Oben
Rückblick

Mein Oktober 2018

Es tut mir so leid, dass du den Oktober über nicht so viel von mir gehört hast. Es war einfach so viel los und das, obwohl der Endjahres-Stress meist eigentlich erst im November einsetzt. Aber die Arbeit hat mich auf Trab gehalten und nebenher hat sich auch einiges getan.

Bitte entschuldige auch, dass du in diesem Monatsrückblick mit kaum Bildern auskommen musst. Ich wollte dich nicht noch länger warten lassen.

 

arbeit, arbeit, arbeit

Anfang Oktober ging für mich die Arbeit wieder los. Und das nach 10 Wochen Beruffschule und Urlaub. Das war eine ganz schöne Umstellung. Eine größere Umstellung war, dass ich voll in die Arbeit geschmissen wurde. Normalerweise bin ich es gewohnt, dass es immer mal wieder Phasen gibt, in denen es eher langweilig ist. Wenn zum Beispiel wenig Kunden da sind oder die Kunden, die da sind, keine Hilfe benötigen und auch sonst keine Tätigkeiten anfallen. Aber seit ich zurück bin, ist jeder einzelne Arbeitstag so unglaublich schnell vergangen, dass nicht einmal der Gedanke „Wann ist diese Schicht endlich vorbei?“ gefallen ist.

 

zukunftspläne

Wusstest du, dass die Übernahmechancen in der Buchbranche relativ gering sind? Ich wusste es, habe mir aber trotzdem eingebildet, dass ich das schon schaffen würde. Dass ich diese eine Ausnahme sein würde. Überraschung: ich bin nicht diese eine Ausnahme.

Im Januar bin ich mit meiner Ausbildung zur Buchhändlerin fertig und momentan ist in unserer Filiale keine Stelle frei. Dass bis dahin eine frei wird, ist unwahrscheinlich – sehr unwahrscheinlich. Du kannst dir wahrscheinlich vorstellen, welche Zukunftsängste sich da bei mir breit gemacht haben. Denn das klingt schon ziemlich hart: In drei Monaten arbeitslos. Aber ich habe vermutlich einen ziemlich tollen Job in Aussicht. Zwar nicht direkt ab Januar, aber die Stelle ist wirklich großartig und ich freue mich auf diesen neuen Abschnitt. Genaueres möchte ich erst verraten, wenn alles hieb- und stichfest ist.

 

nanowrimo

Es ist November. Für alle Schreiberlinge der Welt bedeutet das allerdings, es ist NaNoWriMo. Also der Monat, in dem man 50.000 Wörter an seinem Buch schreiben möchte. Mache ich dieses Jahr mit? Leider wieder nicht. Ich schreibe Ende November meine Abschlussprüfung und da ich momentan eh kaum etwas anderes tun kann als „Chicago Fire“ zu schauen (dazu später mehr), will ich mich gar nicht erst mit dem Schreiben ablenken. Das wäre nämlich eine ewige Prokrastinationsspirale.

 

happy halloween

Ich liebe Halloween. Ich liebe es, mich zu verkleiden, vor allem mich gruselig zu verkleiden. Da ist es ziemlich überraschend, dass ich Halloween fast nie feiere. Dieses Jahr leider auch wieder nicht so richtig, weil wir eine Manga-Veranstaltung in der Arbeit hatten. Die kam zwar ziemlich gut an, aber unter „Halloween feiern“ verstehe ich dann doch etwas anderes. Danach ging es für mich zwar noch in einen Irish Pub, der ultracool dekoriert war (mit Spinnweben und allem drum und dran), aber da haben es meine Kollegen, die schon viel früher als ich dort waren, nicht mehr so lange ausgehalten.

Mein Kostüm fand ich übrigens trotzdem toll. Ich war als Wednesday Addams verkleidet. Hat zwar kaum einer erkannt, aber ich fand die Verkleidung einfach nur super.

