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Rückblick

Mein Jahr 2018

Woran liegt es eigentlich, dass jedes Jahr noch schneller als das davor vergeht? Mir kommt es nämlich so vor, als wäre gerade erst Silvester gewesen und doch ist dieses Jahr so unfassbar viel passiert, dass ich mich kaum an alles erinnern kann. Deshalb bekommst du und auch ich einen kleinen aber feinen Rückblick an Geschehnissen, Bloggedöns, gelesenen Büchern und geschauten Filmen und Serien. Ich wünsche dir viel Spaß!

 

WAS 2018 ALLES PASSIERT IST …

sri lanka

Anfang des Jahres bin ich in den ersten gemeinsamen Urlaub mit meinem Freund gestartet. Es war einfach fantastisch. Sri Lanka ist traumhaft schön, vor allem das Hotel und der Strand, an dem wir waren. Wie im Paradies, es sah sogar so aus als hätten wir alle Fotos direkt aus dem Katalog entnommen, so unglaublich schön war es. Am aller schönsten war aber, dass wir ganz für uns sein konnten und das fast zwei Wochen. Niemand, der uns stört, keine Verpflichtungen, einfach in den Tag hineinleben, am Strand lesen oder in der Bar Skipbo spielen. Das war das schönste.

 

katzenzuwachs

Als ich aus dem Urlaub zurückkam, erwarteten mich Zuhause schon zwei neue Mitbewohner. Meine Mama wollte nämlich zwei Straßenkatzen aus Ägypten aufnehmen. Die beiden haben die lange Reise gut überstanden und auch wenn beide ein bisschen ballaballa in der Birne sind (bei ihren Erfahrungen in dem kurzen Leben auch kein Wunder), haben sie sich mittlerweile gut eingelebt. Jack (rot) ist mittlerweile mehr Fell als Katze und Shasha (gefleckt) ist einfach nur wunderschön.

 

letzter besuch auf dem mediacampus

Im Sommer stand mein zweiter Berufsschulblock an und damit auch mein letzter Besuch auf dem Mediacampus, der Buchhändlerschule. Es war noch einmal eine schöne Zeit. Ich durfte alte Klassenkameraden wiedersehen und neue kennen lernen. Ich hatte sehr viel Spaß und habe die Geselligkeit sehr genossen, obwohl ich nicht so der gesellige Typ bin. Es waren auch wieder tolle Veranstaltungen, am allerbesten fand ich den Schreibworkshop mit Robert Corvus und Bernard Hennen, bei dem ich viel gelernt habe und Inspiration sammeln konnte. Mein Herz schlug laut für eine neue High Fantasy-Idee.

 

abschlussprüfung

Ich habe meine schriftlichen Abschlussprüfungen bestritten und sie auch bestanden! Im Januar folgt dann noch die mündliche Prüfung und dann bin ich ausgelernte Buchhändlerin. Übernommen werde ich in meiner Buchhandlung allerdings nicht.

 

zusage für eine ausbildung

Was gar nicht soooo schlimm ist, weil ich mich für eine Stelle im öffentlichen Dienst beworben habe – eher gesagt in der Verwaltung. Den Eignungstest habe ich bestanden und zwar so gut, dass ich eingeladen wurde und mittlerweile eine Zusage bekommen habe. Die Ausbildung startet im September, ich habe also ein paar Monate zu überbrücken, aber ich bin da ganz guter Dinge.

 

BLOGGEDÖNS

Auch auf dem Blog hat sich einiges getan. Anfang des Jahres habe ich endlich das Design für mich gefunden und damit meinen Blog etwas umstrukturiert. Die Ausrichtung hat sich ein klein wenig verändert, weil es nicht mehr nur um Bücher geht (wenn auch zu 90%) und ich bin zum etwas persönlicheren „du“ umgeschwenkt. Außerdem hat der Blog einen neuen Namen bekommen und erfreut mich jedes Mal wieder mit dem Wortspiel.

ca. 60 veröffentlichte Beiträge | um die 100 Kommentare | viele neue Leser

 

Meistgeklickte Beiträge:

