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Ratgeber

Sparen mit dem Kakeibo

Passend zum neuen Jahr möchte ich dir zeigen, wie du dein Geld besser im Blick hast. Ich gehöre zu den Menschen, die gerne mal das Portmonnaie zücken, obwohl sie überhaupt keinen Überblick über ihre Finanzen haben. Vor einem Jahr habe ich es schon einmal mit einem Kakeibo versucht, meine Finanzen dann aber doch lieber in meinem Bullet Journal festgehalten. Weil mir das nun aber doch zu aufwändig ist, habe ich mir ein neues Kakeibo geholt.

WAS IST EIN KAKEIBO ÜBERHAUPT?

Kakeibo bezeichnet die japanische Kunst des Geldsparens. Erstaunlicherweise kommt alles was mit Struktur und Ordnung zu tun hat aus Japan. Da hat uns diese Nation einiges voraus, aber so können wir auch sehr viel lernen.

Ein Kakeibo ist eigentlich nichts anderes als ein Haushaltsbuch, in dem du deine Ausgaben festhalten kannst. Bei der Neuausgabe von Lübbe, die nicht nur unglaublich schön aussieht, gibt es nun ein paar zusätzliche Features. Die möchte ich dir alle in diesem Beitrag vorstellen, damit vielleicht auch du im neuen Jahr einen besseren Überblick über deine Finanzen hast.

DAS KAKEIBO vom Lübbe Verlag

Schlagen wir das Kakeibo auf, finden wir zu allererst eine kleine Einführung und vor allem eine Erklärung, was das Kakeibo ist und wie man es nutzt. So kann man das Buch noch intensiver nutzen, was ich wirklich toll finde. Denn das Kakeibo sollte über ein einfaches Eintragen der Einnahmen und Ausgaben hinausgehen. Direkt im Anschluss findet sich der Jahresplan, in den man größere geplante Ausgaben (z.B. Urlaub) verteilt über das Jahr eintragen kann, sodass man darüber direkt einen Überblick hat.

Dann geht es auch schon los mit den monatlichen finanziellen Eintragungen. Was ich bei diesem Kakeibo besonders toll finde, ist, dass die Monate nicht beschriftet sind. Sie werden lediglich als Monat 1-12 bezeichnet, sodass es egal ist, wann man mit dem Kakeibo beginnt und keine Seiten leer bleiben müssen.

In der Monatsübersicht selbst werden erst einmal die Einnahmen und Ausgaben vermerkt. Ebenso wie ein Sparziel und der Grund wofür man spart. Dieses Kästchen gefällt mir besonders gut, weil man sich so seine Ziele immer wieder vor Augen führt. Anschließend wird die Differenz daraus errechnet und daraus dann das wöchentliche Budget. So weißt du direkt, wie viel Geld du pro Woche zur Verfügung hast.

Anschließend kommen die Wochenübersichten. Man hat für jede Woche eine Doppelseite zur Verfügung, in die man alle Ausgaben eintragen kann. Das Ganze kann man sich sogar in Rubriken aufteilen, wie zum Beispiel Lebensmittel, Kosmetik, Benzin, etc. Platz für Notizen ist ebenfalls, falls mal etwas unklar ist. Am Ende der Woche rechnet man die Summe zusammen und sieht direkt, ob man sein Budget eingehalten hat oder nicht.

Am Ende jeden Monats folgt die Revision-Doppelseite. Dort sieht man, wie viel Geld man zur Verfügung hatte und wie viel man tatsächlich ausgegeben hat. Außerdem kann man noch ein paar Fragen beantworten, die einem dabei helfen, sich selbst besser einzuschätzen und an seinen Sparzielen zu arbeiten.

PRO KAKEIBO:

Für mich hat das Kakeibo so einige Vorteile. Zu allererst natürlich den, dass man seine Finanzen besser im Blick hat und mit festen Budgets planen kann. Mir persönlich helfen diese Grenzen sehr gut dabei, die Kontrolle besser zu behalten. Besonders hilfreich finde ich es, wenn sich deine finanzielle Situation ändert. Mit dem Kakeibo hast du nämlich trotzdem den Überblick und kannst dich schneller an das veränderte Budget gewöhnen.

