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Meine 8 Lieblingsserien

In letzter Zeit findet man auf vielen Blogs regelmäßig Serienempfehlungen. Noch etwas, das Netflix mit sich gebracht hat – neben den „Netflix & Chill“-Sessions.

Weil ich, wie du vielleicht weißt, auch ein ziemlich großer Serienjunkie bin, möchte ich dir heute meine acht Lieblingsserien zeigen. Einige davon kennst du womöglich schon, aber vielleicht sind ja ein paar neue Tipps für dich dabei. Es sind alles Serien, die ich irgendwann einmal durchgesuchtet habe und die ich dir empfehlen möchte, weil sie unter anderem vielleicht nicht so bekannt sind.

1) LUCIFER

Hier wären wir vermutlich schon bei einer Serie, die du bereits kennst. Spätestens nach dem Aufschrei nach der Absetzung war sie wohl in aller Munde. Gott sei Dank, übernimmt Netflix die Produktion, sodass wir uns von dieser Serie nicht verabschieden müssen. Meine fünf Gründe für Lucifer:

  • Es geht um den Teufel, der einfach keine Lust mehr auf die Hölle hat und deshalb auf der Erde lebt. Genauer gesagt in Los Angeles, wo er zum einen mit einer dämonischen Barkeeperin den beliebtesten Club der Stadt führt und aus Langeweile der Polizei bei der Aufklärung von Morden hilft.
  • Man hat hier zwar das typische Duo (Fantasywesen und Polizistin), aber es ist überhaupt nicht langweilig, weil Detective Decker eine tolle Frau, gleichzeitig aber auch unfassbar komisch ist. Außerdem hat sie schon ein Kind, womit wir zum nächsten Punkt kommen.
  • Trixie bildete in der ersten und zweiten Staffel so ein bisschen das Bindeglied zwischen allen Charakteren. Als Tochter des Detective spielt sie anfangs eher eine Nebenrolle, aber mit ihrer frechen Art wickelt sie selbst Lucifer und seine Dämonin Mazikeen um den Finger. Die Szenen mit ihnen sind immer besonders lustig, weil beide Höllenwesen so gar nichts mit Kindern anzufangen wissen.
  • Es gibt ohne Ende Cliffhanger. Also musst du eigentlich nur einmal mit der Serie anfangen und kannst nicht mehr aufhören. Jede Staffel endet so überraschend, so spannend, dass einem nichts übrig bleibt, als sehnsüchtig auf die nächste zu warten.
  • Und zu guter Letzt: Tom Ellis & Tom Welling. Tom Ellis verkörpert den Hauptdarsteller, also Lucifer höchstpersönlich. Und das macht er gekonnt. Er stellt Lucifer anders dar, als man sich den Teufel vorstellen würde, aber seine kessen Sprüche sind zum Niederknien. Genauso wie die ganze Selbstinszenierung als König der Hölle.
    Auf Tom Welling (ehemals bei SMALLVILLE, aber dazu kommen wir noch) musst du bis zur dritten Staffel warten, aber das Warten lohnt sich, weil er einfach großartig ist. Zwar ganz anders als in „Smallville“, aber ebenfalls zum Anschmachten.

Du findest die Serie momentan noch auf Amazon Prime, aber schon bald hoffentlich bei Netflix. Die erste Staffel gibt es aber auch schon auf DVD, du kannst sie zum Beispiel bei *Thalia kaufen.

 

2) SMALLVILLE

Und damit kommen wir auch schon zu meiner ultimativen Lieblingsserie. Es ist tatsächlich sogar die einzige Serie, die ich komplett zuhause im Regal stehen habe. Und das hat fünf supergute Gründe:

  • SMALLVILLE erzählt die Geschichte von Superman in seiner Teenagerzeit. Man erlebt Clark Kent also in der Highschool mit all den Hürden, die das mitbringt – selbst oder gerade besonders für einen Jungen mit Superkräften. Das bringt natürlich so einige lustige Momente mit sich, denn obwohl Clark Kent superstark und superschnell ist, ist er vor allem auch eines: supertollpatschig.
  • Was aber einer der wichtigsten Gründe für die Serie ist: Man erlebt Superman (oder in dem Fall Superboy) aufwachsen und lernt mit Clark alles über ihn, den Krypton und sein Leben auf der Erde. Die Macher haben sich in vielen Dingen an die Comics gehalten. Natürlich nicht annähernd in allen, aber dennoch erfährt man hier so viel über Supermans Leben, dass man gekonnt mitreden kann, wenn die Nerds über Superman reden (was sie selten tun, weil scheinbar keiner außer mir Superman mag).
  • Kryptonitenfreaks. Obwohl ich jede einzelne Staffel der Serie auf ihre ganz eigene Art mag, sind die ersten doch die besten. In ihnen dreht sich nämlich alles um die Kryptonitenfreaks, meist Schüler, die durch das verteilte Kryptonit in Smallville irgendwie verändert werden, sodass sie besondere Fähigkeiten bekommen. So gibt es zum Beispiel ein Mädchen, das sich intensiv mit Bienen beschäftigt und plötzlich deren Königin wird, sodass sie sie kontrollieren kann. Diese Kryptonitenfreaks werden meist auch irgendwie böse oder verzweifelt. Jedenfalls greifen sie Clark oder seine Freunde an, sodass er sie mit seinen nach und nach erwachenden Superkräften aufhalten muss.
  • Lois Lane ist keine Jungfer in Nöten. Ich weiß nicht, wie viele Superman-Verfilmungen du gesehen hast. Aber in allen kommt die Reporterin Lois Lane vor, die eigentlich unabhängig dargestellt wird und dann plötzlich doch die Jungfer in Nöten ist, die von Superman gerettet werden muss. Natürlich wird die Smallville-Lois auch mal von Clark gerettet – aber meistens, weil sie sich selbst an eine Story geheftet hat und den Ärger grundsätzlich anzieht. Sie kann aber auch kämpfen, kann mit Soldaten mithalten und hat die größte Klappe der Welt.
  • Ein weiterer Grund fällt mir nicht ein, außer dass ich die Serie schon tausendmal gesehen habe und sie demnächst unbedingt rewatchen muss. Sie ist einfach großartig, wenn auch schon etwas älter. Ach ja, und: Tom Welling.

Diese Serie ist schon etwas älter, was man gut an dem Trailer sehen kann. Die erste Staffel kam 2003 raus, weshalb ich sie wohl nirgends zum Streamen gefunden habe. Aber auch die erste Staffel gibt es bei *Thalia zu kaufen.

3) THE WALKING DEAD

Von dieser Serie habe ich schon so oft geschwärmt, dass es fast peinlich ist, sie hier schon wieder aufzuführen. Aber genau das habe ich, glaube ich, auch schon mehrfach gesagt, also sehen wir einfach mal darüber hinweg.

  • Es geht um Zombies. Gut, für die meisten wird das nicht unbedingt ein Argument sein, weil der Trend gerade eher in andere Richtungen geht. Für mich war es an sich auch kein Argument, aber einmal geschaut, liebt man Zombies einfach. Also gib ihnen bitte eine Chance.
  • In dieser Serie gibt es wahnsinnig viele unterschiedliche Charaktere, die alle ihre ganz eigene Sendezeit bekommen. Wie es üblich für Fantasy-/Horror-Serien ist, wechselt der Cast auch immer wieder. Manche sterben, manche kommen neu dazu, manche kehren irgendwann zurück. So bleibt es aber definitiv spannend – auch wenn man sich immer mal wieder von Lieblingen verabschieden muss.
  • Flashbacks. Das ist tatsächlich etwas, das mir persönlich nicht so gut gefällt, aber ich weiß, dass viele andere sie mögen. Je weiter die Serie voranschreitet, desto öfter bekommt man die Vergangenheit der einzelnen Charaktere geliefert. Teilweise widmen sich ganze Folgen einem bestimmten Charakter und was dieser vor und während der Apokalypse getrieben hat. Dadurch kommt man dem ganzen noch näher.
  • Dieser Punkt wird vermutlich alle überraschen: Negan. Negan taucht erst relativ spät auf, aber hat es dafür ganz schön in sich. Er ist der Superschurke unter den Schurken und das ist wohl definitiv kein Spoiler mehr. Man sollte ihn eigentlich nicht mögen, aber ich mag ihn. Ich finde den Schauspieler schon so toll und er verkörpert die Rolle grandios.

