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Game-Rezension zu MY TIME AT PORTIA

Eine Gamingrezension auf Kateastrophy. Wer hätte das gedacht, wo ich vor Wochen noch getönt habe, gar nicht so die große Zockerin zu sein. Bin ich auch eigentlich nicht, aber ich habe ausnahmsweise mal wieder ein Spiel entdeckt, das mich total fesselt. Nämlich: My Time at Portia.

 

WORUM ES GEHT:

Portia ist eine postapokalyptische Stadt, in der du als Spieler die Werkstatt deines Vaters übernimmst (was genau mit dem Vater ist, weiß ich auch nicht). Du kannst Aufträge von Bewohnern annehmen, und somit Geld und Rufpunkte verdienen. Zumindest ein Ziel des Spieles ist es, deinen größten Konkurrenten zu schlagen und mehr Rufpunkte als seine Werkstatt zu erlangen. Aber Portia überzeugt nicht nur mit zahlreichen, abwechslungsreichen Missionen.

 

MEINE MEINUNG

AUSSEN HUI, INNEN AUCH!

Zunächst einmal gefällt mir die Grafik des Spiels unheimlich gut. Geht natürlich besser und sie ist auch nicht ganz ausgereift, hier und da ruckelt es mal. Aber ich mag den Grafikstil sehr. Verglichen mit “Stardew Valley”, das zuletzt eine Sucht bei mir ausgelöst hat und dessen Grafik mir absolut nicht gefallen hat, ist “My Time at Portia” genau mein Ding.

 

DIE WELT

Die Welt in My Time at Portia finde ich großartig! Die Stadt ist nach dem Menschen benannt, der sie vor vielen, vielen Jahren vor dem Untergang gerettet hat. Ein Untergang, der aufgrund zu fortschrittlicher Technik entstanden ist. Deshalb ist Portia in vielen Dingen eher rückschrittlich und deine Aufgabe ist es, das mit deiner Werkstatt zu ändern. Klasse sind hier die kleinen Details. Es gibt Minen, in denen man nach Relikten der alten Zeit graben kann. Da findet man dann Discs, Schaltkreise oder andere Dinge, die man entweder verkaufen oder dem Forschungszentrum geben kann. Die Kirche spielt hier auch ein bisschen mit, denn der kannst du die Discs auch übergeben, da die Kirche sie für etwas schlechtes hält – immerhin hat Technik für den Untergang der alten Zeit gesorgt.

Neben den Ruinen gibt es noch das verlassene Ödland, das ich bisher erst einmal besucht habe und direkt gestorben bin. Denn Monster gibt es auch und die unterschätzt man leicht, weil sie so unglaublich niedlich aussehen. Zumindest fast alle, die mir bisher begegnet sind, sehen so knuffig aus, dass man nicht glaubt, wie gefährlich sie sein können. Es gibt zum Beispiel die Pandermäuse, also Pandabären mit Fledermausflügeln, oder riesige Marienkäfer, die die ganze Zeit mit erhobenen Armen rumlaufen als wären sie total aufgeregt. Und sie machen beim Kämpfen dann auch noch so superniedliche Geräusche, das ist eigentlich echt ziemlich fies.

 

ES GIBT IMMER ARBEIT

Es gibt quasi Hauptmissionen, die den Fortlauf des Spiels anstreben, aber auch jede Menge Nebenmissionen. Sei es, dass ein mysteriöser Dieb in der Stadt sein Unwesen treibt oder ein Nachbar, dessen Stall kaputt gegangen ist. Handelsaufträge gibt es natürlich auch, in denen du einfach Dinge für die Auftraggeber fertigen musst und bei Abgabe Geld und Rufpunkte erhältst. Durch all diese Aufgaben wird das Spiel tatsächlich nicht langweilig, denn es gibt immer etwas zu tun, immer etwas zu bauen oder zu fertigen.

Der Aufwand für die Aufgaben ist dabei ganz unterschiedlich. Mal muss man nur Glas fertigen, um einen Auftrag zu erfüllen, mal etwas, für das man erst eine bessere Werkbank benötigt. Selbst die aufwändigeren Aufträge sind nie so aufwändig, dass es unmöglich erscheint. Es ist nicht ganz einfach, aber eben auch nicht ultraschwer und hat damit genau die richtige Schwierigkeit, dass ich auch dran bleibe und das Spiel am liebsten ununterbrochen spielen würde.

