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Rezension

SCHLÜSSEL 17 von Marc Raabe

Als ich noch für die Krimi-Abteilung im Thalia Augsburg zuständig war, saß ich direkt an der Quelle der ganzen Neuerscheinungen. Eine davon war „Schlüssel 17“ und ich bin wirklich froh, diese Reihe entdeckt zu haben.

MEINE MEINUNG

„Schlüssel 17“ bietet ganz viel, das auch andere Thriller zu bieten haben, ist aber trotzdem etwas besonderes. Man merkt sofort, dass Raabe Drehbuchautor ist, denn er weiß genau mit der Spannung zu spielen und szenerische Kulissen zu erzeugen. Ebenso weiß er, wie Charaktere überzeugen können und das zeigt sich schon im Ermittlerpaar.

In „Saga“ geht es um einen jahrzehntelangen Krieg zwischen Völkern, die auf unterschiedlichen Planeten leben, unterschiedlich aussehen und unterschiedliche Fähigkeiten besitzen. In den Mittelpunkt dieses Krieges geraten eine Frau und ein Mann verfeindeter Völker, die sich ineinander verlieben und ein Kind bekommen. Und auf einmal ist jeder auf der Jagd nach der kleinen Familie, insbesondere aber nach dem Kind.

Das Ermittlerteam besteht aus Tom Babylon und Sita Johanns, und die beiden könnten tatsächlich nicht unterschiedlicher sein. Doch eines haben sie gemeinsam: beide haben Geheimnisse.

Sie treffen aufeinander als ein besonders brutaler Fall die Öffentlichkeit schockt. Eine bekannte Dompredigerin wird tot im Dom aufgefunden. Sie ist in der Kuppel wie ein schwarzer Engel drapiert. Für mich als Leser war sofort klar, dass dies kein normaler Kriminalfall werden würde, als Babylon total aus der Haut fährt, weil das Opfer einen merkwürdigen Schlüssel mit der Ziffer 17 um den Hals trägt.

Durch Rückblicke tauchen wir immer weiter in Tom Babylons Kindheit ein. Eine Kindheit voller Kummer, denn er verlor nicht schon in jungen Jahren seine Mutter, sondern dann verschwand auch noch seine kleine Schwester. Und sie trug genau diesen Schlüssel um den Hals. Was hat es damit auf sich? Wie hängen das Opfer im Dom und ein vermisstes Kind aus den 80ern zusammen?

Das sind genau die Fragen, die mir während des Lesens ständig durch den Kopf schwirrten. Und die Fragen wurde nicht weniger, ganz im Gegenteil: Die Handlung nimmt so schnell an Fahrt auf, die Ereignisse überschlagen sich. Und dadurch ist es unglaublich spannend.

FAZIT

„Schlüssel 17“ punktet vor allem mit unerwarteten Wendungen, mit unzähligen Verdächtigen und mit einem Ermittlerpaar, dem man auch nicht immer trauen kann. Raabe hat es geschafft, nicht nur einen super spannenden Thriller zu schaffen, sondern liefert Charaktere mit, von denen man unbedingt noch mehr lesen will. Ich konnte den zweiten Band kaum abwarten und auch den habe ich verschlungen.


SCHLÜSSEL 17 von Marc Raabe

Ullstein | 2018 | 528 Seiten
erhältlich als Paperback | Taschenbuch | eBook

Für Fans von

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2 COMMENTS
  • Zeilentänzerin
    2 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Das klingt doch mal gut! Ich finde, es gibt sooo viele schlechte Thriller, dass es immer toll ist, das Gegenteil zu hören! Ich muss aber auch zugeben, dass es nicht mein bevorzugtes Genre, auch wenn ich hin und wieder Thriller lese. Ich erwarte schon viel von einem Thriller und selten können mich Bücher dieses Genres begeistern. Danke also für den Tipp =)

    • Kate
      2 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      eigentlich ist das auch nicht so mein Genre, aber in letzter Zeit lese ich erstaunlich viel daraus 😀 Aber ja, „Schlüssel 17“ und auch den zweiten Band „Zimmer 19“ kann ich sehr empfehlen!
      Liebste Grüße