 

 

GELESEN

Diesen Monat ist eine ganz bunte Mischung an Büchern dabei. Zwei davon habe ich schon im September gelesen, aber beim Rückblick doch tatsächlich vergessen – nämlich die beiden Graphic Novels „Endzeit“ und „Love – Der Tiger“. Außerdem ist ein sehr bewegendes Buch dabei. „Was ist schon normal?“ von Holly Bourne hat mich sehr aufgewühlt zurückgelassen. Ein Manga ist auch dabei, um mich auf einen Manga-Leseabend auf der Arbeit vorzubereiten.

Leider hat mich gleichzeitig eine Leseflaute ereilt. Liegt vermutlich an dem Stress in letzter Zeit. Aber mich kann kein Buch so richtig fesseln oder überhaupt erst den Funken überspringen lassen, damit ich danach greife. Ich hoffe, das wird im November besser, spätestens nach meinen Prüfungen.

DIE WAHRHEIT ÜBER DAS LÜGEN von Benedict Wells
Eigentlich sind Kurzgeschichten nicht so meins, aber in dieser Kurzgeschichtensammlung ist auch eine zu „Vom Ende der Einsamkeit“ dabei, das ich während meiner Zeit auf der Berufsschule gelesen habe. Zwar hat mich eben genannter Roman nicht vollkommen von den Socken gehauen, aber ich fand die Geschichte rund um Jules doch sehr interessant.
In „Die Wahrheit über das Lügen“ sind viele unterschiedliche Geschichten versammelt. Nicht alle haben mir gefallen, einige fand ich sogar eher öde. Aber schon die erste hat mich sehr aufgewühlt und die zu „Vom Ende der Einsamkeit“ hat so einige zurückgebliebene Fragezeichen verscheucht und den Roman in ein anderes Licht gerückt.

ENDZEIT von Olivia Vieweg
Diese Graphic Novel habe ich schon auf vielen Blogs gesehen und die Farbgestaltung hat mich sofort angesprochen. Beim Lesen und Durchblättern hat sie mich dann noch mehr begeistert. Es geht um zwei junge Frauen, die sich während einer Zombieapokalypse behaupten wollen. Die eine ist schon eine sehr starke Frau, scheint aber dennoch unterschätzt zu werden, die andere wird immer aus allem herausgehalten. Die charakterliche Entwicklung ist toll ausgearbeitet und doch kommen die wundervollen Zeichnungen und die Zombies nicht zu kurz. Mit überraschenden Wendungen kann „Endzeit“ auch überzeugen.

LOVE – DER TIGER von Federico Bertolucci
Eine Graphic Novel ganz ohne Worte. Ob das funktionieren kann? Diese Reihe zeigt das ganz eindeutig, denn die Illustrationen sind so gewaltig und ausdrucksstark, dass Worte einfach überflüssig sind.

 

 

WAS IST SCHON NORMAL? von Holly Bourne
Die Spinster Girls sind mittlerweile vermutlich fast schon auf jedem Blog aufgetaucht. Jetzt ist es auch bei mir soweit und ich kann sagen, dass mich das Buch wirklich überrascht hat. Nach einer etwas längeren Anti-Jugendbuch-Phase hatte ich spontan Lust auf „Was ist schon normal?“ und habe das Buch auch ziemlich schnell durchgelesen. Es bietet nämlich so gut wie alles: interessante Charaktere, spannende Handlung, Humor und genau die richtige Menge an Drama.

 

Angefangen habe ich das Buch „Was ist schon typisch Mädchen?“ von Holly Bourne, weil mir der erste Band so gut gefallen hat. Aber ich finde momentan gar nicht rein. Überhaupt nicht und das ist wirklich schade, weil ich mir viel davon erhofft habe. Der erste Band von „Redwood Love“ verspricht momentan sehr, mich aus meiner Flaute rauszuholen. Vielleicht war „Was ist schon normal?“ nur ein kurzer Jugenbuch-Ausflug und jetzt ruft wieder die „Erwachsenen“-Literatur nach mir, weshalb es mit dem zweiten Band nicht klappt. Mal sehen …

Im November muss ich unbedingt „Die Madonna der Berge“ beenden, das mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt worden ist und das mir bisher gut gefällt. Auch möchte ich Ngs Debüt endlich lesen, weil mir „Kleine Feuer überall“ so gut gefallen hat. Ich habe hier einen netten kleinen Stapel liegen, der mich ganz herausfordernd ansieht.