Tote Mädchen lügen nicht – Buch und Serie im Vergleich | Netflix oder Sky Ticket: Was ist besser? | Mein Bullet Journal 2018 | 10 Klischees in Büchern

 

Meine liebsten Beiträge auf Kateastrophy:

Wird mein lesendes Ich erwachsen? | NEUN LEBEN, ACHTZEHN KRALLEN von Andrea Weil
Wie MIRACLE MORNING mein Leben verändert hat | Warum Bücher nicht zu teuer sind

 

GELESENE BÜCHER

Im Jahr 2018 habe ich sage und schreibe 50 Bücher gelesen. Letztes Jahr waren es etwas mehr. Ich dachte eigentlich, ich könnte das dieses Jahr toppen, aber so ganz ist mir das wohl nicht gelungen. Trotzdem sind einige Bücher zusammengekommen. Vor allem einige gute.

HIGHLIGHT

Dieses Jahr ein Highlight herauszusuchen, ist mir wahnsinnig schwer gefallen, weil ich tatsächlich einige gute Bücher gelesen habe, die diesen Titel verdient hätten. Also schummle ich an dieser Stelle ein bisschen und nenne zwei.

Zum Einen hat mich das Buch „Menschenwerk“ von Han Kang sehr begeistert. Ich habe es Anfang des Jahres im Sri Lanka-Urlaub gelesen und konnte gar nicht mehr damit aufhören. Es ist düster und hart, vor allem, weil es um echte Begebenheiten geht. Es ist aber auch kurios, was wohl typisch für Kang ist. Ich habe noch „Die Vegetarierin“ von ihr hier liegen und freue mich schon sehr darauf.
In „Menschenwerk“ geht es jedenfalls um einen Studentenaufstand in Korea, der sich vor Jahrzehnten tatsächlich so ereignet hat. Das ganze gipfelt darin, dass die teilnehmenden Studenten von der Armee verhaftet werden, allerdings nicht ohne ein Blutbad. Es geht um die Angehörigen, um die Überlebenden und Verstorbenen. Und dem ganzen wohnt eine Tragik inne, die einem die Brust verschnürt.

Und als zweites nenne ich eine ganze Reihe, nämlich „Giants“ von Sylvain Neuvel. Eigentlich mag ich kein Science-Fiction. Ich kann damit überhaupt nichts anfangen, aber „Giants“ hat mich einfach mitgerissen. Es geht darum, dass plötzlich eine riesige Roboterhand auf der Erde gefunden wird. Und das außergewöhnliche: Diese Roboterhand wurde nicht von Menschen hergestellt. Es beginnt also eine große Suche nach Antworten und im Mittelpunkt stehen drei Protagonisten, die nicht unterschiedlicher sein könnten, die dafür aber einfach nur Spaß beim Lesen machen. Mittlerweile ist auch der dritte Band erschienen, sodass man die Reihe in einem Rutsch durchlesen kann. Und das sogar ziemlich schnell, da die Bücher nur aus Verhöraufzeichnungen, Unterlagen und Gesprächsmitschnitten bestehen.

 

ÜBERRASCHUNGEN

Es gab auch zwei Bücher, die mich sehr überrascht haben – positiv. Zum Einen der Kurzgeschichtenband „Das Gegenteil von Einsamkeit“, der mich so berührt hat. Keegan schafft es, einen mit ihren Worten so emotional einzubinden, dass man alle Gefühle der Protagonisten selbst empfindet. So stark angesprochen fühle ich mich von Büchern tatsächlich eher selten. Die Rezension dazu kommt noch.

 

Das LitRPG „Fluchbrecher“ von Richard Schwartz konnte mich ebenfalls überraschen, weil ich nicht gedacht hätte, dass er mich so mitreißt. Im Nachhinein hätte den Charakteren etwas mehr Tiefe nicht geschadet, aber alles in allem ist das Buch wirklich gelungen und macht viel Spaß. Ich freue mich schon auf den zweiten Band, der im März erscheinen soll und in dem hoffentlich ein paar Fragen beantwortet werden. Auch die Rezension hierzu kommt noch.