THE WALKING DEAD ist eine der Serien, die es komplett auf Sky Ticket gibt. Die erste Staffel ist bei *Thalia gerade aber sehr günstig.

 

4) BLACK MIRROR

Wenn du diese Serie nicht kennst, hast du definitiv etwas verpasst. Sie ist so großartig und vielfältig, dass ich es kaum in Worte fassen kann.

  • Das Besondere an dieser Serie ist, dass jede Folge eine einzelne Geschichte erzählt. Jede Folge ist also in sich abgeschlossen. Jede von ihnen geht zwar gut und gerne mal eine Stunde, aber die Gefahr versehentlich eine ganze Staffel auf einmal zu inhalieren, ist hier nicht ganz so groß.
  • Natürlich kann das aber trotzdem noch vorkommen, denn auch wenn die Folgen abgeschlossen sind, behandeln sie immer einzigartige Themen und das auf eine teilweise sehr schockierende Art. Die ganze Serie ist sehr gesellschaftskritisch und greift teilweise harte Themen auf. Das aber auf so gekonnte Art, dass man sich diesem Sog nicht entziehen kann.
  • Die Serie ist extrem futuristisch angehaucht, was dem ganzen noch das gewisse Etwas gibt. Es gibt erstaunliche Elektronik, die Menschheit ist auf einem höheren Level und doch läuft irgendetwas immer so gar nicht gut.

Die ersten Staffeln dieser Serie sind auf Netflix verfügbar. Die nächste kommt hoffentlich bald.

 

5) CHICAGO FIRE

Diese Serie gefällt mir so unglaublich gut, dass ich ständig online gucke, ob ich sie irgendwo anschauen kann.

  • Wenn du Krankenhaus- und Polizeiserien wie GREY’S ANATOMY oder ROOKIE BLUE liebst, solltest du dir unbedingt CHICAGO FIRE anschauen. Hier geht es um den Alltag von Feuerwehrmännern in ihrer Wache und im Privaten. Der größte Teil der Serie spielt aber definitiv in der Wache und einer nahe gelegenen Bar.
  • Man verfolgt die Feuerwehrleute bei ihren Einsätzen, die spannend und verrückt zugleich sind. Hier mal ein Hausbrand, da ein einstürzendes Gebäude und hin und wieder noch Verkehrsunfälle. Es ist einfach unfassbar spannend, das alles mitzuverfolgen.
  • Drama, Drama, Drama. Auch davon gibt es natürlich jede Menge. Denn jedes Mitglied der Feuerwache hat ein ebenso aufregendes Privat- wie Berufsleben. Da kommen so einige Unfälle, Liebschaften und Streitereien zusammen.

Leider habe ich diese Serie nirgends kostenlos zum Streamen gefunden. Was unfassbar schade ist, weil ich sie unbedingt mal wieder rewatchen würde. Aber auch die erste Staffel von CHICAGO FIRE kannst du bei *Thalia kaufen.

 

6) MODERN FAMILY

  • MODERN FAMILY ist eine ultrakomische Komödie, in der es um drei Familien geht, die nicht tollpatschiger, verrückter und doch irgendwie nicht normaler sein könnten. Und dabei hat jede Familie etwas ganz eigenes für sich. Zum einen Jay mit seiner viel jüngeren Frau und deren poetischen Sohn, dann das homosexuelle Pärchen Mitch und Cameron mit ihrer Adoptivtochter Lily, und zu guter Letzt Phil und Claire mit ihren drei Kindern, die nicht unterschiedlicher sein könnten.
  • In dieser Serie werden so viele unterschiedliche Themen abgedeckt. Von Patchworkfamilie, über Homosexualität, bis hin zu Älter werden. Aber eben noch viel mehr, denn bei so unterschiedlichen Familien kommen so ziemlich alle Probleme vor, die man sich vorstellen kann. Und das ganze wird mit einem einzigartigen Humor begleitet, dass die Serie einfach süchtig macht. Schau sie dir unbedingt an!

MODERN FAMILY kannst du komplett auf Netflix schauen. In Amerika gibt es mittlerweile wohl schon zwei weitere Staffeln, aber nach Deutschland haben sie es noch nicht geschafft. Was bedeutet, dass du sie unbedingt angucken und viele andere damit anstecken musst.