Die Möglichkeiten sind unendlich. Denn neben der Fertigungsarbeit an der Werkbank oder Montagestation, gibt es auch Aufträge, für die man beispielsweise angeln muss. Und das Angeln möchte ich hier besonders hervorheben, weil es tausendmal einfacher ist als bei Stardew Valley. Abgesehen davon kann man aber auch Landwirtschaft betreiben, also Gemüse und ähnliches anpflanzen und Tiere halten. Das Anpflanzen finde ich ehrlich gesagt etwas sehr umständlich, aber das soll bei diesem Spiel wahrscheinlich einfach nicht im Fokus stehen.

 

UND SONST SO?

Man kann auch heiraten. Das habe ich zumindest gelesen, denn ausprobiert habe ich es noch nicht. Mir ist bisher kein potenzieller Kandidat über den Weg gelaufen. Die Charaktere sehen eben alle eher kurios aus und nicht alle kann man wirklich ernst nehmen. Aber es scheint die Möglichkeit zu bestehen, eine Familie zu gründen.

 

FAZIT

Als direkten Vergleich finde ich hier “Stardew Valley” ganz passend, denn die Spiele funktionieren ungefähr auf die gleiche Weise. In “Stardew Valley” steckt definitiv mehr Liebe zum Detail, dort ist alles irgendwie heimeliger gemacht, man fühlt sich mehr in das Spiel und als Charakter in die Stadt integriert. Es gibt mehr Videosequenzen bei Feierlichkeiten und die Unterhaltungen mit den Dorfbewohnern sind persönlicher. Dafür punktet “My Time at Portia” für mich mit dem besseren Grafikstil und den vielen Missionen, durch die es nicht langweilig wird. Ich liebe das postapokalyptische Szenario und die Stadt Portia, in der es noch so viel zu entdecken gibt. Die Welt ist auch gut durchdacht, nicht ganz so detailreich wie “Stardew Valley”, aber insgesamt mag ich “My Time at Portia” durch all die Möglichkeiten momentan mehr. Dass ich selbst vor der Arbeit noch die PS4 anschalte, sagt vermutlich alles.

“My Time at Portia” gibt es für die Nintendo Switch, Xbox One und Playstation 4.

 

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2 COMMENTS
  • Tina
    8 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Oh, eine Gaming Rezension! ❤️ Und dann auch noch ein so niedliches Spiel!

    Ich habe ja Harvest Moon, Stardew Valley nie gespielt, bewundere aber die Grafik und den Artstyle immer bei meinem Freund, wenn er sowas in die Richtung spielt. 😄 Für mich selbst ist das glaube ich nichts, ich versumpfe bei solchen Spielen immer schnell… 😂

    Viele liebe Grüße
    Tina

    • Kate
      8 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      So geht es mir bei vielen anderen Spielen 😀 Also das sind so die Games, die meine Aufmerksam noch am längsten bei Stange halten können. Aber ja, “My Time at Portia” ist so süß. Es könnte noch ein bisschen detailreicher sein, aber es ist auch so toll 🙂
      Liebste Grüße

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Die Cat Person in diesem Buch ist ja nicht unbedingt toll. Denn dabei handelt es sich um einen etwas merkwürdigen Typen, der eine Frau abschleppt. Als diese sich nicht mehr meldet, wird er ausfällig. Eine Situation, die heutzutage wahrscheinlich viele kennen.
Kristen Roupenian trifft mit vielen ihrer Kurzgeschichten den Zahn der Zeit und bringt kleine Missstände auf den Punkt. Ich bin Fan!
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Wie sieht es mir eurer Leselust momentan aus?
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Dieses Buch beschreibt ja ein Endzeitszenario, die liebe ich so ♥️ und Aliens kommen auch vor!
Kennt ihr gute Endzeit- und/oder Alien-Bücher?
  • Eigentlich wollte ich dieses Buch lesen. Aber nach 40 Seiten packt es mich immer noch nicht.
Wie viele Seiten gebt ihr einem Buch, um euch zu überzeugen? Ich frage mich gerade, ob 40 Seiten zu wenig sind, um es endgültig aufzugeben. Oder ob ich weiterlesen soll. Aber was wenn es nicht besser wird und ich in der Zeit ein besseres Buch hätte lesen können?
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