 

GRÖSSTE NEUENTDECKUNG

Die größte Neuentdeckung war für mich dieses Jahr die Autorin Celeste Ng. Ihr Buch „Kleine Feuer überall“ hat mich so mitgerissen, so geflasht. Es war einfach großartig und ich habe schon an so vielen Stellen über dieses Buch geschwärmt, dass eine Rezension vermutlich überflüssig ist. Ich möchte aber unbedingt noch eine schreiben, zusammen mit Ngs Debüt, das mir mit Sicherheit genauso gut gefallen wird.

Wenn du also nach einer spannenden Lektüre, voller hintergründiger Intrigen und Familiendrama suscht, das einem nahe geht, dann liegst du bei „Kleine Feuer überall“ garantiert nicht falsch.

 

GRÖSSTE ENTTÄUSCHUNGEN

Weil nicht immer alles Sonnenschein ist, gab es natürlich auch ein paar Bücher, die mich einfach nur enttäuscht haben. Weil sie nicht das waren, was ich erwartet hatte, weil sie irrsinnig waren oder falsche Werte vermittelt haben.

Zu allererst hätten wir da das Buch „Dieses Leben gehört: Alan Cole“, in dem es um einen zwölfjährigen Jungen geht, der gerade erst herausgefunden hat, dass er auf Jungs steht. Sein Bruder erpresst ihn dann damit, es den Eltern zu sagen. Ich dachte, das wird eine tolle Familiengeschichte, in der Brüder wieder zusammenfinden. Anfangs sah es auch noch danach aus, doch der Umgang mit Alans Sexualität im späteren Verlauf war einfach sowas von bescheuert. Dieses Buch hätte gut sein müssen, weil es zu dem Thema für den Altersbereich 10-14 Jahre kaum etwas gibt, aber es war einfach nur schlecht. Eine ausführlichere Rezension ist schon fertig. Du bekommst sie bald zu lesen.

Weiter geht es mit „Forever in Love“ und „The Score“. An den Inhalt kann ich mich kaum noch erinnern, das sagt vermutlich viel darüber aus, dass die Bücher mir nicht gefallen haben. In ersterem war mir das Hin und Her zu viel, soweit ich mich erinnern kann, und in „The Score“ war das Frauenbild ein klein wenig kurios und diese übertriebene Geheimnistuerei war einfach nur unnötig. Da kommt auch noch was ausführlicheres.

Ich bin ein riesiger Cole-Fan. Ich mag ihre Reihe „Immortals after Dark“ auch wahnsinnig gerne. Aber was sie sich mit dem neuesten Band geleistet hat … „Verheißung des Zwielichts“ ist der erste Band der Reihe, in dem es um homosexuelle Partnerschaft geht. Was an sich gut ist, aber leider war es das dann auch schon. Das Pärchen steht irgendwie ein wenig für sich, die Geschichte wirkt aus dem Gesamtbild der Reihe herausgerissen und einen Abschluss hat die Liebesgeschichte der beiden auch nicht gefunden, weil das Buch vorher aufgehört hat. Was für den nächsten Band angeteasert wurde, ist zwar durchaus spannend und interessant, aber die Geschichte dieser beiden Protagonisten ist für die gesamte Reihe total unwichtig. Das hätte so viel mehr Potenzial gehabt!

 

Ein paar Funfacts:

  • Es gibt nur zwei Autoren, von denen ich dieses Jahr mehr als ein Buch gelesen habe: Tina Köpke & Elle Kennedy.
  • Mein meistgelesenes Genre war Jugendbuch, ab Mitte des Jahres aber vermehrt literarische Romane.
  • Ich habe 2018 nur einen einzigen Liebesroman gelesen – und der war leider nicht mal gut.
  • 2018 habe ich kein einziges englisches Buch gelesen (das erschreckt mich gerade selbst etwas).
  • Fast die Hälfte der gelesenen Bücher waren eBooks.
  • Einzelbände und Reihen lagen dieses Jahr ungefähr gleich auf.

 

GELESENE FILME UND SERIEN

DIE BESTEN FILME

2018 habe ich einige gute Filme gesehen und ich habe mir hier die Top 3 für dich rausgesucht, die aus ganz unterschiedlichen Genres stammen.

