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Bewusst leben

5 Tipps für deine Morgenroutine

Auf Youtube sieht man regelmäßig Videos zu diversen Morgenroutinen. Vielleicht hast du dich – wie auch ich – schon oft gefragt, was das soll. In den Videos sieht man häufig Mädels, die morgens die Ruhe weg haben und alle möglichen Erledigungen schaffen.

In der Realität sieht das häufig anders aus. Man hetzt sich ab, versucht möglichst viel zu schaffen und eilt dann zur Arbeit, in die Schule oder sonst wo hin.

Was aber definitiv der Realität entspricht, ist die Tatsache, dass Routinen einem das Leben erleichtern. Und genau das möchte man doch für den Morgen: Das er leicht fällt und das perfekte Grundgerüst für den Tag bildet.

WIESO ROUTINE?

Was genau bringt einem eine Routine eigentlich? Die Antwort auf diese Frage ist eigentlich ganz leicht. Es gibt nämlich sehr viele Vorteile, die eine Routine mit sich bringt.

 

DU SPARST ENERGIE

Routinen sind wiederkehrende Aktionen, die du schon so vertieft hast, dass sie weniger Gehirnaktivität brauchen. Das heißt, je länger man eine Routine schon durchführt, desto alltäglicher, gewohnter und unanstrengender wirkt sie. Wenn du deinen Morgen also mit einer Routine startest, wird dein Hirn entlastet und nicht schon direkt nach dem Aufstehen angestrengt. Was übersetzt bedeutet, dass du morgens keine unnötige Energie vergeudest.

 

DU SPARST ZEIT

Wie eben schon erwähnt, ist Routine einfache Gewohnheitssache. Und wenn du dich an Tätigkeiten so sehr gewöhnt hast, dass du nicht mehr darüber nachdenken musst, sparst du dir unglaublich viel Zeit. Du tust diese Dinge nämlich ganz automatisch. Du brauchst keine Zeit, um dich für eine morgendliche Tätigkeit zu entscheiden, denn du machst jeden Morgen das gleiche.

 

DU ERSPARST DIR STRESS

Ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber bei mir war der Morgen häufig die hektischste Zeit des Tages. Aufstehen, fertig machen, schnell Mittagsessen zusammenpacken und zur Arbeit eilen. Mit einer Routine vermeidest du auch das. Da du die Tätigkeiten regelmäßig machst, weißt du, wie viel Zeit du für welche brauchst. Dein Tag startet dadurch strukturiert in einem festen Zeitfenster. Kleiner Tipp nebenbei: die Routine hilft dir auch, weniger vergesslich zu sein, weil du den Kopf morgens frei hast und nicht darüber nachdenken musst, was du tust.

 

 

MEINE TIPPS ZUR MORGENROUTINE

Alle Tipps, die ich dir geben kann, stammen aus meinen Erfahrungen. Das ist die Art, wie ich meinen Tag bestmöglich starte.

 

1) LESEN

Ich liebe es, nach dem Aufwachen noch im Bett liegen zu bleiben und in andere Welten einzutauchen oder etwas aus dem neuesten Ratgeber zu lernen. Lesen ist in der Regel eine ruhige, entspannende Tätigkeit und dadurch genau das richtige für den Morgen.

 

2) FRÜHSTÜCKEN

Früher habe ich nie gefrühstückt, aber seit ich arbeite und häufig erst um 13 Uhr oder später Pause habe, hält mein Magen das nicht mehr aus.

Dadurch habe ich aber gemerkt, wie wichtig das Frühstück ist und wie wohltuend, wenn man es richtig zelebriert.

Meist esse ich nur Toastbrot mit Marmelade oder Müsli, aber ein Chai Latte gehört für mich immer dazu. Der Vorteil eines festen Bestandteils ist wieder der Aspekt der Routine, denn wir wissen jetzt ja, dass unser Hirn dadurch entlastet wird.

Der Nachteil: Wenn der Chai Latte mal ausgeht, fühle ich mich morgens direkt verloren.

 

3) TAGEBUCH SCHREIBEN

Manche nennen es auch Morgenseiten. Bei den Morgenseiten geht es darum, morgens drei Seiten runterzuschreiben – mit allem, was dir durch den Kopf geht, was dich bewegt. Morgens sind die Gedanken noch frisch und unverbraucht, sodass man sich wirklich alles von der Seele schreiben kann. Genauere Erklärungen zu den Morgenseiten habe ich bei Schreiben wirkt und der Karrierebibel gefunden.

Für wen das nichts ist, dem rate ich Tagebuch zu schreiben. Dabei kann man einfach runterschreiben, was einem am Vortag passiert ist, wie man sich fühlt, worüber man nachdenkt. Oder man stellt sich selbst eine Frage, über die man schreibt. Hilfreich ist da die App Question Diary.