CONTRA KAKEIBO:

Wenn du ein Kakeibo anfängst, musst du am Ball bleiben. Lässt du mal eine Ausgabe aus, stimmt am Ende gar nichts mehr und alles zerfließt in Chaos. Okay, vielleicht ein bisschen übertrieben, aber es stimmt schon. Wenn du deine Ausgaben nicht gewissenhaft einträgst, kannst du es auch gleich sein lassen, weil dir das Kakeibo dann nicht helfen wird.

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2 COMMENTS
  • Buchbahnhof
    10 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Danke für den Tipp! Ich bin ein bisschen hin und her gerissen. Eigentlich finde ich das eine super gute Idee, aber 12 Euro für ein solches Buch ist schon auch ein stolztr Preis. Mal schauen, ob ich mir das kaufe oder vielleicht kann man sich eine solche Tabelle auch selbst anlegen.
    Hab Danke fürs vorstellen des Buches!
    LG und ein schönes Wochenende
    Yvonne
    #litnetzwerk

    • Kate
      10 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      ich hatte mir sowas schon einmal selbst angelegt, aber irgendwie nicht richtig genutzt. Es gibt auch alte Ausgaben von Kakeibos, die sind günstiger, haben aber keinen großen Unterschied, denn das Datum kann man ja selbst eintragen. Also da gibt es definitiv günstigere Alternativen. Aber ich fand das hier so hübsch … und ja, womöglich ist mein Auswahlkriterium für das Kakeibo ein Grund, warum ich das Kakeibo brauche …
      Liebste Grüße!