Beginnen möchte ich hier mit „Deadpool 2“, der mich einfach umgehauen hat. Den ersten fand ich schon wirklich gut und vor allem unglaublich lustig, aber mit der Fortsetzung wurde noch einmal eine Schippe draufgelegt. Was mir hier besonders gut gefällt, ist, dass der Humor vom ersten Teil nicht verloren gegangen ist, sie die Story aber noch etwas mehr ausgebaut haben. Im ersten war die Handlung ja eher nebensächlich und es ging viel um schwarzen Humor und Action. In „Deadpool 2“ ist das etwas ausgewogener, sodass man von allem etwas hat und das ergibt ein supergutes Zusammenspiel. Besonders toll sind wieder die Witze, die sich auf andere Marvel-Verfilmungen beziehen.

Ein ganz anderes Genre hätten wir mit „The Greatest Showman“ und wow, war dieser Film gut! Ich mochte einfach alles daran. Die Musik ist so großartig, dass ich sie noch Wochen später auf Spotify rauf und runter gehört habe (Funfact: Beim Spotify-Jahrsrückblick ist unter meinen Lielbingsinterpreten auch Hugh Jackman aufgeführt). Auch die schauspielerische Leistung ist fantastisch, was mit dieser Besetzung gar nicht schwer ist. Es war interessant Hugh Jackman in so einer ungewohnten Rolle zu sehen und auch Zac Efron konnte eine andere Seite von sich zeigen. Doch am meisten gefallen hat mir die Kulisse. Dieses Zirkus-Feeling mit all dem Glamour hat ein wenig an die 20er Jahre erinnert und hat mir einfach nur unglaublich gut gefallen. Wer diesen Film noch nicht gesehen hat, sollte das dringend nachholen.

Und zuletzt haben wir noch eine kleine Netflix-Verfilmung, nämlich „To all the boys I’ve loved before“. Dieser Film … da fehlen mir glatt die Worte. Ich habe anfangs gar nicht so viel erwartet, obwohl alle so über ihn geschwärmt haben. Im ersten Moment wirkte er nicht so gut gemacht, die Kameraführung war etwas eigenwillig. Doch nach den ersten 10 Minuten war ich schon gefangen von Lara-Jeans Geschichte. „To all the boys I’ve loved before“ ist Highschool-Kitsch, da brauchen wir uns nichts vormachen. Aber der Film ist so gut gedreht, dass es gar nicht so wirkt. Das Schauen hat einfach nur Spaß gemacht! Falls du noch kein Netflix-Abo hast, ich schwöre dir, für diesen Film lohnt es sich (und für die Millionen andere Filme und Serien).

 

DIE BESTE BUCHVERFILMUNG

Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass „To all the boys I’ve loved before“ auch in diese Kategorie zählt, aber da ich den Film so, so gut fand, hat er den Platz in den allgemeinen Top 3 sehr wohl verdient.

„Love, Simon“ darf hier natürlich nicht fehlen. Ich durfte Mitte des Jahres ein tolles Gewinnspiel dazu veranstalten und gleichzeitig selbst das Buch lesen und den Film schauen. Und obwohl sich der Film nicht an das Buch hält, fand ich beide Versionen der Geschichte toll. Ich glaube, der Film hat mir sogar einen Ticken besser gefallen. Denn der Zwiespalt, vor dem Simon wegen seines Coming-Outs steht, kommt sehr deutlich rüber und auch die Reaktion der Eltern finde ich im Film besser dargestellt.“Love, Simon“ist lustig, hat eine tolle Dynamik und ist wirklich gut gedreht. Die Kulissen sind ebenfalls fantastisch gewählt.

 

LIEBLINGSSERIE 2018

Du denkst dir jetzt bestimmt schon, welche Serie ich hier nennen werde. Aber ausgetrickst, die kommt erst noch. Bei der Lieblingsserie 2018 geht es um „Modern Family“, die ich dieses Jahr noch einmal komplett geschaut habe. Ich mag einfach alles an dieser Serie. Ich mag die Schauspieler und die Charaktere, die sie darstellen. Ich mag die Probleme, die dort dargestellt werden, egal ob es um Großfamilie, Homosexualität und Ehen mit Altersunterschied geht. Und ich mag den Humor, der sehr eigenwillig ist. Die Serie ist einfach das perfekte für zwischendurch und ich habe gelesen, dass nächstes Jahr eine neue Staffel auf Netflix verfügbar sein soll.

