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Wird mein lesendes Ich erwachsen?

Ich bin gerade auf dem Mediacampus Frankfurt, der Schule des deutschen Buchhandels. Das bedeutet nicht nur, dass mein gesamter Blogplan mal wieder über den Haufen geworfen werden musste und ich mit meinen geplanten Beiträgen Jahre hinterherhänge, sondern auch, dass ich eine grandiose Bibliothek zur Verfügung habe, in der so gut wie jedes Genre vertreten ist. Diese vielfältige Auswahl an Büchern verleitet dazu, Neues auszuprobieren, in unbekannte Genres zu tauchen und sich von all den Geschichten inspirieren zu lassen.

 

DAS JUGENDBUCH – MEINE HEIMAT

Ich fühle mich ganz klar im Jugendbuch heimisch. Wenn man mich fragt, was ich lese, antworte ich: Jugendbuch. Wenn ich irgendwo „Experte“ bin, dann doch in diesem Genre. Und dennoch gefallen mir die Bücher dort in letzter Zeit immer weniger. Ob es am immer gleichen Einheitsbrei liegt, der sich gerade ausbreitet?

Schwer zu sagen, denn der Lesegeschmack macht ja immer mal wieder unterschiedliche Phasen durch. Das ist bei mir so, wahrscheinlich auch bei dir und bei jedem anderen. Manchmal ist einem einfach nach Neuem. Und doch wende ich mich immer häufiger von meinen geliebten Jugendbüchern ab.

 

AUF DER SUCHE NACH LITERATUR

Und wo wende ich mich hin? Momentan ganz eindeutig zur „anspruchsvollen“ Literatur, zu Belletristik, zu Romanen, zu Autoren wie Benedict Wells und Celeste Ng – meine neue ganz große Liebe, zu der du dir definitiv noch eine Liebeserklärung durchlesen können wirst.

Ich erkunde also ein für mich ganz neues Genre. Bücher, die ich früher sterbenslangweilig gefunden hätte – weil zu wenig Liebe, zu wenig jugendliches Drama, zu wenig von allem – finde ich nun so interessant, dass ich am Liebsten fünf Bücher auf einmal lesen würde. Ich entdecke ganz neue Liebe für mich, die Liebe einer Mutter, eines Vaters, einer Familie. Ich entdecke neues Drama, ein Drama, das viel tiefer geht, viel größere Auswirkungen hat, realer ist und sich dennoch nicht aufdrängt. Und ich entdecke eine völlig neue Art der Literatur, eine neue Art der Sprache. Ich mag diese Eloquenz, mit der diese Bücher geschrieben sind, diese Vielfalt, die alles andere als einfach ist, die aber doch mit reinem Grundverständnis und Leichtigkeit über die Seiten fliegt.

Vielleicht wird mein lesendes Ich erwachsen, empfindet Verständnis für ganz andere Themen, vielleicht ist es auch nur eine Phase. Egal was es ist, es ist großartig. Ich genieße diese Zeit, in der ich so einmalige Literatur lese, die mich bisher seltener enttäuscht als der klischeebeladene Einheitsbrei, auf den man im Jugendbuch immer wieder reinfällt. Und ich genieße die Zeit, in der ich die Möglichkeit habe, in eine Bibliothek zu tauchen, die voll von diesen außergewöhnlichen, faszinierenden Romanen ist.

    

Mit *klick* aufs Cover kommst du zur Verlagsseite.

 

Als ich angefangen habe, diesen Beitrag zu schreiben, hatte ich erwartet, dass er endlos lang werden würde. Und dass er weniger einer Liebeserklärung ähneln würde. Aber so ist es, wenn einen ein Thema so sehr fasziniert, dass man einfach darüber schreiben muss. Das hatte ich schon lange nicht mehr – einen völlig ungeplanten, spontanen Beitrag. Das ist vermutlich dieses Bloggen. Das ist es, was Literatur mit einem machen sollte.

 

DER DEUTSCHE BUCHPREIS

Das gehört eigentlich nicht zum Thema passt gerade aber ganz gut. Denn die Frankfurter Buchmesse steht an und damit auch die Vergabe des jährlichen deutschen Buchpreises. Mittlerweile ist die Longlist schon bekanntgegeben worden. Ich lese momentan die kostenlose Leseprobe, die in jeder Buchhandlung zu bekommen sein sollte, und möchte deshalb von dir wissen, ob du dich für dieses Thema interessierst. Vor allem aber für die Bücher, die ich dir in einem gesonderten Beitrag vorstellen könnte, inklusive meiner Meinung zur Leseprobe. Lass mir doch gerne ein Ja oder Nein da.