 

GESEHEN

Während ich nicht besonders viel gelesen habe, habe ich doch so einiges geschaut. Unter anderem habe ich eine meiner Lieblingsserien wieder für mich entdeckt, nämlich „Chicago Fire“. Aber passend zum Monat Oktober wurde es auch ein bisschen gruselig.

CHICAGO FIRE – Staffel 1-5
Du hast dich nicht verlesen. Da steht wirklich Staffel eins bis fünf. Jetzt sogar nochmal in Worten, damit du es auch glauben kannst. Vor allem aber, damit ich mir noch einmal bewusst machen kann, was für ein hoffnungsloser Serienjunky ich doch bin. Ich habe also fünf Staffeln durchgesuchtet, und was habe ich daraus gelernt? Dass die Serie „Chicago Fire“ der absolute Wahnsinn ist! Die ersten Staffeln waren noch am besten, die vierte hat meiner Meinung nach stark geschwächelt, aber die fünfte hat es wieder wirklich in sich. Vor allem das Staffelfinale ist so fies, dass ich es nicht glauben kann, dass ich jetzt erst mal einen Monat warten muss, bevor ich weiterschaue (selbst auferlegte Regel wegen den Abschlussprüfungen).

SPUK IN HILL HOUSE – Staffel 1
Mit dieser Serie bin ich noch nicht ganz fertig, drei Folgen fehlen meinem Freund und mir noch. Dennoch möchte ich dir schon von ihr berichten, denn ich denke, dass auch diese drei Folgen nichts grundlegendes an meiner Meinung ändern werden. Diese Serie ist unfassbar gut! Sie ist gruselig, aber nicht nur, es gibt auch ein tolles Familiendrama, starke Charaktere und dann immer dieses gewisse Etwas an Übernatürlichem. Und dabei spielen die Macher die ganze Zeit mit Vergangenheit und Gegenwart, sodass man als Zuschauer bis zum Schluss nicht weiß, was in dieser mysteriösen Nacht wirklich passiert ist. Ivy hat in ihrem Beitrag ganz gut die Gründe für „Spuk in Hill House“ zusammengefasst.

VENOM
Auf diesen Film habe ich mich sooo sehr gefreut! Natürlich zum einen weil es ein Marvel-Film ist und die meistens gut sind. Zum anderen aber auch wegen Tom Hardy, den ich einfach nur cool finde. „Venom“ war wie zu erwarten gut, aber er hätte besser sein können. Er war fast ein bisschen kurz, sodass die Charakterentwicklung (vor allem von Venom) darunter leiden musste. Das hätte man noch ausbauen und in die Länge ziehen können. Hätte das ganze authentischer gemacht. Trotzdem freue ich mich schon sehr, sehr, sehr auf die Fortsetzung.

JURASSIC WORLD 2
Auch auf diesen Film habe ich mich sehr gefreut. Den Vorgänger fand ich großartig. Wegen den Dinos, wegen Blue, wegen Chris Pratt. All das kommt im zweiten Teil auch wieder vor, aber ich fand ihn einfach nur schlecht. Und damit Achtung: Hier könnten Spoiler kommen!

Die Thematik war durchaus realistisch (soweit eine Handlung mit Dinosauriern realistisch sein kann). Es geht darum, dass die Dino-Insel kurz vor der Zerstörung steht und die Dinosaurier entweder ein zweites Mal ausgerottet werden oder gerettet werden müssen. Natürlich setzen sich ein paar für die Rettung ein, allerdings schaffen es nicht alle Dinos und genau diese Szene war die allerschlimmste für mich. Zu sehen, wie das Schiff wegfährt und die Insel explodiert und dann steht da am Rand dieser Langhalsdino, es gibt Rauch und Nebel und dann hört man nur noch seinen letzten Schrei. Es war furchtbar!

Egal, weiter im Text: Die vermeintlichen Retter wollen eigentlich nur einen superfiesen, gefährlichen neuen Dino züchten und brauchen dafür Blue, den kleinen süßen Raptoren, den wir aus dem ersten Teil schon kennen. Mehr möchte ich zur Handlung nicht sagen, außer dass ich sie irgendwie einfach langweilig fand. Vielleicht war der Film für mich durch den Tod des Langhals schon gelaufen und nichts konnte das noch heben, aber … ich war am Ende einfach nur enttäuscht.

