Oben
Rezension

NICHTS WÜNSCHE ICH MIR MEHR
von Lena Hach

Romane über totkranke Jugendliche gibt es viele – so viele, dass die meisten sie kaum noch sehen können. Aus diesem und vielen anderen Gründen war NICHTS WÜNSCHE ICH MIR MEHR eine schöne Abwechslung. Denn hier geht es um Katharina, die zwar nicht totkrank ist, aber dennoch eine Krankheit hat, die ihr Leben stark beeinflusst.Von heute auf Morgen bemerkt sie, dass ihr an einigen Stellen auf ihrem Kopf die Haare ausgehen. Ein Arztbesuch bringt dann die Schockdiagnose: Alopecie. Ein extremer Haarausfall und in Katharinas Fall so schlimm, dass ihre Haare wahrscheinlich nie ganz nachwachsen werden.

Sie macht ein Geheimnis daraus, zu groß ist die Angst vor den Reaktionen der Mitschüler. Nicht einmal ihren besten Freundinnen erzählt sie davon, sodass sie sich immer einsamer fühlt. Als ihr Schwarm dann plötzlich Interesse zu zeigen scheint, bringt sie dazu, vor allem und jedem zu flüchten und sich in sich zu verschließen.Wir alle haben sogenannte Problemzonen, die wir nicht zeigen wollen, für die wir uns vielleicht sogar schämen. Das ist wohl durchaus menschlich. Umso mehr hat mich Katharinas Schicksal fasziniert. Im jungen Alter, mitten in der Highschool, muss sie lernen damit umzugehen, keine Haare mehr zu haben. Weder auf dem Kopf, noch im Gesicht, noch sonst irgendwo auf ihrem Körper.

NICHTS WÜNSCHE ICH MIR MEHR ist ein Buch über die kleinen und vor allem großen Probleme, die ein Teenagerleben mit sich bringen kann. Es ist niederschmetternd und wieder aufbauend. Es macht Mut. Und vor allem ist es herzzerreißend. Die Handlung erreicht nämlich ihren Gipfel, als Katharina merkt, dass bereits alle Bescheid wissen. Jeder weiß von ihrer Krankheit und jeder bemitleidet sie oder macht sich über sie lustig. Sie merkt es aber erst an einem Abend, der mir im wahrsten Sinne das Herz aus der Brust gerissen hat.Aber das Buch ist auch süß und lustig. Vor allem wegen Jasper, einem Jungen, der auf den ersten Schein so normal wirkt, aber eigentlich etwas ganz besonderes ist. Seine tolle Art strahlt sogar bis durchs Buch. Er sieht „Katha Katharina“ ohne das Kopftuch, ohne die tatowierten Augenbrauen, ohne die Krankheit, von der sie sich so bestimmen lässt. Und er zeigt ihr das auf unterschiedliche Arten, die so unglaublich süß und atemberaubend sind, dass einem beim Lesen das Herz dahinschmilzt. Und ein Schmunzeln hier und da bleibt auch nicht aus.

 

Fazit

NICHTS WÜNSCHE ICH MIR MEHR ist definitiv eine emotionale Achterbahnfahrt – von emotional niederschmetternd, bis enthusiastisch lachend. Es ist ein Buch über Selbstbewusstsein, Selbstwahrnehmung, Familie, Freundschaft, Liebe und vielem mehr. In diesem Buch steckt eine ganze Menge, der bloße Worte nicht gerecht werden würden.

 

 

 


 

NICHTS WÜNSCHE ICH MIR MEHR von Lena Hach

BELTZ | 2017 | 206 Seiten | Einzelband

erhältlich als Paperback | eBook

 


«

»

Was mache ich jetzt?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Newsletter

IMMER ALLES MITBEKOMMEN!
Erhalte eine Email bei neuen Beiträgen.