 

7) PENNY DREADFUL

  • Wenn dir nach etwas gruseligem, fantasymäßigem ist, solltest du dir die Serie PENNY DREADFUL anschauen. Darin geht es um Vanessa Ives, die glaubt, vom Teufel besessen zu sein. Das ganze spitzt sich immer weiter zu, es kommen nach und nach Fantasywesen hinzu, von Vampiren und Werwölfen, bis hin zu viel schlimmerem.
  • Die Serie spielt im viktorianischen London, was eine tolle Atmosphäre bildet. Hinzu kommen all diese schreckenhaften Geschehnisse und ein paar Gastauftritte, zum Beispiel von Dorian Grey oder Victor Frankenstein. Ich habe die Folgen vor einem Jahr durchgesuchtet und sie haben mich einfach umgehauen. Und: Das Finale kann sich hier wirklich sehen lassen!

Auch diese Serie gibt es komplett auf Netflix. Und bei den nur drei Staffeln hat man sie auch schnell durchgeschaut.

 

8) SWITCHED AT BIRTH

  • Wieder eine tolle Serie über Familie, allerdings eher in die Richtung Drama, auch wenn einige lustige Szenen enthalten sind. Es geht um Daphne und Bay, die mit – ich glaube – 16 Jahren erfahren, dass sie bei der Geburt vertauscht wurden. Das bringt so einige Probleme mit sich. Denn Bay ist mit einem Bruder und einer Familie aufgewachsen, die eher zur Oberschicht gehört. Daphne bei einer Künstlermutter und fast immer ohne Vater in, ich würde sagen, unterer Mittelschicht.
  • Aber nicht nur die familiären und finanziellen Unterschiede spielen eine Runde. Daphne ist nach einer Ohrenentzündung gehörlos, was erst einmal für eine große sprachliche Barriere zwischen den beiden Familien, die jetzt unweigerlich miteinander verbunden sind, sorgt. Das ganze steigert das Spannungspotential immens. Und macht die Serie zu etwas ganz besonderem.

Diese Serie gab es mal kostenlos bei Amazon, glaube ich. Leider ist das nicht mehr so, aber bei *Thalia
gibt es die erste Staffel zu kaufen.

 

Die ganze Aufzählung erfolgte nicht nach Ranking und doch merkt man deutlich, dass ich zu den ersten Serien noch deutlich mehr zu sagen hatte. Sie sind es aber auf jeden Fall alle Wert, geschaut zu werden.

 

*Affiliate-Link. Genaueres findest du hier.

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7 COMMENTS
  • Nicci Trallafitti
    1 Jahr %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Hey!
    Danke für die vielen Tipps, Smallville hatte ich bisher gar nicht auf dem Schirm.
    Und auch Penny Dreadful hab ich mir jetzt mal abgespeichert. 🙂
    Walking Dead hatte ich mal n paar Folgen gesehen, aber irgendwie hat es mich noch nicht so gecatcht, aber das kann sich ja noch ändern 🙂
    Es gibt einfach viel zu viele coole Serien und man hat zu wenig Zeit, haha. Schade dass man sie nicht direkt dazu buchen kann.
    Modern Family und Black Mirror werde ich mir auch demnächst anschauen.

    Liebe Grüße,
    Nicci

    • Kate
      1 Jahr %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      wie im Beitrag schon geschrieben, ist Smallville mittlerweile echt alt, aber einfach großartig! Ebenso wie Penny Dreadful. Hoffentlich findest du es so spannend wie ich.
      Zeit zum Serienschauen dazu buchen … das wäre großartig!

    • Nicci Trallafitti
      1 Jahr %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

      Die alten Serien sind ja oft irgendwie mit am besten 🙂
      Ja, das wäre ein Traum..

  • Anja
    1 Jahr %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Hey =)

    Sehr schöne Liste die du da hast =).
    Lucifer hab ich echt gerne gesehen, aber bei Black Mirror bin ich recht schnell ausgestiegen. Das war mir irgendwie alles zu heftig.

    Ich hab außerdem echt keine Ahnung, was ihr an den Zombies alle so toll findet :-P.