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28 COMMENTS
  • Jacquy
    7 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Ich verstehe dich gut, ich kann auch nicht mehr nur Jugendbücher lesen, sondern mache immer mehr Ausflüge in andere Genres. Celeste Ng finde ich auch toll, „Ein wenig Leben“ und Bücher von Benedict Wells stehen bei mir auch noch auf dem Plan. Das sind auch ein paar Ausnahmen, die es auf viele Blogs geschafft haben, wo Jugendbücher normalerweise auch im Vordergrund stehen und das muss wirklich etwas heißen. Generell braucht man ja immer mal Abwechslung, aber manchmal gibt es dann auch wirklich eine Weiterentwicklung, darum bin ich immer gespannt, wie mein Geschmack ein Jahr später aussehen wird.

    • Kate
      7 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      dann haben wir so ziemlich ähnliche Leselisten vor uns 😀
      Anfang des Jahres habe ich schon vermehrt zu anspruchsvollerer Literatur gegriffen, bin dann aber doch wieder ins Jugendbuch abgerutscht. Momentan reizt mich das Jugendbuch überhaupt nicht. Vielleicht ist das wirklich diese Weiterentwicklung. Was einerseits schade, andererseits aber auch schön wäre.
      Liebste Grüße

    • Jacquy
      7 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

      Vielleicht brauchst du aber auch nur etwas Abwechslung und findest dann vielleicht eine Balance zwischen Jugend- und erwachseneren Büchern. 🙂

    • Kate
      6 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Das wäre natürlich ideal, weil eigentlich will ich auf kein Genre verzichten 😀

  • Petra
    7 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Huhu Kate,
    da geht es dir so wie es mir auch schon seit einer gane Weile geht. Ich greife auch mehr und mehr zu etwas anspruchsvolleren Büchern, die oftmals auch so tolle Themen zu bieten haben. Der Deutsche Buchpreis war für mich eine tolle Gelegenheit durch die Longlist auf Bücher aufmerksam zu werden, die ich sonst vielleicht übersehen hätte. Da sind einige Titel dabei, die es auf meine Wunschliste geschafft haben und ich freue mich drauf immer mehr solcher tollen Bücher zu entdecken. Mein nächstes Buch wird zum Beispiel „Hier ist noch alles möglich“. Das ist auch schon vor dem Buchpreis bei mir eingeogen, ebenso wie „Unter der Drachenwand.“ Morgen gibt es auf meinem Blog einen Beitrag zur Longlist.
    Liebe Grüße, Petra

    • Kate
      7 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen liebe Petra,
      das stimmt. Diese Bücher bieten ganz andere Themen, oder wenn gleiche Themen dann doch auf eine ganz andere Art. Das ist wirklich schön.
      Ich muss ja sagen, dass mich die Longlist-Titel nicht sehr begeistern. Aber hauptsächlich, weil es meist um Familiengeschichten entweder mit NS-Vergangenheit und Migrationshintergrund geht. Davon habe ich zur Schulzeit und auch jetzt gerade überall schon so viel mitbekommen, dass mich das Thema in Büchern nicht mehr mitreißen kann.
      Ich bin momentan auf der Buchhändler-Berufsschule in Frankfurt, wo wir immer wieder Abendveranstaltungen haben. Vor ein paar Wochen war die Autorin von „Hier ist noch alles möglich“ da. Das ist ein ziemlich außergewöhnliches Buch. Ich mag diese „Pseudo-Intelektuelle“-Ausstrahlung, die die Buchpreis-Nominierten oft haben ja nicht so gerne, aber das Buch klingt irgendwie tatsächlich interessant, obwohl oder gerade weil es so schräg ist.
      Uuh, den Beitrag schaue ich mir an. Ich kann nur gerade nicht auf alle Blogs zugreifen (irgendwie werden viele von dem WLAN hier gesperrt), aber sobald ich wieder zuhause bin, werde ich es nachholen 🙂 „Unter der Drachenwand“ klingt nämlich auch gut.
      Liebste Grüße

