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Rückblick

Mein Jahr 2018

Woran liegt es eigentlich, dass jedes Jahr noch schneller als das davor vergeht? Mir kommt es nämlich so vor, als wäre gerade erst Silvester gewesen und doch ist dieses Jahr so unfassbar viel passiert, dass ich mich kaum an alles erinnern kann. Deshalb bekommst du und auch ich einen kleinen aber feinen Rückblick an Geschehnissen, Bloggedöns, gelesenen Büchern und geschauten Filmen und Serien. Ich wünsche dir viel Spaß!

 

WAS 2018 ALLES PASSIERT IST …

sri lanka

Anfang des Jahres bin ich in den ersten gemeinsamen Urlaub mit meinem Freund gestartet. Es war einfach fantastisch. Sri Lanka ist traumhaft schön, vor allem das Hotel und der Strand, an dem wir waren. Wie im Paradies, es sah sogar so aus als hätten wir alle Fotos direkt aus dem Katalog entnommen, so unglaublich schön war es. Am aller schönsten war aber, dass wir ganz für uns sein konnten und das fast zwei Wochen. Niemand, der uns stört, keine Verpflichtungen, einfach in den Tag hineinleben, am Strand lesen oder in der Bar Skipbo spielen. Das war das schönste.

 

katzenzuwachs

Als ich aus dem Urlaub zurückkam, erwarteten mich Zuhause schon zwei neue Mitbewohner. Meine Mama wollte nämlich zwei Straßenkatzen aus Ägypten aufnehmen. Die beiden haben die lange Reise gut überstanden und auch wenn beide ein bisschen ballaballa in der Birne sind (bei ihren Erfahrungen in dem kurzen Leben auch kein Wunder), haben sie sich mittlerweile gut eingelebt. Jack (rot) ist mittlerweile mehr Fell als Katze und Shasha (gefleckt) ist einfach nur wunderschön.

 

letzter besuch auf dem mediacampus

Im Sommer stand mein zweiter Berufsschulblock an und damit auch mein letzter Besuch auf dem Mediacampus, der Buchhändlerschule. Es war noch einmal eine schöne Zeit. Ich durfte alte Klassenkameraden wiedersehen und neue kennen lernen. Ich hatte sehr viel Spaß und habe die Geselligkeit sehr genossen, obwohl ich nicht so der gesellige Typ bin. Es waren auch wieder tolle Veranstaltungen, am allerbesten fand ich den Schreibworkshop mit Robert Corvus und Bernard Hennen, bei dem ich viel gelernt habe und Inspiration sammeln konnte. Mein Herz schlug laut für eine neue High Fantasy-Idee.

 

abschlussprüfung

Ich habe meine schriftlichen Abschlussprüfungen bestritten und sie auch bestanden! Im Januar folgt dann noch die mündliche Prüfung und dann bin ich ausgelernte Buchhändlerin. Übernommen werde ich in meiner Buchhandlung allerdings nicht.

 

zusage für eine ausbildung

Was gar nicht soooo schlimm ist, weil ich mich für eine Stelle im öffentlichen Dienst beworben habe -- eher gesagt in der Verwaltung. Den Eignungstest habe ich bestanden und zwar so gut, dass ich eingeladen wurde und mittlerweile eine Zusage bekommen habe. Die Ausbildung startet im September, ich habe also ein paar Monate zu überbrücken, aber ich bin da ganz guter Dinge.

 

BLOGGEDÖNS

Auch auf dem Blog hat sich einiges getan. Anfang des Jahres habe ich endlich das Design für mich gefunden und damit meinen Blog etwas umstrukturiert. Die Ausrichtung hat sich ein klein wenig verändert, weil es nicht mehr nur um Bücher geht (wenn auch zu 90%) und ich bin zum etwas persönlicheren “du” umgeschwenkt. Außerdem hat der Blog einen neuen Namen bekommen und erfreut mich jedes Mal wieder mit dem Wortspiel.

ca. 60 veröffentlichte Beiträge | um die 100 Kommentare | viele neue Leser

 

Meistgeklickte Beiträge:

Tote Mädchen lügen nicht -- Buch und Serie im Vergleich | Netflix oder Sky Ticket: Was ist besser? | Mein Bullet Journal 2018 | 10 Klischees in Büchern

 

Meine liebsten Beiträge auf Kateastrophy:

Wird mein lesendes Ich erwachsen? | NEUN LEBEN, ACHTZEHN KRALLEN von Andrea Weil
Wie MIRACLE MORNING mein Leben verändert hat | Warum Bücher nicht zu teuer sind

 

GELESENE BÜCHER

Im Jahr 2018 habe ich sage und schreibe 50 Bücher gelesen. Letztes Jahr waren es etwas mehr. Ich dachte eigentlich, ich könnte das dieses Jahr toppen, aber so ganz ist mir das wohl nicht gelungen. Trotzdem sind einige Bücher zusammengekommen. Vor allem einige gute.

