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Rezension

HYDE von Antje Wagner

 

Klappentext

Seit sie denken kann, ist Hyde Katrinas Zuhause gewesen. Hier ist sie aufgewachsen, mit ihrer Schwester Zoe und ihrem Vater. Jetzt ist Hyde verschwunden – und Katrina auf sich allein gestellt. Von dem, was geschehen ist, weiß sie nur noch Bruchstücke. Als sie beginnt, ein verfallenes Haus zu renovieren, mit dem sie sich auf seltsame Weise verbunden fühlt, führt sie dies auf die Spur eines ungeheuren Geheimnisses. Ist sie überhaupt diejenige, die sie glaubt zu sein?

 

Meine Meinung

Der Klappentext gibt inhaltlich nicht allzu viel her, weshalb ich vor dem Lesen gar nicht wusste, worauf ich mich einließ. Er und das Cover wirken so geheimnisvoll wie das Buch an sich ist.

Wir lernen sofort die Protagonistin Katrina kennen, die viele Geheimnisse und eine seltsame Vergangenheit umgeben. Sie hat ein kaputtes Bein und ist auf der Waltz, viel mehr wissen wir nicht (wobei ich auch bei zweitem eine Weile gebraucht habe, um zu verstehen, was das ist). Katrina wird anfangs sehr spärlich beschrieben, sie trägt praktische Arbeitsklamotten und immer ein Tuch, um ihr Gesicht zu verstecken. Dadurch dachte ich die ganze Zeit über, es würde sich um ein Fantasybuch handeln und sie wäre ein mystisches Wesen oder gar ein Monster. Ganz so ist es aber nicht.

Ich muss zugeben, dass ich eine ganze Weile gebraucht habe, um in das Buch reinzufinden. Der Schreibstil ist zwar nicht besonders schwerfällig, lässt sich aber auch nicht so einfach weglesen.

Hinzu kommen all die Geheimnisse um Katrina, die wenigen Informationen drumherum. Fast bis zur Hälfte dachte ich, die Geschichte spiele in einer alternativen Welt, obwohl sie irgendwie im Hier und Jetzt spielt.

Erst gegen Ende haben sich die Geheimnisse nach und nach gelichtet und die Szenen aus Katrinas Vergangenheit und Gegenwart miteinander verknüpft. Ab hier ist dann auch endlich Spannung aufgekommen und ich habe dem Ende entgegen gefiebert, das wirklich sehr schön war.

Fazit

HYDE ist sehr düster und geheimnisvoll. Für meinen Geschmack waren es etwas zu viele Geheimnisse und zu wenig rund um Katrina und ihre Geschichte. Mitreißen konnte mich das Buch erst gegen Ende, die Seiten davor waren eine kleine Quälerei.

 

 

 

HYDE von Antje Wagner

Beltz | 2018 | 408 Seiten

erhältlich als

*Hardcover | *eBook

Autorenseite

 

 

 

*Affiliate-Link. Genaueres findest du hier.

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  • Momentan lese ich nebenher das Buch #DieMachtderGewohnheit und hoffe, dass ich es so schaffe, mir ein paar Gewohnheiten an- und abzutrainieren. Sollte ich erfolgreich sein, wird es dazu auch eine Beitragsreihe auf dem Blog geben 🙂 
Welche schlechten Gewohnheiten würdet ihr gerne loswerden?
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Jedenfalls habe ich tolle Neuigkeiten: Ich darf noch ein bisschen länger ausgelernte Buchhändlerin spielen und werde Übergangsweise im Mai unter anderem unsere Krimi/Thriller-Abteilung übernehmen. Und dafür möchte ich mich natürlich vorbereiten. Genaueres kannst du auch gerne auf meinem Blog nachlesen (Link im Profil).
  • Hoch die Hände, Wochenende! Zumindest in ein paar Stunden und für alle "normal" Arbeitenden. Für mich heißt es heute Spätschicht. Und damit ist die dritte Aprilwoche auch schon fast um und ich muss mich gedanklich bald schon an eine neue Abteilung gewöhnen. Dazu aber morgen mehr 😊
Was sind eure Pläne fürs lange Wochenende?
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Bild: #Monsterjäger von #RichardSchwartz
  • In einem Blogbeitrag habe ich mir mal die Neuzugänge aus dem letzten Jahr angeschaut und analysiert, was davon ich schon gelesen habe. Unter anderem dabei sind #Hangman und #DergefährlichsteOrtderWelt. Ersteres habe ich schon gelesen, zweiteres ist jetzt kurzerhand auf die Leseliste gewandert. Mehr könnt ihr auf meinem Blog nachlesen.
Lest ihr eure Neuzugänge immer sofort, oder sammelt sich bei euch auch der SuB der Schande an (Schande, weil aktueller Stand: ca. 70)?
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Ich finde das ja immer schwierig zu beantworten. Ich mag es, wenn ein Buch sprachlich was hergibt, also nicht zu seicht ist, aber sich trotzdem gut lesen lässt. Ich mag aber auch überraschende Wendungen oder Liebesgeschichten, die real sind und nicht so übertrieben kitschig, übertreiben mit Liebe vollgestopft. Ich mag es auch gerne mal humorvoll, aber da lieber weniger, als dass es albern wirkt (was mir schnell so vorkommt).
Wie sieht das bei euch aus?
  • Vor ein paar Tagen habe ich euch einen richtig guten Thriller empfohlen, heute kann ich absolut keine Empfehlung aussprechen. Ich habe "Ich. darf. nicht. schlafen." von S.J. Watson gelesen und die Handlung hat mich mehr als nur enttäuscht. Es ist kaum Spannung aufgekommen. Zwar wollte ich beim Lesen schon wissen, was passiert und wie sich das ganze auflöst, aber mitgerissen hat es mich überhaupt nicht. Nebenbei haben sich die Charaktere auch noch sehr widersprüchlich verhalten und so ein paar Logiklücken gab es hier und da auch. Also absolut nicht mein Fall, aber genaueres kannst du in der Kurzrezension auf meinem Blog nachlesen.
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Welches Buch hat euch zuletzt so richtig enttäuscht?
  • Auf dem Bild seht ihr zwei der Diogenes-Titel aus meinem Regal. Und zwar die beiden, auf die ich am meisten gespannt bin. Von John Irving wollte ich schon immer mal etwas lesen, denn er soll eine ganz besondere Art des Erzählens haben. Und die Geschichte hinter "Die Maske" klingt auch wahnsinnig spannend. Da bleibt nur noch die Frage, wann ich die Bücher denn lesen werde 😄
Wie ist das bei euch so? Freut ihr euch auch immer so sehr auf bestimmte Bücher und dann versauern sie irgendwie doch auf eurem SuB?
  • Das sind nur ein paar meiner Neuzugänge aus dem März. Obwohl ich mich so sehr darauf freue, lese ich auch im April fast nur Neuerscheinungen. Es ist wie ein Fluch! Vor allem, wenn man in einer Buchhandlung arbeitet und ständig alle Neuerscheinungen vor sich hat. Wie soll man da nur widerstehen? 😄
Was sind eure besten Tipps gegen die Kaufeskalation bei Büchern?