  • Lara
    7 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Hallo! Mir geht es da momentan sehr ähnlich wie dir. Jugendbuch, New Adult ist das, was ich seit Jahren lese und das, was mich auch immer am meisten anspricht. Ich muss aber sagen, dass es mich langsam ziemlich langweilt. Gerade im New Adult Genre gibt es ja kaum großartige Neuentdeckungen, es ist irgendwie doch alles das gleiche. Aber trotzdem weiß ich noch nicht so ganz, welche Bücher mich sonst ansprechen könnten, weil die Auswahl da einfach so unbegrenzt erscheint! Ich glaube aber, dass der Diogenes Verlag da einiges zu bieten hat, weswegen mir „Vom Ende der Einsamkeit“ auch schon aufgefallen ist, hast du es schon gelesen? 🙂
    Die Leseproben der Longlist habe ich auch schon zu Hause liegen, die werde ich mir definitiv mal anschauen, vielleicht spricht mich da etwas gleich schon an.
    Ein sehr schöner Beitrag von dir! 🙂
    Liebst, Lara.

    • Kate
      6 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      „Vom Ende der Einsamkeit“ habe ich vor kurzem gelesen. Ich fand es wirklich gut, allerdings habe ich es direkt nach „Kleine Feuer überall“ gelesen, das mich so umgehauen hat, dass Benedict Wells nicht mithalten konnte. Aber es ist trotzdem wirklich toll, lies es!
      Ich finde die Longlist-Titel ja doch immer etwas schwierig … also thematisch gesehen.
      Danke dir!

  • Lotta
    6 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Hallo,
    Ich kenne das eher andersrum. Wenn ich viele Bücher aus dem Bereich Krimi (ich muss schließlich dem Freund beim Lesen seiner Abteilung helfen) und Belletristik gelesen habe, dann brauche ich zwischendurch mal wieder ein süßes Jugendbuch. Das ist dann die richtige Auflockerung. Aber nach einem reicht es mir dann meistens auch wieder. Momentan lese ich den neuen King. Danach ist wohl mal wieder Zeit für ein Jugendbuch.

    Liebe Grüße

    • Kate
      6 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      zu Jugendbüchern zieht es mich momentan überhaupt nicht. Aber du hast Recht, das kann natürlich wieder kommen.
      Liebste Grüße

  • Nicci Trallafitti
    6 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Hey!
    Ich glaube man entwickelt sich einfach ständig weiter, was den Lesegeschmack betrifft 🙂
    Und das finde ich auch gut so, denn so entdeckt man immer mal neues für sich.
    Auch ist es ganz schön, mal über den (Jugendbuch)Tellerrand zu schauen und etwas neues auszuprobieren.
    Ich bin auch ein großer Fan der Jugendliteratur, aber auch von Benedict Wells und seinen überaus klugen Romanen.
    Celeste Ng muss ich auch endlich mal lesen.

    Liebe Grüße,
    Nicci

    • Kate
      6 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      Benedict Wells fand ich auch wirklich toll. Er hat mich zwar nicht so richtig umgehauen, aber ich habe bisher ja auch erst ein Buch gelesen. Was nicht ist, kann noch werden 🙂
      Liebste Grüße

  • Janika
    2 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Mir geht es in letzter Zeit ähnlich wie dir. Ich habe allerdings auch oft das Gefühl, dass man momentan einfach vieles schon aus anderen Geschichten kennt und viele Jugendbücher nach einem 0815 Schema geschrieben sind, das einen nur noch selten überrascht. Ich weiß auch nicht, ob das daran liegt, dass ich zu viele Jugendbücher gelesen habe oder dass die Jugendbücher mittlerweile einfach nach einem Raster verfasst sind.
    Allerdings ist es bei mir immer noch so, dass ich oft zu Jugendbüchern greife. Ich komme einfach nicht weg von ihnen. Für dieses Jahr habe ich mir unter anderem vorgenommen, mehr Science Fiction zu lesen, da dieses Genre in eine ganz andere Richtung geht, die ich normalerweise bevorzuge 🙂
    Alles Liebe,
    Janika
    #litnetzwerk

    • Kate
      2 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht, aber damit könntest du natürlich recht haben. Ich habe das Gefühl, kein Genre ist so trendfixiert wie das Jugendbuch. Wenn da eine Sache gut funktioniert, dann wird sie vervielfältigt und dadurch ähneln sich natürlich dann alle Bücher irgendwie. Könnte gut sein, dass es daran liegt!
      Ich greife momentan tatsächlich kaum zu Jugendbüchern. Gerade reizen sie mich einfach überhaupt nicht, was ich wirklich auch schade finde, weil ich noch ein paar ungelesene hier rumstehen habe, die vermutlich gar nicht so 0815 wären. Aber das mit dem Lesegeschmack ändert sich ja auch so schnell wieder 🙂
      Ich schaue später auch noch bei dir vorbei!
      Liebste Grüße