HIGHLIGHT

Dieses Jahr ein Highlight herauszusuchen, ist mir wahnsinnig schwer gefallen, weil ich tatsächlich einige gute Bücher gelesen habe, die diesen Titel verdient hätten. Also schummle ich an dieser Stelle ein bisschen und nenne zwei.

Zum Einen hat mich das Buch “Menschenwerk” von Han Kang sehr begeistert. Ich habe es Anfang des Jahres im Sri Lanka-Urlaub gelesen und konnte gar nicht mehr damit aufhören. Es ist düster und hart, vor allem, weil es um echte Begebenheiten geht. Es ist aber auch kurios, was wohl typisch für Kang ist. Ich habe noch “Die Vegetarierin” von ihr hier liegen und freue mich schon sehr darauf.
In “Menschenwerk” geht es jedenfalls um einen Studentenaufstand in Korea, der sich vor Jahrzehnten tatsächlich so ereignet hat. Das ganze gipfelt darin, dass die teilnehmenden Studenten von der Armee verhaftet werden, allerdings nicht ohne ein Blutbad. Es geht um die Angehörigen, um die Überlebenden und Verstorbenen. Und dem ganzen wohnt eine Tragik inne, die einem die Brust verschnürt.

Und als zweites nenne ich eine ganze Reihe, nämlich “Giants” von Sylvain Neuvel. Eigentlich mag ich kein Science-Fiction. Ich kann damit überhaupt nichts anfangen, aber “Giants” hat mich einfach mitgerissen. Es geht darum, dass plötzlich eine riesige Roboterhand auf der Erde gefunden wird. Und das außergewöhnliche: Diese Roboterhand wurde nicht von Menschen hergestellt. Es beginnt also eine große Suche nach Antworten und im Mittelpunkt stehen drei Protagonisten, die nicht unterschiedlicher sein könnten, die dafür aber einfach nur Spaß beim Lesen machen. Mittlerweile ist auch der dritte Band erschienen, sodass man die Reihe in einem Rutsch durchlesen kann. Und das sogar ziemlich schnell, da die Bücher nur aus Verhöraufzeichnungen, Unterlagen und Gesprächsmitschnitten bestehen.

 

ÜBERRASCHUNGEN

Es gab auch zwei Bücher, die mich sehr überrascht haben -- positiv. Zum Einen der Kurzgeschichtenband “Das Gegenteil von Einsamkeit”, der mich so berührt hat. Keegan schafft es, einen mit ihren Worten so emotional einzubinden, dass man alle Gefühle der Protagonisten selbst empfindet. So stark angesprochen fühle ich mich von Büchern tatsächlich eher selten. Die Rezension dazu kommt noch.

 

Das LitRPG “Fluchbrecher” von Richard Schwartz konnte mich ebenfalls überraschen, weil ich nicht gedacht hätte, dass er mich so mitreißt. Im Nachhinein hätte den Charakteren etwas mehr Tiefe nicht geschadet, aber alles in allem ist das Buch wirklich gelungen und macht viel Spaß. Ich freue mich schon auf den zweiten Band, der im März erscheinen soll und in dem hoffentlich ein paar Fragen beantwortet werden. Auch die Rezension hierzu kommt noch.

 

GRÖSSTE NEUENTDECKUNG

Die größte Neuentdeckung war für mich dieses Jahr die Autorin Celeste Ng. Ihr Buch “Kleine Feuer überall” hat mich so mitgerissen, so geflasht. Es war einfach großartig und ich habe schon an so vielen Stellen über dieses Buch geschwärmt, dass eine Rezension vermutlich überflüssig ist. Ich möchte aber unbedingt noch eine schreiben, zusammen mit Ngs Debüt, das mir mit Sicherheit genauso gut gefallen wird.