 

 

DER NOVEMBER

Im November steht wahnsinnig viel an. Zum einen diese Routine-Arztbesuche, die man immer bis ans Ende des Jahres vor sich herschiebt, dann das Lernen für meine Abschlussprüfungen. Du kannst dir bestimmt vorstellen, wie wenig Lust ich darauf habe. Aber was muss, das muss. Wenigstens findet das ganze ein gutes Ende, denn am zweiten und letzten Prüfungstag ist auch mein Geburtstag, den ich mit meinem Freund und hoffentlich Sushi feiern werde. Und danach geht es dann noch auf ein kurzes Wellnesswochenende. Also vom Stress in die pure Entspannung.

Da ich jetzt schon mit meinem Zeitmanagement überfordert bin, kann ich nicht versprechen, dass hier im November viel geboten sein wird. Ich hoffe es aber natürlich sehr. Geplant ist auf jeden Fall die Linkempfehlungen, die ich von nun an monatlich posten möchte. Außerdem die Rezension zu „Die Madonna der Berge“, sobald ich es beendet habe, und ein Beitrag zu einem tollen Katzen-Buch, das ich dir schon längst vorstellen wollte. Ich habe noch jede Menge Rezensionen ausstehen, aber die werde ich womöglich erst im neuen Jahr abarbeiten können.

 

*Affiliate-Link. Genaueres findest du hier.

«

»

8 COMMENTS
  • Liesa
    12 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Das mit den Zukunftsängsten verstehe ich so gut – ich bin im nächsten Sommer fertig mit meiner Ausbildung im Verlag und die Chancen, dass ich übernommen werde, liegen halt auch bei schlappen 10%. Und naja, dir wird das ja bekannt sein, dass es nicht so einfach ist, Stellen in der Branche zu finden. Aber lass uns den Kopf nicht hängen lassen – irgendwohin wird uns unser Weg schon führen, Fingers crossed. „Was ist schon normal“ von Holly Bourne habe ich auch noch im Regal, bin schon echt gespannt, weil alle so davon schwärmen. 🙂
    Viele liebe Grüße
    Liesa

    • Kate
      12 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Oh ja, in der Buchbranche was zu finden, ist wirklich schwer. Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich schlimm, dass da so viel ausgebildet wird mit so wenig Übernahmechancen 🙁 Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass du was findest!
      Ich war ziemlich überrascht von „Was ist schon normal?“, weil mir so gehypte Bücher meistens nicht gefallen. Aber ich fand es echt gut. Vor allem die Charaktere 🙂
      Liebste Grüße, Kate

  • Denise
    12 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Hallo liebe Kate!
    Erstaunlich, wie schnell die Zeit rumgeht.
    Das mit den Zukunftsängsten kann ich sehr verstehen. Aber das klingt ja super, wenn das mit dem guten Job klappt (ich drücke die Daumen!)
    Also Chicago Fire sollte ich mir vielleicht mal ansehen, wenn du das so durchsuchtest 😀 Ich kenn das zu gut. Ich habe The Bold Type auch durchgesuchtet, da kann man dann einfach nicht aufhören. Bin auch wieder voll am „Jane The Virigin“ durchschauen, das ist auch so eine Herzensserie.
    Ich wünsche dir einen fröhlichen, spannenden November und viel Glück bei deinen Prüfungen ♥
    Alles alles Liebe, Denise

    • Kate
      12 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      das ist wirklich sehr erstaunlich!
      Danke! Ich hoffe sehr, dass es klappt. Aber es sieht gut aus 🙂
      „Chicago Fire“ kann ich dir nur empfehlen. Die Serie hat so ziemlich alles. Liebe, Drama und Action durch die Feuerwehreinsätze. Ich liebe sie total. „Jane the Virgin“ fand ich auch toll, aber nur die erste Staffel. Danach hat es mir nicht mehr so gut gefallen.
      Danke dir! ♥

  • Aileen
    11 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Hey du (:

    Ach, mann. Ich kenne das mit den stressigen Zeiten in der Ausbildung. Aber mir hat es auch immer besser gefallen, wenn so viel los ist, dass man gar nicht bemerkt wie die Zeit vergeht, als wenn man nur wartet, dass die Schicht vorbei ist.
    Ich wünsche dir ganz viel Erfolg bei deiner Abschlussprüfung und drücke die Daumen, dass mit dem neuen Job alles klappt!

