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Persönliches

Meine Vorsätze für das Jahr 2019

Das Ding mit den Vorsätzen ist mir dieses Jahr sehr schwer gefallen. Zum Einen, weil ich davon ausgegangen bin, dass ich mir die letzten Jahre eher banale Dinge wie abnehmen, gesünder sein vorgenommen habe, und wenn doch einmal etwas anderes, dann habe ich die Vorsätze nicht eingehalten. Zum Anderen, weil ich jedes Jahr ratlos bin, was ich mir vornehmen möchte, was ich erreichen möchte.

Also habe ich mir meine Vorsätze vom letzten Jahr (hier zu finden) noch einmal angeschaut und habe zwei Dinge festgestellt:

  1. Ich habe doch einiges umsetzen können, was mir ein wirklich gutes Gefühl gegeben hat.
  2. Viele der Dinge, die ich nicht geschafft habe, waren eher vage formuliert.

Deshalb möchte ich dir heute meine brandneuen, optimierten Vorsätze vorstellen, die hoffentlich so gar nicht vage formuliert sind und sich lockerleicht über das Jahr verteilt umsetzen lassen.

 

1. PROJEKT: BULLET JOURNAL

Wie du weißt, bin ich ein großer Fan des Bullet Journaling. Für das neue Jahr habe ich mir bereits ein schönes Leuchtturm-Notizbuch – so wie immer – geholt und auch einige Seiten vorgeplant. Ich freue mich wahnsinnig darauf, ein neues anzufangen und mich gestalterisch wieder auszutoben.

Meinem eigentlichen Plan wurde jetzt ein kleiner Strich gesetzt, da ich das Buch „Die Bullet Journal-Methode“ von Ryder Carroll, dem Begründer des Bullet Journalings, lese (dank einer Rezension, die du hier selbst lesen kannst). Die eigentliche Bullet Journal-Methode unterscheidet sich sehr von der Art, wie ich das bisher gehandhabt habe. Mit meiner Art des Journalings bin ich bisher zwar immer ganz gut gefahren, aber man kann immer Verbesserungen vornehmen. Deshalb bin ich sehr gespannt darauf, wie sich das entwickeln wird.

Ich möchte mein Bullet Journal 2019 jedenfalls noch intensiver nutzen, es etwas persönlicher gestalten und mein Leben dadurch noch mehr strukturieren. Und Struktur wird ab Januar definitiv nötig sein.

 

2. MEHR ROUTINE

Routine macht so viel aus. Das habe ich sehr stark gemerkt, als ich Anfang des Jahres mit dem Miracle Morning gestartet habe. Der Tagesstart ist mir dadurch einfach so viel leichter gefallen und der gesamte Tag verging dadurch leichter, entspannter, ohne miese Laune. Deshalb möchte ich wieder mehr Routinen in meinem Leben schaffen. Morgens und abends, damit die wichtigsten Zeiten des Tages problemlos ablaufen. Genaue Pläne habe ich dafür nicht, außer dass ich auf jeden Fall diese Sache mit dem Miracle Morning wieder probieren möchte. Falls du Tipps für Morgen- und Abendroutinen hast, bin ich sehr gespannt darauf sie zu lesen!

 

3. DIE FINANZEN BESSER IM BLICK HABEN

Im Laufe dieser New Years Week habe ich dir vergangene Woche das Haushaltsbuch Kakeibo vorgestellt. Das möchte ich 2019 wieder intensiv nutzen, damit ich meine Finanzen gut im Blick habe. Außerdem will ich mir damit leichter mit dem Sparen tun. Denn da sind so ein paar kostenspielige Wünsche in meinem Hinterkopf, die ich mir gerne erfüllen würde. Abgesehen von den Monaten zwischen dem Ende meiner jetzigen und dem Anfang meiner neuen Ausbildung, die ich überbrücken muss.

Jedenfalls verliere ich sehr schnell den Überblick über mein verfügbares Budget, da ich fast nie Bargeld mit mir herumtrage und meist mit Karte zahle. Da guckt man doch nicht ganz so häufig auf den Kontostand, es sei denn man trägt alle Ausgaben in ein Haushaltsbuch ein. Genau das werde ich 2019 tun. Und das hoffentlich regelmäßig und gewissenhaft.