  • Lilly Lesepanda
    2 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Guten Morgen,
    das kann ich gut nachvollziehen. Mein Lesegeschmack hat sich mit den Zeiten auch geändert. Bücher, die ich früher nicht gelesen hätte gehören mittlerweile zu meinen Lieblingen. Natürlich bleibe ich meinem Genre Thriller treu, lese es aber nicht mehr so oft wie früher.
    Genieß die Zeit außerhalb.

    Liebe Grüße
    Lilly

    • Kate
      2 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      ich finde das einerseits echt schade, aber andererseits auch gut, weil man neue Dinge entdeckt. So generell ist es ja auch normal, dass man sich weiterentwickelt. Thriller war bisher tatsächlich nie so mein Genre. Ab und zu lese ich einen und mag sie auch, aber mich dürstet es nie nach mehreren hintereinander 😀
      Liebste Grüße

  • NAdine
    2 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Liebe Kate,
    einen tollen Beitrag hast du hier verfasst und wenn ich so darüber nachdenke, muss ich dir recht geben. Ich lese viel Fantasy, aber momentan kann mich keine Geschichte von sich überzeugen. Es wird Zeit über den Tellerrand hinauszublicken und auch mal zu anderen Genre zu greifen.
    Liebste Grüße
    Nadine | #litnetzwerk

    • Kate
      1 Monat %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      Neues auszuprobieren ist wirklich gut und vor allem kann einen am Anfang so viel begeistern. Ich wünsche dir dabei also viel Erfolg.
      Liebste Grüße

  • Friedelchen
    2 Monaten %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Ich muss auch sagen, viele Jugendbücher klingen gleich, allerdings gibt es auch immer wieder Perlen darunter, die einfach anders, überraschend, heftig sind, wie man sie auch in der Belletristik findet un die mir dann auch nachhaltig in Erinnerung bleiben. Von daher tendiere ich zu einer Mischung und bleibe zwar den Jugendbüchern treu, greife aber auch immer wieder zu Science Ficion oder eben Belletristik.

    • Kate
      1 Monat %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Ich glaube auch, dass eine gute Mischung viel ausmacht. Ich habe noch ein paar Jugendbücher ungelesen im Regal stehen und hab da, glaube ich, gute Chancen, dass es sich dabei um so Perlen handeln könnte. Deshalb freue ich mich schon darauf, mal wieder eines zu lesen, aber momentan zieht es mich so gar nicht dazu. Aber macht ja auch nichts, das kommt bestimmt wieder 🙂

  • Elena
    1 Monat %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Huhu,

    interessante Gedanken von dir. Wobei das Argument mit den Einheitsbrei zu allen Zeiten kommt. Ich persönlich glaube daher ja mittlerweile, dass Jugendbuch-Literatur wie auch andere Genres gar nicht mal unbedingt langweiliger geworden ist. Sondern es kommt einfach der Punkt, nach paar hundert Büchern, da hast du so viel in dem Genre gelesen und kennst die typischen Kniffe in- und auswendig, so dass dich die Standardware nicht mehr überzeugen kann. Und wirklich überragend andere Bücher sind nun mal selten.

    Jedenfalls halte ich es daher so wie du und wende mich auch anderen Genres zu. Wobei es in meinem Fall weniger die Gegenwartsliteratur ist, sondern es sich vor allem um „erwachsende“ Sci-Fi, insbesondere Dystopien, und generell Fantasy handelt.

    Liebe Grüße
    Elena

    PS: Ich vermute, dass irgendwas mit deinen Kommentaren nicht ganz stimmt. Bei mir steht z.B. nach deinem Namen und den Kommentaralter so ein merkwürdiges Zahlenwirrwarr.