    Schade, dass du nicht beim NaNoWriMo mitmachst, aber du hast natürlich völlig recht und zusätzlichen Stress muss man sich nicht auch noch antun. Vielleicht schaffst du es ja trotzdem ein bisschen zu schreiben oder du machst eben einfach nächstes Jahr wieder mit.

    Von deinen Büchern habe ich bisher noch keins gelesen, aber Holly Bourne habe ich dieses Jahr auch für mich entdeckt. Die Spinster-Girls möchte ich daher auch unbedingt noch lesen!

    Über „The Haunting of Hill House“ habe ich schon so, so viel Gutes gehört! Ich würde das auch so gerne gucken, aber ich habe ein bisschen Angst, dass es zu gruselig für mich ist. Ich bin nämlich eigentlich gar kein Fan von Horror. Würdest du sagen, dass das sehr horror-ig ist? D:

    Uh und es freut mich sehr, dass dir „Venom“ so gut gefallen hat. Darüber habe ich bisher irgendwie sehr viel gemischte Meinungen gehört. Und es ist tatsächlich der einzige Marvelfilm dieses Jahr, den ich nicht gesehen habe, aber das muss ich dann in ein paar Monaten unbedingt noch nachholen.

    Und OMG endlich jemand mit dem ich über Jurassic World 2 reden kann! Ich weiß btw genau welche Szene du meinst 😮 die fand ich auch so furchtbar! So richtig gut gefallen hat mir der Film auch nicht. Ich fand ihn okay. Halt ganz nett für Zwischendurch, aber definitiv nichts, was mir besonders im Gedächtnis bleiben wird.

    Alles Liebe
    Aileen

    • Kate
      11 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      dein Kommentar ist durchgegangen 🙂 Vielen Dank, der ist ja wirklich mega lang! ♥
      Danke dir, das ist super lieb! Ja, mir ist es auch lieber, wenn viel los ist und die Zeit vergeht. Noch lieber ist es mir allerdings, wenn diese Stress-Langeweile-Pegel ausgeglichener wären 😀

      Also mit meiner Schreibmotivation ist das gerade eh so eine Sache … deshalb ist es ganz gut, dass ich nicht mitgemacht habe. Ich hoffe auf nächstes Jahr 🙂

      In den zweiten Band der Spinster Girls finde ich allerdings leider so gar nicht rein. Vielleicht war das wirklich nur eine ganz kurze Rückkehr der Lust auf Jugendbücher. Oder es liegt tatsächlich einfach am Anfang des zweiten Bandes.

      Mh, also ich habe „Hill House“ horrormäßiger erwartet. Es gibt schon Horror-Elemente und Gruselelemente, die auch teilweise schon krass sind. Aber die kommen eher am Anfang der Serie. Danach ist es nur noch so ein unterschwelliger Grusel, weil man die ganze Zeit was erwartet, aber da geht es dann mehr um das Familiendrama.

      Du solltest von „Venom“ nicht zu viel erwarten. Ich fand ihn toll (vor allem wegen Tom Hardy), aber das Potenzial wurde nicht vollends ausgeschöpft.

      Ja, so ist es! Jurassic World 1 hat mir wirklich gut gefallen, den fand ich einfach super, aber der zweite … da war einfach nichts!

      Liebste Grüße, Kate

    • Aileen
      11 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

      Haha, ja deswegen hatte ich Sorge, dass er irgendwie durchgerutscht ist und hatte ihn extra noch mal gespeichert. Aber da bin ich froh, dass das doch alles geklappt hat!

      Das ist absolut richtig, aber leider viel zu selten der Fall 😐

      Uh ja, stimmt. Das hat ja dann auch keinen Zweck.