Wenn du also nach einer spannenden Lektüre, voller hintergründiger Intrigen und Familiendrama suscht, das einem nahe geht, dann liegst du bei “Kleine Feuer überall” garantiert nicht falsch.

 

GRÖSSTE ENTTÄUSCHUNGEN

Weil nicht immer alles Sonnenschein ist, gab es natürlich auch ein paar Bücher, die mich einfach nur enttäuscht haben. Weil sie nicht das waren, was ich erwartet hatte, weil sie irrsinnig waren oder falsche Werte vermittelt haben.

Zu allererst hätten wir da das Buch “Dieses Leben gehört: Alan Cole”, in dem es um einen zwölfjährigen Jungen geht, der gerade erst herausgefunden hat, dass er auf Jungs steht. Sein Bruder erpresst ihn dann damit, es den Eltern zu sagen. Ich dachte, das wird eine tolle Familiengeschichte, in der Brüder wieder zusammenfinden. Anfangs sah es auch noch danach aus, doch der Umgang mit Alans Sexualität im späteren Verlauf war einfach sowas von bescheuert. Dieses Buch hätte gut sein müssen, weil es zu dem Thema für den Altersbereich 10-14 Jahre kaum etwas gibt, aber es war einfach nur schlecht. Eine ausführlichere Rezension ist schon fertig. Du bekommst sie bald zu lesen.

Weiter geht es mit “Forever in Love” und “The Score”. An den Inhalt kann ich mich kaum noch erinnern, das sagt vermutlich viel darüber aus, dass die Bücher mir nicht gefallen haben. In ersterem war mir das Hin und Her zu viel, soweit ich mich erinnern kann, und in “The Score” war das Frauenbild ein klein wenig kurios und diese übertriebene Geheimnistuerei war einfach nur unnötig. Da kommt auch noch was ausführlicheres.

Ich bin ein riesiger Cole-Fan. Ich mag ihre Reihe “Immortals after Dark” auch wahnsinnig gerne. Aber was sie sich mit dem neuesten Band geleistet hat … “Verheißung des Zwielichts” ist der erste Band der Reihe, in dem es um homosexuelle Partnerschaft geht. Was an sich gut ist, aber leider war es das dann auch schon. Das Pärchen steht irgendwie ein wenig für sich, die Geschichte wirkt aus dem Gesamtbild der Reihe herausgerissen und einen Abschluss hat die Liebesgeschichte der beiden auch nicht gefunden, weil das Buch vorher aufgehört hat. Was für den nächsten Band angeteasert wurde, ist zwar durchaus spannend und interessant, aber die Geschichte dieser beiden Protagonisten ist für die gesamte Reihe total unwichtig. Das hätte so viel mehr Potenzial gehabt!

 

Ein paar Funfacts:

  • Es gibt nur zwei Autoren, von denen ich dieses Jahr mehr als ein Buch gelesen habe: Tina Köpke & Elle Kennedy.
  • Mein meistgelesenes Genre war Jugendbuch, ab Mitte des Jahres aber vermehrt literarische Romane.
  • Ich habe 2018 nur einen einzigen Liebesroman gelesen -- und der war leider nicht mal gut.
  • 2018 habe ich kein einziges englisches Buch gelesen (das erschreckt mich gerade selbst etwas).
  • Fast die Hälfte der gelesenen Bücher waren eBooks.
  • Einzelbände und Reihen lagen dieses Jahr ungefähr gleich auf.

 

GELESENE FILME UND SERIEN

DIE BESTEN FILME

2018 habe ich einige gute Filme gesehen und ich habe mir hier die Top 3 für dich rausgesucht, die aus ganz unterschiedlichen Genres stammen.

Beginnen möchte ich hier mit “Deadpool 2”, der mich einfach umgehauen hat. Den ersten fand ich schon wirklich gut und vor allem unglaublich lustig, aber mit der Fortsetzung wurde noch einmal eine Schippe draufgelegt. Was mir hier besonders gut gefällt, ist, dass der Humor vom ersten Teil nicht verloren gegangen ist, sie die Story aber noch etwas mehr ausgebaut haben. Im ersten war die Handlung ja eher nebensächlich und es ging viel um schwarzen Humor und Action. In “Deadpool 2” ist das etwas ausgewogener, sodass man von allem etwas hat und das ergibt ein supergutes Zusammenspiel. Besonders toll sind wieder die Witze, die sich auf andere Marvel-Verfilmungen beziehen.

