Oben
Rezension

Kurzrezension zu DIE BRUT – DIE ZEIT LÄUFT und VERLIERE MICH. NICHT.

Ihr Lieben, ich grüße euch aus dem sonnigen Sri Lanka. Na gut, eigentlich habe ich diesen Beitrag noch in Deutschland geschrieben, aber ich bin momentan in Sri Lanka und gönne mir eine fantastische Auszeit. Damit ihr aber nicht ganz auf mich verzichten müsst, bekommt ihr diese Woche eine Kurzrezension und nächste Woche eine normale Rezension zu ONE OF US IS LYING.

Da es sich bei DIE BRUT – DIE ZEIT LÄUFT und VERLIERE MICH. NICHT. um Fortsetzungen handelt, hier die obligatorische Spoilerwarnung!

 

DIE BRUT – DIE ZEIT LÄUFT von Ezekiel Boone

Im ersten Band von DIE BRUT ging es um mysteriöse Spinnen, die plötzlich überall auf der Welt auftauchen, sich fortpflanzen und Menschen fressen. Zum Ende des Bandes sterben sie plötzlich alle. Hier setzt der zweite Band ein. Es wird nochmal spannend, denn niemand ist sich sicher, ob wirklich alle Spinnen gestorben sind. Die Spinnenforscherin Melanie scheint die einzige Person auf der Welt zu sein, die das Rätsel um diese seltsamen Tiere lösen kann. Und nebenbei muss die Presidentin auch noch eine schwere Entscheidung für ihr Land fällen.

 

Meine Meinung

Wie schon im Vorgänger fand ich auch in DIE BRUT – DIE ZEIT LÄUFT die Szenen am besten, in denen es um die Erforschung dieser seltsamen Spinnenart ging. Denn auch nach deren Massensterben werden sie weiter erforscht und dabei werden ganz neue Theorien gesponnen, die erstaunlicherweise auch noch wirklich Sinn machen.

Auch der Kritikpunkt von Band Eins bleibt hier bestehen. Es gibt wieder wahnsinnig viele Charaktere, deren Vergangenheiten mehr oder weniger durchleuchtet werden. Das empfand ich beim Lesen eher als langweilig. Es hat der Spannung den Schwung genommen.

 

Insgesamt bleibt nur zu sagen, dass ich mich sehr auf den Abschluss der Reihe, der im Mai erscheint, freue. Ich hätte es zwar schöner gefunden, wenn die Reihe mit dem zweiten Band schon ein Ende gefunden hätte, weil es ein bisschen künstlich in die Länge gezogen wirkt, aber ich freue mich sehr darauf, endlich das Geheimnis um die Spinnen lüften zu können.

 

 


 

DIE BRUT – DIE ZEIT LÄUFT von Ezekiel Boone

Fischer | 2017 | 432 Seiten

Reihe: »Die Brut« (Band 2) | Band 1

erhältlich als Taschenbuch eBook

 


 

VERLIERE MICH. NICHT. von Laura Kneidl

Nachdem Sage Luca im ersten Band auf ziemlich heftige Weise verlassen hat, geht es im ersten Moment mit ihr so weiter wie man es erwartet. Sie hat Schuldgefühle, will zu Luca zurück, traut sich aber nicht aus Angst von ihrem Stiefvater gefunden zu werden. Sage zieht sich zurück und will eigentlich mit niemandem reden, aber da hat sie die Rechnung ohne April gemacht.

 

Meine Meinung

Wenn der erste Band schon süchtig gemacht hat, weiß ich gar nicht, was ich bei der Fortsetzung sagen soll. Außer vielleicht: Ich habe sie an einem Tag durchgelesen. Denn ja, auch VERLIERE MICH. NICHT. ist wieder süchtig machend, sodass man das Buch einfach nicht weglegen kann. Vor allem dem Showdown habe ich sehr entgegen gefiebert. Denn dass es einen mit Sages Stiefvater geben muss, ist wohl allen klar.

Leider ist aber auch genau das passiert, das ich befürchtet habe. Die Geschichte hat sich gezogen. Für mich hat die Geschichte um Sage und Luca nicht ganz für zwei Bände gereicht, sodass ich diese seltsame Situation zwischen den beiden im zweiten Band einfach langweilig fand. Auch dieses kurzweilige Hin und Her hat für mich keine Spannung reingebracht.

Der ersehnte Showdown war dann leider auch nicht das, was ich mir erhofft hatte. Er kam sehr plötzlich und war auch schnell wieder vorbei. Da blieb gar keine Zeit, es zu genießen. Der Epilog hat mir dafür wieder gut gefallen.