      Okay, das beruhigt mich ja dann tatsächlich ein bisschen. Ich werde wohl einfach mal reinschauen und wenn es zu unheimlich ist, kann ich ja immer noch aufhören.

      Ja gut, dann werde ich da wohl einfach mit recht gemäßigten Erwartungen rangehen.

    • Kate
      11 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Es gibt eine Folge bei Hill House, die etwas gruselig ist. Ich glaube, es war die dritte, aber ich bin mir nicht mehr ganz sicher.

Was mache ich jetzt?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Newsletter

IMMER ALLES MITBEKOMMEN!
Erhalte eine Email bei neuen Beiträgen.


Kateastrophy sammelt deine eigegebenen Daten, um mit dir in Kontakt zu bleiben und dir Newsletter schicken zu können.

  • Tag 16 der #NaNoPrepChallenge
Wo eure Geschichte spielt, haben wir gestern ja schon geklärt. Heute soll es um die Ausarbeitung dieses Ortes gehen.
-> Erfundene Welt: Notiert euch alles, was euch zu eurer Welt einfällt. Gibt es auch erfundene oder magische Wesen? Wie ist die Flora und Fauna? Die Rituale? Gibt es Religionen oder Spiritualität? Schreibt euch alles auf, ihr müsst eure erfundene Welt in- und auswendig kennen!
-> Existierender Ort: Gestern habt ihr euch euren gewählten Handlungsort hoffentlich schon angeschaut. Heute soll es darum gehen, dass ihr auch die Örtlichkeiten unter die Lupe nehmt. Ein Beispiel: Ich habe mal ein Gestaltwandler-Buch geschrieben, das in einem realen Kaff in Amerika gespielt hat. Für die Handlung brauchte ich ein Café, ich habe mir den Ort genauer angeschaut und mich dazu entschieden, ein Café zu wählen, dass dort tatsächlich existiert.
Macht euch dazu vorher unbedingt Gedanken! Ihr könnt dieses Café auch einfach erfinden, aber um im NaNo schnell schreiben zu können, müsst ihr vorbereitet sein.
.
Heutige Schreibaufgabe: Ihr wacht plötzlich als euer Lieblingstier auf. Wie ist euer Tag?
  • Tag 15 der #NaNoPrepChallenge
Heute soll es um den Handlungsort gehen, in dem eure Geschichte spielt.
-> Ist es eine erfundene Welt? Dann könnt ihr euch heute schon einmal ein paar Gedanken machen. Morgen geht es um das Wordbuilding, da werden wir eure Welt dann bis ins kleinste Detail ausarbeiten.
-> Spielt eure Geschichte in einem Ort, den es wirklich gibt? Dann schaut euch diesen Ort genauer an (Google Maps ist da sehr hilfreich).
.
Heutige Schreibübung: Stellt euch einen Ort (zum Beispiel ein Café) vor, der in eurer Geschichte eine Rolle spielt und schreibt darüber.
.
.
Es ist passiert. Kurz vor dem Nano und nachdem heute Halbzeit in der Challenge ist, habe ich das Projekt gewechselt. Zumindest so halb, denn meine neue Protagonistin ist schon Teil meines bisherigen Projekts gewesen. Aber die passte nicht so ganz rein, also bekommt sie ihre eigene Geschichte ♥️
Es geht ab jetzt also um Ronnie Sinclair, Fotografin und vor allem plötzlich Vampir. Die Handlung spielte bisher in Baton Rouge, also einem real existierenden Ort, aber das ändert sich vielleicht noch einmal.
  • Tag 14 der #NaNoPrepChallenge
Ein Buch zu schreiben ist gar nicht so einfach. Vor allem die Ideen für ein Buch zu finden, ist manchmal ganz schön schwer. Aber wir erfinden das Rad ja nicht neu und deshalb gibt es eine Menge Kreativitätstechniken, die einem bei der Ideenfindung helfen sollen.
Ich habe euch wieder einen tollen Link in mein Profil gesetzt, in dem ihr tolle Kreativitätstechniken findet. Schaut sie euch an, probiert sie aus und merkt sie euch für Zeiten, in denen ihr sie brauchen könnt.