Ein ganz anderes Genre hätten wir mit “The Greatest Showman” und wow, war dieser Film gut! Ich mochte einfach alles daran. Die Musik ist so großartig, dass ich sie noch Wochen später auf Spotify rauf und runter gehört habe (Funfact: Beim Spotify-Jahrsrückblick ist unter meinen Lielbingsinterpreten auch Hugh Jackman aufgeführt). Auch die schauspielerische Leistung ist fantastisch, was mit dieser Besetzung gar nicht schwer ist. Es war interessant Hugh Jackman in so einer ungewohnten Rolle zu sehen und auch Zac Efron konnte eine andere Seite von sich zeigen. Doch am meisten gefallen hat mir die Kulisse. Dieses Zirkus-Feeling mit all dem Glamour hat ein wenig an die 20er Jahre erinnert und hat mir einfach nur unglaublich gut gefallen. Wer diesen Film noch nicht gesehen hat, sollte das dringend nachholen.

Und zuletzt haben wir noch eine kleine Netflix-Verfilmung, nämlich “To all the boys I’ve loved before”. Dieser Film … da fehlen mir glatt die Worte. Ich habe anfangs gar nicht so viel erwartet, obwohl alle so über ihn geschwärmt haben. Im ersten Moment wirkte er nicht so gut gemacht, die Kameraführung war etwas eigenwillig. Doch nach den ersten 10 Minuten war ich schon gefangen von Lara-Jeans Geschichte. “To all the boys I’ve loved before” ist Highschool-Kitsch, da brauchen wir uns nichts vormachen. Aber der Film ist so gut gedreht, dass es gar nicht so wirkt. Das Schauen hat einfach nur Spaß gemacht! Falls du noch kein Netflix-Abo hast, ich schwöre dir, für diesen Film lohnt es sich (und für die Millionen andere Filme und Serien).

 

DIE BESTE BUCHVERFILMUNG

Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass “To all the boys I’ve loved before” auch in diese Kategorie zählt, aber da ich den Film so, so gut fand, hat er den Platz in den allgemeinen Top 3 sehr wohl verdient.

“Love, Simon” darf hier natürlich nicht fehlen. Ich durfte Mitte des Jahres ein tolles Gewinnspiel dazu veranstalten und gleichzeitig selbst das Buch lesen und den Film schauen. Und obwohl sich der Film nicht an das Buch hält, fand ich beide Versionen der Geschichte toll. Ich glaube, der Film hat mir sogar einen Ticken besser gefallen. Denn der Zwiespalt, vor dem Simon wegen seines Coming-Outs steht, kommt sehr deutlich rüber und auch die Reaktion der Eltern finde ich im Film besser dargestellt.”Love, Simon”ist lustig, hat eine tolle Dynamik und ist wirklich gut gedreht. Die Kulissen sind ebenfalls fantastisch gewählt.

 

LIEBLINGSSERIE 2018

Du denkst dir jetzt bestimmt schon, welche Serie ich hier nennen werde. Aber ausgetrickst, die kommt erst noch. Bei der Lieblingsserie 2018 geht es um “Modern Family”, die ich dieses Jahr noch einmal komplett geschaut habe. Ich mag einfach alles an dieser Serie. Ich mag die Schauspieler und die Charaktere, die sie darstellen. Ich mag die Probleme, die dort dargestellt werden, egal ob es um Großfamilie, Homosexualität und Ehen mit Altersunterschied geht. Und ich mag den Humor, der sehr eigenwillig ist. Die Serie ist einfach das perfekte für zwischendurch und ich habe gelesen, dass nächstes Jahr eine neue Staffel auf Netflix verfügbar sein soll.

 

DIE GRÖSSTE SUCHT

Und hier kommt “Chicago Fire”. So häufig wie ich über diese Serie in letzter Zeit geschwärmt habe, ist das an dieser Stelle vermutlich total unnötig. Dennoch möchte ich sie noch einmal erwähnen, weil sie ja quasi meinen gesamten November eingenommen hat. In dieser Serie gibt es ziemlich viel Action und ziemlich viel Drama. Man kann sich “Grey’s Anatomy” vorstellen, aber die Ärzte durch Feuerwehrleute ersetzen. Ziemlich genial, vor allem weil die Einsätze einfach immer super spannend sind.