 

Der zweite Band hat mir nicht so gut gefallen wie der Vorgänger. Er war einfach etwas schwächer in der Handlung, wobei mir die Charaktere immer noch sehr gut gefallen haben. Leider sind ihre Eigenarten teilweise gar nicht mehr so gut rausgekommen. Die Geschichte von Sage und Luca im gesamten hat mir aber sehr gut gefallen, noch schöner sind nur die Cover.

 


 

VERLIERE MICH. NICHT. von Laura Kneidl

LYX | 2018 | 470 Seiten

Reihe: »Sage & Luca« (Band 2) | Band 1

erhältlich als Paperback eBook

 


«

»

2 COMMENTS
  • Aileen
    2 Jahren %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)

    Hey liebe Kate!

    Wow, „Die Brut“ klingt ja wie mein persönlicher Albtraum! Aber die Thematik klingt auch gleichzeitig total spannend. Ich habe, wenn ich ehrlich bin, noch nie von einem Buch in so eine Richtung gehört. Das werde ich mir auf jeden Fall mal genauer anschauen.

    Du hast ja unter meinem Monatsrückblick schon geschrieben, dass dich „Verliere mich. Nicht“ nicht ganz so überzeugen konnte und ich kann deine Kritik auf jeden Fall sehr gut nachvollziehen. Das hat mich auch gestört, aber wohl insgesamt einfach nicht so sehr wie dich 😀

    Ich wünsche dir noch einen ganz tollen Urlaub!

    Liebe Grüße
    Aileen

    • Kate
      2 Jahren %1$s %2$s vor %3$s (%4$s)
      Autor

      Hallöchen,
      „Die Brut“ ist tatsächlich auch mein größter Albtraum! Vielleicht fand ich es deshalb so spannend. Ich kann dir nur dazu raten. Eben weil es mal was anderes ist und einfach unterhalten hat.
      Ich bin bei New Adult generell eher kritisch. Deshalb schneidet es bei mir wohl immer etwas schlechter ab als bei anderen 😀

      Liebste Grüße ♥

Was mache ich jetzt?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Newsletter

IMMER ALLES MITBEKOMMEN!
Erhalte eine Email bei neuen Beiträgen.


Kateastrophy sammelt deine eigegebenen Daten, um mit dir in Kontakt zu bleiben und dir Newsletter schicken zu können.

