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Rezension

DIE BRUT – SIE SIND DA
von Ezekiel Boone

Dieses Buch ist mir schon vor einer Weile mal aufgefallen. Aber erst jetzt habe ich wirklich danach gegriffen, denn mir war nach einem spannenden Thriller.

Anfangs war ich etwas skeptisch, ob ein Buch über Spinnen das richtige für jemanden wie mich ist, der panische Angst vor diesen Tieren hat. Aber ja, es ist das richtige für mich!

 

Kurzbeschreibung

Überall auf der Welt tauchen seltsame Spinnen auf. Niemand hat sie je zuvor gesehen, aber es lebt auch fast keiner lange genug, um sie genauer zu untersuchen. Denn die Spinnen tauchen immer in Wellen auf und fressen Fleisch – jedes Fleisch.

Schon bald scheint es keinen Ort mehr zu geben, an den man vor ihnen fliehen kann. Die Hoffnung auf ein Ende der Spinnen-Invasion liegt bei der Spinnenwissenschaftlerin Melanie und der Präsidentin und ihren Leuten.

 

P O S I T I V E S

Einfach spannend

Wie schon geschrieben, war mir nach einem spannenden Thriller, und Spannung habe ich definitiv bekommen. Muss ich mehr sagen?

DIE BRUT – SIE SIND DA beginnt schon total spannend, weil die Ereignisse aus unterschiedlichen Sichten erzählt werden. So erlebt man mit, wie in China ein Bergwerk wegen irgendwelchen Insekten abgesperrt wird, wie in Peru eine Wandergruppe von einer Spinnenflut überfallen wird oder wie sich ein Pärchen in Kalifornien in ihrem Bunker einsperrt, weil eine Atombombe gezündet wurde und sie mit einem Atomkrieg rechnen.

Die Spannung lässt nicht nach, weil man nach und nach mehr über die Spinnen und die Katastrophe erfährt.

 

Jede Menge Charaktere

Wie schon erwähnt, werden die Ereignisse aus unterschiedlichen Perspektiven beschrieben. Dadurch lernt man ganz verschiedene Charaktere kennen. Zum Beispiel die schlagfertige Präsidentin Steph Pilgrim oder den FBI-Agenten Mike Rich, der in die Ereignisse hineingezogen wird und eigentlich nur für seine Tochter da sein will. Oder eben die Wissenschaftlerin Melanie, die Spinnenexpertin ist und die Handlung vorantreibt.

Dadurch, dass die Charaktere so vielfältig sind, bleibt das ganze interessant.

 

Achtung: Spinnenphobie

In der Einleitung habe ich schon erwähnt, dass ich panische Angst vor Spinnen habe. Man könnte meinen, dass dieses Buch dann mehr als ungünstig ist, aber tatsächlich fand ich alles rund um die Spinnen total interessant.

Denn die Spinnenart, um die es geht, ist ganz anders als die, die wir kennen. Normalerweise halten sich Spinnen voneinander fern, aber in DIE BRUT – SIE SIND DA arbeiten sie zusammen und verhalten sich ganz spinnenuntypisch. Sie haben auch “Fähigkeiten”, die normale Spinnen nicht haben.

Dadurch ist die Erforschung dieser Spinnen wirklich sehr interessant. Ein Spinnen-Fan bin ich aber noch lange nicht und werde ich auch nie!

 

Alles sehr bildhaft

Der Schreibstil ist von Anfang an sehr angenehm. Das Buch lässt sich ziemlich gut und flüssig lesen. Und vor allem die Beschreibungen aller Spinnenvorkommnisse und Begebenheiten sind so gut, dass man sich alles wahnsinnig gut vorstellen kann. Was einmal wirklich eklig ist!

Aber abgesehen von dieser einen Szene werden die Handlungen der Spinnen nicht mehr so ausführlich beschrieben. Man muss sich also nicht das ganze Buch über ekeln und das macht es für mich als Spinnen-Panikerin wohl auch so erträglich.