 


Das war es auch schon wieder mit meinem Jahresrückblick. Ich freue mich auf das kommende Jahr, das so einige spannende Zeiten mit sich bringen wird. Vergiss nicht bei Chaosmariechen vorbeizuschauen, die diese Woche auch tolle Beiträge zur New Years Week gepostet hat. Morgen gibt es dann noch meine Vorsätze und dann kann das neue Jahr starten.

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  • Lest ihr gerne Fantasy?
Also dafür, dass ich es so liebe und ganz oft selbst schreibe, lese ich mittlerweile tatsächlich eher weniger in dem Genre. Ich muss für Fantasy irgendwie in Stimmung sein. In den meisten Fällen lässt man sich ja auf eine größere Welt und Geschichte ein.
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Was sind eure Lieblingsfantasybücher?
  • Anzeige. Mein liebster Leseort ist auf Balkonien 😍 mit einem guten Buch und einem Drink in der Sonne zu sitzen, ist für mich das allerschönste. Auch wenn mir oft viel zu heiß ist, weil ich Sonnenanbeterin mich weigere die Markise auszufahren 😂
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Lest ihr gerne draußen?
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Auf dem Bild seht ihr „Wir sind der Sturm“ von Sophie Bichon. Nachdem der erste Band mit so einem fiesen Cliffhanger geendet hat, muss ich bald den zweiten lesen.
  • Habt ihr schon mal was von Celeste Ng gelesen?
Kann ich euch nur empfehlen, denn ihre Schreibe ist der absolute Wahnsinn! Sie schafft ihren Charakteren so enorm viel Tiefe, wie ich es bisher nich nie erlebt habe. Und all ihre Abgründe, die sich nach und nach auftun, ihre Verbindungen, die sich entschlüsseln lassen. Was Ng mit ihren Charakteren schafft, ist unglaublich! Da ist sie für mich ein großes Vorbild. 
Auf dem Bild seht ihr „Was ich euch nicht erzählte“, das ich im April gelesen habe. „Kleine Feuer überall“ fand ich aber sogar noch besser. Dazu gibt es jetzt eine Amazon-Serie, die ich mir unbedingt demnächst anschauen muss 😍
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Welche Charaktere in welchem Buch haben euch zuletzt so richtig begeistert?
  • Uff, was für eine Nacht!
Ich habe total viel unterschiedlichen Mist geträumt (ich musste unter anderem zum Zahnarzt) und dann auch noch so verschlafen, dass ich zwar noch pünktlich zur Arbeit komme, aber mir keinen Kaffee mehr machen konnte. Dabei hätte ich ihn so dringend gebraucht 😅
Mein Montag macht seinem Namen bisher also alle Ehre. Aber ich muss heute nur den halben Tag arbeiten und will danach lesen und schreiben 😊 und Bilder für Insta machen. Und eventuell joggen, falls es trocken bleibt.
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Was habt ihr heute vor?
  • Anzeige. Was soll ich zu diesem Finalband nur sagen? Ich bin wirklich sehr Zwiegespalten, denn die Reihe habe ich sehr geliebt. Der erste Band war noch so lala, aber dann wurde es mit jedem Band besser und spannender. Es wurde sogar so spannend, dass ich ein wirklich episches Finale erwartet habe. Aber so episch war es dann leider gar nicht. In der Rezension auf meinem Blog bin ich ein bisschen ausführlicher geworden, da könnt ihr gerne vorbeischauen 😊
  • Vor ein paar Tagen habe ich in meiner Story noch gesagt, dass mich das Buch gar nicht so sehr packt und jetzt bin ich voll drin. Ich bin momentan auf Seite 191 von 576, es könnte also eigentlich schneller vorangehen, aber da ich gerade eine miese Leseflaute mit mir rumschleppe ist das doch eigentlich ganz gut 😊