 

DIE GRÖSSTE SUCHT

Und hier kommt „Chicago Fire“. So häufig wie ich über diese Serie in letzter Zeit geschwärmt habe, ist das an dieser Stelle vermutlich total unnötig. Dennoch möchte ich sie noch einmal erwähnen, weil sie ja quasi meinen gesamten November eingenommen hat. In dieser Serie gibt es ziemlich viel Action und ziemlich viel Drama. Man kann sich „Grey’s Anatomy“ vorstellen, aber die Ärzte durch Feuerwehrleute ersetzen. Ziemlich genial, vor allem weil die Einsätze einfach immer super spannend sind.

 


Das war es auch schon wieder mit meinem Jahresrückblick. Ich freue mich auf das kommende Jahr, das so einige spannende Zeiten mit sich bringen wird. Vergiss nicht bei Chaosmariechen vorbeizuschauen, die diese Woche auch tolle Beiträge zur New Years Week gepostet hat. Morgen gibt es dann noch meine Vorsätze und dann kann das neue Jahr starten.

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  • Tag 15 der #NaNoPrepChallenge
Heute soll es um den Handlungsort gehen, in dem eure Geschichte spielt.
-> Ist es eine erfundene Welt? Dann könnt ihr euch heute schon einmal ein paar Gedanken machen. Morgen geht es um das Wordbuilding, da werden wir eure Welt dann bis ins kleinste Detail ausarbeiten.
-> Spielt eure Geschichte in einem Ort, den es wirklich gibt? Dann schaut euch diesen Ort genauer an (Google Maps ist da sehr hilfreich).
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Heutige Schreibübung: Stellt euch einen Ort (zum Beispiel ein Café) vor, der in eurer Geschichte eine Rolle spielt und schreibt darüber.
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Es ist passiert. Kurz vor dem Nano und nachdem heute Halbzeit in der Challenge ist, habe ich das Projekt gewechselt. Zumindest so halb, denn meine neue Protagonistin ist schon Teil meines bisherigen Projekts gewesen. Aber die passte nicht so ganz rein, also bekommt sie ihre eigene Geschichte ♥️
Es geht ab jetzt also um Ronnie Sinclair, Fotografin und vor allem plötzlich Vampir. Die Handlung spielte bisher in Baton Rouge, also einem real existierenden Ort, aber das ändert sich vielleicht noch einmal.
  • Tag 14 der #NaNoPrepChallenge
Ein Buch zu schreiben ist gar nicht so einfach. Vor allem die Ideen für ein Buch zu finden, ist manchmal ganz schön schwer. Aber wir erfinden das Rad ja nicht neu und deshalb gibt es eine Menge Kreativitätstechniken, die einem bei der Ideenfindung helfen sollen.
Ich habe euch wieder einen tollen Link in mein Profil gesetzt, in dem ihr tolle Kreativitätstechniken findet. Schaut sie euch an, probiert sie aus und merkt sie euch für Zeiten, in denen ihr sie brauchen könnt.
Habt ihr eure ganz eigene Kreativitätstechnik? Teilt sie gerne mit uns!
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So allmählich gehen mir ja die Ideen für die Schreibübungen aus. Da kommt die heutige Challenge-Aufgabe ja gerade recht 😄
Ihr seid spazieren und findet plötzlich eine Lichtung. Auf ihr steht ein einzelner alter, knorriger Baum. Erzählt seine Geschichte.
  • Tag 13 der #NaNoPrepChallenge
Über die Charaktere haben wir uns schon Gedanken gemacht und auch über ihre Beziehungen zueinander. Heute soll es aber um die Entwicklung der einzelnen Charaktere gehen. Wo stehen sie am Anfang des Buches, wo am Ende? Wie sollen sie sich verändern, welche Entwicklung sollen sie durchmachen?
Die Entwicklung eurer Charaktere ist enorm wichtig. Denn die macht oft ein richtig gutes Buch aus und kann auch aus einem guten Buch ein Lieblingsbuch machen. Deshalb solltet ihr euch darüber heute Gedanken machen.
Natürlich machen Charaktere nicht immer eure geplante Entwicklung durch, denn für gewöhnlich haben sie einen ganz eigenen Willen. Aber mit etwas Glück halten sie sich ja doch an den Plan 😅