  • Tag 15 der #NaNoPrepChallenge
Heute soll es um den Handlungsort gehen, in dem eure Geschichte spielt.
-> Ist es eine erfundene Welt? Dann könnt ihr euch heute schon einmal ein paar Gedanken machen. Morgen geht es um das Wordbuilding, da werden wir eure Welt dann bis ins kleinste Detail ausarbeiten.
-> Spielt eure Geschichte in einem Ort, den es wirklich gibt? Dann schaut euch diesen Ort genauer an (Google Maps ist da sehr hilfreich).
.
Heutige Schreibübung: Stellt euch einen Ort (zum Beispiel ein Café) vor, der in eurer Geschichte eine Rolle spielt und schreibt darüber.
.
.
Es ist passiert. Kurz vor dem Nano und nachdem heute Halbzeit in der Challenge ist, habe ich das Projekt gewechselt. Zumindest so halb, denn meine neue Protagonistin ist schon Teil meines bisherigen Projekts gewesen. Aber die passte nicht so ganz rein, also bekommt sie ihre eigene Geschichte ♥️
Es geht ab jetzt also um Ronnie Sinclair, Fotografin und vor allem plötzlich Vampir. Die Handlung spielte bisher in Baton Rouge, also einem real existierenden Ort, aber das ändert sich vielleicht noch einmal.
  • Tag 14 der #NaNoPrepChallenge
Ein Buch zu schreiben ist gar nicht so einfach. Vor allem die Ideen für ein Buch zu finden, ist manchmal ganz schön schwer. Aber wir erfinden das Rad ja nicht neu und deshalb gibt es eine Menge Kreativitätstechniken, die einem bei der Ideenfindung helfen sollen.
Ich habe euch wieder einen tollen Link in mein Profil gesetzt, in dem ihr tolle Kreativitätstechniken findet. Schaut sie euch an, probiert sie aus und merkt sie euch für Zeiten, in denen ihr sie brauchen könnt.
Habt ihr eure ganz eigene Kreativitätstechnik? Teilt sie gerne mit uns!
.
So allmählich gehen mir ja die Ideen für die Schreibübungen aus. Da kommt die heutige Challenge-Aufgabe ja gerade recht 😄
Ihr seid spazieren und findet plötzlich eine Lichtung. Auf ihr steht ein einzelner alter, knorriger Baum. Erzählt seine Geschichte.
  • Tag 13 der #NaNoPrepChallenge
Über die Charaktere haben wir uns schon Gedanken gemacht und auch über ihre Beziehungen zueinander. Heute soll es aber um die Entwicklung der einzelnen Charaktere gehen. Wo stehen sie am Anfang des Buches, wo am Ende? Wie sollen sie sich verändern, welche Entwicklung sollen sie durchmachen?
Die Entwicklung eurer Charaktere ist enorm wichtig. Denn die macht oft ein richtig gutes Buch aus und kann auch aus einem guten Buch ein Lieblingsbuch machen. Deshalb solltet ihr euch darüber heute Gedanken machen.
Natürlich machen Charaktere nicht immer eure geplante Entwicklung durch, denn für gewöhnlich haben sie einen ganz eigenen Willen. Aber mit etwas Glück halten sie sich ja doch an den Plan 😅
.
Heutige Schreibübung: Stellt euch vor ihr müsst das Haus verlassen, aber draußen tobt ein Sturm. Schreibt darüber, wieso ihr das Haus verlassen müsst, wie ihr euch fühlt. Habt ihr Angst vor dem Sturm?
.
.
Meine Protagonistin Hannah ist am Anfang des Buches ziemlich unwissend. Sie weiß, dass sie eine Magierin ist, aber sie kennt die magische Welt nicht, kennt keine anderen Magier und ihre Fähigkeiten sind auch noch ausbaufähig. Aber am Ende des Buches oder der Reihe soll sie eine richtig gute Magierin sein, die weiß, was sie will und sich in der teilweise harten Welt der Magier zurechtfindet.
.
.
.
📷: „Das blaue Zimmer“ von Simenon ist auch ein gutes Beispiel für die Charakterentwicklung, denn der Protagonist schwenkt in ganz unterschiedliche Richtungen. Das Buch hat mir überraschend gut gefallen, vor allem der Schreibstil. Eine Rezension folgt noch 😊
  • Tag 12 der #NaNoPrepChallenge
Nachdem wir uns schon mit dem Charaktereb beschäftigt haben (und sie hoffentlich schon sehr gut kennen), wenden wir uns heute ihren Beziehungen zu. Wie stehen eure Charaktere zueinander, wie ist ihr Verhältnis? Ich finde für einen groben Überblick eine MindMap immer ganz hilfreich. Abschließend mache ich mir zu den einzelnen Verbindungen Gedanken.
Wie ist das Verhältnis von Mutter und Tochter? Haben die besten Freundinnen Geheimnisse voreinander? Und so weiter und so fort.
Lege dir eine MindMap oder eine Seite in deinem Notizbuch an und analysiere alles, was es zu den Beziehungen deiner Charaktere zu analysieren gibt. .
Heutige Schreibübung: Du bist auf einer Insel gestrandet. Um dich rum ist nur Meer und Dschungel. Und jetzt schreib los!
.
.
.
📷: „Die Welt durch deine Augen“ von @s.arahheine. Ein richtig schöner Liebesroman, der mir ein paar tolle Stunden bereitet hat. Wäre auch was für den Herbst zum einkuscheln gewesen 🤔
  • Tag 11 der #NaNoPrepChallenge