    LG
    Anja

    • Kate
      1 Jahr %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      Black Mirror ist wirklich sehr heftig. Aber dadurch eben auch wachrütttelnd.
      Ich fand Zombies früher auch echt öde, aber in Walking Dead finde ich sie großartig.
      Liebste Grüße

  • -Leselust Bücherblog-
    1 Jahr %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Hey Kate,
    Eine interessante Liste. Ich bin ja auch so froh über Netflix und liebe es, eine neue tolle Serie zu entdecken und gemütliche Sonntage auf der Couch zu verbringen und Folge nach Folge zu schauen. 🙂 Auch wenn ich dafür Lesezeit einbüße. Der SuB freut sich also her weniger. ;D
    Die meisten der Serien kenne ich nicht. Hab da wohl einen etwas anderen Geschmack. Von „Black Mirror“ habe ich mal ein paar Folgen geschaut, aber das war mir echt zu heftig. Das hat mich immer wirklich ziemlich doll mitgenommen.
    Aber „Chicago Fire“ klingt sehr gut. Das werde ich mir mal anschauen. Danke für den Tipp.
    Ich mag „Atypical“ sehr gern. Und „Fresh Prince“. Und „Suits“.
    Liebe Grüße, Julia

    • Kate
      1 Jahr %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      mein SuB hat das gleiche Problem mit dem Seriensuchten 😀
      „Black Mirror“ ist auch wirklich keine leichte Kost. Gerade deshalb mag ich es so. Weil es auf die extremste Art überhaupt gesellschaftskritisch ist.
      Die erste Staffel von „Atypical“ mochte ich auch wirklich sehr, sehr gerne. Die zweite sagt mir gerade noch gar nicht zu. Bei „Suits“ hakt es gerade ebenfalls an der neuesten Staffel.
      Liebste Grüße