 

4. AUSMISTEN

Eines der größten Ziele, mit dem ich dieses Jahr sogar schon begonnen habe, ist das Ausmisten. Über die Jahre hat sich so viel Mist angesammelt, den ich trotz meiner vielen Kommoden und Schränke nicht mehr unterkriege. Mein Zimmer ist so vollgestellt, dass man die Wände kaum noch sehen kann und doch fliegt alles wie wild herum. Das muss sich ändern, vor allem im Hinblick auf einen Umzug, der hoffentlich auch bald anstehen wird, bei dem ich sicher nicht alles mitschleppen möchte.

Das Thema Ausmisten ist schon in meinem Kopf, seit ich das Buch „Magic Cleaning“ von Marie Kondo gelesen habe. Aber bisher konnte ich mich nie so richtig aufraffen, habe immer nur kleine Fortschritte erzielt, die sich dann im Lauf der Zeit wieder aufgelöst haben. Mein Ziel 2019 ist es, wirklich alles auszumisten, keine einzige Stelle in meinem Leben auszulassen und jeden unnötigen Ballast abzuwerfen.

 

5. DAS THEMA: GESUNDHEIT

Da kommt nun vielleicht doch dieser obligatorische Vorsatz, den man sich jedes Jahr nimmt. Das Thema Gesundheit war für mich letztes Jahr auch schon ein relevanter Vorsatz, allerdings einer derjenigen, die so vage formuliert waren, dass ich mich kaum daran gehalten habe. Diesmal möchte ich mir feste Ziele setzen.

Ich leide an einer geringen Schilddrüsenunterfunktion. Ich möchte meine Tabletten wieder regelmäßig nehmen und dann beim Arzt noch einmal checken lassen, wie meine Werte sind. Die Schilddrüse ist so ein Organ, das man schnell mal unterschätzt, das aber sehr viel beeinflusst. Unter anderem die Motivation oder wie fit man sich fühlt. Deshalb ist eine genaue Einstellung da sehr wichtig.

Desweiteren will ich auch weiterhin Cranberry zu mir nehmen, um meiner Blase und meinen Nieren etwas gutes zu tun und sie vor Erkrankungen zu schützen. Wir wissen doch alle, wie ätzend so eine Blasenentzündung sein kann und davon hatte ich im Jahr 2018 definitiv genug.

Und zu guter Letzt möchte ich lernen, auf meinen Körper zu hören. Damit meine ich nicht nur das Bauchgefühl, das ich viel zu oft ignoriere (und dann bereue), sondern alle Anzeichen, die er mir gibt. Meist kündigen sich Unverträglichkeiten, Krankheiten und Co. schon viel früher an, wir bemerken es nur einfach nicht. Daran möchte ich definitiv arbeiten.

 

6. SPORT MACHEN

Auch diesen Vorsatz habe ich letztes Jahr schon gewählt. Und habe auch nur ein paar Wochen durchgehalten. Diesmal soll das anders werden. Ich habe ein Fitnessstudio im Blick, das demnächst eröffnet wird und für das ich mich anmelden möchte. Die Ausrede „keine Zeit“ habe ich bald schon nicht mehr und dann werden hoffentlich auch die anderen Ausreden vergehen. Ich möchte das wirklich durchziehen, ich möchte Sport machen. Um ein bisschen abzunehmen, aber vor allem um fitter zu werden und nicht schon bei den kleinsten Bewegungen vor Krämpfen zusammenzuzucken (ja, so unsportlich bin ich). Vermutlich ist das mit das größte Ziel, das ich mir für 2019 setze. Und das für mich am schwersten umzusetzende.

 

7. MOTIVIERENDE BÜCHER LESEN

Ich möchte wieder mehr motivierende Bücher lesen. Der Anfang ist mit „Die Bullet Journal-Methode“, das ich ja gerade lese, getan. Weitergehen soll es dann mit Rereads von „Miracle Morning“ (hier ein Beitrag dazu) und „Big Magic“, das vor allem für Schreiberlinge sehr motivierend ist.

Ich möchte aber auch andere Bücher lesen, die mich dazu motivieren, mein Leben besser zu gestalten. Da gibt es so viele, ungelesen liegt bei mir zum Beispiel noch „Simplyfy your Life“ oder „Die Kunst ein kreatives Leben zu führen“. Aber falls du einen Tipp hast, was ich noch lesen könnte, dann lass es mich bitte wissen!