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Heutige Schreibübung: Stellt euch vor ihr müsst das Haus verlassen, aber draußen tobt ein Sturm. Schreibt darüber, wieso ihr das Haus verlassen müsst, wie ihr euch fühlt. Habt ihr Angst vor dem Sturm?
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Meine Protagonistin Hannah ist am Anfang des Buches ziemlich unwissend. Sie weiß, dass sie eine Magierin ist, aber sie kennt die magische Welt nicht, kennt keine anderen Magier und ihre Fähigkeiten sind auch noch ausbaufähig. Aber am Ende des Buches oder der Reihe soll sie eine richtig gute Magierin sein, die weiß, was sie will und sich in der teilweise harten Welt der Magier zurechtfindet.
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📷: „Das blaue Zimmer“ von Simenon ist auch ein gutes Beispiel für die Charakterentwicklung, denn der Protagonist schwenkt in ganz unterschiedliche Richtungen. Das Buch hat mir überraschend gut gefallen, vor allem der Schreibstil. Eine Rezension folgt noch 😊
  • Tag 12 der #NaNoPrepChallenge
Nachdem wir uns schon mit dem Charaktereb beschäftigt haben (und sie hoffentlich schon sehr gut kennen), wenden wir uns heute ihren Beziehungen zu. Wie stehen eure Charaktere zueinander, wie ist ihr Verhältnis? Ich finde für einen groben Überblick eine MindMap immer ganz hilfreich. Abschließend mache ich mir zu den einzelnen Verbindungen Gedanken.
Wie ist das Verhältnis von Mutter und Tochter? Haben die besten Freundinnen Geheimnisse voreinander? Und so weiter und so fort.
Lege dir eine MindMap oder eine Seite in deinem Notizbuch an und analysiere alles, was es zu den Beziehungen deiner Charaktere zu analysieren gibt. .
Heutige Schreibübung: Du bist auf einer Insel gestrandet. Um dich rum ist nur Meer und Dschungel. Und jetzt schreib los!
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📷: „Die Welt durch deine Augen“ von @s.arahheine. Ein richtig schöner Liebesroman, der mir ein paar tolle Stunden bereitet hat. Wäre auch was für den Herbst zum einkuscheln gewesen 🤔
  • Tag 11 der #NaNoPrepChallenge
Heute geht es um die Erzählperspektive und davon gibt es einige. Zum Beispiel den auktorialen oder personalen Erzähler und das er/sie/es oder ich. Welche Erzählperspektive man wählt, sollte man sich gut überlegen, denn jede sorgt für eine andere Stimmung. Mit dem Ich-Erzähler sorgt man zum Beispiel für viel Nähe zum Protagonisten, aber es beschränkt die Geschichte eben auch auf den Ich-Erzähler und beleuchtet sie nicht auch von anderen Seiten. Auch die gewählte Zeit spielt da eine Rolle. Schreibt ihr im Präsens hat der Leser viel mehr das Gefühl wirklich dabei zu sein als mit dem Präteritum.
Eine tolle Übersicht der Erzählperspektiven habe ich dir in meinem Profil verlinkt. Mach dir Gedanken dazu, welche Perspektive du wählen willst. Aber denke auch darüber nach, was eine ander Perspektive aus deiner Geschichte machen würde. So ist mein Projekt zum Beispiel dem Ich-Erzähler entwachsen.
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Die heutige Schreibübung: Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Worauf freust du dich in nächster Zeit am meisten? Berichte, wie es dazu kommt oder wie du dir vorstellst, dass es wird.
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In meinem Projekt hatte ich in der Urfassung den Ich-Erzähler gewählt. Nun gibt es aber so viele Nebenhandlungen, die ich zusätzlich erzählen möchte, dass der personale Erzähler viel besser passt. So kann ich zwischen den Charakteren, die im Fokus stehen, hin und her springen.
  • Tag 10 der #NaNoPrepChallenge
