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Die schönsten Liebesgeschichten in Büchern

Passend zum Valentinstag möchte ich dir heute die Bücher vorstellen, in denen für mich die schönsten Liebesgeschichten erzählt werden. Es sind ganz unterschiedliche Genres und Geschichten geworden, aber eines haben die Bücher gemeinsam: irgendwo versteckt sich eine einzigartige Liebe.

 

JANE & CAL

Wenn du mir schon länger folgst, wird es für dich keine Überraschung sein, dass ich auch „Bleib nicht zum Frühstück“ von Susan Elizabeth Phillips aufzähle. Als mein Alltime-Favourite rereade ich dieses Buch regelmäßig (momentan auch wieder) und das nicht ohne Grund. Denn Phillips überzeugt in diesem Buch nicht nur mit einer spannenden Thematik, nämlich der, dass sich Jane, die Protagonistin, von einem Footballer schwängern lassen möchte, ohne es ihm zu sagen, sondern auch mit einzigartigen Charakteren. Denn während Dr. Jane Darlington eine hochintelligente Wissenschaftlerin ist, ist der Quarterback Cal Bonner nur vermeintlich eine Hohlbirne. Janes Plan, ihren IQ mit dem eines dummen Sportlers auszugleichen, damit sie kein Mobbing-gefährdetes Kind bekommt, geht also gewaltig schief. Die Handlung mag sich im ersten Moment mehr als seltsam anhören und ja, darin stecken vielleicht ein paar Logikfehler und die Handlungen der Charaktere sind nicht mehr ganz zeitgemäß, aber dieses Buch reißt mit. Während des Lesens können wir nachempfinden, wie einsam Jane sich fühlt und wie sehr sie sich deshalb nach einer Familie, einem Kind sehnt. Wir können nachvollziehen, wie wütend Cal es macht, dass er auf diese Weise ausgenutzt wurde und eigentlich nichts von dieser Schwangerschaft erfahren sollte. Die beiden sind gleichermaßen stur wie schlagfertig, sodass selbst ihre ständigen Streitereien eine Sensation und ein Genuss zugleich sind. Dieses Buch würde hier aber nicht als allererstes stehen, wenn es zwischen den beiden nicht gewaltig knistern würde und es letztendlich doch noch um die Liebe gehen würde. Denn neben den dynamischen, schlagfertigen und vor allem humorvollen Dialogen zwischen Cal und Jane entwickeln sich ganz andere Gefühle als der vermeintlich vorherrschende Hass füreinander.

 

ROSIE & ALEX

Die in „Love, Rosie“ enthaltene Liebesgeschichte als schön zu bezeichnen, wäre vielleicht ein bisschen voreilig. Denn eigentlich finde ich, dass es sogar eine der tragischsten Liebesgeschichten ist. Denn obwohl sich Rosie und Alex bereits als Kinder kennen und immer die besten Freunde sind, auch wenn sie Meilenweit voneinander entfernt wohnen, finden sie nie zueinander. Das Schicksal scheint ihnen immer einen Streich zu spielen. Es beginnt mit fehlendem Mut, mit vermeintlich unerwiderten Gefühlen, mit ganz vielen Missverständnissen, mit einer ungewollten Schwangerschaft. Es geht über eine Heirat, eine Verlobung, eine andere Schwangerschaft, einfach das Leben. Und bis Rosie und Alex endlich füreinander bereit zu sein scheinen – aber vor allem, bis das Schicksal für die beiden bereit zu sein scheint – haben sie schon ein halbes Leben ohne einander verbracht. „Love, Rosie“ lebt vor allem durch Aherns humorvollen Schreibstil, durch all die Missgeschicke der Protagonisten, durch die Spannung des Hin und Her, der Hoffnung, dass es jetzt doch endlich mal klappt. Jetzt, wo ich so über dieses Buch schreibe, möchte ich es eigentlich auch gerne noch einmal lesen.