 

8. REZENSIONEN, SO VIELE REZENSIONEN

Ich habe im Jahr 2018 viel mehr Bücher gelesen als ich rezensiert habe. Seit meinem Blogumbau und der neuen Ausrichtung, die nicht mehr nur Bücher beinhalten soll, hänge ich nach. Die Liste der Rezensionen, die noch geschrieben werden müssen, ist unfassbar lang. So lang, dass ich alles in Kurzrezensionen stückeln und gesammelt posten werde. Einige sind sogar schon fertig, ich müsste sie nur Veröffentlichen. Es standen aber einfach so viele andere Beiträge an oder das Privatleben kam dazwischen, dass ich einfach nicht dazu gekommen bin. Das wird 2019 ein Ende finden! Du kannst dich also auf einige interessante Rezensionen zu ganz unterschiedlichen Genres freuen.

 

9. PROJEKT: SCHREIBEN

Auch das Schreiben ist etwas, das ich mir regelmäßig vornehme und dann geht es im Alltag doch immer unter. Aber – und das ist ein dickes, fettes, riesiges aber – ich möchte 2019 mein aktuelles Buch fertig schreiben. Ich will es fertig schreiben, es überarbeiten und auf den Weg der Veröffentlichung schicken. Auf welche Art ist noch offen, aber ich möchte diesem Ziel einen gewaltigen Schritt näher kommen. Vorrangiges Ziel ist es aber: einfach nur dieses verdammte Buch beenden!

 

Ich habe darüber nachgedacht, wie ich dich am besten über meine Fortschritte die Vorsätze betreffend auf dem Laufenden halten kann. Das Ergebnis ist, dass es wohl am einfachsten über Instagram funktioniert. Also werde ich dort in meiner Story Fortschritte posten und diese in den Highlights auf meinem Profil speichern. Hoffentlich ist das für mich dann ein zusätzlicher Ansporn. Wenn du mir also noch nicht folgst, kannst du das hier tun. Wenn du das ganze aber lieber in Update-Beiträgen auf dem Blog mitverfolgen willst, lass es mich gerne wissen.

Ansonsten bleibt nur noch zu sagen: schau doch bitte auf dem Blog Chaosmariechen vorbei, die ebenfalls tolle Beiträge zur New Years Week gepostet hat. Und dann wünsche ich dir einen guten Rutsch! Genieße die Nacht ins neue Jahr.

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6 COMMENTS
  • Jacquy
    10 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Toller Beitrag! Ich mag deine Vorsätze, meine sehen ganz ähnlich aus.
    Sport steht bei mir auch auf dem Plan, weil ich das in letzter Zeit wieder vernachlässigt habe, ebenso möchte ich mich noch mal an einer Morgenroutine versuchen, mehr Rezensionen schreiben und viel ausmisten, vor allem an Büchern, weil ich hoffentlich dieses Jahr ausziehen werde und nicht viel mitnehmen möchte. Mehr Sachbücher und vor allem motivierendes/inspirierendes stehen bei mir auch auf dem Plan, was ich da bisher gelesen habe hat mir nämlich sehr geholfen und mich weitergebracht. Ich werde aber nicht versuchen, alles auf einmal umzusetzen, sondern suche mir jetzt erst mal meine Prioritäten raus und möchte dann den Rest einbauen, wenn ich mich daran gewöhnt habe, in der Hoffnung dass mich das weniger überfordert.
    Ich bin super gespannt auf deine Updates und wünsche dir viel Erfolg!

