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Wie blogge ich eigentlich? | Blogliebe #4

In der vierten Runde der Blogliebe-Aktion von Bine geht es um das Bloggen an sich. Wie funktioniert das eigentlich bei mir? Das kannst du in diesem Beitrag nachlesen und falls du noch fragen hast, darfst du mir die gerne zukommen lassen 🙂

WELCHER BLOGGERINNEN-TYP BIN ICH?

Schwer zu sagen. Mal bin ich top vorbereitet und habe die Beiträge für die nächsten Wochen fertig geplant, mal hänge ich total hinterher und es kommt eine Woche lang nichts. Ich versuche aber immer, so viel Content zu produzieren, dass ich eine unkreative Phase sehr gut überbrücken kann.

MEINE DIGITALEN GERÄTSCHAFTEN

Ich bereite meine Beiträge mit einem Laptop von Asus vor. Allerdings habe ich schon ganz lange ein Auge auf ein Macbook geworfen. Wenn die Dinger halt nur nicht so teuer wären und ich nicht umziehen würde. Der Traum von einem Macbook muss wohl noch eine Weile warten.

MEINE ANALOGEN GERÄTSCHAFTEN

Ich besitze zwar tausende Notizbücher, aber wenn ich analog schreibe, tue ich das doch meistens auf einen normalen Block. Am besten geht das tatsächlich im Unterricht *pssst*.

WELCHE TOOLS NUTZE ICH ZUM BLOGGEN, RECHERCHIEREN UND ZUR BOOKMARK-VERWALTUNG?

Zum Bloggen natürlich WordPress, wobei ich die Rezensionen meist in Word vortippe, da fühle ich mich irgendwie wortgewandter. Zum Recherchieren nutze ich Google, weil das am einfachsten, effektivsten und schnellsten geht. Um mir Beiträge von anderen Bloggern zu merken, nutze ich feedly. Da kann man unterschiedliche Boards erstellen, ich habe zum Beispiel für jedes Buch, das auf meinem SuB ist, eines, damit ich die anderen Rezensionen dann in meiner verlinken kann. Die Beiträge für meine Linkempfehlungen sammle ich auch dort, und ich habe auch ein Beitragsideen-Board.

WO SAMMLE ICH MEINE BLOGIDEEN?

Ich habe angefangen dafür Evernote zu nutzen. Ausschlaggebend dafür war dieser Beitrag von Miss Booleana. Allerdings nutze ich das jetzt auch nicht mehr so extrem wie ich es noch vor Wochen getan habe. Grobe Ideen landen meistens in Evernote, es sei denn ich möchte die Beiträge sowieso bald schreiben, dann erstelle ich in WordPress direkt einen Entwurf.

MEIN BESTER ZEITSPARTRICK:

Den Fernseher nicht nebenbei laufen lassen. Das mache ich nämlich meistens und werde dann eigentlich fast immer unterbrochen. Deshalb brauche ich für alle Beiträge 10 mal so lange wie es eigentlich nötig werde. Ich möchte mir aber angewöhnen, mir feste Zeiten zum Bloggen zu nehmen. Für mehr Struktur und vielleicht kann ich meine Kreativität so ja trainieren, dass sie immer zu einer bestimmten Zeit auftaucht.

NUTZE ICH EINE TODO-LISTEN-APP?

Nein, wie oben schon erwähnt, nutze ich dafür teilweise Evernote. Miss Booleanas Beitrag zeigt wunderbar, wie ich das mache. Ansonsten nutze ich mein Bullet Journal und so langsam habe ich auch den Dreh raus, wie es für mich am Besten funktioniert.

DAS GERÄT, NEBEN TELEFON UND COMPUTER, OHNE DAS ICH NICHT LEBEN KÖNNTE:

Schwierige Frage. Ich denke, der Wasserkocher. Weil ich den brauche, um mir meinen geliebten Chai Latte zu machen. Mit dem habe ich das Gefühl, dass alles viel schneller und einfacher geht.

KANN ICH ETWAS BESSER ALS ANDERE?