 

KATY & DAEMON

Das Buchtraumpaar werden für mich für immer Katy und Daemon aus der „Obsidian“-Reihe sein. Obwohl es am Anfang überhaupt nicht so wirkt, entwickelt sich zwischen den beiden eine Dynamik, die ich persönlich einfach nur als perfekt bezeichnen würde. Das liegt vermutlich zu einem großen Teil daran, dass die beiden Protagonisten interessante Charaktere darstellen. Katy, die das Lesen liebt und ihre Freizeit als Buchbloggerin verbringt. Und Daemon, der so mürrisch wirkt, aber eigentlich nur sich selbst und seine Schwester beschützen will. Katy und Daemon sind beide sehr schlagfertig, sie sind sich in ihrer Beziehung – egal welcher Art: Nachbarn, Freunde, Feinde, Liebespaar – ebenbürtig und das auf jeder einzelnen Seite. Gleichzeitig haben sie Gegner, die die beiden zusammenschweißen lassen und die Handlung mächtig in Schwung bringen. Die „Obsidian“-Reihe gehört zu meinen liebsten Büchern, weil sie so vielseitige Charaktere, in sich stimmige Beziehungen und jede Menge Spannung beinhaltet. Leider auch ziemlich fiese Cliffhanger.

 

CASSIE & EVAN

Wenn man ganz genau hinschaut, könnte man die Liebe zwischen Cassie und Evan in „Die 5. Welle“ womöglich als toxisch bezeichnen. Aber ich möchte nicht allzu genau hinschauen, kann ich gar nicht mit meinen verliebten Augen. Denn als ich diese Reihe gelesen habe, war ich extrem verliebt in Evan Walker. Obwohl man beim Lesen von Beginn an das Gefühl hat, dass mit diesem zwielichtigen Typen irgendetwas nicht stimmt, ist man doch auch von ihm eingenommen, weil er sich um Cassie kümmert. Evan gibt sich keine große Mühe, damit sie ihn leiden kann, es ist ihm anfangs schlichtweg egal. Und doch hat er mich berührt, dieser einsame, seltsame Junge. Für Cassie zählt nichts anderes als ihr kleiner Bruder und doch kommen sie und Evan sich näher. Die Umstände, die sie zusammenführen – eine post-apokalyptische Alieninvasion – sind nicht die besten, ihre Gefühle füreinander stehen nie unter einem guten Stern, sind eigentlich meistens von Misstrauen und Gefahr umgeben. Und doch konnte ich mitfiebern, das Buch kaum aus der Hand legen. Ich liebe diese Reihe und das liegt zu einem ganz großen Teil an Cassie und Evan.

 

KADY & EZRA

„Illuminae“ ist womöglich das erste Jugendbuch, in dem das Pärchen, um das es geht, schon getrennt ist. Denn erst am Morgen der Katastrophe hat sich Kady von Ezra getrennt. Doch dann finden die beiden sich plötzlich in einem Angriff auf ihren Planeten und später auf unterschiedlichen Raumschiffen wieder. Das besondere hier ist, dass die beiden sich schon gut kennen. Es gibt nicht dieses kitschige prickelnde Kennenlernen, dass der Story oft einen Abbruch tut. Das alles liegt schon hinter Kady & Ezra. Es geht viel mehr um das sich vermissen, sich wieder annähern. Und das läuft nicht immer ganz reibungslos. Vor allem, weil sich die beiden auf unterschiedlichen Schiffen befinden und jeder von ihnen mit seinen ganz eigenen Problemen zu kämpfen hat. Die Liebesgeschichte ist sehr leicht und läuft eher nebenher, sodass der spannenden Handlung nichts im Weg steht. Genaueres zum Buch selbst kannst du in meiner Rezension nachlesen.

 

Ich hoffe, dir haben meine Liebesgeschichten-Empfehlungen gefallen. Hast du vielleicht eines der vorgestellten Bücher gelesen? Hast du die Liebesgeschichte so wahrgenommen wie ich oder ganz anders? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen. So etwas wie Liebe ist in Bücher ja immer Ansichtssache und kommt bei jedem anders an. Deshalb bin ich sehr gespannt auf deine Meinung.

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12 COMMENTS
  • Anja
    8 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Hallöchen =)

    Bei Obsidian kann ich dir wirklich zustimmen, ich mochte die Spannungen zwischen Katy und Daemon total.