Aber jetzt mal zum Buch: Wieso ist es so packend? Ich kann es gar nicht sagen. Ich mag diesen lockeren episodenhaften Schreibstil. Er ist keine Meisterleistung, da geht mehr, aber er ist genau richtig für diese Story und genau richtig zum "einfach weglesen". Gleichzeitig sind die Charaktere total interessant. Sie bleiben bisher noch eher oberflächlich, aber ich hoffe, das gibt sich noch. Was mir auch total gut gefällt: Das Buch verläuft anders als der Film. Also mit dem Film hat man sich schon nahe an der Handlung gehalten, aber so ein paar Kleinigkeiten sind im Buch eigentlich anders und genau die machen es total interessant. Collin Khoo, zu dessen Hochzeit Rachel und Nicholas nach Singapur reisen, hat mehr Tiefe und seine ganz eigenen Probleme. Die tauchen im Film zum Beispiel gar nicht auf.
Einen klitzekleinen Kritikpunkt habe ich. Aber der ist eigentlich gar nicht an der Story selbst, sondern an der Anzahl der Charaktere. Ich komme einfach nicht mit! Wer ist wer?!
Nick meinte einmal: "Für Außenstehende ist sein Stammbaum schwer zu verstehen." Also wenn das mal nicht die Untertreibung des Jahrtausends ist!
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Klappentext: Rachel ist überglücklich: Ihr Freund Nick möchte sie endlich seiner Familie in Singapur vorstellen. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft in Asiens schillerndster Stadt wird Rachel klar, dass Nick aus der obersten Schicht der Superreichen stammt, einem geschlossenen Kreis, der unermessliche Reichtümer besitzt. Plötzlich sieht sie sich konfrontiert mit schrillen Verwandten, glamourösen Nebenbuhlerinnen und Privatjets mit ayurvedischen Yogastudios. Welchen Wert hat Liebe in dieser maßlosen Welt?
  • „Die Nickel Boys“ ist mein bisher einziges beendetes Buch im Mai (eine Woche hab ich ja noch, um die Zahl zu erhöhen 🤓), und leider fand ich es eher so lala.
Es geht um eine Besserungsanstalt und spielt so ca. in den 60ern (ich hoffe, ich vertue mich da gerade nicht komplett) und Rassentrennung ist noch ein ganz großes Thema. 
Der Protagonist ist eigentlich ein braver Schüler, ist sogar so weit, dass er während der Highschool schon Collegeseminare belegen kann. Dann kommt es, wie es so oft passiert: er ist zur falschen Zeit am falschen Ort und wird verurteilt. Im Nickel, der Besserungsanstalt, läuft das Leben ganz anders. Die Weißen und Schwarzen werden getrennt untergebracht, die Weißen kriegen „gute“ Anstaltskleidung, die Schwarzen alte und abgenutzte. Im Nickel muss man nicht unbedingt etwas anstellen, um bestraft zu werden. Das geschieht mit Willkür und wie ihr euch denken könnt, ist viel Gewalt im Spiel.
Die Begebenheiten beruhen teilweise auf wahren Geschichten von ehemaligen Insassen solcher Anstalten, was das ganze Buch noch erschreckender macht. Trotzdem hat es mich leider nicht so sehr gepackt. Es war heftig, ging mir aber nicht so nahe. Die Intensität des Textes hat mir irgendwie gefehlt. Eine ausführliche Rezension auf dem Blog kommt noch 😊
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Welche Bücher habt ihr diesen Monat schon gelesen?
  • Eigentlich lese ich ja keine Manga. Aber von dem hier haben alle so geschwärmt und dann war die liebe @ninismangatraeume so nett, ihn mir zu schenken. Danke nochmal ♥️
Jedenfalls habe ich ihn gelesen (eigentlich sogar schon letztes Jahr) und endlich meine Rezension dazu verfasst. Ihr findet sie zusammen mit zwei anderen Rezensionen in meinem neuesten Blogbeitrag. Der Link ist wie immer im Profil 😊
Es ist nur eine Kurzrezension, aber ich versuche das hier mal noch kürzer zu fassen:
Ich mag den Zeichenstil und die Geschichte unheimlich gerne. Sie ist so entzückend und einzigartig. Aber mit Manga werde ich wohl einfach nicht mehr warm. Mir fehlen da die Gefühle, die dringen irgendwie einfach nicht so richtig zu mir durch, wie es bei einem normalen Buch der Fall wäre.
Deshalb kriegt der Manga ganz klar eine Empfehlung von mir, weil er so besonders ist. Aber als Buch hätte er mir wahrscheinlich besser gefallen 😂
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Lest ihr Manga?