 

4) FERTIG MACHEN

Dieser Punkt klingt im ersten Moment vielleicht banal, aber das ist er an sich gar nicht. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich habe die Uhr morgens genau im Blick und rechne ständig runter, wie viel Zeit ich noch habe, bis ich mich für die Arbeit fertig machen muss. Und dadurch hat dieses „fertig machen“ irgendwie eine negative Konnotation bekommen. Deshalb versuche ich immer, mich vor all den Erledigungen fertig zu machen. Dadurch fühlt man sich direkt wieder frischer und kann vor der Arbeit noch ein paar Dinge angehen.

 

5) BULLET JOURNAL

Ich finde es schön, wenn ich schon morgens ein bisschen meiner Kreativität ausleben kann. Das tue ich in meinem Bullet Journal, in dem ich neue Seiten fülle. Du kannst das natürlich auch auf ganz andere Weise machen. Du kannst etwas malen, etwas basteln, für deinen Blog brainstormen oder etwas schreiben. Vielleicht schreibst du in deinen Morgenseiten Gedichte oder kurze Geschichten oder Szenen und lebst darin schon deine Kreativität aus. Wie du es machst, ist völlig egal. Hauptsache dein Kopf kann in andere Welten eintauchen und seine kreative Seite nutzen.

 

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Early Bird

QUELLEN

sevDesk | RP-Online | Bildmaterial: pixabay.de

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6 COMMENTS
  • Lisa-Marie
    1 Jahr %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Hey Kate,

    diese Videos kenne ich und frage mich auch immer wieder wie die Mädels, das alles schaffen.
    Zwar gibt es mittlerweile schon ein paar äußerst realistische Videos aber das ist eher weniger der Fall.

    Deine Routine hingegen klingt meiner aber sehr ähnlich. Allerdings habe ich am Morgen keine Ruhe um zum Beispiel zu lesen, was aber auch daran liegen könnte das ich schon um 06:00Uhr beginne.
    Eine Routine macht aber wirklich sehr viel aus! Auch wenn man es anfangs nicht glaubt aber der restliche Tag ist dadurch gleich angenehmer.

    Liebe Grüße
    ChaosMariechen

    • Kate
      1 Jahr %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      jaaa, die realistischeren kenne ich auch. Allerdings sind die gezielt auf realistische Darstellung aus und schaffen es irgendwie trotzdem nicht.
      Ich habe den Vorteil, dass ich meist erst um halb 10 mit der Arbeit anfange. Dadurch kann ich mir in der Früh wirklich Zeit lassen. Aber ja, eine Routine macht wirklich wahnsinnig viel für den Tag aus.
      Liebste Grüße

  • Denise
    1 Jahr %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Hallo liebste Kate

    Diese Morgenroutine ist wirklich so eine Sache und auch wenn sehr wahrscheinlich jedem etwas anderes hilft, finde ich deine Ideen sehr ansprechend. Wann fängst du denn morgens mit der Arbeit an? 🙂 Bis vor kurzem bin ich jeden morgen so spät wie möglich aufgestanden, weil jede einzelne Minute mehr Schlaf viel wichtiger war. Vor einiger Zeit musste ich jedoch einsehen, dass diese paar Minuten den morgendlichen Stress nicht wett machten. Ich stehe immer noch recht knapp auf, habe aber zumindest Zeit mich gemütlich fertig zu machen und noch ein paar einzelne Sachen zu erledigen. Frühstück esse ich tatsächlich immer noch nicht, vielleicht sollte ich ja wirklich einmal damit anfangen? Jeder zweite sagt mir ja, wie wichtig das ist. Fürs Lesen habe ich dann aber trotzdem keine Zeit, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass es sehr entspannend ist.

    Ganz liebe grüsse
    Denise

    • Kate
      1 Jahr %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      so ging es mir auch. Ich bin auch immer kurz vor knapp aufgestanden, sodass ich gerade genug Zeit hatte, mich fertig zu machen. Ich habe momentan den Vorteil, dass ich meist erst um halb 9 zur Arbeit fahren muss. Da kann man morgens natürlich leicht etwas schaffen.
      Frühstücken würde ich dir definitiv raten! Ich hab auch nie auf die Leute gehört, die meinten, das wäre so wichtig. Ich finde es auch nicht wichtig in dem Sinne … ich habe nur gemerkt, wie viel besser es mir geht, wenn ich frühstücke. Du musst aus dem Frühstück eine Art Event machen. Mach dir für den Morgen irgendetwas zu Essen, auf das du dich total freust. Dann fängt der Tag einfach schon genial an 🙂
      Danke für deinen Kommentar!

