Oben
Persönliches

Am Anfang steht da immer ein Mensch | Blogliebe #1

Durch die liebe Petzi bin ich auf diese Blogreihe Aufmerksam geworden. Blogliebe wurde von Bine von was eigenes ins Leben gerufen. Es geht darum, jeden Monat eine Frage zum Bloggen zu beantworten und ich mache gerne mit. Bines ersten Beitrag dazu findest du hier.

ANFANG. Wieso hast Du angefangen zu bloggen?

Im ersten Moment wollte mir einfach nicht einfallen, wieso ich mit dem Bloggen angefangen habe. Ich konnte mich weder an die Zeit, noch an meinen ersten Beitrag erinnern. Bis mir schlagartig eingefallen ist, dass meine Bloggerzeit gar nicht mit Kateastrophy begann. Auch nicht mit Kates Bücherregal, wie dieser Blog einmal hieß.

Es hat mit einem kleinen Blog begonnen, dessen Namen ich nicht einmal mehr weiß, der auch nie veröffentlicht wurde. In meiner Teenagerzeit habe ich eine wirklich schwere Zeit durchgemacht. Die Pubertät hat mir so verdammt zugesetzt, richtig schön draufgehauen. Nicht mit Pickeln oder anderen äußerlichen Problemen, die man als Pubertierender hat – davon bin ich glücklicherweise verschont geblieben. Aber die Pubertät hat mir sehr auf die Psyche geschlagen. Zum ersten Mal in meinem Leben musste ich mit Unsicherheiten kämpfen, es fing an, dass ich mir viel zu viele Gedanken darüber machte, was andere von mir hielten. Ich fühlte mich, als wäre ich immer von einer Art Schatten verdeckt.

Während mir die Meinungen früher egal waren und ich ein selbstbewusstes Kind war, eckte ich plötzlich mit meinen Meinungen an, konnte mich nicht richtig einreihen, wollte aber auch dazugehören. Hinzu kamen familiäre Probleme und eine beste Freundin, die so ziemlich das gleiche durchmachte wie ich. Und dennoch habe ich den meisten Mist immer mit mir selbst ausgemacht.

Bis ich von der Existenz dieser Blogs erfahren habe. Internetseiten, auf denen Menschen über ihr Leben schreiben, sich mit anderen austauschen, Tipps und Ratschläge geben. In meiner jugendlichen Naivität dachte ich, sowas könnte ich auch. Meine Vorstellung war eine Art Online-Kummerkasten, in dem ich über meine Probleme schreibe und anderen damit Mut mache, ihnen helfen kann. Ich weiß bis heute nicht, ob dieser Blog erfolgreich gewesen wäre, ob ich wirklich Unterstützung von Lesern erfahren hätte und auch sie unterstützt hätte. Denn den Mut, diesen Kummerkasten zu veröffentlichen, hatte ich nie.

Das Bloggen ist aber immer in my mind geblieben und dann entdeckte ich die Buchblogs und dachte: Das kann ich! Das ist ungefährlich, da muss ich mich nicht so verletzlich zeigen.

An meinen allerersten Beitrag kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich habe absolut keine Idee, wovon er handeln könnte. In all den Jahren – Kates Bücherregal wurde am 9. März 2015 gegründet – hat dieser Blog eine große Reise hinter sich gebracht, sich so einige Male verändert. So wie auch ich.

Ich bin erwachsener geworden, auch wenn ich mich nach wie vor nicht erwachsen fühle. Ich habe den Weg für Kateastrophy geebnet. Ein Blog, der so ganz anders ist als Kates Bücherregal. Cleaner, reifer, schöner. Es ist persönlicher geworden, professioneller, sprachlich ausgereifter, einfach besser. Und doch merke ich, dass wieder eine Veränderung ansteht, weil sich das Leben eben auch verändert. Weil man mit der Zeit mitschwimmt und manchmal gar nicht merkt, dass da etwas Großes kommt.

Ich liebe es zu bloggen, ich liebe den Austausch mit dir, ich liebe auch den Aufwand, der damit verbunden ist. Und ich hoffe, dass ich das noch lange machen darf.

«

»

Was mache ich jetzt?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Newsletter

IMMER ALLES MITBEKOMMEN!
Erhalte eine Email bei neuen Beiträgen.


Kateastrophy sammelt deine eigegebenen Daten, um mit dir in Kontakt zu bleiben und dir Newsletter schicken zu können.

Die Antwort von Instagram enthielt ungültige Daten.