Wie heißt es so schön? Es wird immer einen geben, der es besser kann als du. Also will ich hier auch nichts nennen, wobei mir sowieso nichts einfallen würde, was ich so außergewöhnlich gut kann. Ich glaube, ich bin ganz gut im cool bleiben. Ich rege mich zwar schon gerne mal schnell auf, aber wenn es drauf ankommt, kann ich sehr ruhig sein. Hat allerdings nicht unbedingt etwas mit dem Bloggen zu tun.

MEINE MUSIKALISCHE BEGLEITUNG BEIM BLOGGEN:

Meistens die “Top of the Morning”-Playlist auf Spotify. Die hält immer die richtige Musik zum Bloggen bereit. Jetzt, wo der Herbst aber schon seine ersten Züge zeigt, höre ich auch gerne die Playlist herbst.2018.

BIN ICH EHER INTROVERTIERT ODER EXTROVERTIERT?

Ganz klar introvertiert. Wenn ich lange unter Menschen bin, finde ich das ziemlich anstrengend, vor allem dieses SmallTalk-Ding. Ich kann es zwar, aber es strengt an. Ganz deutlich merke ich das jetzt, wo ich nicht mehr im Buchhandel arbeite. Dort war ich ja ständig von Menschen umgeben, musste sie beraten oder bei ihren Problemen helfen. In meiner neuen Ausbildung bin ich zwar auch von vielen Menschen umgeben (Schule halt), aber ich muss nicht ständig lächeln oder mit ihnen reden. Und schwupps, habe ich abends viel mehr Energie übrig. Das ist eine ganz schöne Entwicklung.

WIE IST MEIN SCHLAFRHYTHMUS – EULE ODER NACHTIGALL?

Als ich noch studiert habe, was ich ganz klar eine Eule. Da habe ich teilweise die ganze Nacht durchgeschrieben und irgendwie klang das alles immer ganz gut. Seit ich arbeite geht das natürlich nicht mehr. Da habe ich mich daran gewöhnt, um sechs Uhr aufzustehen und vor der Arbeit Dinge zu erledigen. Da ich jetzt aber früher auf Arbeit sein muss, muss ich erst wieder ein neues System für mich finden.

DER BESTE RAT, DEN ICH JE BEKOMMEN HABE:

Da fällt mir nichts besonderes ein, außer dass ich nicht zu viel nachdenken sollte. Und dass ich nicht alles mit mir machen lassen sollte, sondern auch an mich denke und das tue, was ich will, auch wenn andere darüber urteilen würden.

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2 COMMENTS
  • Miss PageTurner
    6 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Huhu =)
    Interessante Vorstellung, danke dafür =) Irgendwie sind alle so organisierter als ich *lach Ich schreib einfach immer einfach drauf los, das höchste der Gefühle ist es, eine Idee als Titel, als Entwurf abzuspeichern.
    Interessant finde ich es auch, dass du Musik beim bloggen hörst, ich persönlich kann mich so gar nicht konzentrieren, wenn ich während des Schreibens oder Lesens Musik höre. Selbst Instrumentale lenken mich ab. Aber so reagiert jeder Mensch halt anders =)

    LG Sandra

    • Kate
      6 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      das mit den Ideen mache ich seit einer Woche auch immer über den Entwurf, aber eigentlich stört mich das total, weil es dann immer so aussieht, als hätte ich total viele unfertige Beiträge 😀 Das heißt, das werde ich mir wieder abgewöhnen müssen.
      Während dem Lesen kann ich auch keine Musik hören. Da brauche ich Ruhe, aber beim Schreiben geht das ganz gut. Die Musik steuert oft auch welche Art von Beitrag es wird. Das ist dann manchmal ganz überraschend 🙂
      Liebste Grüße