Kateastrophy sammelt deine eigegebenen Daten, um mit dir in Kontakt zu bleiben und dir Newsletter schicken zu können.

  • „Die Bullet Journal-Methode“ ist das erste Buch, das ich 2019 beendet habe. Und es hat schon viel in meinem Alltag verändert. Mehr dazu auf dem Blog! (Link ist im Profil.)
.
.
#diebulletjournalmethode #rydercarroll #rowohlt
  • Mit diesem Büchlein habe ich meine Ausgaben viel besser im Blick. So entgeht mir gar nichts mehr und es kommt weniger zu unbedachten Käufen (außer bei Büchern ...). Mehr dazu auf meinem Blog! (Link im Profil)
.
.
#kakeibo #lübbeverlag @bastei_luebbe #haushaltsbuch
  • Was für eine Woche! Im Süden Deutschlands ist Schneechaos ausgebrochen. Zum Glück hatte ich frei und konnte deshalb all meine Zeit im Warmen verbringen. Eigentlich perfekt zum Lesen oder? Habe ich nur leider nicht gemacht 🙈 dafür kam die lang schlummernde Sims-Sucht zurück, ich habe endlich die Serie Downton Abbey beendet und alle noch ausstehenden Rezensionen geschrieben. Die werden jetzt nach und nach veröffentlicht 😊
.
📷: #dieunsterblichen von #chloebenjamin .
#bookstagram #booksofinstagram #btbverlag
  • Werbung. „Die Unsterblichen“ ist ein Buch, dass mich sehr nachdenklich zurückgelassen hat. Nachdenklich wegen der Charaktere und deren Geschichten, wegen der Handlung und wegen meiner Meinung zu diesem Buch. Schwierig, schwierig 😅
Mehr dazu in der Rezension auf meinem Blog! (Link ist im Profil)
.
.
#bookstagram #dieunsterblichen #btbverlag
  • Werbung. Neues Bild! Was man halt so macht, wenn man Urlaub hat und deshalb ganz aus dem Häuschen ist 💃🏻
Ich habe gestern aufgeräumt und gesaugt. Und heute viel am Blog gearbeitet (Ich habe einen neuen Header!). Ach ja, und ich hab Bilder gemacht. Solche Bilder wie das hier, du kriegst mich jetzt also öfter zu sehen 😊
Wer feiert mit mir meinen Blick? 😂 Vielleicht kannst du daran erraten, das wievielte Foto das ist 🤔
.
📷 „Die Unsterblichen“ von Chloe Benjamin aus dem @btb_verlag .
#bookstagram #dieunsterblichen #theimmortalists @chloekbenjamin
  • Wow, schon ist der erste Tag des Jahres wieder vergangen. Hast du ihn gut verbracht?
Für mich heißt es heute zu arbeiten. Aber zum Glück nur bis Freitag, dann habe ich endlich Urlaub. Mein letzter Urlaub bei meiner momentanen Arbeitsstelle. Aufregend 😂
.
Auf dem Bild noch einmal ein Highlight aus meinem letzten Bullet Journal. Das ist mit eine meiner liebsten Seiten.
.
#bulletjournal #bulletjournalers
  • Frohes Neues! 🎆 
Ich hoffe, du bist gut ins neue Jahr gestartet? Ich darf heute mein neues Bullet Journal anfangen und bin schon ganz aufgeregt. Zur Inspiration habe ich mal mein altes durchgeblättert und das ist mein April-Titelbild 😍
Mehr dazu gibt es auf meinem Blog, Link ist im Profil.
Hast du auch ein Bullet Journal?
.
.
#bulletjournal #bulletjournalers #bulletjournaling
  • Mein Dezember-Layout 😍
Ich habe diese Woche meine liebsten Bullet Journal-Layouts in einem Beitrag zusammengefasst. Zu finden auf meinem Blog, der Link ist wie immer im Profil!
.
.
#bulletjournal #bulletjournalgermany #bulletjournalers