    LG
    Anja

    • Kate
      8 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      die war wirklich toll. Das hat einfach total gepasst!
      Liebste Grüße

  • Chrissi
    8 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    An Illuminae kann ich ich auch sehr gut und nur mit positivem Feeling erinnern <3

    • Kate
      8 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Illuminae ist wirklich großartig! Vor allem die Beziehungen der Charaktere zueinander.

  • Katharina
    8 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Liebe Kate,
    bei einigen Büchern stimme ich dir voll und ganz zu, »Love Rosie« und »Illuminae« finde ich auch beide richtig super, ersteres weil es einem zeigt, dass es zweite und dritte Chancen gibt und selbst wenn mal alles schief geht das Leben trotzdem weitergeht und letzteres, weil ich wie du es richtig cool fand mal über ein Pärchen zu lesen, das wieder zueinander findet anstatt über eines, das sich gerade erst kennenlernt. Ich mag es immer richtig gerne wenn Charaktere schon eine gemeinsame Geschichte haben 🙂
    »Bleib nicht zum Frühstück« habe ich mir im übrigen gleich mal auf den Kindle geladen, weil der Aufhänger der Geschichte super lustig klingt und genau nach einem Buch, das ich gerade suche, nämlich etwas, das mich unterhält, aber nicht allzu sehr fordert. Mein Kopf ist während ich Hausarbeiten schreiben muss immer nicht mehr so wirklich aufnahmefähig und dementsprechend kommen mir solche Bücher dann immer gerade recht 😀

    Alles Liebe,
    Katharina

    • Kate
      8 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      ja, das war bei „Illuminae“ echt cool! Weil da nicht dieses „kitschige“, kribbelige Kennen lernen ist, sondern mal was ganz anderes.
      Halte mich bitte auf dem Laufenden, wie dir „Bleib nicht zum Frühstück“ gefällt. Das macht mich wirklich neugierig, weil ich das Buch einfach so liebe.
      Liebste Grüße

  • Lara
    8 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Hey, toller Post! 🙂 Ich kenne tatsächlich nur die Obsidian-Reihe, aber die hat mir leider nicht so gut gefallen. Die anderen Bücher habe ich bisher nicht gelesen, aber vielleicht sollte ich mir besonders „Bleib nicht zum Frühstück“ mal merken, bei deiner Begeisterung 😀

    Liebst, Lara.

    • Kate
      8 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      also „Bleib nicht zum Frühstück“ gefällt vermutlich nicht jedem. Es ist nicht immer 100% logisch und teilweise auch etwas kitschig. Aber es ist das perfekte Abschalt-Buch 🙂
      Liebste Grüße

  • Petra
    8 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Huhu Kate,
    bei „Love, Rosie“ stimme ich dir absolut zu, da liebe ich sowohl das Buch als auch den Film:-)
    Liebe Grüße, Petra

    • Kate
      8 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      das ist tatsächlich auch die erste Buchverfilmung, die ich wirklich gelungen fand. Zum Glück aber nicht die letzte 😀
      Liebste Grüße

  • ChaosMariechen
    7 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Hey Kate!
    Eine tolle Beitragsidee hattest du da und direkt das erste Buch würde mich in einer Buchhandlung vermutlich nie ansprechen. Das Cover ist gar nicht meins aber die Geschichte klingt auf eine komische Art und Weise echt interessant und mal mehr als anders.
    Die Obsidian-Reihe möchte ich dieses Jahr unbedingt lesen und ich bin jetzt schon gespannt, ob Katy und Daemon auch zu meinem Buchtraumpaar werden. Und was mich für Cliffhanger erwarten, hoffentlich nicht allzu gemeine.
    Das Buch „Die 5. Welle“ steht schon in meinem Regal und wartet darauf, gelesen zu werden. Ich hatte den Film gesehen und war hin und weg von der Liebesgeschichte. Den Buch-Fans scheint das aber nicht gefallen zu haben, weshalb es wohl leider nie eine Fortsetzung geben wird. Wie hast du den Film gefunden? Ich hoffe, dass mich das Buch auch wie der Film begeistern kann aber deine Meinung zum Buch haben dieses Gefühl bestärkt.