    • Kate
      10 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      da hast du ja wirklich ähnliche Vorsätze wie ich. Ich möchte mich beim Umsetzen auch gar nicht so unter Druck setzen und immer mal wieder einbauen, was geht. Das mit den Prioritäten setzen ist aber eigentlich gar keine schlechte Idee.
      Ich denke, ich werde die Updates in den Monatsrückblick einbauen. Dann siehst du sie da 🙂
      Liebste Grüße, Kate

  • Isabel
    8 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Ein schöner Beitrag!
    Interessant auch mit dem Vergleich zu den Vorjahresvorsätzen. Das mit dem Ausmisten habe ich auch gerade begonnen und muss sagen, dass es echt wirkt und gut tut.
    Liebe #litnetzwerk Grüsse
    Isabel

    • Kate
      8 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      wenn Ausmisten nur nicht immer so anstrengend wäre! Aber nächste Woche ist das bei mir auch dran. Es graut mir einerseits davor, aber ich freue mich auch darauf.
      Liebste Grüße

  • Madame Lustig
    8 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Ach, ich mag solche Beiträge ja! Ich finde es immer wieder interessant, mit was wir alle zu hadern haben, was wir uns wünschen und erhoffen. Auch wir (also wir von MitohneMaske) haben uns erst kürzlich über Vorsätze unterhalte, was sehr interessant war. Letztlich haben wir uns dagegen entschieden, weil uns Vorsätze nicht bindend genug waren und haben stattdessen eine Bucket-List für das Jahr gemacht. 🙂

    Ganz liebe Grüße,
    Maike

    • Kate
      8 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      eine Bucket-List finde ich aber auch interessant! Normalerweise tue ich mir mir Vorsätzen ja auch schwer, aber ich wollte noch einen Versuch starten.
      Liebste Grüße