Heute geht es um die Erzählperspektive und davon gibt es einige. Zum Beispiel den auktorialen oder personalen Erzähler und das er/sie/es oder ich. Welche Erzählperspektive man wählt, sollte man sich gut überlegen, denn jede sorgt für eine andere Stimmung. Mit dem Ich-Erzähler sorgt man zum Beispiel für viel Nähe zum Protagonisten, aber es beschränkt die Geschichte eben auch auf den Ich-Erzähler und beleuchtet sie nicht auch von anderen Seiten. Auch die gewählte Zeit spielt da eine Rolle. Schreibt ihr im Präsens hat der Leser viel mehr das Gefühl wirklich dabei zu sein als mit dem Präteritum.
Eine tolle Übersicht der Erzählperspektiven habe ich dir in meinem Profil verlinkt. Mach dir Gedanken dazu, welche Perspektive du wählen willst. Aber denke auch darüber nach, was eine ander Perspektive aus deiner Geschichte machen würde. So ist mein Projekt zum Beispiel dem Ich-Erzähler entwachsen.
.
Die heutige Schreibübung: Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Worauf freust du dich in nächster Zeit am meisten? Berichte, wie es dazu kommt oder wie du dir vorstellst, dass es wird.
.
.
In meinem Projekt hatte ich in der Urfassung den Ich-Erzähler gewählt. Nun gibt es aber so viele Nebenhandlungen, die ich zusätzlich erzählen möchte, dass der personale Erzähler viel besser passt. So kann ich zwischen den Charakteren, die im Fokus stehen, hin und her springen.
  • Tag 10 der #NaNoPrepChallenge
Heute beschäftigen wir uns mit unseren Charakteren. Wahrscheinlich habt ihr so wie ich schon grobe Gestalten und Eigenschaften im Kopf, aber es ist wichtig, die eigenen Charaktere so gut wie möglich zu kennen. Dafür helfen RPGs ganz gut, aber auch Fragebögen sind super, um seine Charaktere besser kennen zu lernen. Vor allem könnt ihr so immer wieder nachschlagen, falls ihr vergessen haben solltet, welche Haarfarbe Nebencharakter XY zum Beispiel hat.
Unten habe ich euch den Steckbrief aufgeschrieben, den ich oft nutze und den ich auch für mein aktuelles Projekt verwendet habe.
Legt euch also ein Notizbuch an und fangt an, alles zu euren Charakteren aufzuschreiben.
.
Heutige Schreibübung: Stellt euch einen eurer Charaktere vor und beschreibt ihn. Nicht nur äußerlich, sondern auch seinen Charakter, seine Gedanken und Emotionen.
.
.
Steckbrief
Name:
Alter: (ggf. mit Geburtstag)
Geburtsort:
Heimatort:
Haare:
Augenfarbe:
Größe:
Äußere Erscheinung: (alle äußerlichen Eigenschaften, sowie Ausstrahlung, etc.)
Wesen:
Besondere Fähigkeiten: (nicht nur magische, sondern auch zum Beispiel Karate)
Ausbildung/Beruf:
Beziehungen:
Erwähnenswertes: (hier notiere ich gerne Dinge aus der Vergangenheit oder wichtige Aspekte, die im späteren Verlauf erfolgen)
.
Man kann den Steckbrief natürlich noch um viele Punkte ergänzen, aber ich komme mit diesem knackig kurzen ganz gut klar.
  • Tag 09 der #NaNoPrepChallenge
Heute soll es um das Thema Inspiration gehen. Die Frage danach ist Bestandteil fast jeden Autoreninterviews. Und meist antworten die Autoren, dass es darauf keine richtige Antwort gibt. Denn Inspiration kann man überall finden. Voraussetzung dafür ist es mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Aber es gibt natürlich Tools, die perfekte Inspirationslieferanten sind.
Meine liebste Inspirationsquelle ist Pinterest. Dort suche ich häufig gezielt nach einem Stichwort und durch all die Bilder bildet sich ein Netz an Ideen.
.
Ich habe aber auch mal bei anderen Autorinnen nachgefragt und hier eine kleine Liste an Offline-Inspirationsquellen:
* @weilautorin erlangt Inspiration durch Orte, die sie bereist.
* @frauvorragend_89 bekommt ihre Inspiration durch ihr Studium, durch alte Geschichten, Legenden und Sagen.
* Für @kianelazin ist das echte Leben die größte Inspiration. Orte, Gespräche, Geräusche.
.
Welche Inspirationsquellen nutzt ihr?
.
Heutige Schreibübung: Geh raus spazieren, lass dich inspirieren und schreibe über das erste, das dir dort einfällt.
  • Tag 08 der #NaNoPrepChallenge
Da wir uns gestern Gedanken über den Anfang unserer Projekte gemacht haben, soll es heute um das Ende gehen. Natürlich entwickelt sich das häufig erst während dem Schreiben oder dem Plotten und dazu kommen wir erst noch. Aber man hat ja trotzdem schon eine ungefähre Vorstellung, wo die Reise enden soll. Und genau darüber sollt ihr euch heute Gedanken machen.
.
Die heutige Schreibübung stammt aus dem Buch "Leben, schreiben, atmen" aus dem @diogenesverlag und lautet: Gehe durch das Haus deiner Kindheit. Was siehst du? Was riechst du? Schreibe all deine Erinnerungen und Eindrücke auf.
.
.
Bis gerade eben habe ich mir über das Ende meiner Geschichte auch noch keine Gedanken gemacht. Vor allem, weil ich einen Mehrteiler plane. Ich weiß, wie die Reihe enden wird, aber das kann ich natürlich nicht verraten, weil das ein zu krasser Spoiler wäre. Über das Ende des ersten Bandes muss ich mir aber auch noch Gedanken machen.