    • Kate
      1 Monat %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      damit könntest du natürlich recht haben. Wenn man viel in einem Genre liest, kann einen nur noch wenig überraschen.
      Mit Sci-Fi konnte ich bisher noch nicht so recht anbandeln. Allerdings habe ich da auch erst zwei Bücher gelesen. Eines fand ich grottig, das andere richtig gut.
      Danke für den Hinweis, da ist was bei der Übersetzung schief gegangen, aber ich bin leider noch nicht dazu gekommen, es auszubessern.
      Liebste Grüße

  • Katharina
    1 Monat %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Liebe Kate,
    dein Beitrag spricht mir wirklich aus der Seele. Ich fühle mich eigentlich auch im Jugendbuchbereich seit Jahren zuhause, musste aber letztes Jahr vermehrt feststellen, dass mich viele Bücher einfach nicht mehr so mitreißen können, wie es Werke aus anderen Genres im Augenblick tun. Mit Celeste Ng habe ich auch gute Erfahrungen gemacht letztes Jahr und ich freue mich schon richtig drauf bald »Little Fires Everywhere« zu lesen. Im Moment lese ich »Ein wenig Leben«, obwohl ich keine Ahnung habe worum es so wirklich geht, aber dieses Buch wird so oft in die Kamera gehalten, dass ich einfach nicht länger drum herum komme und ich glaube es könnte genau nach meinem Geschmack sein, zumindest finde ich die ersten Seiten schon einmal sehr vielversprechend.
    Ich habe deinen Blog übrigens gerade erst über das Litnetzwerk entdeckt und finde ihn richtig schön, da bleibt man doch gerne als Leser und ich werde die nächste Woche wenn ich mehr Zeit habe direkt mal durch weitere Beiträge stöbern 🙂

    Alles Liebe,
    Katharina

    • Kate
      1 Monat %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      mit „Little Fires Everywhere“ wünsche ich dir ganz viel Spaß! Ich fand es großartig und freue mich auf Ngs Debüt, das hier noch ungelesen rumliegt. Auf „Ein wenig Leben“ freue ich mich auch schon sehr. Vor allem jetzt, wo noch ein Buch der Autorin im deutschen rauskam.
      Oh, es freut mich gerade riesig, dass es dir bei mir gefällt! Ich mag deinen Blog übrigens auch und habe schon ein paar Beiträge zum Lesen abgespeichert 🙂
      Liebste Grüße

  • Wiebi
    1 Monat %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Hi Kate!

    Den Horizont erweitern ist eine tolle Sache!
    Ich muss zugeben, dass ich das genau andersrum gemacht habe. Vor vielen Jahren habe ich „anspruchsvollere“ Literatur gelesen, sogar Thriller und Krimis und jetzt, mit Ende zwanzig, lese ich so gut wie nur Jugendbücher. Verkehrte Welt, oder? 😀
    ‚Die Geschichte der Bienen‘ hat vor ein paar Wochen den Weg in mein Regal gefunden, aber noch traue ich mich nicht es zu lesen. Kennst du das Buch?

    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß mit deiner neuen Lektüre.

    Liebste Grüße
    Wiebi

    • Kate
      1 Monat %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      kann man für Jugendbücher je zu alt sein? Mir hängen sie mittlerweile zu den Ohren raus, aber ich finde, dass in Jugendbüchern viel aktuellere Themen diskutiert werden. Also Rassismus, Flüchtlinge, etc. Da sind Jugendbücher irgendwie einfach immer ein bisschen früher dran. Und es gibt ja auch die total berührenden Jugendbücher, die viel mehr aussagen als die „für Erwachsene“. Deshalb finde ich die Welt gar nicht so verkehrt 😀
      Gelesen habe ich „Die Geschichte der Bienen“ nicht, aber natürlich schon davon gehört, das war ja überall. Ich wünsche dir viel Spaß damit, trau dich! 🙂
      Liebste Grüße

  • Nadine
    1 Monat %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Ich brauche Abwechslung beim Lesen. Zwar ist auch meine Heimat Jugendbücher, insbesondere Fantaasyjugenbücher, dennoch kann ich das nicht nur lesen und habe daher über die Zeit andere Genres für mich entdeckt. Beispielsweise lese ich jetzt auch gerne Science-Fiction, Thriller und Klassiker. Es ist schön seinen eigenen Horizont zu erweiteren.
    Liebe Grüße
    Nadine
    #litnetzwerk

    • Kate
      1 Monat %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Science-Fiction ist momentan ja doch immer mehr im Kommen. Bisher werde ich damit noch nicht so warm, dabei gibt es bestimmt eine Menge Bücher, die mir gefallen würden. Ich mag halt dieses Weltraum-SciFi nicht sooo gerne.
      Den Horizont zu erweitern ist aber wirklich immer toll. Und ich freue mich immer richtig, wenn ich was neues tolles für mich entdecke.
      Liebste Grüße

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