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  • Tag 16 der #NaNoPrepChallenge
Wo eure Geschichte spielt, haben wir gestern ja schon geklärt. Heute soll es um die Ausarbeitung dieses Ortes gehen.
-> Erfundene Welt: Notiert euch alles, was euch zu eurer Welt einfällt. Gibt es auch erfundene oder magische Wesen? Wie ist die Flora und Fauna? Die Rituale? Gibt es Religionen oder Spiritualität? Schreibt euch alles auf, ihr müsst eure erfundene Welt in- und auswendig kennen!
-> Existierender Ort: Gestern habt ihr euch euren gewählten Handlungsort hoffentlich schon angeschaut. Heute soll es darum gehen, dass ihr auch die Örtlichkeiten unter die Lupe nehmt. Ein Beispiel: Ich habe mal ein Gestaltwandler-Buch geschrieben, das in einem realen Kaff in Amerika gespielt hat. Für die Handlung brauchte ich ein Café, ich habe mir den Ort genauer angeschaut und mich dazu entschieden, ein Café zu wählen, dass dort tatsächlich existiert.
Macht euch dazu vorher unbedingt Gedanken! Ihr könnt dieses Café auch einfach erfinden, aber um im NaNo schnell schreiben zu können, müsst ihr vorbereitet sein.
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Heutige Schreibaufgabe: Ihr wacht plötzlich als euer Lieblingstier auf. Wie ist euer Tag?
  • Tag 15 der #NaNoPrepChallenge
Heute soll es um den Handlungsort gehen, in dem eure Geschichte spielt.
-> Ist es eine erfundene Welt? Dann könnt ihr euch heute schon einmal ein paar Gedanken machen. Morgen geht es um das Wordbuilding, da werden wir eure Welt dann bis ins kleinste Detail ausarbeiten.
-> Spielt eure Geschichte in einem Ort, den es wirklich gibt? Dann schaut euch diesen Ort genauer an (Google Maps ist da sehr hilfreich).
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Heutige Schreibübung: Stellt euch einen Ort (zum Beispiel ein Café) vor, der in eurer Geschichte eine Rolle spielt und schreibt darüber.
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Es ist passiert. Kurz vor dem Nano und nachdem heute Halbzeit in der Challenge ist, habe ich das Projekt gewechselt. Zumindest so halb, denn meine neue Protagonistin ist schon Teil meines bisherigen Projekts gewesen. Aber die passte nicht so ganz rein, also bekommt sie ihre eigene Geschichte ♥️
Es geht ab jetzt also um Ronnie Sinclair, Fotografin und vor allem plötzlich Vampir. Die Handlung spielte bisher in Baton Rouge, also einem real existierenden Ort, aber das ändert sich vielleicht noch einmal.
  • Tag 14 der #NaNoPrepChallenge
Ein Buch zu schreiben ist gar nicht so einfach. Vor allem die Ideen für ein Buch zu finden, ist manchmal ganz schön schwer. Aber wir erfinden das Rad ja nicht neu und deshalb gibt es eine Menge Kreativitätstechniken, die einem bei der Ideenfindung helfen sollen.
Ich habe euch wieder einen tollen Link in mein Profil gesetzt, in dem ihr tolle Kreativitätstechniken findet. Schaut sie euch an, probiert sie aus und merkt sie euch für Zeiten, in denen ihr sie brauchen könnt.
Habt ihr eure ganz eigene Kreativitätstechnik? Teilt sie gerne mit uns!
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So allmählich gehen mir ja die Ideen für die Schreibübungen aus. Da kommt die heutige Challenge-Aufgabe ja gerade recht 😄
Ihr seid spazieren und findet plötzlich eine Lichtung. Auf ihr steht ein einzelner alter, knorriger Baum. Erzählt seine Geschichte.
  • Tag 13 der #NaNoPrepChallenge
Über die Charaktere haben wir uns schon Gedanken gemacht und auch über ihre Beziehungen zueinander. Heute soll es aber um die Entwicklung der einzelnen Charaktere gehen. Wo stehen sie am Anfang des Buches, wo am Ende? Wie sollen sie sich verändern, welche Entwicklung sollen sie durchmachen?
Die Entwicklung eurer Charaktere ist enorm wichtig. Denn die macht oft ein richtig gutes Buch aus und kann auch aus einem guten Buch ein Lieblingsbuch machen. Deshalb solltet ihr euch darüber heute Gedanken machen.
Natürlich machen Charaktere nicht immer eure geplante Entwicklung durch, denn für gewöhnlich haben sie einen ganz eigenen Willen. Aber mit etwas Glück halten sie sich ja doch an den Plan 😅
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Heutige Schreibübung: Stellt euch vor ihr müsst das Haus verlassen, aber draußen tobt ein Sturm. Schreibt darüber, wieso ihr das Haus verlassen müsst, wie ihr euch fühlt. Habt ihr Angst vor dem Sturm?
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Meine Protagonistin Hannah ist am Anfang des Buches ziemlich unwissend. Sie weiß, dass sie eine Magierin ist, aber sie kennt die magische Welt nicht, kennt keine anderen Magier und ihre Fähigkeiten sind auch noch ausbaufähig. Aber am Ende des Buches oder der Reihe soll sie eine richtig gute Magierin sein, die weiß, was sie will und sich in der teilweise harten Welt der Magier zurechtfindet.
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📷: „Das blaue Zimmer“ von Simenon ist auch ein gutes Beispiel für die Charakterentwicklung, denn der Protagonist schwenkt in ganz unterschiedliche Richtungen. Das Buch hat mir überraschend gut gefallen, vor allem der Schreibstil. Eine Rezension folgt noch 😊
  • Tag 12 der #NaNoPrepChallenge