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  • Anzeige. Meinen Lesemonat Oktober gibt es ab sofort auf dem Blog zu lesen 😊 es sind leider nur drei Bücher geworden und keines war herausragend, aber sie waren doch alle gut.
Der Oktober war aber nicht nur lesetechnisch turbulent, auch privat war mit dem Umzug und den Klausuren in der Berufsschule einiges los. Ach ja, und dann war da ja auch noch die #NaNoPrepChallenge, die ziemlich viel Aufwand mit sich brachte. Das und noch mehr könnt ihr ab jetzt auf dem Blog nachlesen 😊
Was war euer Highlight im Oktober?
  • Tag 31 der #NaNoPrepChallenge!
Wow, es ist geschafft. Heute ist der letzte Tag der Challenge, 31 Tage haben wir jetzt zusammen verbracht und an unseren Projekten gearbeitet.
Ich hoffe, ihr seid jetzt perfekt auf den NaNoWriMo vorbereitet und könnt direkt durchstarten. Vielleicht ja schon heute zur Geisterstunde? 🤓 Ich hab voll Bock in den NaNo reinzuschreiben, falls sich jemand anschließen möchte, lade ich recht herzlich dazu ein.
Aber jetzt erst einmal zur heutigen Aufgabe: wo auch immer ihr schreiben werdet, räumt diesen Platz frei! Es gibt nichts schlimmeres als keinen Platz zum Schreiben zu haben. Da ist die Chance zur Prokrastination auch gleich viel höher, denn dann muss ja erst mal aufgeräumt werden 😅 Deshalb: bereitet Euern Schreibplatz vor!
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Die heutige Schreibübung: ihr dürft eine Fernsehshow erfinden. Beschreibt sie.
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📷: ein paar meiner weißen Bücher 😍 Der Rest ist noch in Umzugskartons.
  • Tag 30 der #NaNoPrepChallenge
Über Routine und Rituale haben wir ja schon gesprochen. Falls ihr also bestimmte Nahrungsmittel, Duftkerzen oder anderes zum Schreiben braucht, ist es heute an der Zeit, diese Sachen zu besorgen. Es gibt nichts schlimmeres als im Flow zu sein und dann fehlen plötzlich die Lieblingskekse.
Mein NaNo-Proviant besteht aus Chai Latte oder Erdbeermilch und hin und wieder aus Butterkeksen mit Schokoüberzug 🙂
Wie sieht eure Nervennahrung aus?
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Schreibübung: Auf einer Wanderung stößt ihr auf ein Geisterdorf. Was passiert euch dort?
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📷: Auf das Buch "Die Nickel Boys" freue ich mich schon total. Der Inhalt soll echt hart sein, aber ich bin total gespannt. Hat es schon jemand von euch gelesen?
  • Tag 29 der #NaNoPrepChallenge
Das Schreiben ist leider nicht immer so einfach und viele von uns kennen bestimmt diese verhassten Schreibblockaden. Damit wir nicht vollkommen überrumpelt sind, wenn sie sich während des NaNos ankündigen, beschäftigen wir uns heute schon mit ihnen.
In meinem Profil habe ich euch einen Beitrag verlinkt, der dabei helfen soll, Schreibblockaden zu überwinden.
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Schreibübung: Denkt an irgendeinen Ort. An dem ersten, der euch einfällt,  landet ihr plötzlich. Wo seid ihr und was passiert?
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📷: "Der Revolver" hat mich total mitgerissen! Das Buch kann ich jedem empfehlen, auch wenn es ein bisschen kurz ist. Auf meinem Blog gibt es eine Rezension dazu.
  • Tag 28 der #NaNoPrepChallenge
Selfcare ist ja generell wichtig, aber vor allem in stressigen Zeiten. Und der NaNo kann definitiv stressig werden. Deshalb ist es wichtig, dass ihr zwischendurch an euch denkt und entspannt. Heute soll also ganz im Zeichen der Selfcare stehen. Überlegt euch, wie ihr euch während des NaNos Me-Time gönnen wollt und was ihr in dieser Zeit tun möchtet, um einen guten Ausgleich zu finden.
Für mich ist ein heißes Bad und ein Buch immer die perfekte Me-Time. Hin und wieder reicht aber auch einfach eine Tasse Chai Latte oder Tee und ein bisschen Ruhe oder das Abschalten mit einem guten Spiel.
Berichtet uns gerne, wie Selfcare bei euch aussieht.