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  • Tag 15 der #NaNoPrepChallenge
Heute soll es um den Handlungsort gehen, in dem eure Geschichte spielt.
-> Ist es eine erfundene Welt? Dann könnt ihr euch heute schon einmal ein paar Gedanken machen. Morgen geht es um das Wordbuilding, da werden wir eure Welt dann bis ins kleinste Detail ausarbeiten.
-> Spielt eure Geschichte in einem Ort, den es wirklich gibt? Dann schaut euch diesen Ort genauer an (Google Maps ist da sehr hilfreich).
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Heutige Schreibübung: Stellt euch einen Ort (zum Beispiel ein Café) vor, der in eurer Geschichte eine Rolle spielt und schreibt darüber.
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Es ist passiert. Kurz vor dem Nano und nachdem heute Halbzeit in der Challenge ist, habe ich das Projekt gewechselt. Zumindest so halb, denn meine neue Protagonistin ist schon Teil meines bisherigen Projekts gewesen. Aber die passte nicht so ganz rein, also bekommt sie ihre eigene Geschichte ♥️
Es geht ab jetzt also um Ronnie Sinclair, Fotografin und vor allem plötzlich Vampir. Die Handlung spielte bisher in Baton Rouge, also einem real existierenden Ort, aber das ändert sich vielleicht noch einmal.
  • Tag 14 der #NaNoPrepChallenge
Ein Buch zu schreiben ist gar nicht so einfach. Vor allem die Ideen für ein Buch zu finden, ist manchmal ganz schön schwer. Aber wir erfinden das Rad ja nicht neu und deshalb gibt es eine Menge Kreativitätstechniken, die einem bei der Ideenfindung helfen sollen.
Ich habe euch wieder einen tollen Link in mein Profil gesetzt, in dem ihr tolle Kreativitätstechniken findet. Schaut sie euch an, probiert sie aus und merkt sie euch für Zeiten, in denen ihr sie brauchen könnt.
Habt ihr eure ganz eigene Kreativitätstechnik? Teilt sie gerne mit uns!
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So allmählich gehen mir ja die Ideen für die Schreibübungen aus. Da kommt die heutige Challenge-Aufgabe ja gerade recht 😄
Ihr seid spazieren und findet plötzlich eine Lichtung. Auf ihr steht ein einzelner alter, knorriger Baum. Erzählt seine Geschichte.
  • Tag 13 der #NaNoPrepChallenge
Über die Charaktere haben wir uns schon Gedanken gemacht und auch über ihre Beziehungen zueinander. Heute soll es aber um die Entwicklung der einzelnen Charaktere gehen. Wo stehen sie am Anfang des Buches, wo am Ende? Wie sollen sie sich verändern, welche Entwicklung sollen sie durchmachen?
Die Entwicklung eurer Charaktere ist enorm wichtig. Denn die macht oft ein richtig gutes Buch aus und kann auch aus einem guten Buch ein Lieblingsbuch machen. Deshalb solltet ihr euch darüber heute Gedanken machen.
Natürlich machen Charaktere nicht immer eure geplante Entwicklung durch, denn für gewöhnlich haben sie einen ganz eigenen Willen. Aber mit etwas Glück halten sie sich ja doch an den Plan 😅
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Heutige Schreibübung: Stellt euch vor ihr müsst das Haus verlassen, aber draußen tobt ein Sturm. Schreibt darüber, wieso ihr das Haus verlassen müsst, wie ihr euch fühlt. Habt ihr Angst vor dem Sturm?
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Meine Protagonistin Hannah ist am Anfang des Buches ziemlich unwissend. Sie weiß, dass sie eine Magierin ist, aber sie kennt die magische Welt nicht, kennt keine anderen Magier und ihre Fähigkeiten sind auch noch ausbaufähig. Aber am Ende des Buches oder der Reihe soll sie eine richtig gute Magierin sein, die weiß, was sie will und sich in der teilweise harten Welt der Magier zurechtfindet.
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📷: „Das blaue Zimmer“ von Simenon ist auch ein gutes Beispiel für die Charakterentwicklung, denn der Protagonist schwenkt in ganz unterschiedliche Richtungen. Das Buch hat mir überraschend gut gefallen, vor allem der Schreibstil. Eine Rezension folgt noch 😊
  • Tag 12 der #NaNoPrepChallenge
Nachdem wir uns schon mit dem Charaktereb beschäftigt haben (und sie hoffentlich schon sehr gut kennen), wenden wir uns heute ihren Beziehungen zu. Wie stehen eure Charaktere zueinander, wie ist ihr Verhältnis? Ich finde für einen groben Überblick eine MindMap immer ganz hilfreich. Abschließend mache ich mir zu den einzelnen Verbindungen Gedanken.
Wie ist das Verhältnis von Mutter und Tochter? Haben die besten Freundinnen Geheimnisse voreinander? Und so weiter und so fort.
Lege dir eine MindMap oder eine Seite in deinem Notizbuch an und analysiere alles, was es zu den Beziehungen deiner Charaktere zu analysieren gibt. .
Heutige Schreibübung: Du bist auf einer Insel gestrandet. Um dich rum ist nur Meer und Dschungel. Und jetzt schreib los!
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📷: „Die Welt durch deine Augen“ von @s.arahheine. Ein richtig schöner Liebesroman, der mir ein paar tolle Stunden bereitet hat. Wäre auch was für den Herbst zum einkuscheln gewesen 🤔
  • Tag 11 der #NaNoPrepChallenge