Nachdem wir uns schon mit dem Charaktereb beschäftigt haben (und sie hoffentlich schon sehr gut kennen), wenden wir uns heute ihren Beziehungen zu. Wie stehen eure Charaktere zueinander, wie ist ihr Verhältnis? Ich finde für einen groben Überblick eine MindMap immer ganz hilfreich. Abschließend mache ich mir zu den einzelnen Verbindungen Gedanken.
Wie ist das Verhältnis von Mutter und Tochter? Haben die besten Freundinnen Geheimnisse voreinander? Und so weiter und so fort.
Lege dir eine MindMap oder eine Seite in deinem Notizbuch an und analysiere alles, was es zu den Beziehungen deiner Charaktere zu analysieren gibt. .
Heutige Schreibübung: Du bist auf einer Insel gestrandet. Um dich rum ist nur Meer und Dschungel. Und jetzt schreib los!
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📷: „Die Welt durch deine Augen“ von @s.arahheine. Ein richtig schöner Liebesroman, der mir ein paar tolle Stunden bereitet hat. Wäre auch was für den Herbst zum einkuscheln gewesen 🤔
  • Tag 11 der #NaNoPrepChallenge
Heute geht es um die Erzählperspektive und davon gibt es einige. Zum Beispiel den auktorialen oder personalen Erzähler und das er/sie/es oder ich. Welche Erzählperspektive man wählt, sollte man sich gut überlegen, denn jede sorgt für eine andere Stimmung. Mit dem Ich-Erzähler sorgt man zum Beispiel für viel Nähe zum Protagonisten, aber es beschränkt die Geschichte eben auch auf den Ich-Erzähler und beleuchtet sie nicht auch von anderen Seiten. Auch die gewählte Zeit spielt da eine Rolle. Schreibt ihr im Präsens hat der Leser viel mehr das Gefühl wirklich dabei zu sein als mit dem Präteritum.
Eine tolle Übersicht der Erzählperspektiven habe ich dir in meinem Profil verlinkt. Mach dir Gedanken dazu, welche Perspektive du wählen willst. Aber denke auch darüber nach, was eine ander Perspektive aus deiner Geschichte machen würde. So ist mein Projekt zum Beispiel dem Ich-Erzähler entwachsen.
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Die heutige Schreibübung: Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Worauf freust du dich in nächster Zeit am meisten? Berichte, wie es dazu kommt oder wie du dir vorstellst, dass es wird.
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In meinem Projekt hatte ich in der Urfassung den Ich-Erzähler gewählt. Nun gibt es aber so viele Nebenhandlungen, die ich zusätzlich erzählen möchte, dass der personale Erzähler viel besser passt. So kann ich zwischen den Charakteren, die im Fokus stehen, hin und her springen.
  • Tag 10 der #NaNoPrepChallenge
Heute beschäftigen wir uns mit unseren Charakteren. Wahrscheinlich habt ihr so wie ich schon grobe Gestalten und Eigenschaften im Kopf, aber es ist wichtig, die eigenen Charaktere so gut wie möglich zu kennen. Dafür helfen RPGs ganz gut, aber auch Fragebögen sind super, um seine Charaktere besser kennen zu lernen. Vor allem könnt ihr so immer wieder nachschlagen, falls ihr vergessen haben solltet, welche Haarfarbe Nebencharakter XY zum Beispiel hat.
Unten habe ich euch den Steckbrief aufgeschrieben, den ich oft nutze und den ich auch für mein aktuelles Projekt verwendet habe.
Legt euch also ein Notizbuch an und fangt an, alles zu euren Charakteren aufzuschreiben.
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Heutige Schreibübung: Stellt euch einen eurer Charaktere vor und beschreibt ihn. Nicht nur äußerlich, sondern auch seinen Charakter, seine Gedanken und Emotionen.
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Steckbrief
Name:
Alter: (ggf. mit Geburtstag)
Geburtsort:
Heimatort:
Haare:
Augenfarbe:
Größe:
Äußere Erscheinung: (alle äußerlichen Eigenschaften, sowie Ausstrahlung, etc.)
Wesen:
Besondere Fähigkeiten: (nicht nur magische, sondern auch zum Beispiel Karate)
Ausbildung/Beruf:
Beziehungen:
Erwähnenswertes: (hier notiere ich gerne Dinge aus der Vergangenheit oder wichtige Aspekte, die im späteren Verlauf erfolgen)
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Man kann den Steckbrief natürlich noch um viele Punkte ergänzen, aber ich komme mit diesem knackig kurzen ganz gut klar.
  • Tag 09 der #NaNoPrepChallenge
Heute soll es um das Thema Inspiration gehen. Die Frage danach ist Bestandteil fast jeden Autoreninterviews. Und meist antworten die Autoren, dass es darauf keine richtige Antwort gibt. Denn Inspiration kann man überall finden. Voraussetzung dafür ist es mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Aber es gibt natürlich Tools, die perfekte Inspirationslieferanten sind.
Meine liebste Inspirationsquelle ist Pinterest. Dort suche ich häufig gezielt nach einem Stichwort und durch all die Bilder bildet sich ein Netz an Ideen.
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Ich habe aber auch mal bei anderen Autorinnen nachgefragt und hier eine kleine Liste an Offline-Inspirationsquellen:
* @weilautorin erlangt Inspiration durch Orte, die sie bereist.
* @frauvorragend_89 bekommt ihre Inspiration durch ihr Studium, durch alte Geschichten, Legenden und Sagen.
* Für @kianelazin ist das echte Leben die größte Inspiration. Orte, Gespräche, Geräusche.
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Welche Inspirationsquellen nutzt ihr?
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Heutige Schreibübung: Geh raus spazieren, lass dich inspirieren und schreibe über das erste, das dir dort einfällt.