    chaotische Grüße
    ChaosMariechen

    • Kate
      7 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Liebe Lisa,
      die Bücher von Susan Elizabeth Phillips haben mittlerweile alle neue Cover bekommen. Vielleicht sagt dir das neue ja mehr zu 🙂 Ich habe meine Ausgabe ja schon ewig. Die Geschichte ist es jedenfalls sehr wert, gelesen zu werden!
      Oh, die Cliffhanger bei der „Obsidian“-Reihe sind sehr, sehr, seeeeehr gemein! Aber es sind ja zum Glück schon alle Teile erschienen, dann ist es für dich hoffentlich nicht so schlimm 🙂
      Den Film „Die 5. Welle“ fand ich super, weshalb ich auch traurig bin, dass es wohl keine Fortsetzung geben wird. Teilweise waren die Dialoge schon etwas plump, was aber auch der Synchronisation geschuldet sein könnte. Ich fand die Verfilmung jedenfalls klasse und ich finde, dass sie auch relativ nahe am Buch ist. Und die Schauspielauswahl ist erste Klasse! Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit dem Buch, es ist großartig!
      Liebste Grüße

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  • Tag 16 der #NaNoPrepChallenge
Wo eure Geschichte spielt, haben wir gestern ja schon geklärt. Heute soll es um die Ausarbeitung dieses Ortes gehen.
-> Erfundene Welt: Notiert euch alles, was euch zu eurer Welt einfällt. Gibt es auch erfundene oder magische Wesen? Wie ist die Flora und Fauna? Die Rituale? Gibt es Religionen oder Spiritualität? Schreibt euch alles auf, ihr müsst eure erfundene Welt in- und auswendig kennen!
-> Existierender Ort: Gestern habt ihr euch euren gewählten Handlungsort hoffentlich schon angeschaut. Heute soll es darum gehen, dass ihr auch die Örtlichkeiten unter die Lupe nehmt. Ein Beispiel: Ich habe mal ein Gestaltwandler-Buch geschrieben, das in einem realen Kaff in Amerika gespielt hat. Für die Handlung brauchte ich ein Café, ich habe mir den Ort genauer angeschaut und mich dazu entschieden, ein Café zu wählen, dass dort tatsächlich existiert.
Macht euch dazu vorher unbedingt Gedanken! Ihr könnt dieses Café auch einfach erfinden, aber um im NaNo schnell schreiben zu können, müsst ihr vorbereitet sein.
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Heutige Schreibaufgabe: Ihr wacht plötzlich als euer Lieblingstier auf. Wie ist euer Tag?
  • Tag 15 der #NaNoPrepChallenge
Heute soll es um den Handlungsort gehen, in dem eure Geschichte spielt.
-> Ist es eine erfundene Welt? Dann könnt ihr euch heute schon einmal ein paar Gedanken machen. Morgen geht es um das Wordbuilding, da werden wir eure Welt dann bis ins kleinste Detail ausarbeiten.
-> Spielt eure Geschichte in einem Ort, den es wirklich gibt? Dann schaut euch diesen Ort genauer an (Google Maps ist da sehr hilfreich).
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Heutige Schreibübung: Stellt euch einen Ort (zum Beispiel ein Café) vor, der in eurer Geschichte eine Rolle spielt und schreibt darüber.
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Es ist passiert. Kurz vor dem Nano und nachdem heute Halbzeit in der Challenge ist, habe ich das Projekt gewechselt. Zumindest so halb, denn meine neue Protagonistin ist schon Teil meines bisherigen Projekts gewesen. Aber die passte nicht so ganz rein, also bekommt sie ihre eigene Geschichte ♥️
Es geht ab jetzt also um Ronnie Sinclair, Fotografin und vor allem plötzlich Vampir. Die Handlung spielte bisher in Baton Rouge, also einem real existierenden Ort, aber das ändert sich vielleicht noch einmal.
  • Tag 14 der #NaNoPrepChallenge
Ein Buch zu schreiben ist gar nicht so einfach. Vor allem die Ideen für ein Buch zu finden, ist manchmal ganz schön schwer. Aber wir erfinden das Rad ja nicht neu und deshalb gibt es eine Menge Kreativitätstechniken, die einem bei der Ideenfindung helfen sollen.