Heute beschäftigen wir uns mit unseren Charakteren. Wahrscheinlich habt ihr so wie ich schon grobe Gestalten und Eigenschaften im Kopf, aber es ist wichtig, die eigenen Charaktere so gut wie möglich zu kennen. Dafür helfen RPGs ganz gut, aber auch Fragebögen sind super, um seine Charaktere besser kennen zu lernen. Vor allem könnt ihr so immer wieder nachschlagen, falls ihr vergessen haben solltet, welche Haarfarbe Nebencharakter XY zum Beispiel hat.
Unten habe ich euch den Steckbrief aufgeschrieben, den ich oft nutze und den ich auch für mein aktuelles Projekt verwendet habe.
Legt euch also ein Notizbuch an und fangt an, alles zu euren Charakteren aufzuschreiben.
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Heutige Schreibübung: Stellt euch einen eurer Charaktere vor und beschreibt ihn. Nicht nur äußerlich, sondern auch seinen Charakter, seine Gedanken und Emotionen.
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Steckbrief
Name:
Alter: (ggf. mit Geburtstag)
Geburtsort:
Heimatort:
Haare:
Augenfarbe:
Größe:
Äußere Erscheinung: (alle äußerlichen Eigenschaften, sowie Ausstrahlung, etc.)
Wesen:
Besondere Fähigkeiten: (nicht nur magische, sondern auch zum Beispiel Karate)
Ausbildung/Beruf:
Beziehungen:
Erwähnenswertes: (hier notiere ich gerne Dinge aus der Vergangenheit oder wichtige Aspekte, die im späteren Verlauf erfolgen)
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Man kann den Steckbrief natürlich noch um viele Punkte ergänzen, aber ich komme mit diesem knackig kurzen ganz gut klar.
  • Tag 09 der #NaNoPrepChallenge
Heute soll es um das Thema Inspiration gehen. Die Frage danach ist Bestandteil fast jeden Autoreninterviews. Und meist antworten die Autoren, dass es darauf keine richtige Antwort gibt. Denn Inspiration kann man überall finden. Voraussetzung dafür ist es mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Aber es gibt natürlich Tools, die perfekte Inspirationslieferanten sind.
Meine liebste Inspirationsquelle ist Pinterest. Dort suche ich häufig gezielt nach einem Stichwort und durch all die Bilder bildet sich ein Netz an Ideen.
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Ich habe aber auch mal bei anderen Autorinnen nachgefragt und hier eine kleine Liste an Offline-Inspirationsquellen:
* @weilautorin erlangt Inspiration durch Orte, die sie bereist.
* @frauvorragend_89 bekommt ihre Inspiration durch ihr Studium, durch alte Geschichten, Legenden und Sagen.
* Für @kianelazin ist das echte Leben die größte Inspiration. Orte, Gespräche, Geräusche.
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Welche Inspirationsquellen nutzt ihr?
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Heutige Schreibübung: Geh raus spazieren, lass dich inspirieren und schreibe über das erste, das dir dort einfällt.
  • Tag 08 der #NaNoPrepChallenge
Da wir uns gestern Gedanken über den Anfang unserer Projekte gemacht haben, soll es heute um das Ende gehen. Natürlich entwickelt sich das häufig erst während dem Schreiben oder dem Plotten und dazu kommen wir erst noch. Aber man hat ja trotzdem schon eine ungefähre Vorstellung, wo die Reise enden soll. Und genau darüber sollt ihr euch heute Gedanken machen.
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Die heutige Schreibübung stammt aus dem Buch "Leben, schreiben, atmen" aus dem @diogenesverlag und lautet: Gehe durch das Haus deiner Kindheit. Was siehst du? Was riechst du? Schreibe all deine Erinnerungen und Eindrücke auf.
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Bis gerade eben habe ich mir über das Ende meiner Geschichte auch noch keine Gedanken gemacht. Vor allem, weil ich einen Mehrteiler plane. Ich weiß, wie die Reihe enden wird, aber das kann ich natürlich nicht verraten, weil das ein zu krasser Spoiler wäre. Über das Ende des ersten Bandes muss ich mir aber auch noch Gedanken machen.