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  • Morgen starte ich mit @zeilenwanderer einen Buddyread zu „Rabenherz & Eismund“. Ich freue mich schon riesig auf das Buch und genauso sehr auf den Austausch mit Janika. Ich habe schon ewig kein Buch mehr mit jemandem zusammen gelesen und ich glaube, genau das brauche ich gerade. Das gemeinsame Schwärmen über ein Buch 😍
Was haltet ihr von Buddyreads?
  • Ich wünsche euch einen wunderschönen ersten Advent! 🎄♥️
Während mein Freund und ich anfangs ausgemacht hatten, dass wir erst nächstes Jahr die volle Weihnachtsoffensive starten, sind wir neulich beim Weihnachtsshopping so eskaliert, dass ich doch schon dieses Jahr meinen ersten eigenen Adventskranz gestalten konnte. Und ich liebe ihn 😍😍
Fensterschmuck haben wir auch und sogar ein Leuchtbäumchen für den Balkon. Von kein Weihnachtskrams sind wir also zu volle Dröhnung (außer Weihnachtsbaum) gewechselt. Und es ist großartig!
Seid ihr schon in Weihnachtsstimmung und leuchtet eure Wohnung auch schon in allen Ecken?
  • Nina Blazon-Fans unter uns?
Ich bin ja fast vom Stuhl gefallen, als ich bei @zeilenwanderer gesehen habe, dass es ein neues Jugendbuch von Nina Blazon gibt. Und natürlich hab ich es mir gleich am nächsten Tag geholt. Nur gelesen hab ich es noch nicht (weil Stress und wenig Zeit und die Leselust macht gerade auch Pause), aber der Anfang gefällt mir schon so gut. Ich liebe einfach Blazons Fantasy und die Stimmung, die ihre Bücher vermitteln! 😍
Was ist euer liebstes Buch von Nina Blazon? Ich kann mich nur schwer entscheiden zwischen „Faunblut“ und „Der Winter der schwarzen Rosen“.
  • Ein kleiner Ausschnitt meines Bücherregals. Es sind immer noch nicht alle Bücher verräumt 🙈 aber dieser kleine Teil sieht schon ziemlich gut aus oder? 😍
Wie ist euer Regal sortiert?
  • Anzeige. Ich bin zurück! Seit fast einem Monat habe ich kein Bild mehr gepostet (das schockiert mich gerade selbst!), aber jetzt gibt es wieder etwas neues 😊
Mit der Rezension zu "Watercolor - Wild & Free" habe ich auf meinem Blog endlich eine neue Kategorie eingeläutet. Dabei soll es nicht nur um Aquarell gehen, sondern um Hobbys und Kreatives im Allgemeinen.
Seit diesem Sommer versuche ich mich an der Aquarellmalerei, musste dieses Hobby aber kurzzeitig einstellen, weil ich keinen vernünftigen Arbeitsplatz hatte und dann umgezogen bin. "Watercolor - Wild & Free" habe ich mir in der Hoffnung, dass ich ganz viel daraus nachmalen werde, geholt. Wie ich feststellen musste, sind die Motive aber leider noch etwas zu schwierig für mich, deshalb nehme ich das Buch als Motivation und Ansporn, so viel zu üben, bis ich das alles auch kann. Mal sehen, wie lange es dauert 🙈
Mehr zum Buch könnt ihr auf meinem Blog nachlesen. Die Rezension ging heute online.
  • Anzeige. Meinen Lesemonat Oktober gibt es ab sofort auf dem Blog zu lesen 😊 es sind leider nur drei Bücher geworden und keines war herausragend, aber sie waren doch alle gut.
Der Oktober war aber nicht nur lesetechnisch turbulent, auch privat war mit dem Umzug und den Klausuren in der Berufsschule einiges los. Ach ja, und dann war da ja auch noch die #NaNoPrepChallenge, die ziemlich viel Aufwand mit sich brachte. Das und noch mehr könnt ihr ab jetzt auf dem Blog nachlesen 😊
Was war euer Highlight im Oktober?
  • Tag 31 der #NaNoPrepChallenge!
Wow, es ist geschafft. Heute ist der letzte Tag der Challenge, 31 Tage haben wir jetzt zusammen verbracht und an unseren Projekten gearbeitet.
Ich hoffe, ihr seid jetzt perfekt auf den NaNoWriMo vorbereitet und könnt direkt durchstarten. Vielleicht ja schon heute zur Geisterstunde? 🤓 Ich hab voll Bock in den NaNo reinzuschreiben, falls sich jemand anschließen möchte, lade ich recht herzlich dazu ein.
Aber jetzt erst einmal zur heutigen Aufgabe: wo auch immer ihr schreiben werdet, räumt diesen Platz frei! Es gibt nichts schlimmeres als keinen Platz zum Schreiben zu haben. Da ist die Chance zur Prokrastination auch gleich viel höher, denn dann muss ja erst mal aufgeräumt werden 😅 Deshalb: bereitet Euern Schreibplatz vor!
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Die heutige Schreibübung: ihr dürft eine Fernsehshow erfinden. Beschreibt sie.
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📷: ein paar meiner weißen Bücher 😍 Der Rest ist noch in Umzugskartons.
  • Tag 30 der #NaNoPrepChallenge
Über Routine und Rituale haben wir ja schon gesprochen. Falls ihr also bestimmte Nahrungsmittel, Duftkerzen oder anderes zum Schreiben braucht, ist es heute an der Zeit, diese Sachen zu besorgen. Es gibt nichts schlimmeres als im Flow zu sein und dann fehlen plötzlich die Lieblingskekse.
Mein NaNo-Proviant besteht aus Chai Latte oder Erdbeermilch und hin und wieder aus Butterkeksen mit Schokoüberzug 🙂
Wie sieht eure Nervennahrung aus?
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Schreibübung: Auf einer Wanderung stößt ihr auf ein Geisterdorf. Was passiert euch dort?
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📷: Auf das Buch "Die Nickel Boys" freue ich mich schon total. Der Inhalt soll echt hart sein, aber ich bin total gespannt. Hat es schon jemand von euch gelesen?