Oben
Rezension

ICH HABE IHN GETÖTET von Keigo Higashino

Wow, nach Ewigkeiten habe ich mal wieder ein Buch für mein „Mit Thrillern durch den Sommer“-Projekt gelesen. Und dann war es auch noch ein ziemlich gutes. Mit “Ich habe ihn getötet” habe ich mein erstes Buch von Higashino gelesen, aber es wird mit Sicherheit nicht das letzte sein.

 

MEINE MEINUNG

Es geht um Kawa, einen Drehbuchautoren, dessen Rum gerade sehr vergänglich wirkt. Er steht kurz vor der Hochzeit mit einer Poesieautorin, die quasi über Nacht erfolgreich geworden ist. Zu Beginn des Buches leben noch alle, aber die Handlung spitzt sich ziemlich schnell zu, bis Kawa auf dem Weg zum Altar stirbt – es ist schnell klar: er wurde vergiftet. Doch wer war es?

Das Geschehen wird aus drei Sichten erzählt, nämlich aus der des Bruders der Braut, aus der Kawas Managers und aus der Sicht der Lektorin der beiden. Und damit erleben wir das ganze aus den Augen der drei Hauptverdächtigen. Als Leser merken wir schnell, dass Kawa kein Unschuldslamm ist, dass er kein Sympathieträger ist. Jeder der Hauptverdächtigen hat ein klares Motiv, auch wenn das erst nach und nach rauskommt. Jeder von ihnen hatte eine Gelegenheit und jeder von ihnen denkt, Kawa umgebracht zu haben.

Dadurch ist es nicht nur für den Kommissar Kaga ein großes Rätsel, wer letztendlich der Täter ist, auch als Leser kommt man aus dem Raten nicht mehr heraus. Das besondere an diesem Buch ist, dass der Fall am Ende nicht aufgelöst wird, man muss selbst darauf kommen. Ja, das ist das besondere an diesem Buch, aber auch das nervige. Denn ich bin nicht auf den Täter gekommen. Auch das Nachwort eines bekannten Krimiautors, der die entscheidenden Tipps zur Rätsels Lösung gibt, hat nicht viel gebracht. Tatsächlich half da nur Google.

 

FAZIT

„Ich habe ihn getötet“ hat mir gut gefallen. Auch wenn mich das Ende unbefriedigt zurückgelassen hat, weil es keine klare Auflösung gab, hatte ich viel Spaß beim Miträtseln. Durch die drei unterschiedlichen Sichten kommen erst nach und nach immer mehr Details raus, was für viele Wow-Momente und natürlich für viel Spannung gesorgt hat. Mir fällt es schwer, die Besonderheit dieses Thrillers hervorzuheben, aber ich kann ihn uneingeschränkt empfehlen!

 

 

 

ICH HABE IHN GETÖTET von Keigo Higashino

Piper | 2017 | 352 Seiten

erhältlich als Paperback (Klett-Cotta) | Taschenbuch
eBook (Klett-Cotta)

 

 

«

»

Was mache ich jetzt?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Newsletter

IMMER ALLES MITBEKOMMEN!
Erhalte eine Email bei neuen Beiträgen.


Kateastrophy sammelt deine eigegebenen Daten, um mit dir in Kontakt zu bleiben und dir Newsletter schicken zu können.

