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Rezension

DAS KLEINE CAFÉ IN KOPENHAGEN von Julie Caplin

Hach ja, wie viel ich mir von diesem Buch versprochen habe, als alle so davon auf Instagram schwärmten. Tatsächlich hat mir der Anfang auch gut gefallen. Wieso mich dieses Buch dann aber doch nicht überzeugen konnte, erfährst du hier.

KLAPPENTEXT

Eine im wahrsten Sinne süße Liebesgeschichte im idyllischen Kopenhagen – mit sympathischen Figuren, warmherzigem Humor und viel Lokalkolorit!
PR-Frau Kate organisiert eine Pressereise nach Kopenhagen. Unter den eingeladenen Journalisten ist auch der zynische Ben, der von dem Hype um den dänischen Hygge-Trend überhaupt nichts hält und eigentlich lieber gegen die Ungerechtigkeit in der Welt anschreiben würde. Kein Wunder, dass zwischen ihm und Kate sogleich die Fetzen fliegen. Überhaupt entpuppt sich die bunte Reisegruppe als reinster Flohzirkus. Aber dem Charme des idyllischen Kopenhagens kann sich auch Ben letztlich nicht entziehen. Und erst recht nicht dem von Kate …
Quelle: rowohlt

MEINE MEINUNG

POSITIV

ALLER ANFANG IST SCHÖN

Wie bereits erwähnt, hat mir der Anfang gut gefallen. Es geht um eine Frau am Boden, sie wurde von ihrem Freund verarscht, sodass sie die ersehnte Beförderung an ihn verliert. Nun bekommt sie die herausforderndste Aufgabe, um sich zu beweisen: Sie soll ein paar schwierige Journalisten nach Kopenhagen begleiten und ihnen das Gefühl von Hygge näherbringen. Gar nicht so einfach, aber vor allem diese Herausforderung hatte so viel Potenzial. Entwicklungspotenzial für die Protagonistin und die Story – wurde irgendwie auch beides ein bisschen genutzt.

Ich war wirklich sehr angetan von der Geschichte, vor allem bei diesem tollen Galaabend zu Beginn des Buches, auf dem die Protagonisten zum ersten Mal aufeinander treffen. Es ist ein Flirt unter Fremden, es prickelt, da liegt ein Knistern in der Luft. Wie vielversprechend all diese Emotionen waren. Vor allem als der miesepetrige Journalist und die optimistische PR-Frau am Flughafen wieder aufeinander treffen und ihnen klar wird, dass es zwischen den beiden womöglich beinahe zu einem One-Night-Stand gekommen wäre.

NEGATIV

Ich möchte vorweg erwähnen, dass diese negativen Punkte vollkommen subjektiv sind. Mir ist beim Lesen anderer Rezensionen schon aufgefallen, dass viele genau das an „Das kleine Café in Kopenhagen“ mochten, was ich als störend empfand.

DIE NEBENCHARAKTERE

In diesem Buch geht es nicht nur um Kate und Ben, es geht auch um all die anderen Journalisten mit all deren Problemen. Dadurch hat sich der Fokus oft ein bisschen verschoben. Weg von den interessanten Protagonisten, hin zu den Nebencharakteren. Die haben zwar alle eine Geschichte zu erzählen, aber doch bitte in einem eigenen Buch und bitte etwas weniger.

Hinzu kommt, dass in diesem Buch alle ach so verständnisvoll sind. Nach dem vierten Gespräch, in dem jeder jedem zustimmt und jeder jeden versteht, war es mir einfach etwas zu viel, etwas zu harmonisch.

ÜBERALL KOPENHAGEN

Mein nächster Kritikpunkt wird eventuell den ein oder anderen überraschen, weil er für viele wahrscheinlich der Grund war, überhaupt zu diesem Buch zu greifen.

„Das kleine Café in Kopenhagen“ spielt, wie der Titel schon verrät, hauptsächlich in Kopenhagen. Es geht darum, dass Kate den Journalisten Hygge und Kopenhagen näher bringen soll. Eigentlich recht klar und dennoch war mir nicht bewusst, wie viel an Kopenhageninfos da auf mich zukommen würden.

Ich bin nicht so der große Reise-Fan, weshalb mir das nicht viel gegeben hat – auch atmosphärisch nicht.

FAZIT

Zu Beginn des Buches dachte ich wirklich, da kommt ein toller Liebesroman auf mich zu. Doch leider lag der Fokus nicht nur auf den beiden Protagonisten, sondern auch auf den Nebencharakteren und der Stadt Kopenhagen. Dadurch rückte die Liebesgeschichte, auf die ich mich so gefreut hatte, in den Hintergrund und hat sich noch dazu gezogen.


DAS KLEINE CAFÉ IN KOPENHAGEN von Julie Caplin

Rowohlt | 2018 | 416 Seiten
erhältlich als Taschenbuch eBook

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