  • Denise
    1 Jahr %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Huhu! 🙂
    Ich habe eine perfekte Morgen-Routine im Kopf, aber die erstmal umzusetzen ist doch echt schwierig.
    Ich tendiere echt dazu, viel zu lange am Handy zu verbringen und erst dann aufzustehen. Deshalb lade ich mein Handy nicht mehr an meinem Nachttisch, sondern gegenüber des Raumes, sodass ich aufstehen muss, wenn der Wecker klingelt. Das klappt so viel besser 😀
    Wirklich toller Blogpost! Finde es super, dass du so schöne Bilder + Informationen drinne hast.
    Morgenseiten möchte ich auch noch in meine Routine einbringen, ich finde es so schön, dieses „Tage“Buch irgendwann in die Hände zu nehmen und zu lesen, was ich damals gedacht / getan habe. Darauf freue ich mich schon! Wenn ich dann irgendwann 60 Jahre alt bin und zurückschauen kann ^^ hoffentlich verliere ich sie bis dahin nicht =D
    Alles alles Liebe!
    Denise

    • Kate
      1 Jahr %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      das stimmt. Es ist wirklich schwer, seine perfekte Morgenroutine umzusetzen. Ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber mein Bett wirkt gerade morgens immer besonders gemütlich.
      In die Handy-Falle tappe ich auch immer wieder. Ich bin mittlerweile dazu übergegangen, alle Spieleapps zu löschen (zumindest bis auf Eine). Jetzt klappt das morgens schon etwas besser. Auf die andere Zimmerseite kann ich mein Handy leider nicht legen, weil ich meinen Wecker schon kaum höre, wenn er direkt neben meinem Ohr klingelt 😀
      Ich schreibe ja seit Jahren immer wieder Tagebuch. Zuletzt am PC, damit ich es mir binden lassen kann. Bei den Morgenseiten ist das tolle, dass man so viel machen kann. Nicht unbedingt nur Morgenseiten, sondern alles mögliche. Ich hab den Dreh allerdings noch nicht so ganz raus 😀
      Liebste Grüße

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  • Mein neues #CurrentlyReading ♥️
Ich habe bisher ja noch nie ein Buch von Agatha Christie gelesen. Da hoffe ich sehr, dass „Das krumme Haus“ eine gute erste Wahl war.
Welches ist euer Lieblings-Christie?
  • In meiner Urlaubswoche habe ich so viele Bücher in so kurzer Zeit gelesen, dass ich mit den Rezensionen kaum hinterherkomme. Und dass es mir total schwer fällt, eine zu schreiben.
Eines dieser Bücher war der erste Band der "The Ivy Years"-Reihe und er hat mir überraschend gut gefallen. Mit New Adult ist das bei mir ja immer etwas kritisch, aber hier haben mich vor allem die Charaktere überzeugt.
Vieles erinnert mich an "The Deal" von Elle Kennedy, das ich auch sehr mochte. Vielleicht liegt es daran. Jedenfalls war der Umgang mit der Protagonistin im Rollstuhl toll. Ich hatte die Befürchtung, dass ihre Darstellung total unrealistisch wäre, aber ich fand ihre Handlungen und Gedanken immer total nachvollziehbar. Eine wirklich schöne Liebesgeschichte!
  • Wow, war dieser Thriller gut!
Man muss sich ein bisschen drauf einlassen, weil er aus drei Sichten geschrieben ist und schon vor dem Mord einsetzt. Aber es ist so, so spannend!
Einziges Manko: der Täter wird am Ende nicht verraten, man muss selbst darauf kommen (oder Google fragen).
Mehr in der Rezension auf meinem Blog! Link ist im Profil 😊
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Was ist euer Lieblingsthriller?
  • Das ist ein Teil der von mir gelesenen Bücher im Juni. Tatsächlich sind es doppelt so viele geworden, mehr als sonst. Wozu Urlaub so gut ist 😊
Meine Meinung zu den Büchern könnt ihr in meinem Monatsrückblick auf dem Blog nachlesen! 😊
  • Anzeige. Mein Currently Reading begleitet mich ja immer überall hin. Egal ob in die Arbeit, zu meinem Freund oder auf Ausflüge. Erst letztens habe ich den Fehler gemacht, zu einem Termin keines mitzunehmen und natürlich musste ich genau da fast eine Dreiviertelstunde warten 😅 Kennt ihr sowas?
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Mein aktuelles #cr ist #DieWeltdurchdeineAugen von @s.arahheine und es gefällt mir bisher gut. Ich kann mich teilweise gut mit der Protagonistin identifizieren - sie ist ein heftiger Grantler, wie wir in Augsburg sagen würden 😂 Das passt gut zu mir. Aber die wahren Highlights des Buches sind die Szenen mit Lydia und Elliot. Diese Sprache! ♥️🙏🏼
  • Diese zwei Bücher sind vor einem Jahr bei mir eingezogen, aber - Schande über mich - ich habe sie noch nicht gelesen. Welche Bücher verstauben auf eurem SuB schon seit über einem Jahr?
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  • Anzeige. Nachdem mir "Maschinen wie ich" leider nicht so gut gefallen hat (Rezension auf dem Blog!), möchte ich es trotzdem noch mit Ian McEwan versuchen. Deshalb habe ich mir "Kindeswohl" als Lektüre in den Urlaub mitgenommen.
Habt ihr schon ein Buch von McEwan gelesen? Und wie fandet ihr es?
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  • Heute ging ein neuer Beitrag auf meinem Blog online! Darin berichte ich über meine Neuzugänge vor einem Jahr. Das sind unter anderem die Bücher auf diesem Bild und leider habe ich sie noch nicht gelesen. Habt ihr eines davon gelesen? Welches sollte ich unbedingt von meinem SuB befreien?
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