  • Anzeige. Heute erscheint „Nach Mattias“ von Peter Zantingh!
Ich durfte das Buch schon vorab im Januar lesen und war sehr gespannt darauf. Ich habe mir eine emotionale Geschichte versprochen und erwartet, dass ich nonstop heulen würde (weil ich so nah am Wasser gebaut bin). Tatsächlich haben all die Emotionen auf sich warten lassen und sind erst gegen Ende auf mich eingeprasselt.
„Nach Mattias“ ist so ein Buch, dass erst sehr ruhig anfängt und mit einem Knall endet. Erst am Ende erschließen sich einem all die Zusammenhänge zwischen den erwähnten Personen und erst zum Schluss legt sich alles wie ein Puzzle zusammen.
Wenn ihr mehr über das Buch und meine Meinung dazu wissen wollt, schaut gerne auf meinem Blog vorbei. Da ist jetzt die Rezension online 😊
.
Kennt ihr auch Bücher, die erst so lala sind und am Ende nochmal richtig schocken?
  • Ende der Woche ist der Februar schon wieder vorbei 😱 Mitte März sind dann meine Klausuren und kurz darauf startet eine neue Praktikumsphase in einem neuen Amt. Das macht mich irgendwie nervös 😅 Aber ich freue mich darauf, wenn die Lernerei vorbei ist und ich endlich wieder in Ruhe lesen und schreiben kann 😍
Was steht bei euch die nächsten Wochen an?
  • Feiert ihr Karneval? Oder Fasching, wie wir in Bayern sagen?
Früher hab ich das ja immer mitgemacht. An Rosenmontag und Faschingsdienstag bin ich verkleidet um die Häuser gezogen. Und es war jedes Mal arschkalt 🥶
Dieses Jahr habe ich nicht die ganze Woche frei, weshalb ich mir ein entspannendes Alternativprogramm zusammengelegt habe. Heute geht es in die Berufsschule zum Weißwurstfrühstück (inklusive Verkleidung) und morgen in die Therme 😍 der perfekte Ausgleich zum Lernen für die Klausuren 😊
Wie verbringt ihr die nächsten Tage?
.
📷: „Wie das Feuer zwischen uns“ aus dem @lyx_verlag (ungelesen)
  • „Kleine Feuer überall“ ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Ich hatte es mir damals nur ausgeliehen und dann extra nochmal gekauft, weil es so großartig war. Das Debüt der Autorin steht noch ungelesen in meinem Regal. Ich Trau mich nicht so richtig ran, weil die Erwartungen so hoch sind 🙈 Kennt ihr das?
  • Any Cat Persons here?
Die Cat Person in diesem Buch ist ja nicht unbedingt toll. Denn dabei handelt es sich um einen etwas merkwürdigen Typen, der eine Frau abschleppt. Als diese sich nicht mehr meldet, wird er ausfällig. Eine Situation, die heutzutage wahrscheinlich viele kennen.
Kristen Roupenian trifft mit vielen ihrer Kurzgeschichten den Zahn der Zeit und bringt kleine Missstände auf den Punkt. Ich bin Fan!
Auf meinem Blog gibt es eine ausführlichere Rezension, falls ihr neugierig geworden seid 😊
  • Und schon ist wieder Freitag. Vergeht die Zeit bei euch momentan auch so schnell? Ich finds ja umso schlimmer, weil ich in zwei Wochen Klausuren schreibe 😱
Damit hängt vermutlich auch zusammen, dass meine Leselust momentan stark nachlässt. Selbst auf dem Weg in die Berufsschule greife ich momentan immer weniger um Buch.
Vielleicht probiere ich es heute mal mit einem Hörbuch 😊
Wie sieht es mir eurer Leselust momentan aus?
  • „Die 5. Welle“ gehört zu den Büchern, die ich gerne noch einmal zum ersten Mal lesen würde. Neulich ging dazu ein Beitrag auf meinem Blog online, den ich euch dazu gerne empfehlen würde.
Dieses Buch beschreibt ja ein Endzeitszenario, die liebe ich so ♥️ und Aliens kommen auch vor!
Kennt ihr gute Endzeit- und/oder Alien-Bücher?
  • Eigentlich wollte ich dieses Buch lesen. Aber nach 40 Seiten packt es mich immer noch nicht.
Wie viele Seiten gebt ihr einem Buch, um euch zu überzeugen? Ich frage mich gerade, ob 40 Seiten zu wenig sind, um es endgültig aufzugeben. Oder ob ich weiterlesen soll. Aber was wenn es nicht besser wird und ich in der Zeit ein besseres Buch hätte lesen können?
Die Probleme eines Buchnerds 🤓😂 wie macht ihr das?