 

 

N E G A T I V E S

Zu viel Information

 Zu den ganzen Charakteren wird einem mal mehr, mal weniger Hintergrundinformation geliefert. Meistens ist es mehr, was mich leider etwas gestört hat. Es gehört dazu, mehr über die Charaktere zu erfahren, um mit ihnen mitfühlen zu können. Aber bei Personen, die nur ein- oder zweimal vorkommen, finde ich es kurz und knapp besser.

 

 

Fazit

Trotz Angst vor Spinnen hab ich das Lesen von DIE BRUT – SIE SIND DA sehr genossen. Es bietet jede Menge Spannung, und die Spinnenart ist gut durchdacht. Beim Lesen erscheint alles stimmig, sodass man glauben könnte, diese Spinnen könnten tatsächlich existieren, die Menschen tatsächlich auf diese Weise darauf reagieren.

Lest es einfach. Es ist so gut!

 

 

 


 

DIE BRUT – SIE SIND DA von Ezekiel Boone

Fischer | 2017 | 400 Seiten

Reihe: »Die Brut« (Band 1)

erhältlich als Taschenbuch | eBook

 


 

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  • Anzeige. Vor ca. zwei Wochen habe ich dieses Buch beendet und ich bin irgendwie immer noch überfordert. Trotzdem habe ich jetzt endlich die Rezension geschrieben und auf meinem Blog hochgeladen (Link im Profil!).
Aber wie geht man mit so einem Buch um? Mit einem Buch, das von einer Vergewaltigung und den Folgen für die Frau handelt. Ein Buch, das kaum Unterhaltung bietet, weil es so weh tut. Das Lesen von "Scham" war ganz oft sehr beklemmend. Obwohl es so kühl geschrieben ist, fühlt man irgendwie trotzdem so viel von dem, was die Protagonistin fühlt.
Empfehlen lässt sich dieses Buch nicht einfach so, weil das Thema heftig ist, weil es heftig beschrieben wird, weil das Buch ganz, ganz sicher nicht für jeden etwas ist. Trotzdem bin ich froh es gelesen zu haben. Einfach wegen dem Gedankenstrudel, den es ausgelöst hat. Mehr zu meinen Gedanken dazu dann auf meinem Blog.
  • Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag!
Gestern hatte ich überraschend frei und wollte eigentlich total produktiv sein und einen Beauty/Wellness-Tag einlegen. Stattdessen hab ich den ganzen Tag Animal Crossing gespielt. Hupsi 😬
Am Wochenende Versuch ich es dann nochmal, damit hoffentlich wieder Routine ins Bloggen kommt 😊
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Was steht bei euch heute so an?
Ich muss vermutlich länger arbeiten und werde nebenbei lernen. Sehr spannend 🙄
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📷: „Die Maske“ und „Der Revolver“ von Fuminori Nakamura (beide super, zweites bereits auf dem Blog rezensiert) und „Der Abgrund in dir“ von Dennis Lehane (noch ungelesen)
  • Anzeige. Ich hab gestern dieses Buch beendet und ... puh, das war echt hart. Ich kann nicht sagen, ob das Buch gut war, weil die Thematik so heftig und schlimm ist, dass man das kaum gut nennen kann.
Ich spreche hier ganz deutlich eine Triggerwarnung für Vergewaltigung und Kindesvernachlässigung aus. Denn es geht um eine Frau, die von ihrem Chef überwältigt wird und die, als sie schwanger wird, davon überzeugt ist, dass das Kind von ihrem Vergewaltiger ist und nicht von ihrem Mann. 
Von da an befindet sie sich in einem Kreislauf, in dem mal alles gut läuft, sie ihre Routine findet, und in dem dann wieder alles schrecklich läuft, weil sie ihr Kind nicht lieben kann und allen etwas vorspielt.
Dieses Buch war so, so schlimm, weil Marie mit all dem alleine war, obwohl sie eigentlich nicht alleine ist. Aber sie hatte nicht den Mut, sich jemandem anzuvertrauen.