Ich habe euch wieder einen tollen Link in mein Profil gesetzt, in dem ihr tolle Kreativitätstechniken findet. Schaut sie euch an, probiert sie aus und merkt sie euch für Zeiten, in denen ihr sie brauchen könnt.
Habt ihr eure ganz eigene Kreativitätstechnik? Teilt sie gerne mit uns!
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So allmählich gehen mir ja die Ideen für die Schreibübungen aus. Da kommt die heutige Challenge-Aufgabe ja gerade recht 😄
Ihr seid spazieren und findet plötzlich eine Lichtung. Auf ihr steht ein einzelner alter, knorriger Baum. Erzählt seine Geschichte.
  • Tag 13 der #NaNoPrepChallenge
Über die Charaktere haben wir uns schon Gedanken gemacht und auch über ihre Beziehungen zueinander. Heute soll es aber um die Entwicklung der einzelnen Charaktere gehen. Wo stehen sie am Anfang des Buches, wo am Ende? Wie sollen sie sich verändern, welche Entwicklung sollen sie durchmachen?
Die Entwicklung eurer Charaktere ist enorm wichtig. Denn die macht oft ein richtig gutes Buch aus und kann auch aus einem guten Buch ein Lieblingsbuch machen. Deshalb solltet ihr euch darüber heute Gedanken machen.
Natürlich machen Charaktere nicht immer eure geplante Entwicklung durch, denn für gewöhnlich haben sie einen ganz eigenen Willen. Aber mit etwas Glück halten sie sich ja doch an den Plan 😅
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Heutige Schreibübung: Stellt euch vor ihr müsst das Haus verlassen, aber draußen tobt ein Sturm. Schreibt darüber, wieso ihr das Haus verlassen müsst, wie ihr euch fühlt. Habt ihr Angst vor dem Sturm?
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Meine Protagonistin Hannah ist am Anfang des Buches ziemlich unwissend. Sie weiß, dass sie eine Magierin ist, aber sie kennt die magische Welt nicht, kennt keine anderen Magier und ihre Fähigkeiten sind auch noch ausbaufähig. Aber am Ende des Buches oder der Reihe soll sie eine richtig gute Magierin sein, die weiß, was sie will und sich in der teilweise harten Welt der Magier zurechtfindet.
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📷: „Das blaue Zimmer“ von Simenon ist auch ein gutes Beispiel für die Charakterentwicklung, denn der Protagonist schwenkt in ganz unterschiedliche Richtungen. Das Buch hat mir überraschend gut gefallen, vor allem der Schreibstil. Eine Rezension folgt noch 😊
  • Tag 12 der #NaNoPrepChallenge
Nachdem wir uns schon mit dem Charaktereb beschäftigt haben (und sie hoffentlich schon sehr gut kennen), wenden wir uns heute ihren Beziehungen zu. Wie stehen eure Charaktere zueinander, wie ist ihr Verhältnis? Ich finde für einen groben Überblick eine MindMap immer ganz hilfreich. Abschließend mache ich mir zu den einzelnen Verbindungen Gedanken.
Wie ist das Verhältnis von Mutter und Tochter? Haben die besten Freundinnen Geheimnisse voreinander? Und so weiter und so fort.
Lege dir eine MindMap oder eine Seite in deinem Notizbuch an und analysiere alles, was es zu den Beziehungen deiner Charaktere zu analysieren gibt. .
Heutige Schreibübung: Du bist auf einer Insel gestrandet. Um dich rum ist nur Meer und Dschungel. Und jetzt schreib los!
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📷: „Die Welt durch deine Augen“ von @s.arahheine. Ein richtig schöner Liebesroman, der mir ein paar tolle Stunden bereitet hat. Wäre auch was für den Herbst zum einkuscheln gewesen 🤔
  • Tag 11 der #NaNoPrepChallenge
Heute geht es um die Erzählperspektive und davon gibt es einige. Zum Beispiel den auktorialen oder personalen Erzähler und das er/sie/es oder ich. Welche Erzählperspektive man wählt, sollte man sich gut überlegen, denn jede sorgt für eine andere Stimmung. Mit dem Ich-Erzähler sorgt man zum Beispiel für viel Nähe zum Protagonisten, aber es beschränkt die Geschichte eben auch auf den Ich-Erzähler und beleuchtet sie nicht auch von anderen Seiten. Auch die gewählte Zeit spielt da eine Rolle. Schreibt ihr im Präsens hat der Leser viel mehr das Gefühl wirklich dabei zu sein als mit dem Präteritum.