Habt ihr eure ganz eigene Kreativitätstechnik? Teilt sie gerne mit uns!
.
So allmählich gehen mir ja die Ideen für die Schreibübungen aus. Da kommt die heutige Challenge-Aufgabe ja gerade recht 😄
Ihr seid spazieren und findet plötzlich eine Lichtung. Auf ihr steht ein einzelner alter, knorriger Baum. Erzählt seine Geschichte.
  • Tag 13 der #NaNoPrepChallenge
Über die Charaktere haben wir uns schon Gedanken gemacht und auch über ihre Beziehungen zueinander. Heute soll es aber um die Entwicklung der einzelnen Charaktere gehen. Wo stehen sie am Anfang des Buches, wo am Ende? Wie sollen sie sich verändern, welche Entwicklung sollen sie durchmachen?
Die Entwicklung eurer Charaktere ist enorm wichtig. Denn die macht oft ein richtig gutes Buch aus und kann auch aus einem guten Buch ein Lieblingsbuch machen. Deshalb solltet ihr euch darüber heute Gedanken machen.
Natürlich machen Charaktere nicht immer eure geplante Entwicklung durch, denn für gewöhnlich haben sie einen ganz eigenen Willen. Aber mit etwas Glück halten sie sich ja doch an den Plan 😅
.
Heutige Schreibübung: Stellt euch vor ihr müsst das Haus verlassen, aber draußen tobt ein Sturm. Schreibt darüber, wieso ihr das Haus verlassen müsst, wie ihr euch fühlt. Habt ihr Angst vor dem Sturm?
.
.
Meine Protagonistin Hannah ist am Anfang des Buches ziemlich unwissend. Sie weiß, dass sie eine Magierin ist, aber sie kennt die magische Welt nicht, kennt keine anderen Magier und ihre Fähigkeiten sind auch noch ausbaufähig. Aber am Ende des Buches oder der Reihe soll sie eine richtig gute Magierin sein, die weiß, was sie will und sich in der teilweise harten Welt der Magier zurechtfindet.
.
.
.
📷: „Das blaue Zimmer“ von Simenon ist auch ein gutes Beispiel für die Charakterentwicklung, denn der Protagonist schwenkt in ganz unterschiedliche Richtungen. Das Buch hat mir überraschend gut gefallen, vor allem der Schreibstil. Eine Rezension folgt noch 😊
  • Tag 12 der #NaNoPrepChallenge
Nachdem wir uns schon mit dem Charaktereb beschäftigt haben (und sie hoffentlich schon sehr gut kennen), wenden wir uns heute ihren Beziehungen zu. Wie stehen eure Charaktere zueinander, wie ist ihr Verhältnis? Ich finde für einen groben Überblick eine MindMap immer ganz hilfreich. Abschließend mache ich mir zu den einzelnen Verbindungen Gedanken.
Wie ist das Verhältnis von Mutter und Tochter? Haben die besten Freundinnen Geheimnisse voreinander? Und so weiter und so fort.
Lege dir eine MindMap oder eine Seite in deinem Notizbuch an und analysiere alles, was es zu den Beziehungen deiner Charaktere zu analysieren gibt. .
Heutige Schreibübung: Du bist auf einer Insel gestrandet. Um dich rum ist nur Meer und Dschungel. Und jetzt schreib los!
.
.
.
📷: „Die Welt durch deine Augen“ von @s.arahheine. Ein richtig schöner Liebesroman, der mir ein paar tolle Stunden bereitet hat. Wäre auch was für den Herbst zum einkuscheln gewesen 🤔
  • Tag 11 der #NaNoPrepChallenge
Heute geht es um die Erzählperspektive und davon gibt es einige. Zum Beispiel den auktorialen oder personalen Erzähler und das er/sie/es oder ich. Welche Erzählperspektive man wählt, sollte man sich gut überlegen, denn jede sorgt für eine andere Stimmung. Mit dem Ich-Erzähler sorgt man zum Beispiel für viel Nähe zum Protagonisten, aber es beschränkt die Geschichte eben auch auf den Ich-Erzähler und beleuchtet sie nicht auch von anderen Seiten. Auch die gewählte Zeit spielt da eine Rolle. Schreibt ihr im Präsens hat der Leser viel mehr das Gefühl wirklich dabei zu sein als mit dem Präteritum.