Heute geht es um die Erzählperspektive und davon gibt es einige. Zum Beispiel den auktorialen oder personalen Erzähler und das er/sie/es oder ich. Welche Erzählperspektive man wählt, sollte man sich gut überlegen, denn jede sorgt für eine andere Stimmung. Mit dem Ich-Erzähler sorgt man zum Beispiel für viel Nähe zum Protagonisten, aber es beschränkt die Geschichte eben auch auf den Ich-Erzähler und beleuchtet sie nicht auch von anderen Seiten. Auch die gewählte Zeit spielt da eine Rolle. Schreibt ihr im Präsens hat der Leser viel mehr das Gefühl wirklich dabei zu sein als mit dem Präteritum.
Eine tolle Übersicht der Erzählperspektiven habe ich dir in meinem Profil verlinkt. Mach dir Gedanken dazu, welche Perspektive du wählen willst. Aber denke auch darüber nach, was eine ander Perspektive aus deiner Geschichte machen würde. So ist mein Projekt zum Beispiel dem Ich-Erzähler entwachsen.
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Die heutige Schreibübung: Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Worauf freust du dich in nächster Zeit am meisten? Berichte, wie es dazu kommt oder wie du dir vorstellst, dass es wird.
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In meinem Projekt hatte ich in der Urfassung den Ich-Erzähler gewählt. Nun gibt es aber so viele Nebenhandlungen, die ich zusätzlich erzählen möchte, dass der personale Erzähler viel besser passt. So kann ich zwischen den Charakteren, die im Fokus stehen, hin und her springen.
  • Tag 10 der #NaNoPrepChallenge
Heute beschäftigen wir uns mit unseren Charakteren. Wahrscheinlich habt ihr so wie ich schon grobe Gestalten und Eigenschaften im Kopf, aber es ist wichtig, die eigenen Charaktere so gut wie möglich zu kennen. Dafür helfen RPGs ganz gut, aber auch Fragebögen sind super, um seine Charaktere besser kennen zu lernen. Vor allem könnt ihr so immer wieder nachschlagen, falls ihr vergessen haben solltet, welche Haarfarbe Nebencharakter XY zum Beispiel hat.
Unten habe ich euch den Steckbrief aufgeschrieben, den ich oft nutze und den ich auch für mein aktuelles Projekt verwendet habe.
Legt euch also ein Notizbuch an und fangt an, alles zu euren Charakteren aufzuschreiben.
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Heutige Schreibübung: Stellt euch einen eurer Charaktere vor und beschreibt ihn. Nicht nur äußerlich, sondern auch seinen Charakter, seine Gedanken und Emotionen.
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Steckbrief
Name:
Alter: (ggf. mit Geburtstag)
Geburtsort:
Heimatort:
Haare:
Augenfarbe:
Größe:
Äußere Erscheinung: (alle äußerlichen Eigenschaften, sowie Ausstrahlung, etc.)
Wesen:
Besondere Fähigkeiten: (nicht nur magische, sondern auch zum Beispiel Karate)
Ausbildung/Beruf:
Beziehungen:
Erwähnenswertes: (hier notiere ich gerne Dinge aus der Vergangenheit oder wichtige Aspekte, die im späteren Verlauf erfolgen)
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Man kann den Steckbrief natürlich noch um viele Punkte ergänzen, aber ich komme mit diesem knackig kurzen ganz gut klar.
  • Tag 09 der #NaNoPrepChallenge
Heute soll es um das Thema Inspiration gehen. Die Frage danach ist Bestandteil fast jeden Autoreninterviews. Und meist antworten die Autoren, dass es darauf keine richtige Antwort gibt. Denn Inspiration kann man überall finden. Voraussetzung dafür ist es mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Aber es gibt natürlich Tools, die perfekte Inspirationslieferanten sind.
Meine liebste Inspirationsquelle ist Pinterest. Dort suche ich häufig gezielt nach einem Stichwort und durch all die Bilder bildet sich ein Netz an Ideen.
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Ich habe aber auch mal bei anderen Autorinnen nachgefragt und hier eine kleine Liste an Offline-Inspirationsquellen:
* @weilautorin erlangt Inspiration durch Orte, die sie bereist.
* @frauvorragend_89 bekommt ihre Inspiration durch ihr Studium, durch alte Geschichten, Legenden und Sagen.
* Für @kianelazin ist das echte Leben die größte Inspiration. Orte, Gespräche, Geräusche.
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Welche Inspirationsquellen nutzt ihr?
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Heutige Schreibübung: Geh raus spazieren, lass dich inspirieren und schreibe über das erste, das dir dort einfällt.
  • Tag 08 der #NaNoPrepChallenge
Da wir uns gestern Gedanken über den Anfang unserer Projekte gemacht haben, soll es heute um das Ende gehen. Natürlich entwickelt sich das häufig erst während dem Schreiben oder dem Plotten und dazu kommen wir erst noch. Aber man hat ja trotzdem schon eine ungefähre Vorstellung, wo die Reise enden soll. Und genau darüber sollt ihr euch heute Gedanken machen.
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Die heutige Schreibübung stammt aus dem Buch "Leben, schreiben, atmen" aus dem @diogenesverlag und lautet: Gehe durch das Haus deiner Kindheit. Was siehst du? Was riechst du? Schreibe all deine Erinnerungen und Eindrücke auf.
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Bis gerade eben habe ich mir über das Ende meiner Geschichte auch noch keine Gedanken gemacht. Vor allem, weil ich einen Mehrteiler plane. Ich weiß, wie die Reihe enden wird, aber das kann ich natürlich nicht verraten, weil das ein zu krasser Spoiler wäre. Über das Ende des ersten Bandes muss ich mir aber auch noch Gedanken machen.