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Schreibübung: Stell dir vor, du hast keine Aufgaben mehr für heute und rein freie Zeit. Was tust du?
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📷: Auf dem Bild seht ihr "Alles Okay". Das Buch ging auf Instagram ziemlich rum, aber tatsächlich hatte ich gedacht, dass es mehr Hype erfahren würde. Das Thema LGBTQ ist ja gerade sehr aktuell. Ich hab es selbst leider noch nicht gelesen, aber das Cover finde ich schon mega.
  • Tag 27 der #NaNoPrepChallenge
Heute stellen wir uns einen Schreibplan auf. Natürlich zeigt euch die nanowrimo-Seite auch an, wie viele Wörter ihr täglich schreiben müsst, aber mir geht es eher darum, dass ihr den November durchgeht und herausfindet, an welchen Tagen ihr wohl nicht schreiben könnt. Zum Beispiel, weil da ein Geburtstag stattfindet oder ihr einen langen Arbeitstag habt. Denn wenn ihr diese Tage abzieht, ergibt sich eine ganz andere Wortzahl pro Tag. Wenn ihr so weit vorausschaut, könnt ihr besser planen und geratet am Ende nicht unter Stress.
Mit der Seite pacemaker.press könnt ihr euch zum Beispiel einen Schreibplan erstellen und freie Tage eintragen. Dann errechnet euch die Seite direkt, wie viel ihr täglich noch schreiben müsst. Ich finde das total praktisch und es erleichtert mir die Planung ungemein.
Probiert pacemaker.press gerne mal aus, die Grundfunktionen sind kostenlos und reichen eigentlich aus 🙂 oder kennt ihr andere Methoden?
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Schreibübung: Ihr wacht mitten in der Nacht auf und ein Geist schwebt vor euerm Bett. Was passiert?
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📷: Auf diesem Bild seht ihr "Radio Activity", ein relativ neues Buch auf meinem SuB. Es soll ja richtig gut sein und ich freue mich schon sehr darauf, es zu lesen.
  • Tag 26 der #NaNoPrepChallenge
Die heutige Aufgabe lässt uns alle mal ein bisschen durchatmen. Der NaNoWriMo rückt mit jedem Tag näher und wir haben alle viel mit den Vorbereitungen zu tun. Also kommt uns eine Pause ganz recht oder?
Denn heute soll es nur darum gehen, dass ihr euch bei nanowrimo.org anmeldet und euer Projekt anlegt. Ihr könnt da alles mögliche eingeben, Titel, Klappentext, Cover. So viel ihr wollt. Und wenn ihr das erledigt habt, könnt ihr heute chillen oder euch weiter um euer Projekt kümmern. Irgendwas gibt es ja immer zu tun 😉
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Heutige Schreibübung: BLACKOUT! Ganz plötzlich funktionieren keine elektrischen Geräte mehr. Wie sieht euer Leben ab jetzt aus?
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📷: "Ein einfaches Leben" von Min Jin Lee hat mir eigentlich total gut gefallen, aber wie das so oft ist, kamen plötzlich andere Bücher dazwischen. Ich muss es demnächst unbedingt wieder zur Hand nehmen und fertig lesen.
  • Tag 25 der #NaNoPrepChallenge
Heute soll sich alles um das Thema Musik drehen. Viele Autoren haben ja spezielle Playlists für ihre Projekte. In manchen Büchern werden sie sogar erwähnt, wie zum Beispiel in „Someone New“ von Laura Kneidl auf dem Bild. Andere schreiben in Stille, wieder andere können nicht mit Musik, mögen aber Hintergrundgeräusche wie Regen oder Feuerprasseln.
Da gibt es ja ganz unterschiedliche Methoden. Ich selbst lege mir immer eine Playlist an. Ich habe eine allgemein fürs Schreiben und wenn mir Lieder begegnen, die besonders gut zum aktuellen Projekt passen, speichere ich mir die auch immer ab. So habe ich immer die perfekte Stimmung, wenn ich mich ans Schreiben setze.
Ich würde meine Playlist jetzt gerne mit euch teilen, aber tatsächlich sind aktuell nur vier Lieder drauf und drei davon sind vom Film Suicide Squad 😄
Hat euer Projekt schon eine Playlist? Oder schreibt ihr ohne Musik?
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Schreibübung: Du triffst dein größtes Idol. Beschreibe die Begegnung.