. Nicht viel, nur ein bisschen, aber ich merke einfach, wie sehr mich schöne Seiten motivieren und anspornen.

PRIVATES

Das obligatorische “Sport machen” darf natürlich auch dieses Jahr nicht fehlen. Jedes Jahr nehme ich mir das vor und nie halte ich es ein. Diesmal soll es anders laufen. Ich weiß noch nicht, wie ich das umsetzen soll, weil ich Sport einfach hasse. Aber ich merke, dass mir Sport gut tut, dass ich mittlerweile doch älter geworden bin und Rückenschmerzen habe. Und ich würde auch sehr gerne wieder ein paar Kilos abnehmen.

Mir wurde jetzt der Tipp gegeben, dass man es mit Sport langsam angehen sollte. Also erst mal bei einmal die Woche bleiben und nach und nach mehr machen. Da mich jedes Jahr die Sportlust packt, ich zwei Wochen täglich etwas tue und dann wieder gar nicht mehr. Also versuche ich es jetzt mit einmal die Woche, damit das überhaupt zur Gewohnheit werden kann. Und dann wird daraus vielleicht mehr 🙂

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2 COMMENTS
  • Alexandra
    3 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Liebe Kate,

    ja, das mit den Vorsätzen *gg* Darum nehm ich mir die nie vor. Und wenn ich dann doch mal was ändern möchte, dann wart ich auch nicht bis zum Neujahr.

    Ich drück dir die Daumen das du alles so unter einen Hut bringst und du am Ende zufrieden bist. Ich bin da so gar nicht begabt fürs planen, weder blog- noch lesetechnisch. Frühere hab ich auch immer geschaut das ich jeden Tag was veröffentlichen konnte, also wurde geplant, klappte nicht weil eh wieder anders kam also lies ich es und setzte mich halt einfach jeden Tag ging. Aber so einbinden mag ich mich gar nicht mehr mit meinem neuen Blog, Jetzt schreib ich nur noch wann und über was ich grade Lust habe.

    Und lesen, auch ich hab immer mal wieder an Challenge teil genommen aber vergiss es, ich weiss nicht was ich als nächstes lesen werde, weil ich das aus dem Bauch heraus entscheiden wenn ich fertig bin und eine Rezension geschrieben habe. Und da ich sehr langsam lese, dank meiner Legasthenie, bin ich immer das Schlusslicht und das macht auch keinen spass.

    Bin gespannt welches Fazit du dann ende Jahr ziehst, ob es dir geholfen hat so durchgeplant zu agieren.

    Liebe Grüsse
    Alexandra

    • Kate
      2 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      bei meinem Blogplan muss ich auch aufpassen, dass ich mir nicht zu viel Druck mache, aber momentan klappt es ganz gut so. So kann ich einfach besser vorbereiten und nicht täglich dransitzen 🙂
      An solchen Challenges mit monatlichen Aufgaben nehme ich auch nicht mehr Teil. Zum Einen weil ich auch immer die langsamste bin und zum anderen, weil ich dann doch meist anderes lese. Meine eigenen Vorsätze geben mir nur einen Rahmen vor. Es gibt 2-3 Bücher, die ich im Monat lesen sollte, aber den Rest kann ich selbst entscheiden 🙂
      Ich bin auch sehr gespannt auf mein Fazit!
      Liebste Grüße