Beschrieben wird das alles in einem sehr kühlen Ton. Dieser Abstand zur Protagonistin ist beim Lesen aber vielleicht ganz gut, weil man es sonst kaum ertragen könnte.
Für eine Rezension muss ich mir noch meine Gedanken machen, aber so viel sei schon gesagt: ich kann es empfehlen, aber man sollte sich darüber im Klaren sein, dass diese Geschichte definitiv kein Zuckerschlecken ist.
  • Ich hab’s schon mal erwähnt: Mein Blog ist im März fünf Jahre alt geworden und jetzt gibt es auch einen Beitrag dazu 😊 Den Link findet ihr wie immer in meinem Profil!
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Ansonsten wünsche ich euch einen schönen Wochenstart. Und an alle, die wie ich rausmüssen: Haltet durch ♥️
(Ich fahre gerade in die Arbeit und auch an der dritten Haltestelle ist niemand zugestiegen ... gruselig 😖)
  • Gestern war #Schreibnacht und ich habe sie im Videocall mit den Chatadias verbracht. Wer hätte gedacht, dass wir wirklich so viel schreiben und uns nicht nur gegenseitig ablenken würden? Es hat so gut getan, diese Atmosphäre zu spüren, wenn jeder in sein Manuskript vertieft ist. Vor allem hat es so gut getan, nach drei Wochen Pause endlich wieder zu schreiben 😍
Auf dem Bild steht ihr einen Ausschnitt aus dem Pinterestboard zu meinem aktuellen Projekt. (Link ist im Profil)
Und hier noch ein dickes fettes Danke an die #Chatadias dafür, dass wir uns so lange kennen, dass uns das Schreiben so verbindet und dass ihr der Grund seid, weshalb ich immer noch an diesem Traum festhalte ♥️♥️
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Wer von euch schreibt auch?
  • Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende! ♥️
Ich verbringe meines mit Bloggen, lesen, schreiben und hoffentlich Animal Crossing. Oh ja, und mit viel Kaffee 😍 habt ihr Lust, dass ich euch mal ein Wochenende mitnehme? Ich habe eh das Gefühl, in den Storys in letzter Zeit zu inaktiv zu sein. Lasst es mich gerne wissen 😊
Übrigens poste ich gerade mein Lieblingsbild von euch, wenn ihr mit einem ♥️ auf meine Story reagiert!
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Wie sieht euer Wochenende aus?
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P.S. In Bayern herrschen jetzt Ausgangsbeschränkungen. Ist für viele ein großes Ding, aber ich denke nur so: juhuuu, endlich die Erlaubnis die ganze Zeit auf dem Sofa rumzugammeln. Ohne schlechtes Gewissen, dass man ja auch mal rausgehen sollte 🙈😂
  • Ich schicke euch ganz liebe Grüße!
In Bayern wird jetzt der Katastrophenfall ausgerufen. Das heißt, alle Läden schließen, außer natürlich Supermärkte und Apotheken.
Ich bin gerade auf dem Weg zur Arbeit und kann das alles gar nicht realisieren. Alles wirkt so normal, die Sonne scheint. Aber man merkt schon, dass weniger Leute unterwegs sind. Kommt mir vor, als würde ich einen Thriller lesen, in dem es um ein Supervirus geht ... hab ich übrigens erst vor ein paar Wochen. Aber ob auf „Cold Storage“ jetzt noch jemand Lust hat?
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Jedenfalls: passt auf euch auf! Geht kein unnötiges Risiko ein und denkt an eure Mitmenschen ♥️ und lest ganz viel. Wenn ihr mich fragt, gab es nie einen besseren Grund, in andere Welten zu fliehen 📖
  • Auf dem Blog gibt es neue Leselaunen und damit kurze Meinungen zu allen Büchern, die ich zuletzt gelesen habe oder gerade lese. Mit dabei „Die Maske“ von Nakamura 😊
Das Schreiben hat so Spaß gemacht und ich freu mich jetzt wieder richtig aufs Bloggen 😍 In den Leselaunen verrate ich übrigens auch, welche Beiträge ich demnächst schreiben will 😊