Eine tolle Übersicht der Erzählperspektiven habe ich dir in meinem Profil verlinkt. Mach dir Gedanken dazu, welche Perspektive du wählen willst. Aber denke auch darüber nach, was eine ander Perspektive aus deiner Geschichte machen würde. So ist mein Projekt zum Beispiel dem Ich-Erzähler entwachsen.
.
Die heutige Schreibübung: Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Worauf freust du dich in nächster Zeit am meisten? Berichte, wie es dazu kommt oder wie du dir vorstellst, dass es wird.
.
.
In meinem Projekt hatte ich in der Urfassung den Ich-Erzähler gewählt. Nun gibt es aber so viele Nebenhandlungen, die ich zusätzlich erzählen möchte, dass der personale Erzähler viel besser passt. So kann ich zwischen den Charakteren, die im Fokus stehen, hin und her springen.
  • Tag 10 der #NaNoPrepChallenge
Heute beschäftigen wir uns mit unseren Charakteren. Wahrscheinlich habt ihr so wie ich schon grobe Gestalten und Eigenschaften im Kopf, aber es ist wichtig, die eigenen Charaktere so gut wie möglich zu kennen. Dafür helfen RPGs ganz gut, aber auch Fragebögen sind super, um seine Charaktere besser kennen zu lernen. Vor allem könnt ihr so immer wieder nachschlagen, falls ihr vergessen haben solltet, welche Haarfarbe Nebencharakter XY zum Beispiel hat.
Unten habe ich euch den Steckbrief aufgeschrieben, den ich oft nutze und den ich auch für mein aktuelles Projekt verwendet habe.
Legt euch also ein Notizbuch an und fangt an, alles zu euren Charakteren aufzuschreiben.
.
Heutige Schreibübung: Stellt euch einen eurer Charaktere vor und beschreibt ihn. Nicht nur äußerlich, sondern auch seinen Charakter, seine Gedanken und Emotionen.
.
.
Steckbrief
Name:
Alter: (ggf. mit Geburtstag)
Geburtsort:
Heimatort:
Haare:
Augenfarbe:
Größe:
Äußere Erscheinung: (alle äußerlichen Eigenschaften, sowie Ausstrahlung, etc.)
Wesen:
Besondere Fähigkeiten: (nicht nur magische, sondern auch zum Beispiel Karate)
Ausbildung/Beruf:
Beziehungen:
Erwähnenswertes: (hier notiere ich gerne Dinge aus der Vergangenheit oder wichtige Aspekte, die im späteren Verlauf erfolgen)
.
Man kann den Steckbrief natürlich noch um viele Punkte ergänzen, aber ich komme mit diesem knackig kurzen ganz gut klar.
  • Tag 09 der #NaNoPrepChallenge
Heute soll es um das Thema Inspiration gehen. Die Frage danach ist Bestandteil fast jeden Autoreninterviews. Und meist antworten die Autoren, dass es darauf keine richtige Antwort gibt. Denn Inspiration kann man überall finden. Voraussetzung dafür ist es mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Aber es gibt natürlich Tools, die perfekte Inspirationslieferanten sind.
Meine liebste Inspirationsquelle ist Pinterest. Dort suche ich häufig gezielt nach einem Stichwort und durch all die Bilder bildet sich ein Netz an Ideen.
.
Ich habe aber auch mal bei anderen Autorinnen nachgefragt und hier eine kleine Liste an Offline-Inspirationsquellen:
* @weilautorin erlangt Inspiration durch Orte, die sie bereist.
* @frauvorragend_89 bekommt ihre Inspiration durch ihr Studium, durch alte Geschichten, Legenden und Sagen.
* Für @kianelazin ist das echte Leben die größte Inspiration. Orte, Gespräche, Geräusche.
.
Welche Inspirationsquellen nutzt ihr?
.
Heutige Schreibübung: Geh raus spazieren, lass dich inspirieren und schreibe über das erste, das dir dort einfällt.