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  • Anzeige. Vor ca. zwei Wochen habe ich dieses Buch beendet und ich bin irgendwie immer noch überfordert. Trotzdem habe ich jetzt endlich die Rezension geschrieben und auf meinem Blog hochgeladen (Link im Profil!).
Aber wie geht man mit so einem Buch um? Mit einem Buch, das von einer Vergewaltigung und den Folgen für die Frau handelt. Ein Buch, das kaum Unterhaltung bietet, weil es so weh tut. Das Lesen von "Scham" war ganz oft sehr beklemmend. Obwohl es so kühl geschrieben ist, fühlt man irgendwie trotzdem so viel von dem, was die Protagonistin fühlt.
Empfehlen lässt sich dieses Buch nicht einfach so, weil das Thema heftig ist, weil es heftig beschrieben wird, weil das Buch ganz, ganz sicher nicht für jeden etwas ist. Trotzdem bin ich froh es gelesen zu haben. Einfach wegen dem Gedankenstrudel, den es ausgelöst hat. Mehr zu meinen Gedanken dazu dann auf meinem Blog.
  • Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag!
Gestern hatte ich überraschend frei und wollte eigentlich total produktiv sein und einen Beauty/Wellness-Tag einlegen. Stattdessen hab ich den ganzen Tag Animal Crossing gespielt. Hupsi 😬
Am Wochenende Versuch ich es dann nochmal, damit hoffentlich wieder Routine ins Bloggen kommt 😊
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Was steht bei euch heute so an?
Ich muss vermutlich länger arbeiten und werde nebenbei lernen. Sehr spannend 🙄
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📷: „Die Maske“ und „Der Revolver“ von Fuminori Nakamura (beide super, zweites bereits auf dem Blog rezensiert) und „Der Abgrund in dir“ von Dennis Lehane (noch ungelesen)
  • Anzeige. Ich hab gestern dieses Buch beendet und ... puh, das war echt hart. Ich kann nicht sagen, ob das Buch gut war, weil die Thematik so heftig und schlimm ist, dass man das kaum gut nennen kann.
Ich spreche hier ganz deutlich eine Triggerwarnung für Vergewaltigung und Kindesvernachlässigung aus. Denn es geht um eine Frau, die von ihrem Chef überwältigt wird und die, als sie schwanger wird, davon überzeugt ist, dass das Kind von ihrem Vergewaltiger ist und nicht von ihrem Mann. 
Von da an befindet sie sich in einem Kreislauf, in dem mal alles gut läuft, sie ihre Routine findet, und in dem dann wieder alles schrecklich läuft, weil sie ihr Kind nicht lieben kann und allen etwas vorspielt.
Dieses Buch war so, so schlimm, weil Marie mit all dem alleine war, obwohl sie eigentlich nicht alleine ist. Aber sie hatte nicht den Mut, sich jemandem anzuvertrauen.
Beschrieben wird das alles in einem sehr kühlen Ton. Dieser Abstand zur Protagonistin ist beim Lesen aber vielleicht ganz gut, weil man es sonst kaum ertragen könnte.
Für eine Rezension muss ich mir noch meine Gedanken machen, aber so viel sei schon gesagt: ich kann es empfehlen, aber man sollte sich darüber im Klaren sein, dass diese Geschichte definitiv kein Zuckerschlecken ist.
  • Ich hab’s schon mal erwähnt: Mein Blog ist im März fünf Jahre alt geworden und jetzt gibt es auch einen Beitrag dazu 😊 Den Link findet ihr wie immer in meinem Profil!
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Ansonsten wünsche ich euch einen schönen Wochenstart. Und an alle, die wie ich rausmüssen: Haltet durch ♥️
(Ich fahre gerade in die Arbeit und auch an der dritten Haltestelle ist niemand zugestiegen ... gruselig 😖)
  • Gestern war #Schreibnacht und ich habe sie im Videocall mit den Chatadias verbracht. Wer hätte gedacht, dass wir wirklich so viel schreiben und uns nicht nur gegenseitig ablenken würden? Es hat so gut getan, diese Atmosphäre zu spüren, wenn jeder in sein Manuskript vertieft ist. Vor allem hat es so gut getan, nach drei Wochen Pause endlich wieder zu schreiben 😍
Auf dem Bild steht ihr einen Ausschnitt aus dem Pinterestboard zu meinem aktuellen Projekt. (Link ist im Profil)
Und hier noch ein dickes fettes Danke an die #Chatadias dafür, dass wir uns so lange kennen, dass uns das Schreiben so verbindet und dass ihr der Grund seid, weshalb ich immer noch an diesem Traum festhalte ♥️♥️
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Wer von euch schreibt auch?
  • Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende! ♥️
Ich verbringe meines mit Bloggen, lesen, schreiben und hoffentlich Animal Crossing. Oh ja, und mit viel Kaffee 😍 habt ihr Lust, dass ich euch mal ein Wochenende mitnehme? Ich habe eh das Gefühl, in den Storys in letzter Zeit zu inaktiv zu sein. Lasst es mich gerne wissen 😊
Übrigens poste ich gerade mein Lieblingsbild von euch, wenn ihr mit einem ♥️ auf meine Story reagiert!
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Wie sieht euer Wochenende aus?
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P.S. In Bayern herrschen jetzt Ausgangsbeschränkungen. Ist für viele ein großes Ding, aber ich denke nur so: juhuuu, endlich die Erlaubnis die ganze Zeit auf dem Sofa rumzugammeln. Ohne schlechtes Gewissen, dass man ja auch mal rausgehen sollte 🙈😂
  • Ich schicke euch ganz liebe Grüße!
In Bayern wird jetzt der Katastrophenfall ausgerufen. Das heißt, alle Läden schließen, außer natürlich Supermärkte und Apotheken.
Ich bin gerade auf dem Weg zur Arbeit und kann das alles gar nicht realisieren. Alles wirkt so normal, die Sonne scheint. Aber man merkt schon, dass weniger Leute unterwegs sind. Kommt mir vor, als würde ich einen Thriller lesen, in dem es um ein Supervirus geht ... hab ich übrigens erst vor ein paar Wochen. Aber ob auf „Cold Storage“ jetzt noch jemand Lust hat?
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Jedenfalls: passt auf euch auf! Geht kein unnötiges Risiko ein und denkt an eure Mitmenschen ♥️ und lest ganz viel. Wenn ihr mich fragt, gab es nie einen besseren Grund, in andere Welten zu fliehen 📖
  • Auf dem Blog gibt es neue Leselaunen und damit kurze Meinungen zu allen Büchern, die ich zuletzt gelesen habe oder gerade lese. Mit dabei „Die Maske“ von Nakamura 😊
Das Schreiben hat so Spaß gemacht und ich freu mich jetzt wieder richtig aufs Bloggen 😍 In den Leselaunen verrate ich übrigens auch, welche Beiträge ich demnächst schreiben will 😊