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Ich durfte das Buch schon vorab im Januar lesen und war sehr gespannt darauf. Ich habe mir eine emotionale Geschichte versprochen und erwartet, dass ich nonstop heulen würde (weil ich so nah am Wasser gebaut bin). Tatsächlich haben all die Emotionen auf sich warten lassen und sind erst gegen Ende auf mich eingeprasselt.
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Wenn ihr mehr über das Buch und meine Meinung dazu wissen wollt, schaut gerne auf meinem Blog vorbei. Da ist jetzt die Rezension online 😊
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Kennt ihr auch Bücher, die erst so lala sind und am Ende nochmal richtig schocken?
  • Ende der Woche ist der Februar schon wieder vorbei 😱 Mitte März sind dann meine Klausuren und kurz darauf startet eine neue Praktikumsphase in einem neuen Amt. Das macht mich irgendwie nervös 😅 Aber ich freue mich darauf, wenn die Lernerei vorbei ist und ich endlich wieder in Ruhe lesen und schreiben kann 😍
Was steht bei euch die nächsten Wochen an?
  • Feiert ihr Karneval? Oder Fasching, wie wir in Bayern sagen?
Früher hab ich das ja immer mitgemacht. An Rosenmontag und Faschingsdienstag bin ich verkleidet um die Häuser gezogen. Und es war jedes Mal arschkalt 🥶
Dieses Jahr habe ich nicht die ganze Woche frei, weshalb ich mir ein entspannendes Alternativprogramm zusammengelegt habe. Heute geht es in die Berufsschule zum Weißwurstfrühstück (inklusive Verkleidung) und morgen in die Therme 😍 der perfekte Ausgleich zum Lernen für die Klausuren 😊
Wie verbringt ihr die nächsten Tage?
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📷: „Wie das Feuer zwischen uns“ aus dem @lyx_verlag (ungelesen)
  • „Kleine Feuer überall“ ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Ich hatte es mir damals nur ausgeliehen und dann extra nochmal gekauft, weil es so großartig war. Das Debüt der Autorin steht noch ungelesen in meinem Regal. Ich Trau mich nicht so richtig ran, weil die Erwartungen so hoch sind 🙈 Kennt ihr das?
  • Any Cat Persons here?
Die Cat Person in diesem Buch ist ja nicht unbedingt toll. Denn dabei handelt es sich um einen etwas merkwürdigen Typen, der eine Frau abschleppt. Als diese sich nicht mehr meldet, wird er ausfällig. Eine Situation, die heutzutage wahrscheinlich viele kennen.
Kristen Roupenian trifft mit vielen ihrer Kurzgeschichten den Zahn der Zeit und bringt kleine Missstände auf den Punkt. Ich bin Fan!
Auf meinem Blog gibt es eine ausführlichere Rezension, falls ihr neugierig geworden seid 😊
  • Und schon ist wieder Freitag. Vergeht die Zeit bei euch momentan auch so schnell? Ich finds ja umso schlimmer, weil ich in zwei Wochen Klausuren schreibe 😱
Damit hängt vermutlich auch zusammen, dass meine Leselust momentan stark nachlässt. Selbst auf dem Weg in die Berufsschule greife ich momentan immer weniger um Buch.
Vielleicht probiere ich es heute mal mit einem Hörbuch 😊
Wie sieht es mir eurer Leselust momentan aus?
  • „Die 5. Welle“ gehört zu den Büchern, die ich gerne noch einmal zum ersten Mal lesen würde. Neulich ging dazu ein Beitrag auf meinem Blog online, den ich euch dazu gerne empfehlen würde.
Dieses Buch beschreibt ja ein Endzeitszenario, die liebe ich so ♥️ und Aliens kommen auch vor!
Kennt ihr gute Endzeit- und/oder Alien-Bücher?
  • Eigentlich wollte ich dieses Buch lesen. Aber nach 40 Seiten packt es mich immer noch nicht.
Wie viele Seiten gebt ihr einem Buch, um euch zu überzeugen? Ich frage mich gerade, ob 40 Seiten zu wenig sind, um es endgültig aufzugeben. Oder ob ich weiterlesen soll. Aber was wenn es nicht besser wird und ich in der Zeit ein besseres Buch hätte lesen können?
Die Probleme eines Buchnerds 🤓😂 wie macht ihr das?