Eine tolle Übersicht der Erzählperspektiven habe ich dir in meinem Profil verlinkt. Mach dir Gedanken dazu, welche Perspektive du wählen willst. Aber denke auch darüber nach, was eine ander Perspektive aus deiner Geschichte machen würde. So ist mein Projekt zum Beispiel dem Ich-Erzähler entwachsen.
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Die heutige Schreibübung: Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Worauf freust du dich in nächster Zeit am meisten? Berichte, wie es dazu kommt oder wie du dir vorstellst, dass es wird.
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In meinem Projekt hatte ich in der Urfassung den Ich-Erzähler gewählt. Nun gibt es aber so viele Nebenhandlungen, die ich zusätzlich erzählen möchte, dass der personale Erzähler viel besser passt. So kann ich zwischen den Charakteren, die im Fokus stehen, hin und her springen.
  • Tag 10 der #NaNoPrepChallenge
Heute beschäftigen wir uns mit unseren Charakteren. Wahrscheinlich habt ihr so wie ich schon grobe Gestalten und Eigenschaften im Kopf, aber es ist wichtig, die eigenen Charaktere so gut wie möglich zu kennen. Dafür helfen RPGs ganz gut, aber auch Fragebögen sind super, um seine Charaktere besser kennen zu lernen. Vor allem könnt ihr so immer wieder nachschlagen, falls ihr vergessen haben solltet, welche Haarfarbe Nebencharakter XY zum Beispiel hat.
Unten habe ich euch den Steckbrief aufgeschrieben, den ich oft nutze und den ich auch für mein aktuelles Projekt verwendet habe.
Legt euch also ein Notizbuch an und fangt an, alles zu euren Charakteren aufzuschreiben.
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Heutige Schreibübung: Stellt euch einen eurer Charaktere vor und beschreibt ihn. Nicht nur äußerlich, sondern auch seinen Charakter, seine Gedanken und Emotionen.
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Steckbrief
Name:
Alter: (ggf. mit Geburtstag)
Geburtsort:
Heimatort:
Haare:
Augenfarbe:
Größe:
Äußere Erscheinung: (alle äußerlichen Eigenschaften, sowie Ausstrahlung, etc.)
Wesen:
Besondere Fähigkeiten: (nicht nur magische, sondern auch zum Beispiel Karate)
Ausbildung/Beruf:
Beziehungen:
Erwähnenswertes: (hier notiere ich gerne Dinge aus der Vergangenheit oder wichtige Aspekte, die im späteren Verlauf erfolgen)
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Man kann den Steckbrief natürlich noch um viele Punkte ergänzen, aber ich komme mit diesem knackig kurzen ganz gut klar.
  • Tag 09 der #NaNoPrepChallenge
Heute soll es um das Thema Inspiration gehen. Die Frage danach ist Bestandteil fast jeden Autoreninterviews. Und meist antworten die Autoren, dass es darauf keine richtige Antwort gibt. Denn Inspiration kann man überall finden. Voraussetzung dafür ist es mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Aber es gibt natürlich Tools, die perfekte Inspirationslieferanten sind.
Meine liebste Inspirationsquelle ist Pinterest. Dort suche ich häufig gezielt nach einem Stichwort und durch all die Bilder bildet sich ein Netz an Ideen.
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Ich habe aber auch mal bei anderen Autorinnen nachgefragt und hier eine kleine Liste an Offline-Inspirationsquellen:
* @weilautorin erlangt Inspiration durch Orte, die sie bereist.
* @frauvorragend_89 bekommt ihre Inspiration durch ihr Studium, durch alte Geschichten, Legenden und Sagen.
* Für @kianelazin ist das echte Leben die größte Inspiration. Orte, Gespräche, Geräusche.
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Welche Inspirationsquellen nutzt ihr?
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Heutige Schreibübung: Geh raus spazieren, lass dich inspirieren und schreibe über das erste, das dir dort einfällt.